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Sinnliche Woche: Anders schreiben und viele erotische Themen

Während Millionen Frauen kitschige Erotik-Romane lesen (nicht nur den mit dem Peitschenhieb auf die Vulva) gibt es sehr, sehr wenige erotische Romane, in denen sich Frauen schamlos geil darstellen.

Manche Autorinnen beklagen dies, denn nur, wenn die Ehrlichkeit obsiegt, wird auch die Fantasie transparent. Wir schreiben darüber – und setzen diese Serie fort. Sie sind eingeladen, daran mitzuschreiben.

Bittere Pille? Was sagt eigentlich Ihr Freund, Verlobter, Lover oder Ehemann dazu, wenn Sie erotisch schreiben? Zumal, wenn sie sich nicht jedes Wort aus dem Fingerchen saugen, sondern durchaus geneigt sind, eigene Erlebnisse zu verarbeiten? Wir sind dem nachgegangen und haben eine bearbeitete Version eines solchen Beitrags veröffentlicht. Das können wir übrigens auch mit Ihren Beiträgen tun – wie anonymisieren Ihren Stil durch „Umschreiben“, wenn Sie dies wünschen.

Anders schreiben: Mit der Heldin beginnen

Eine einfache Formel, um überhaupt zu einer erotischen Story zu kommen, besteht darin, sich zunächst eine Heldin zu suchen und sie dann mit Gedanken zu füllen. Mancher Studienrat und mancher Schreibschulbetreiber wird die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Und das soll gehen? Klar geht das.

Erleuchtungen und sinnliche Ideen

Eine andere Art, „Erleuchtung“ zu bekommen und neue Ideen zu sammeln, liegt darin, erotischem Werke aus dem 19. Jahrhundert zu lesen. Sie werden finden: Alles schon mal da gewesen Frauen, die andere Frauen verführen, junge Männer, die sinnlich angelernt werden. Und selbstverständlich auch die „Wonnen der Rute“ – farbiger und vielfältiger als bei Anastasia Steele.

Ist es ein Geheimnis, wie der Erfolg zustande kommt? Gute Idee, sinnliche Schreibe, aktuelles Thema, schicker Verlag, guter Lektor? Oder reicht auch eine „Fanbasis“ aus lauter Leuten mit schlecht verlöteten Gehirnen?

Noch mehr erotische Themen von "Sinnlich Schreiben"

Unter den vielen Themen, die beinahe ausgestorben sind, liegt das weite Feld der erotischen Sektierer und abgeschiedenen Randgruppen. Sie können dieses Thema nutzen, um Ihren Fantasien Raum zu geben. Dabei befinden Sie sich in bester Gesellschaft: E. T. A. Hoffmann tat’s auch in „Schwester Monika“, einem Fragment, das absolut köstliche erotische Szenen enthält.

Was, das „erste Mal“ soll ein „vielversprechendes Thema“ sein? Bei wem denn?

Wenn Sie so fragen, sollten sie den Artikel lesen, der Sie zu neuen und ungewöhnlichen Idee führt, wie „das erste Mal“ Ihrer Heldin (oder eines ihrer ersten Male) wohl aussehen könnte.

Falls Sie an der Recherche über die Erotik der Dienstmädchen und Rollenspiele zum Thema interessiert sind, empfehle ich Ihnen heute die „Liebeszeitung“.

Viel Erfolg bei der Verwertung unseres einmaligen Füllhorns an erotischen Ideen. Und falls Sie veröffentlichen: «Nach einer Idee aus „Sinnlich schreiben“» wäre ganz nützlich für unser kleines Magazin.

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