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Nach der Liebe – im Stil des 19. Jahrhunderts

Im Stil eines vergangenen Jahrhunderts zu schreiben, ist nicht einfach. Da heißt der Penis schon mal Priap, Amor oder Pfeil. Da werden die Schamlippen zu Lefzen, und die Vagina wird zum „Mäuschen“ oder zum „Köcher“ – aber davon abgesehen nahm man kein Blatt vor den Mund, um die feuchten Freuden und Lüste zu beschreiben. Dies ist eine Adaption eines Schreibstils des 19. Jahrhunderts.

Gerade wurde die junge Frau J. von einem Liebhaber beglückt, und ihre Freundin beschreibt ihre Verfassung nach der Liebe:

Der volle Busen wogte empor wie die Wellen des Meeres, und die süßen, ockerfarbenen Wärzchen tanzten darauf herum, als wollten sie Amor persönlich lobpreisen. War es zuvor noch das sinnliche, verhaltene Schmachten gewesen, so zeigte sich nun, nachdem sie den Liebeskampf bestanden hatte, ein stilles Feuer, das in den Pupillen loderte. Das Haar der Liebe kräuselte sich, und einige helle Tropfen hatten sich in ihm verfangen, ebenso wie die Reste jenes Balsams, der den Weg zu seinem Ziel verfehlte. Das Tal der Liebe wirkte so frisch und feucht wie eine Wiese im Frühling, und sanft und lieblich schimmerte noch der rosa Spalt, der immer wieder ein wenig zu zuckeln begann, als hätte man ihm mit einer Vogelfeder berührt, und auch die Lefzen der Liebe schwangen noch im Takte der vergehenden Wollust mit.

Nach einem anonymen Original umgeschrieben vom "Team Wortwechsler".


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