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Vielversprechende erotische Themen (13): Sinnliche, aber harmlose Fetische

Fetischismus ist in den Augen der Mehrheit der Bevölkerung ganz schrecklich – und doch sind gerade die Ablehner oft ganz wild darauf, das Ungewöhnliche kennenzulernen. Da sich die meisten Menschen nicht trauen, ihre fetischistischen oder pseudo-fetischistischen Gedanken auch in die Tat umzusetzen, wollen sie etwas Erregendes darüber lesen. Was läge näher für eine Autorin oder einen Autor, solche Wünsche zu erfüllen?

Ein Satz zum Trost: Fetischismus ist zumeist gar keiner. Ein „echter“ Fetischist sammelt Damenunterwäsche, Damenschuhe oder gar Damensocken. Im Volk bekannt sind hingegen Begriffe wie „Fußfetischismus“, „Busenfetischismus“ oder „Haarfetischismus“. Eigentlich sollten wie lieber sagen: die Lust an weiblichen Füßen, Brüsten und behaarten Schamhügeln. Es gibt noch viele andere Lüste, die zwar als Fetische bezeichnet werden, aber gar nichts mit Fetischen zu tun haben (Fesslungen, Schläge, Anbetungen, Erniedrigungen und dergleichen) – sie sollen hier heute aber nicht behandelt werden.

Wenn Sie etwas über Fetische schreiben, beginnen sie mit denen, die sie sehen und überprüfen können – also beispielsweise bei Brüsten, die lecker in Push-up-BHs angeboten werden. Oder eben mit Füßen, die in erregenden Stilettos stecken.

Ihre sinnliche Geschichte mit einem harmlosen Fetisch

Da die Brüste als Fetisch schon reichlich besetzt sind, empfiehlt sich, mit Haaren (Achselhaare, falls Sie ein schamhafte Autorin sind) oder Füßen zu beginnen. Das Fußthema ist umfassender und hat mehr Varianten: Nackte Füße, nackte Zehen, High Heels, Stiefel, Fußkettchen und mehr – und das ist noch lange nicht alles. Es könnte sein, dass Sie beim Thema „Fußfetischismus“ Gegenwind von Suchmaschinen bekommen. Dann nennen Sie ihr Thema einfach „Fußerotik“ oder „Sinnlichkeit des Fußes.“ Ihr Held könnte ein junger Mann sein, der in einer Bar sitzt und fasziniert auf die High Heels einer Damen reiferen Alters starrt.

Selbstverständlich bemerkt sie seine Blicke, aber sie geht nicht darauf ein, sondern beginnt einen ganz normalen Flirt mit ihm. Als er dann in ihrer Wohnung ist, bittet sie ihn, sein wahres Gesicht zu zeigen und ihr die Zehenspitzen zu küssen. Aus dieser Grundsituation (am Boden liegen, Zehen küssen) ergeben sich unendlich viele Möglichkeiten, die Erotik des weiblichen Körpers zu beschreiben und interessante Dialoge darüber zu erfinden.

Themenvarianten:Alles zwischen Absatz und Schritt, also von Zehenlackierung, Zehenringen und Zehen einspeicheln bis hin zu voyeuristischen Eindrücken von Strumpfbändern, Strapsen und Halterlosen. Auch das Schuhwerk kann alles sein: vom Stiefel, mit dem die Heldin gerade zuvor noch im Stall gemistet hat, bis zum eleganten Bettschuh, der ausschließlich für den Fetischisten angeschafft wurde.

Interessenlage:

Interessierte Frauen: Zumeist sind Frauen uninteressiert am Thema. Für Fetischismus an sich sind nur etwa 26 Prozent der Frauen zu begeistern. (2)
Interessierte Männer: Zwar sind Männer angeblich auch nur zu etwa 27 Prozent an Fetischen interessiert,(2) aber schöne Füße interessieren immer. Insofern können Sie je nach Themenschwerpunkt mit zwischen 27 und über 60 Prozent (1). Interesse bei Männern rechnen.

Schreib-Erfahrung:
Für Fortgeschrittene; Anfängerinnen nur, soweit einfache Varianten betroffen sind,
Form:
Überwiegend als Kurzgeschichte oder Episode.
Recherche, Kenntnisse:
Erfahrungen, anatomische und psychologische Kenntnisse oder Recherche.
Erotische Wahrnehmung:
Sehr unterschiedlich - von absolut abstoßend bis "enorm scharf."

(1) Nach eigenen Schätzungen, basierend auf der Anzahl der Zugriffe auf das Thema im Internet.
(2) Nach Erhebungen der „Université du Québec à Montréal an vergleichbaren Themen
Ergänzender Hinweis: Dieser Vorschlag wurde nicht aus dem als "Schriftsteller-Blog" bekannten Quelle übernommen.

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Kommentare

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HansG am :

Harmlos und trotzdem sinnlich können auch Halstücher, Kropfbänder oder eng anliegende Halsketten sein.

Bei Bedarf kann der Bogen zu Halsbändern geschlagen werden.

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