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Ein Schreib-Service für Sie

Ihr Text - schreiben, neu schreiben, umschreiben
Mehr und mehr Menschen versuchen sich an erotischen Texten – und erkennen, dass diese trotz des Herzblutes, das sie hineingelegt haben, noch recht „matt“ wirken.

WORTWECHSLER ist einer der wenigen Dienste in Deutschland, der Ihre erotischen Texte umschreibt – und zwar so, dass Ihre Leserinnen und Lesern sich fühlen, als wären sie selbst Teilnehmer der erotischen Szenen. Vertrauen Sie einfach WORTWECHSLER. Lassen Sie ihre Texte umschreiben. Fordern Sei noch heute eine Probe an.

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Dies ist eine Eigenwerbung des Herausgebers von "Sinnlich Schreiben"


Erotisch schreiben – Sex oder Lust?

Paar beim Sex - auch angewittert erotisch

Erotisch schreiben bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als Lüste freizulegen, die in den Gehirnen unserer Leserinnen und Leser ohnehin lauern, die sie aber selber nicht wachzurütteln wagen.

Ich widerspreche energisch den Menschen, die immer davon sprechen, wir müssten als Autorinnen und Autoren „Erfahrungen“ haben. Sexuelle Erfahrungen sind nicht wirklich schädlich, aber sie nützen uns auch recht wenig. Denn der eigentliche Schatz, den wir heben, liegt in den Tiefen der „Seele“, oder besser in den geheimen Wolllüsten, die selten in Taten verwandelt werden.

Unsere typischen Leserinnen sind im Leben weder devot noch sexuell aggressiv. Sie haben weder Liebhaber, die sie sanft und intim küssen noch solche, die sie „richtig hart nehmen“. Sie lassen ich weder die Füße lecken noch den Po verstriemen. Gehen wir ruhig davon aus, dass sie absolut „Vanilla“ sind.

Wir hier bei „Sinnlich Schreiben“ sind fest davon überzeugt, dass nicht alles, was mit Nacktheit, Körpergefühlen und Sinnlichkeit zu tun hat, auch etwas mit dem zu tun hat, was man „Sex haben“ nennt. Sinnlichkeit ist eine Erfahrung, an der alle Sinne beteiligt sind, und Erotik ist nichts als eine engere Sichtweise der Sinnlichkeit, die sehr viel mit Verlangen und Begehren zu tun hat.

Erotisch schreiben ist also nicht davon abhängig, wie viel Sex du selber hattest, oder ob du heterosexuell, homosexuell oder bisexuell bist. Wenn du menschliche Körper schön findest und Gefallen daran hast, sie zu berühren ist dies eine bessere Voraussetzung, als wenn du dich jede Woche von einem anderen Mann vögeln lässt.

Erotisch schreiben bedeutet deshalb, etwas erfühlen zu können und nicht, etwas erlebt zu haben. Hab also keine Angst, einfach drauflos zu schreiben.

Das wirklich essenzielle Wissen für Erotik-Autorinnen - Thema Nummer 50

Die Buchstaben werden zu Wörtern, die Wörter werden zu Sätzen, und die Sätze werden zur puren Lust

Heute wende ich mich an alle diejenigen, die ganz bewusst Blümchensex (auch Vanille-Sex genannt) in ihre Romane, Novellen oder Kurzgeschichten einbauen wollen.

Ich gehe dabei davon aus, dass Sex ein wichtiges Element und einer der Höhepunkte Ihres Werkes ist, Sex aber andererseits nicht das durchgängige Thema darstellt.

