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Flirten ist oft besser als Sex – oder?

Übertriebene, aber weitgehend realitische Flirtpose
Für Autorinnen und Autoren ist der Flirt theoretisch einfacher zu schildern als alles, was mit „etwas in etwas“ oder „rein-raus“ zu tun hat.

Eigentlich wissen wir das ja – nicht wahr? Nur lese ich dennoch immer wieder das sein Händchen – so ganz plötzlich – unter ihrem Röckchen landet. Oder dass ihre sinnliche Hand sich ebenso plötzlich mit der Ursache seiner „Beule“ beschäftigt.

Der Flirt ist eine Verführung "ohne anzufassen"

Der Flirt ist eine sinnliche Verführung mit Worten „ohne anzufassen“. Manchmal bleibst’s dabei – das schadet weder ihm noch ihr, und auch die Leserin wird bestenfalls noch neugieriger, ob’s beim nächsten Mal richtig feucht wird zwischen beiden.

Ich las gerade im Internet, wie jemand einen Flirt für sich selbst beschreibt:

Flirts verbrauchen weniger physische und psychische Energien. Und ein wundervoller, begehrlicher Blick kann dazu führen, dass ich schneller feucht werde als von einer Hand, die versucht, meine Klitoris zu erreichen.


Mehr Flirts im erotischen Roman?

In der Praxis heißt das: Ein Flirt ist eine Mehrwege-Kommunikation ohne Anfassen, aber mit viel begehrlichen Blicken und sinnlichen Worten. Wenn ich das einmal in einen Gegensatz zu einer Verführung bringe, dann werden Verführungen normalerweise mit wenigen Worten, aber zahllosen Berührungen und Empfindungen beschrieben.

Mir scheint, der „Knackpunkt“ ist, dass nur wenige Autoren die überaus sinnlichen und hintergründigen Dialoge eines Flirts – sie nun verbal oder nonverbal – beschreiben mögen. Gerade sie sind aber die Bausteine für das Aufwallen der Begierde.
Was meint ihr? Ist es zu schwer, einen Flirt oder den Beginn einer Verführung in Worte zufassen? Oder warum wird in erotischen Romanen so wenig geflirtet, bevor der BH fällt oder sich der Reißverschluss öffnet?

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