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Vielversprechende erotische Themen (26): Das erste Mal Sex

„Wann war dein erstes Mal?“ Kaum eine Frage ist langweiliger als diese. Und selbst die Frage „Wie war dein erstes Mal?“ gibt literarisch nicht viel her, seit „das“ erste Mal nicht mehr die einschneidende Bedeutung im Leben der Menschen hat, die ihm einmal zugemessen wurde. Die Behauptung, das „erste Mal“ präge das gesamt Leben, ist eine psychologische Überhöhung, die durch nichts beweisen ist.

Wenn Sie über „das erste Mal“ schreiben wollen, denken Sie immer daran: Jede und jede hat es irgendwie erlebt und erinnert sich mit einiger Wahrscheinlichkeit daran. Die Neugierde zwingt sie oder ihn, Ihre Geschichte zu lesen uns mit seiner eigenen zu vergleichen.

Das bedeutet nun aber, dass Sie die Gefühle Ihrer Heldinnen und Helden möglichst plastisch schildern sollten, denn nur so können sie Ihre Leserinnen und Leser „mitnehmen“.

Oh, waren da nicht Gegenbeispiele? „Mit einem Ruck dringt er in mich ein?“ (1) Ja und nein. Erstens ist so ein Satz in dem erwähnten „Werk“ nur eine Sequenz aus einer Verführung, und zweitens ist solch ein Satz ein bewährtes Mittel, um Gefühle zu verdrängen, die Autorinnen wie Leserinnen unangenehm sein könnten.

Vorschlag:

Vermutlich erinnern Sie sich, dass Ihr „erstes Mal“ in eine Abfolge von Ereignissen eingebettet war, in die sie entweder hineingeschlittert sind oder die Sie willentlich vorbereitet haben. Günstig ist immer, die Befürchtungen und Erwartungen an das erste Mal in die Schilderungen mit einzubinden. Sie können dabei die Wunschvorstellung der Heldin als gedankliche „Parallelhandlung“ zum wahren Geschehen entwerfen.

Varianten: Spielte „Nachdruck“ oder Gruppenzwang eine Rolle? Wie waren die äußeren Umstände? Fand alles „clean“ oder unter Drogen (vor allem unter Alkoholeinfluss) statt? Wann und wie fasste ihre Heldin den Entschluss? Hatte sie vorher schon masturbiert? Wie wurde verhütet? Was tat sie unmittelbar danach? Als weitere Varianten kommen übrigens „andere erste Male“ in Betracht (wir werden später Ideen dazu veröffentlichen).

Relevanz: Je einfühlsamer die Schilderung, umso interessierter ist sie für die Leserschaft. Das Thema an sich spricht vor allem junge Leserinnen an.


Schreib-Erfahrung:
Das Thema ist für Anfängerinnen geeignet.
Form:
Überwiegend als Kurzgeschichte oder Episode.
Recherche, Kenntnisse:
Erfahrungen, Einfühlungsvermögen, Fantasie.
Erotische Wahrnehmung:
In der Regel äußerst mild.

(1) Fifty Shades of Grey, Entjungferungsszene.

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