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Thema: Erotische Verführerinnen

Vielleicht hast du schon bemerkt, wie häufig in erotischen Geschichten männliche Verführer auftreten, während die Frauen mal als zögerliche, dann wieder als willfährige „Opfer“ bezeichnet werden. Psychologen sagen manchmal, dem läge der heimliche Wunsch vieler Frauen zugrunde, einmal wirklich intensiv und ausdauernd verführt zu werden.

Verführerinnen kennt man hingegen in erotischen Romanen zumeist nur in drei Funktionen:

- Als „Ms. Robinson“, der älteren, erfahrenen Verführerin.
- Als Agentin oder Lockvogel.
- Als dominante Verführerin, etwas als Gouvernante.

Warum übernehmen die Frauen in ganz gewöhnlichen Liebesromanen oder in erotischen Romanen so selten die Führung, die dann ja oftmals in eine Ver-Führung mündet?

Einige Beobachter vermuten, dies läge an einem veralteten Frauenbild, etwa daran, dass jede Frau, die verführt, unter „Schlampenverdacht“ gerät oder, wie man oft hört, ein „hurenhaftes Benehmen“ an den Tag legt. Eine Autorin führt es darauf zurück, dass Frauen sich immer noch als „Weibchen“ fühlen und eigene Entscheidungen scheuen – auch im Bett.

Höchste Zeit, daraus ein Thema für Ideinen nächsten erotischen Roman zu machen, nicht wahr?

Wie du deine Heldin zur Verführerin machst

Du kannst dien Heldin sehr leicht zur Verführerin machen, wenn du ihr die Fähigkeiten dazu schenkst. Sie kann Männer oder Frauen verführen, und sie darf dabei süß wie Akazienhonig oder scharf wie spanischer Pfeffer sein. Am besten wäre es, gar nicht erst mit Klischees zu beginnen. Löse dich also von älteren Tanten, verheiratete Nachbarfrauen, Lockvögeln oder Dominas als Verführerinnen. Sieh die die Welt an, die du beobachten kannst, und schau dir an, wie Frauen im Alltag verführen. Beobachte dabei die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Verführerinnen und der Verführten. Jede Person, die dir heute auf der Straße, im Supermarkt oder in einer Bar begegnet, kann als Figur für deine erotische Geschichte über eine Verführung dienen. Und falls du selbst glaubst, eine ausgezeichnete Verführerin zu sein, dann nutze deine eigenen Erfahrungen. Deine Figur kann übrigens immer viel weiter gehen, als du dich selbst vorwagen würdest.

Wenn das Thema "Verführung" neu für dich ist: Beginne mit „Frau verführt Mann“. Gönne deiner Figur dabei nicht nur die Lust, sondern auch den Triumph. Vergiss nicht, dass das Thema „Frau verführt Frau“ eine erhebliche Rolle im erotischen Roman spielt, und erwäge deshalb, deine Figur „bisexuell“ anzulegen.

Themenvarianten: Frau verführt Mann, um ihn sexuell auszulaugen, oder sexuelle Wünsche (Cunnilingus) erfüllt zu bekommen, die sie sonst nicht erhält. Frau verführt Frau (Kollegin, Kundin). Frau legt ungewöhnlich provozierende Verhaltensweisen an den Tag.


Interessierte Frauen: je nach Heftigkeit und Rollenverhalten zwischen 30 und gegen 70 Prozent. (1)
Interessierte Männer: In jedem Fall hoch, über 50 bis gegen 75 Prozent. (1)

Schreib-Erfahrung:
Für Fortgeschrittene.
Form:
Überwiegend als Kurzgeschichte oder Episode.
Recherche, Kenntnisse:
Erfahrungen, Einfühlungsvermögen, Recherche und psychologische Kenntnisse.
Erotische Wahrnehmung:
Variabel - von mild bis sehr scharf.

(1) Nach wissenschaftlich gesicherten Angaben, gemittelt vom Autor, da dieses Thema zu viele Facetten von „einen Fremden masturbieren“ bis „einen Partner sexuell zu unterwerfen“ hat. Männer sind in diesem Fall die bevorzugte Zielgruppe

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