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Feminisierung - vom viktoranischen Jüngling zur "Sissy"

Dies ist eine Kurzfassung zum Thema "Feminisierung" für Eilige. Eine etwas ausführlichere Langfassung kannst du hier lesen: Geheimnisse der Feminisierung literarisch.

Das Original - historisch wertvoll, aber oft zensiert
Das Thema der „Feminisierung“, war zur viktorianischen Zeit in England höchst populär. Es bedeutet, einen Mann durch Zuwendung und Strafe zur Frau „umzuerziehen“ und ihn damit der „Weiberherrschaft“ zu unterwerfen. Die „Mutter aller Bücher“ zum Thema heißt „Gynecocracy“ (1) , und es ist heute noch als Nachdruck erhältlich. Wenn du daran interessiert bist, solltest du den Originaltext (englisch) oder die Original-Übersetzung lesen. Ansonsten versuche möglichst, antiquarisch eine unzensierte Version der Teile eins bis drei in einem einzigen Band zu bekommen.

Die viktorianische Zeit lässt grüßen

Das Muster passt ganz in die viktorianische Epoche, in der unter dem Deckmantel der Prüderie eine gewaltige erotische Revolution ausbrach. Der junge Held wird dabei mit „Zuckerbrot und Peitsche“ äußerlich und innerlich feminisiert, wobei durchaus auch Anklänge an Analverkehr und Homosexualität ins Spiel gebracht werden.

Naiver Jüngling trifft auf durchtriebene Gouvernante

Die Grundsituation: Naiver Jüngling lässt sich unter der Androhung von Körperstrafen feminisieren und wird in die Ränkespiele von erfahrenen, erwachsenen Frauen verwickelt. Diese Variante ist allerdings heute höchst unglaubwürdig, sodass Sie besser über modernen Konstellationen nachdenken sollten.

Deine Geschichte: Modernisierung notwendig

Wie auch immer du deine Story aufbauen willst: Das Thema ist immer eine Mischung aus sinnlicher Zuwendung einerseits und Strafen andererseits. In moderneren Versionen kann die Lust an der Feminisierung dem psychologischen Zwang zur Feminisierung („Zwangsfeminisierung“) entgegengesetzt werden, um die erotische Spannung zu erhören.

Als Entwurf für eine Novelle oder einen kurzen Roman empfehle ich diese Konstellation:

Junger Mann, reife Frau - wachsende Abhängigkeit

Ein junger Mann ist von gewöhnlichen, gleichaltrigen Frauen enttäuscht, weil er von ihnen nicht erst genommen wird. Durch einen Zufall (vielleicht ein einer Lesung oder Vernissage?) lernt er eine ältere Dame mit einer merkwürdig-sinnlichen Ausstrahlung kennen. Zunächst erlebt er bei ihr, wie sich das gesamte erotische Füllhorn über ihn ergießt, doch bald wird diese Gunst abhängig davon gemacht, sich feminisieren zu lassen.

Wenn du deine Geschichte entwickelst, solltest du überlegen, wohin sie führt. Der Jüngling kann die Rolle annehmen, um weiterhin die Gunst seiner Herrin zu genießen, oder ihr entfliehen. Beide Varianten erlauben dir, Konflikte unterschiedlicher Art in die Story einzubauen.

Psychologisch heikel – was geht in dem jungen Mann vor?

Psychologisch passt das Thema in Romane, bei denen es um die erotische Demütigung junger Männer geht. Manchmal hegen sie den latenten Wunsch, einmal „Frau sein zu dürfen“, aber oftmals widerstrebt es ihnen auch, und sie sehen die Feminisierung als Last an, die sie ertragen müssen, um der „Herrin“ zu gefallen. Echte Homosexualität und echte Bereitschaft, das Geschlecht zu wechseln, passen nicht recht zum Thema. Im englischen Sprachgebrauch sagt man zu einem Jüngling in Frauenkleidern auch „Sissy“.

Relevanz:

Das Thema ist spekulativ. Wir haben ein Interesse zwischen 20 und 50 Prozent bei Frauen ermittelt, je nachdem wie „hart“ das Thema geschildert wird. Diese Zahlen ergeben sich aus dem Interesse der Frauen an männlicher Homosexualität, dem Wunsch, Männer zu dominieren und der Fantasie, alles was sie wollen auch durch ihre sexuelle Macht erreichen zu können. (2)
Interessierte Männer: Offiziell sehr schwach, aber es gibt eine gewisse Dunkelziffer: Zwischen 20 und 60 Prozent der Männer dürften am Thema interessiert sein, je nachdem, wie sinnlich die Frau verführt oder wie heftig sie dominiert. (2)



Schreib-Erfahrung:

Für Fortgeschrittene und Schreib-Profis.
Form:
Episoden, Novellen und Romane.
Recherche, Kenntnisse:
Intensive Recherche, Fantasie, anatomische und psychologische Kenntnisse.
Erotische Wahrnehmung:
Sehr unterschiedlich - von absolut abstoßend bis "enorm scharf."


(1) Originaltitel des Buches: Gynecocracy. A narrative of The adventures and psychological experiments of Julian Robinson (afterwards Viscount Ladywood)under Pettycoat Rule, written by himself.
Deutsche und englische Versionen sind antiquarisch, gebunden oder als E-Books erhältlich.
(2) Nach Abwägungen von Fantasien und Ängsten durch den Autor, unter Verwendung von Forschungsergebnissen.

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