Skip to content

Zwei erotische Anregungen – Schreiben über unerwartete Lust

Abweisen ist auch keine Lösung - oder doch?
Wie könnte sich eine Freundschaft zwischen einem betagten Herrn und einer sehr viel jüngeren Frau in eine sinnliche Liebesgeschichte verwandeln? Normalerweise würden wir sagen: Indem beide im Grund wünschen, sich erotisch zu nähern, indem sich die Gelegenheit dazu ergibt und indem sie nicht zögern, die Lust auch zu vollziehen.

Die Realität ist oft skurriler als die Fantasie. Dieser Auszug aus dem bereits einmal zitierten Tagebuch von „Monsieur Mathiot“ (leicht gekürzt) mag es beweisen:

(Ein Telefonanruf)

„Sie haben mir … gesagt, dass der Altersunterschied zwischen uns jede Zweideutigkeit unserer Freundschaft ausschließe. Wissen sie, ich hätte gern etwas für Sie bedeutet.“ (… ein Einwand …, dann) …Ich hätte Sie gerne glücklich gemacht, ich bin bereit, viel für Sie zu tun. Einen Mann wie Sie lernt man nicht oft kennen.“


Wenn Freundschaft sich in Lust wandelt

Werbung
Obgleich es sich hier um einen Sonderfall mit einem sehr großen Altersunterschied handelt, beschäftigt das Thema an sich viele Menschen im Alltag. Da ist eine gute Freundin, ein guter Freund, manchmal auch nur ein Arbeitskollege, dann wieder ein Jugendfreund. Und plötzlich greift Sie (das ist sehr wichtig) zum Telefon und sagt etwas verbrämt, aber deutlich erkennbar: „Ich möchte dich nicht nur als Freund, ich will dein sinnliches Glück, und ich schenke es dir.“

Wer ein bisschen psychologische und bilogische Kenntnisse hat, der kann sich die Situationen sicher leicht erklären: Da fällt ein Dominostein des Bedenkens, und er reißt andere mit. Denn Sex geht (auch für Frauen) eigentlich immer, sobald sich jemand genügend hineinsteigert. Und sobald die berühmten „Botenstoffe“ durch das Gehirn entsperrt wurden, läuft der Rest fast automatisch.

Und genau das ist der Grund, warum oft ein kleiner Anstoß reicht, um eine große Begierde auszulösen – und aus der großen Begierde wir dann die „Amour fou“.

Wenn eine Frau auf feuchte Art unerhofft „Danke“ sagt

Auf einem ganz anderen Blatt steht ein Thema, das im Zeichen der „sozialen Korrektheit“ fast ausgestorben ist: Das feuchte „Danke schön“ für eine Nettigkeit oder einen Dienst, der mit der Liebe nun so gar nichts zu tun hatte. Meist berührt eine solche Handlung den Empfänger mehr als die Schenkerin, was vor allem daran liegt, dass die Schenkerin dergleichen häufiger vollzieht, während der Beschenkte davon verzückt ist.

Auch dieses Thema kann sehr interessant und überaus sinnlich ausgebaut werden.

Titelbild: Teil einer historischen Buchillustration.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Um einen Kommentar hinterlassen zu können, erhalten Sie nach dem Kommentieren eine E-Mail mit Aktivierungslink an ihre angegebene Adresse.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Formular-Optionen