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Saisonthema: freche, erotische Nikolaus-Geschichten

Auch der strafende Krampus küsst offenbar gerne
Der Nikolaus ist volkstümlich zugleich der gütige Beschenker der Armen und braven, aber auch eine strafende Gestalt, die den bösen Buben mit einer Rute den Hintern verdrischt. „Lütte Kinner givt he wat, grote Kinner steckt he inn Sack“, heißt es zudem in einem Kinderlied, das zu Nikolaus gesungen wird. Mag sein, dass der „gute Nikolaus“ die Strafe nicht selbst vollzieht, sondern es seinem Gesellen überlässt, der regional sehr unterschiedlich genannt wird, zumeist „Knecht Ruprecht“, anderwärts aber auch der „Krampus“. Jedenfalls können „böse Kinder“ schon mal in den „Sack gesteckt“ oder mit der Rute behandelt werden.

Heute lernen die Kinder in der Schule ja brav und züchtig, dass der Nikolaus in Wahrheit der gute Bischof von Myra war. Der allerdings ist ehere eine romantische katholische Legendengestalt als eine reale Person gewesen.

Der Nikolaus war als „Heiliger Claus“ nicht nur Vorbild des romantischen Wattebartträgers, sondern auch zugleich Vorbild für den Santa Claus, hierzulande besser bekannt als Weihnachtsmann.

Der liebevoll strafende Nikolaus

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Das Doppelgesicht des Nikolaus als „gut zu Guten“, „böse zu Bösen“ lässt ich hervorragend als Thema für Unterwerfungen und Strafen nutzen. Da der Nikolaus das gesamte Sündenregister der Kinder kennt, weiß er natürlich auch alles über die Sünden der Erwachsenen, und er scheut sich nicht, sie in den Sack zu stecken oder die Birkenrute an ihnen anzuwenden. Übrigens ist der „liebe, gute Weihnachtsmann“ ebenso zum Strafen aufgelegt, nur tut er dies höchstselbst und überlässt die Schmutzarbeit nicht seinen Vasallen.

Der Nikolaus eignet sich also ganz vorzüglich für eine romantische Art der Erotik, bei dem süß-sinnliche Gefühle mit herb-sinnlichen Gefühlen gepaart werden können. Da der Nikolaus auch ein „guter Mann“ ist, der junge Frauen vor fragwürdigen Eskapaden bewahrt, kommt alles zusammen, was man für ein erotisches Nikolaus-Märchen benötigt.

Wem die Zeit bis zum Nikolaustag zu kurz ist, um eine wild-romantische Nikolaus-Geschichte mit Geschenken und lustvoll gehandhabten Ruten zu schreiben, der kann also noch die gesamte Adventszeit damit verbringen. Nur muss er den Nikolaus dann eben in den Weihnachtsmann umwandeln.

Düfte, Kerzen und die Rute

Typische Bestandteile für eine milderotische Nikolaus- oder Weihnachts-Story sind Düfte (es müssen nicht „Äpfel und Nüsse“ sein), Kerzenwachs und Ruten, die vorzugsweise den nackten Hintern als Ziel haben.

Demutsgesten wie etwa „Knien“, „Knickse“ oder „Diener“ machen, können als rituelle Unterwerfungsgesten benutzt werden. Auch kleine, im Erwachsenenalter entwürdigende Aufgaben, wie beispielsweise ein Kinderlied zu singen oder ein Weihnachtsgedicht aufzusagen, können als Mittel verwendet werden, um entweder die Gunst eines Geschenks der aber die Strafe der Rute bedeuten. Falsche Töne und nicht gut erlernte Texte können durchaus als Grund für Abstrafungen genutzt werden.

Warst du denn auch immer artig?

Das Dilemma in der Nikolaus-Geschichte beginnt aber zumeist, sobald der in rote Gewänder mit Pelzbesatz gehüllte Mann den Kernsatz ausspricht: „Warst du denn auch immer artig?“ Natürlich trifft das nicht immer zu, sodass der Niklaus oder Weihnachtsmann, im Bedarfsfall auch die Nikola oder die Weihnachtsfrau dann eben doch die Rutenstrafe verhängen muss.

Von Zeit zu Zeit veröffentlichen wir Saisonthemen. Achten Sie bitte auf die besonderen, nicht periodischen Themenvorschläge zur jeweiligen Saison.

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