Wie bei anderen Liebesthemen auch, steht im Vordergrund, auf welche Art und Weise ihre Heldinnen und Helden einander begegnen und wie sich ihre Liebe, ihre Lust oder ihr Verlangen entwickelt. Bei den meisten „Sex-Storys“ kommt dieser Bereich zu kurz, denn zumeist umkreisen die Menschen einander, bevor es zu intimen Begegnungen kommt. Ein wichtiges Spannungselement ist dabei, den Zeitpunkt der ersten „echten“ sexuellen Begegnung hinauszuschieben, besonders dann, wann ihre Leserinnen und Leser meinen: „Jetzt muss es doch passieren.“

Unbedingt den Gedanken an Körperliche Nähe zu Ihren Figuren erzeugen

Um Nähe zu ihren Figuren zu erzeugen, sollten sie wenigstens all das ausführlich beschreiben, was „auf der Haut und unter der Haut“ passiert. Sie haben damit ein gutes Mittel, sinnlich zu schreiben, ohne auf die Emotionen einzugehen. Ich sage dies, weil die meisten Autorinnen und Autoren selbst nach langjähriger Erfahrung mit erotischen Schriften nicht in der Lage sind, emotionale Gefühle plastisch zu beschreiben. Die Empfindungen, die auf der nackten Haut ausgelöst werden, sind hingegen wesentlich leichter zu beschreiben. Denken Sie in diesem Fall nicht gleich an Lippen oder gar Schamlippen, Penisse oder Hodensäcke – die Haut ist ein riesiges Körperorgan, das reichlich mit Nervenenden bestückt ist. Beschreiben Sie beispielsweise, wie Sie sich ausziehen oder entkleidet werden. Falls Sie sich (als Autorin) schämen, sich zu entkleiden und sich dabei „vorzuzeigen“, statten Sie ruhig auch Ihre Heldin mit dieser Schamhaftigkeit aus.

Je mehr Blümchensex, umso intimer sollten Sie schreiben

Besonders, wenn Sie über „Vanillesex“ schreiben, sollten Sie intim werden. Viele der heutigen Autorinnen weichen auf spektakuläre Themen wie SM oder Fetische aus, weil es auf diesen Gebieten mehr zu beschreiben gibt. Doch sobald sie „intim“ werden, kann auch der oft abgetane Blümchensex sehr spektakulär werden.

Ich hoffe, dass Ihnen der folgende Absatz nicht peinlich ist. Ich habe ihn deshalb in diesen Artikel aufgenommen, weil eine große Anzahl von Frauen im Internet bestätigte, dass sie sehr selten oder gar noch nie eine zutreffend erotische Schilderung über „ganz gewöhnlichen Sex“ gelesen hätten. Die Frage eines Mannes war: Wie fühlt sich der Penis aus der Sicht der Frau eigentlich in der Vagina an?

Aus dem interessantesten Beitrag (Netdoktor-Forum) zitiere ich hier einmal kurz:

Wenn ich auch eine der Frauen bin, die nicht unbedingt durch den Geschlechtsverkehr zum Orgasmus kommt, so fühlt es sich doch sehr, sehr aufregend an, wenn er ihn hineinschiebt. Manchmal scheint mir, ich fühle das bis in den Kopf hinauf ... Wenn er den ersten Stoß macht, dann fühle ich das bis hinauf in jene Region des Gesichtes, in der man spürt, dass man rot wird … Was mir ganz einfach auch noch daran gefällt, den Penis in der Vagina zu spüren, ist die Nähe, die in diesem Moment zu meinem Mann besteht.

Die Gefühle im Inneren - nicht nur in der Psyche

Diese kurze, sicherlich nicht literarische Schilderung zeigt, woran es mangelt: Die Zeit zwischen dem Auftauchen des Penis aus der umhüllenden Bekleidung bis zur vollständigen Versteifung kann bereits einige Seiten füllen, wird aber oft nur mit einem Satz abgehandelt. Weitaus interessanter ist jedoch der Moment, indem sich der Körper deiner Heldin bereit macht, den Penis zu empfangen und wie sich „das anfühlt“ – nicht nur in der Vagina, sondern überhaupt. Besonders der Moment des Einführens wird ja noch bewusst wahrgenommen, selbst dann, wenn die Details später verfließen und in nicht beschreibbaren Gefühlen enden. Auch das „Abkühlen“ nach dem ersten Orgasmus und der wieder einsetzenden Lust kann ausführlich und sehr sinnlich beschrieben werden.

Einer der möglichen Gründe, warum dieser Teil der Vanille-Erotik selten beschreiben wird, könnte in der Scham liegen, sich diesem Thema zu widmen. Das gilt für die Penetration ebenso wie für Brust-, Hand- und Mundverkehr.

