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Über 40: wie Ihre Figur ihr Leben umkehrt

Mit 14 dufte sie keinen Freund haben, mit 24 traute sie sich nicht, ihrem Mann gegenüber sexuelle Wünsche zu äußern, mit 34 hatten die Kinder Priorität, und jetzt ist sie 44.

Sie hat niemals eine frivole Party besucht, an keiner Orgie teilgenommen, sich niemals fesseln lassen, hatte noch keine lesbische Beziehung und nie Fellatio gegeben.

Und jetzt? Jetzt müssten Sie nur noch ein Ereignis finden, das sie veranlasst, ihr Leben umzustülpen. So gründlich, dass sie sich selbst nicht wiedererkennt. Und sie lernt Männer kennen, die deutlich jünger sind …

Wäre das nicht der brillante Einstieg in ein Feuerwerk sinnlicher Erfahrungen und genau das, wonach viele Leserinnen über 40 gieren?

Die längere Sex-Story – wie beginnst du?

Verführung im Freien
Die längere Sex-Story, etwa in Form eines Romans oder einer Novelle, sollte damit beginnen, womit alles einst begann: mit der Erkenntnis, dass jemand unglaublich attraktiv ist. Wenn du so etwas schreiben willst, beginne am besten damit, was du irgendwann so attraktiv fandest: War es eine bestimmte Bewegung, Geste oder ein Gesichtsausdruck? Es ist sehr, sehr selten etwas, das explizit mit Geschlechtsmerkmalen zu tun hat: Bei Frauen sind es kaum jemals die erigierten Nippel, bei Männern ist es so gut wie niemals der vorwitzig sich wölbende Penis. Eher ist es die Stimme, vielleicht auch ein Kleidungsstück oder ein Schmuckstück.

Wenn derjenige so attraktiv ist, dass deine Heldin oder dein Held zum Verführer werden möchte, dann schreib auch über die Vorbereitungen und schildere den Hergang genau. Wenn alles vom ersten Schluck Champagner bis zur Spermaflüssigkeit glatt heruntergeht, wird deine Geschichte zu einer Aneinanderreihung von öden Sexpraktiken. Perfektion im Aussehen (denk an Vaginen und Penisse im Alltag!) ist ebenso öde wie eine absolut verzahnte Verführung, bei der jeder Schritt gelingt. Deine Figur muss das tun, was fast alle Menschen tun: Ein wenig zögern, bevor sie sie in die totale Hingabe abtauchen. Lass sie dabei an Varianten denken, die flüchtig aus Geilheit, Furcht und Hoffnung zusammensetzt, sind, und die sie blitzartig im Hirn durchspielt. Im Extrem kann sie im letzten Moment versuchen, das Spiel doch noch abzubrechen, wenn der Slip längst gefallen ist und sich das Finale unweigerlich ankündigt.

Deine Figur darf sich schämen, sich zu früh eingelassen, zu ungestüm gebärdet, zu viel getrunken zu haben oder sich zu willig gezeigt zu haben, um nur einige Beispiele zu nennen. Sie kann sich vor dem Entkleiden fürchten oder vor dem erneuten Bekleiden. Sie kann fürchten, gewisse Praktiken vollziehen zu „müssen“ oder plötzliche Freude daran finden, gerade dies zu tun. Sie darf sich fragen, warum sie das alles eigentlich tat oder warum sie sich nicht noch mehr nahm, von dem, was angeboten wurde.

Lass deine Figur Varianten der Verführung erfinden, die sie später Freundinnen erzählt – ohne Zweifel wird sie dabei „besser aussehen“, als in der Realität. Lass sie allein mit ihren Gedanken, wenn Sie sich überlegt, ob sie eine Wiederholung wünscht. Insbesondere natürlich dann, wenn es eine Steigerung der sinnlichen Erfahrung geben soll oder sie gar zu einem risikoreichen sexuellen Spiel eingeladen wird.

Natürlich kann deine Geschichte ausschließlich von Sex durch „anständige“ Penetration handeln. Allerdings ist gerade diese „Vanille-Variante“ ausgesprochen öde –du wirst bald merken, dass du sowohl auf technische wie auch auf sprachliche Probleme stößt, wenn du „Stellungen“ beschreiben sollst. Der Fluss von Körpersäften, die Gefühle bei Orgasmen und Ergüssen sind viel interessanter. Vergegenwärtige dir auch, wie beide ohne Ekstase, aber sehr lustvoll und sinnlich küssen, saugen und schlürfen. Denke immer daran: Die meisten deiner Leserinnen wissen genau, wie ein schlechter, lustloser Vanille-Sex in Missionarsstellung abläuft, bei der sie mühevoll einen Orgasmus vortäuschen müssen. Sie verdienen wirklich etwas anderes, nicht wahr? Und das wollen sie von dir. Also: Gib ihnen, was sie brauchen: richtig schmutzigen, feuchten Sex, ekstatische Orgasmen und frivole Abenteuer.

Nun – für heute ist’s genug, oder? Ich denke, bis deine Figur das erste Mal wirklich nackt ist, kannst du schon ein paar Dutzend Seiten gefüllt haben.

Bild: Historische Illustration, Teilansicht.

Den Kelch der Liebe entdecken

"Den Kelch der Liebe entdecken" ist eine erotische Kurzgschichte in 100 Wörtern, in der Genitalien mit keinem Wort erwähnt werden.

Sie platzierte ihre Beine mit abgewinkelten Knien so, dass mein Blick auf ihre rosige Blüte fallen musste. Ich schwieg. „Gefällt sie dir? Sieh mal, wie sie aufblüht für dich. Sag, dass du sie magst!“
„Sie ist schön.“
„Sonst nichts? Merkst du nicht, wie sie duftet?“„
„Oh doch, ich mag den Duft.“

„Warum kommst du mir dann nicht näher?“
Ich trat näher und sah ihr in die Augen.
„Geh auf die Knie. Wenn du sie magst, dann zeig mir, wie du sie verehrst!“

Sie lehrte mich schnell, wie man den süßen Kelch der Blüte verehrt. Und ich wurde ihr gelehriger Schüler.

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Häusliche Zucht in Vergnügen umgesetzt


Über SM-Praktiken schreiben viele. Die Praktiken kommen in Romanen vor, in pornografischen Filmen, auf Domina-Seiten und in den Publikationen von ausgesprochenen Fanatikern der Szene. Doch sehr nüchtern betrachtet ist alles mehr oder weniger ein Spiel mit unterschiedlichen Emotionen, Haus- und Schulstrafen der Vergangenheit und „weichen“ Abwandlungen von altertümlichen Folterszenen und öffentlichen Bestrafungen.

Heute wird sehr viel bei „Wikipedia“ abgeschrieben, sodass es nur noch ein Meinungsbild im Internet gibt. Bei Recherchen zum „Andreaskreuz“ beispielsweise stießen wir dutzendfach auf die gleichen Sätze. Nein, wie bezweiflen sie nicht. Aber wir glauben auch nicht, dass alle Menschen gleich empfinden und ähnliche Vorstellungen von süßen Qualen haben.

Wenn wir wissen, was Sie wissen wollen, dann sagen wir Ihnen, was wir darüber herausfinden konnten – und helfen Ihnen dabei, Ihre Geschichte farbenfroher auszugestalten.

Bild: Nach einer historischen Illustration