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Oh, wie geht eigentlich „blasen“ wirklich?

Blasen, Fellatio, Lutschen ... da ist die Stelle, an der du nicht weiterkommst, nicht wahr? Die meisten Autorinnen (oh ja, und auch Autoren) sind nicht auf allen Gebieten erfahren, und nicht alle, die erfahren sind, lieben ihre Erlebnisse. Ja, manche haben sie verdrängt. Einen Penis im Mund zu haben ist nicht dasselbe wie ein Schokoladeneis mit Sahne im Mund. Und dann fragst du eine Freundin, von der du glaubst, sie weiß es. Vielleicht verläuft dien Gespräch dann so:

„Wie lange ist es her, dass du einen Sch… …geblasen hast?“
„Darüber rede ich nicht.“
„Aber du hast?“
„Jede hat es doch mal getan, oder?“
„Ich frage aber dich!“
„Du willst nur wissen, wie es ist, oder?“
„Kann sein.“
„Und dann schreibst du darüber?“
„Vielleicht … ich will genau wissen, was dabei passiert.“
„Warum versuchst du es nicht selbst?“


Der Bananenversuch - nicht wirklich hilfreich
Tja, und das ist genau der Punkt. Aber zu deiner Geschichte gehört nun mal, dass deine Figur genau schildert, wie das geht, aber vor allem, wie es ihr dabei ergangen ist. Und selbst, wenn du eine Freundin findest, die es getan hat und sich gut daran erinnert, dann ist immer noch die Frage, ob sie dir dazu auch Einzelheiten erzählt. Du weißt das sicher aus der Psychologie für Anfänger: Wenn du etwas nicht gerne machst oder dich sogar ekelst, dann verdrängst du es manchmal. Und wenn das alles wieder hervorgeholt wird, dann können die Gefühle überkochen, und du hast eine verzweifelte Freundin, aber weißt immer noch nichts. Also: Wenn du jemanden triffst, der freizügig über Fellatio reden kann, dann frag sie nach allen Einzelheiten aus. Wahrscheinlich wirst du abwechselnd rot und bleich werden, aber es ist eine angenehmere Lehrstunde, als der Versuch am Lebenden Objekt.

Allerdings wirst du kaum Frauen deines Lebensumkreises finden, die in diesem Punkt mitteilsam sind. Da könnte ich dir auf die Sprünge helfen.

Es geht um folgende Umstände:

Sieben Tatsachen, die du vom Fellatio wissen musst

1. Wie kann ein Penis aussehen? Denk an den schlaffen, halb erigierten und vollständig erigierten Zustand.
2. In deiner Welt sind voraussichtlich die meisten Penisse unbeschnitten. Da heißt, beschäftige dich mit Eichel und Vorhaut.
3. Die meisten P-Seiten zeigen ganz ordentliche Blowjobs (Fellatio, Blasen). Das kannst du verwenden, um das Optische zu beschreiben. Denk aber dran, dass die meisten „gewöhnlichen“ Männer zu Anfang keinen vollständig erigierten Penis haben.
4. Die Technik lässt sich in Foren nachlesen. Lippen und Zunge sind immer daran beteiligt, die strategisch günstigsten Stellen werden dort auch genannt.
5. Nun kommen die Gefühle an die Reihe. Sie schwanken zwischen Ekel und Lust – und zu Anfang überwiegt meist Ekel. Doch es gibt mehr über die Gefühle zu sagen, weil sie nicht nur im Kopfkino, sondern ganz real stattfinden. Da treffen Nerven auf Nerven und Haut auf Haut, und zumindest für die beteiligte Frau ist höchst ungewöhnlich, was die dabei empfindet.
6. Wenn du wirkliche Gefühle schildern willst, dann achte darauf, wie die Frau auf die Änderungen reagiert, die sich am Penis zeigen, während sie Fellatio ausführt.
7. Wenn Fellatio „komplett“ oder „total“ ohne Kondom ausgeführt wird, gibt es mehrerer Möglichkeiten, mit dem Ejakulat umzugehen. Beschäftige dich damit, wenn du wirklich an der Schilderung der dabei aufkommenden Gefühle interessiert bist.

Am Ende … wirst du eine Expertin ohne Praxis sein – so, wie die meisten Autorinnen und Autoren.

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