Ein anderer Grund könnet aber auch daran liegen, sich selbst heimlich von der Heldin zu distanzieren. Nun ist es sicherlich gut, der Heldin ein Eigenleben zu schenken, weil sie dann über den Erfahrungsschatz und die Schamgrenzen der Autorin hinausgehen kann. Aber es ist schlecht, sie nicht einmal mit den Grundlagen auszustatten, und dazu gehörte eben, wie sich ein Mann anfühlt – bei einem flüchtigen Kuss auf die Wange ebenso wie beim Eindringen in die Vagina.

Die Grundlagen und Würzen des erotischen Romans

Ich fasse Ihnen all dies zusammen:

- Die Grundlage des erotischen Romans ist identisch mit der des Liebesromans: Wo und wie kamen beide zusammen, und wie kam es dann zu einer Liebesbeziehung?
- Beim erotischen Roman geht es im Grund darum, die Erfüllung er Lust ausführlich zu beschreiben. Ihre Leserin muss mental die Rolle ihrer Heldin einnehmen können – ob sie es nun ekelt oder anregt.
- „Innere Gefühle“ lassen sich bis zu einem gewissen Grad durch die Empfindungen bei der Berührung der Haut ersetzen.
- Geschlechtsverkehr, auch Hand- und Mundverkehr, ist ein sinnlicher Prozess, kein mechanischer Vorgang. Er wird von vielen, teils widersprüchlichen Empfindungen und Gedanken begleitet.
- Wenn Sie irgendetwas aus Scham vermeiden, kann ihre Leserin weder den Genuss noch den Ekel noch das Schamgefühl nachvollziehen. Sie entziehen ihrer Leserschaft damit eine wichtige Grundlage der Empfindungen Ihrer Heldin.

Das war es nicht nur für heute –sondern die 50 Vorschläge für sinnliches Schreiben sind damit abgehakt. Ich hoffe, Sie hatten Freude an den Themenvorschlägen – und falls Sie einen davon verwenden sollten, wäre es wirklich hübsch, wenn Sie auf „Sinnlich Schreiben“ verweisen würden.

Das ganz gewöhnliche Lusterlebnis – "Erotische Themen" Nr. 49

Da haben wir nun 48 Mal erklärt, wie Sie erfolgreiche sinnliche Themen finden können, und nun ist natürlich die Frage: Was schreiben wir in die beiden letzten Folgen?

In dieser Folge jedenfalls greife ich selber zur Feder und verrate Ihnen etwas, das Sie vielleicht noch nicht wissen: Nichts ist so schwierig zu beschreiben wie das „Gewöhnliche“. Zumal, wenn Sie nur wissen, wie man technisch und praktisch „vögelt“ oder „gevögelt wird“. In der Tat ist der Beginn eines Geschlechtsakts meist eher eine „Peinlichkeit“, seien Durchführung etwa so interessant wie die Hubbewegungen einer Fahrradpumpe und sein Höhepunkt so kurz und explosionsartig, dass er sich jeder Beschreibung entzieht.

Deswegen gebe ich Ihnen einen Rat: Haben Sie Mut zur Peinlichkeit. Wenn Sie Ihre Heldin einen Reißverschluss öffnen lassen, und „sein Speer“ dann herausbolzt, steif und aufrecht wie ein Königspinguin, dann – lassen sie es mal besser mit dem erotischen Schreiben. Penisse liegen nicht hinter Reißverschlüssen, und selbst falls sie bereits ein wenig steif sein sollten, müssen sie doch erst einmal aus den Boxershorts herausgelockt und zumeist noch etwas „nachbehandelt“ werden. Das alles gehört – normalerweise – zum „ganz gewöhnlichen Sex“. Ebenso hat der Tanga nicht immer schon „eine riesige feuchte Stelle“, wenn die ersten Zungenküsse ausgetuscht wurden – ja, möglicherweise bleibt die Feuchtigkeit der Vagina weit hinter der situativen Geilheit zurück.

