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Thema: Die vielen "ersten Male"

All diese ersten Male - und nur wenige davon wurden Gegenstand der Literatur

Sollte dir das Thema „das erste Mal“ oder „mein erstes Mal“ auf den Geist gehen, was ich nur allzu gut verstehen kann, dann versuche es doch einfach mit einem „alternativen“ ersten Mal.

Die Sache mit dem einzigen „ersten Mal“ stammt ja noch aus einer Zeit, als keine anständige Frau jemals etwas anderes als ihre Vagina für einen eindringenden Penis angeboten hätte. Das war eben das „erste Mal“ und sonst gar nichts. Man sagte damals ja auch noch, die Frau habe „ihre Unschuld verloren“ oder auch die „Jungfräulichkeit eingebüßt“. Die männliche Jungfrau schien davon niemals betroffen zu sein – es gibt kaum Aussagen solcher Art über jungfräuliche Männer.

Alle deine "ersten Male"

So – und jetzt sagen wir mal „Pst!“, gehen in uns und überlegen mal, „was noch in was“ geht. Du wirst unschwer feststellen, dass für die eingehenden Objekte noch Zungen, Finger und vielerlei sogenannte „Spielzeuge“ infrage kommen. Für die aufnehmenden Körperteile kommen außerdem noch Mund und Anus infrage.

Wenn du das alles aufgelistet hast, dann bleiben immer noch viele Zustände und Behandlungen übrig, in die deine Heldin oder dein Held verwickelt werden kann, sei es körperlich oder emotional. Und wenn auch dies noch nicht ausreichend sein sollte, dann kannst du erwägen, ein „erstes Mal“ mit dem gleichen Geschlecht zu beschreiben. Auch für Dreier, Partnertausch und Orgien gibt es ein „erstes Mal“. Und Ähnliches gilt für Rollenspiele und S/M-Aktivitäten.

Dies alles dürfte dir für mehrere Jahre an erotischem Stoff reichen, wenn du wirklich alles schriftstellerisch umsetzen willst. Immer wieder gilt dabei: Paaren die Faszination eines beliebigen „ersten Mals“ mit den passenden Erwartungen und Befürchtungen und Lotse deine Figuren so durch ihre „ersten Male“.

Im Bösen wie im Guten - wenn du selbst nie "alternative erste Male" hattest

Ich will dir einen Tipp geben: Wenn du selbst „in fast allem“ noch „Jungfrau“ bist, dann versuche, die „schärferen“ ersten Male anhand ähnlicher Situationen zu verstehen.

Bespiele:

Oralerotik, Cunnilingus, Fellatio: Lutschstangen, Muscheln essen, auch Austern ausschlürfen. Bittere oder saure Speisen. Fisch oder Spargel, den man zunächst nicht mochte.
Analerotik: Klassisches Fieberthermometer oder Zäpfchen, Einläufe. Bei Männern Prostatauntersuchung.
Erotische Folter: Lange Zahnarztbehandlungen, Messungen an den Nerven mit elektrischen Impulsen, Durchkitzeln, Sportunterricht für Unsportliche, Mutproben.
Nadel- und Wachsspiele: Spritzen bekommen, weihnachtliche Wachsspiele.
Sklaverei, Machtspiele: Erniedrigungen in der Schule oder am Arbeitsplatz. Blindekuh-Spiele, eingesperrt werden. „Kitzelfrei“ spielen.
Schläge: Ohrfeigen und Schläge auf das Gesäß, soweit in der Jugend empfangen, die Lust daran, bestraft zu werden.

Oftmals wird behauptet, das alles sei „niemals sinnlich“. Doch sinnlich ist es ohnehin, nur ist nicht sicher, ob es auch als lustvoll empfunden wird oder welcher Teil davon als lustvolle Sensation gelten kann. Das kann wirklich nur deine Figur ermessen.


Relevanz: Anhängig von der Leserschaft, nicht voraussehbar.

Für die meisten Themen gilt:

Schreib-Erfahrung:
Die Themen sind für Anfängerinnen geeignet, teils sind aber genaue Recherchen notwendig.
Form:
Überwiegend als Kurzgeschichte oder Episode, aber auch als erotische Entwicklungsromane.
Recherche, Kenntnisse:
Erfahrungen, Einfühlsamkeit, Internet-Recherche.
Erotische Wahrnehmung:
In der Regel äußerst mild, aber anal immer etwas anrüchig. Geschichten mit Lustschmerzen (BDSM, Folter) teils extrem hart.

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