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Vorschlag für sinnliche Blümchensexgeschichten

Träumen von der Lust ist oft schöner, als Sex zu haben
Blümchensex, englisch auf als „Vanilla“ bekannt, ist ein wenig beachtetes Thema in der erotischen Literatur. Gerade wurde ich bezichtigt, zu exotische Themen vorzuschlagen. Nun gut, ich tat es für Sie, nicht für mich. Doch ist es ein Wunder, dass der Blümchen- oder Druckknopf-Sex als langweilig gilt? Die Varianten, so sagte mir einst ein Autor, sind ungefähr so zahlreich wie die Möglichkeiten eines Lochers, ein Stück Papier zum Abheften vorzubereiten.

Wirklich? Ja, wenn Sie gewohnt sind, den Geschlechtsakt notgedrungen beschreiben zu müssen, ohne ihn in Gedanken nachzuempfinden. Dann können Sie genauso gut beschreiben, wie jemand einen Dübel in ein Werkstück einschlägt. Bumm, bumm. Anders wäre es, wenn Sie mit ihrer Heldin fühlen würden, so als säßen Sie daneben. Das leise Seufzen, das Stoßweise atmen, die spitzen Schreie – wenn das alles Musik in Ihren Ohren ist, dann schreiben Sie doch einfach davon.

Sex-Geschichten schreiben, ohne Sex zu beschreiben

Oh, sie hassen den „Moment der Wahrheit“ beim Sex? Ihnen kann geholfen werden.

Wie wäre es, wenn sie jetzt und hier an Dessous denken würden? Stellen sie sich vor, sie kaufen das schicke Teilchen im Laden, im Internet oder sonst irgendwo.

Kaufen Sie da einen Fetzen Stoff? Nein – Sie kaufen einen Rahmen für ihren Körper, der sinnlich machen soll – so sinnlich, dass Ihrem Liebhaber heiß und kalt wird, wenn er Sie darin sieht. Nun stellen sie sich vor, wie Sie es anziehen und sich das erste Mal im Spiegel darin sehen. Gefallen Sie sich? Wie wird Ihr Liebhaber reagieren, wenn er die wundervollen Spitzen sieht, die sich über ihren Brüsten sinnlich darbieten? Wann wird er den Stoff berühren, und was werden Sie empfinden, wenn er es tut? Spüren sie schon seine Hände oder seinen Mund an ihren Körper, seinen Atem, der über die nackte Haut und die kühle Seide streicht? Darf er seine Hände benutzen, um Ihnen das Teilchen auszuziehen? Oder muss er – nun doch etwas frivol - seinen Mund nutzen, um es zu tun?

Sehen Sie, so geht es. Sie müssen niemals unter ihm liegen, oder auf ihm herumreiten. Lassen Sie ihre Heldin ausführlich ausmalen, was vorher passieren könnte … und den Teil, der Ihnen hernach so gar nicht behagt, den lassen Sie einfach aus. Das Teilchen … es liegt irgendwo zerknüllt zwischen den Laken, wenn Sie aufwachen. Und wenn Sie es sehen, glänzen ihre Augen, nicht wahr? Dann erinnern Sie sich an die Sinnlichkeit zweier Köper, die durch den kleinen Trick mit dem frivolen Teilchen in dieser Nacht besonders intensiv ineinander gerieten.

Na – und nun schreiben Sie schon – oder?

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