All das gehört zu dem, was „normalerweise“ passieren kann. Sex ist ein Prozess, der im Kopf beginnt, und erst dann den Körper erfasst – und nicht immer arbeiten Kopf und Körper synchron. Hinzu kommt: Was im Kopf vor sich geht, ist schwer zu beschreiben, und das, was im Körper vorgeht, ist mit Scham besetzt. Oftmals haben Männer noch nie eine Klitoris gesehen und Frauen noch nie eine Vorhaut über eine Eichel geschoben. Die Anatomie des eigenen Geschlechts ist oft so unbekannt wie die des anderen Geschlechts, geschweige denn von den Prozessen, die zwischen dem Gehirn, dem ausführenden Körper und den Nervenbahnen ständig stattfinden. Wenn das alle so ist, was soll man dann beschreiben?

Sie haben richtig geraten: Dann kann man nur beschreiben, wie sich das „Ding in das Ding“ versenkt, solange bis einer von beiden jauchzt und stöhnt.

Mag sein, dass unsere Autorinnen so gerne Themen wie nackt sein, Analverkehr und neuerdings SM aufgreifen, weil es da ein bisschen Lametta gibt, das man um das Nichtwissen herumlegen kann. Ein Dutzend Schläge mit dem Rohrstock kann man gegebenenfalls in zwölf Varianten beschreiben, während dies bei zwölf Hubbewegungen des Beckens schwerfällt.

Ich empfehle allerdings, bei Themen wie Sinnlichkeit, Erotik und Sex vor allem einmal das Organ zu beteiligen, das bei der Lust die Funktion des Steuermanns einnimmt: das Gehirn. In ihm wird die Lust erzeugt, werden die Ergebnisse von Berührungen aller Art verarbeitet und die Lust wie auch der Ekel plastisch und vielfarbig erzeugt. Und genau dies lässt sich durchaus beschreiben.

Die letzte Folge? Sie sollte sich letztmalig um die Fantasie drehen. Doch im letzten Moment kam unsrem Autor eine besser Idee: Vaniille-Sex pur und so intim wie noch nie.

Warum Sie mich in Zukunft bezahlen sollten

Mein Angebot an Sie
Andere verdienen hübsche Scheinchen damit, dass sie ihnen sagen, Sie seine ein großes Talent der erotischen Literatur. Manche versuchen ihnen zu suggerieren, dass sie nur noch diesen oder jenen Kurs besuchen müssten, um Ihr Talent nun auch vollständig zu entfalten, was noch ein paar Scheinchen mehr kostet.

Sehen Sie – und all das werde ich nicht tun. Jetzt nicht und auch in Zukunft nicht.

Aber ich muss Geld verdienen, und was ich Ihnen anbiete, ist die Wahrheit. Ich weiß, dass es hart sein kann, für die Wahrheit zu bezahlen. Aber bei mir zahlen Sie nur für die Wahrheit, für nichts sonst.

Ich werde bis zu fünf Seiten Ihres Manuskripts lesen. Ich werde Ihnen Vorschläge unterbreiten, wie Sie diese fünf Seiten verändern können. Sie können diesen Dienst in Anspruch nehmen, ohne „Danke schön“ zu sagen und ohne einen Cent zu überweisen. Wenn sie meine Kritik als unangebracht empfinden oder meinen, sie könnten mit meinen Vorschlägen alleine weitermachen, dann bleibt alles gratis.

Es könnte natürlich auch sein, dass Sie begeistert sind. Dann könnten wir einen kleinen Vertrag über eine Zusammenarbeit schließen. Die Kosten richten sich danach, wie viel Zeit ich benötige, um Ihnen weiterzuhelfen. Ich nenne das nicht Lektorat, und ich kann Ihnen deswegen nicht die festen Sätze anbieten, zu denen übliche Lektoren arbeiten.

Ich bin nicht schlauer, besser oder genauer als andere – aber ich engagiere mich stärker für Sie als andere. Jedenfalls habe ich mir dies auf meine Fahnen geschrieben. Und ich möchte, dass Sie das Beste aus ihrer Schreibe machen, das Ihnen möglich ist. Und genau das werde ich fördern, wenn Sie sich entschließen, mit mir zusammenzuarbeiten.