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Die Sinnliche Woche – Vertiefungen, Themenvielfalt und Nikolaus

Das absolut Sinnlichste, was ich diese Woche tat, war einer Violinistin zu lauschen. Man gab Sergej Prokofjews zweites Konzert für Violine und Orchester, und mich begeisterte das sinnliche Spiel von Baiba Skride. Ich sage das nur, damit Sie nicht meinen, ich würde das Wort "Sinnlichkeit" recht einseitig verwenden.

Die Wurzeln von „Sinnlich Schreiben“

Wie Sie sicher bemerkt haben, belebt sich nach und nach dieses kleine Schloss der Sinnlichkeit. Ich musste es vorerst mit Mobiliar einrichten, das ich aus meinem Schriftstellerblog mitbrachte, und habe dann noch bei der agilen „Liebeszeitung“ und sogar beim Dinosaurier „Mehrhaut“ gemaust. Nach und nach werden die alten Beiträge aktualisiert, manche auch neu bewertet und sinnvoll ergänzt. Zusätzlich ziehen neue Gedanken ein – denn es gilt nicht nur, das Erreichte zu wahren. Vielmehr sollen auch neue, ungewöhnliche Wege beschritten werden, soll erotisches Sumpfland urbar gemacht werden und sollen Bücken über die reißenden Flüsse der Wollust gebaut werden.

Shades of Grey und kein Ende

Die Shades of Grey (unter Autorinnen meist kurz kurz SoG) genannt, lassen niemanden los, der den Erfolg seiner Geschichte mit ein paar Schlägen auf den nackten Po sicherstellen will. Aber reicht das? Wird das tausendste erotische Cinderellamärchen wirklich noch gelesen? Und immer wieder dieselbe Frage: Wie schreibt man eigentlich über sexuelle Handlungen, bei denen man sich nicht auskennt? HIER finden Sie Antworten, auf die Sie schon lange gewartet haben.

Damit aber nicht genug: Ich präsentiere Ihnen eine große Anzahl von Szenerien, in die Sie das Thema „Dominanz und Unterwerfung“ einbetten können – mit einer Statistik, aus der Sie entnehmen können, welche dieser Themen Frauen besonders Interessieren. Schließlich weise ich Sie noch daraufhin, dass es eine persönliche Bereicherung sein kann, endlich einmal die Gefühle herauszulassen, die „man“ eigentlich immer hatte, aber die man sich niemals zu äußern traute. Selbst wenn Sie niemals irgendetwas veröffentlichen, habe Sie also einen Vorteil vom Schreiben.

Lust im Spiegel

Um Ihnen nicht nur neue Ideen zu geben, sondern Sie auch auf völlig neue Wege zu führen, habe ich ein Stilmittel für Sie untersucht: das erotische Leben im Spiegel zu betrachten, zum Beispiel durch echte Spiegelbilder, virtuelle Bespiegelungen oder durch Moderation. Auf der Basis solcher Entwürfe können Sie eine völlig neue Ansprache finden und damit auch ihren Stil abwandeln.

Der Marquis

Zu würdigen war dieser Tage der Marquis de Sade, der an einem 4. Dezember vor 200 Jahren starb. Er hatte eine Menge Ärger mit der Zensur – und britische Autorinnen und Autoren werden ihn in Zukunft auch bekommen, fürchte ich.

Themen der Woche –Themen für Sie

Solange ich Materialien habe, erscheinen zwischen November 2014 und voraussichtlich Juli 2015 zwei Mal pro Woche Vorschläge für erotische Themen, zumeist dienstags und donnerstags, außer in Wochen, in die Feiertage fallen. Diese Woche waren es „Frau sucht zwei Männer“ und einige Varianten zum „klassischen“ Dreier, über die selten geschrieben wird.

Als Saisonthema habe ich Ihnen den „erotischen Nikolaus“ vorgeschlagen, diesem Schelm mit langem weißen Bart, unter dessen rotem Samtmantel die Manneskraft lauert – eine Art, von ihm zu erzählen. Die andere Art wäre, sich eine Rute aus Birkenreisern vorzustellen, die er stets mit sich führt, und zu bekennen, eben nicht wirklich artig gewesen zu sein. Eine der vor Jahren auf „Mehrhaut“ erschienenen Nikolaus-Geschichten habe ich für Sie hier erneut veröffentlicht.

Auch Profis schreiben erotischen Mist

Falls Ihnen dies ein Trost ist: Auch Schreib-Profis versauen ihre Sex-Szenen. Da wir einfach irgendein Mist zusammengeschrieben, um die Szene „aufzugeilen“, doch wird sie dadurch nicht sinnlicher, sondern lächerlicher. Die Autorinnen und Autoren, die’s betrifft, werden jedes Jahr mit dem „Bad Sex Award“ bedacht.

Sagen Sie mir mal, über was Sie gerne mehr lesen würden – ich schreibe dann darüber. Und wenn Sie Lust haben, mit mir zu schimpfen oder mich zu loben, dann schreiben Sie mir bitte ebenfalls.

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