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Sex und Lust - was du fühlen kannst, ohne es erlebt zu haben

Sogar das Gefühl der Nacktheit kann durch die Vorstellungskraft überhöht werden
Du kannst nicht alles erfühlen, was deine Heldin fühlt. Richtig?

Aber vielleicht kannst du die folgenden Gefühle abwandeln.


10 ganz gewöhnliche Gefühle, die du auf Sex umsetzen kannst


1. Nackt sein und sich unwohl dabei fühlen.
Du bist sicher manchmal nackt, nicht wahr? Und nun stell dir vor, du wärest unfreiwillig nackt und dass ein Augenpaar auf dich gerichtet ist. Oder mehrere Augenpaare. Sie starren dich an. Wie würdest du reagieren oder wie hast du reagiert, als dir das schon einmal passiert ist?

2. Schämen und Schamgefühle verstärken
Wahrscheinlich hast du dich ab und an geschämt. Das, was deine Heldin Heldin erbeben wird, ist nur eine Steigerung davon - mit Blutwallungen in den Wangen und dem Gefühl, „im Boden zu versinken“.

3. Verführen – verführt werden
Überleg dir, wann du deinen Bruder, deine Schwester oder Spielkameraden zu irgendetwas mit Versprechungen überredet hast. Zum Beispiel etwas zu stibitzen, etwas zu sagen, etwas zu tun oder ähnlich. Es muss sich nicht um eine Verführung zu Doktorspielen handeln – aber solltet du dich erinnern können, umso besser. Umgekehrt kannst du überlegen, wann du jemandem etwas zuliebe getan hast, ohne eigentlich zu wollen.

4. Ekeln - Nahrungsmittel eignen sich.
Ekel und Lust liegen nahe beieinander, besonders bei Körperflüssigkeiten im oralen Austausch. Es reicht normalerweise, an eine Aversion gegen bestimmte Lebensmittel (Knoblauch, Fisch, bittere Spargel, Austern) zu denken, um den Ekel zu beschreiben.

5. Penetriert werden - was du vielleicht noch kennst.
Wer noch das Fieberthermometer im Hintern kennt, das Einführen von Medikamenten und Pseudo-Medikamenten, wird besten wissen, wie sich „anale Penetration“ sozusagen „im Kleinen“ anfühlt. Selbstversuche mit Dildos sind meist ungefährlich, eröffnen aber neue Gefühlswelten.

6. Sich gefesselt fühlen und gefesselt sein.
Bist du schon einmal von einem Zahnarztstuhl während der Behandlung aufgestanden? Oder bim Theater während der Vorstellung? Oder auf einem Festbankett während einer großen Rede? Warum nicht? Weil du mit dem Anstand gefesselt warst, nicht aufzustehen. Das sind „innere Fesseln“. Äußere Fesseln kannst du simulieren durch zu enge Kleidung (Korsetts), High Heels, die dich beim Laufen hindern, oder einfach dadurch, die Fesselung zu simulieren. Nimm beispielsweise die Hände auf dem Rücken zusammen und erprobe, was du dann noch tun kannst und was nicht.

7. Gefoltert und malträtiert werden. im Alltag
Hattest du schon einmal eine äußert schmerzhafte oder unangenehme medizinische Untersuchung oder eine kleine Operation, bei der die örtliche Narkose nicht ausreichte? Ist dir beim Zahnarzt schon mal hören und Sehen vergangen? Wurdest du mit elektrischen Strömen behandelt? All diese Erfahrungen kannst du abwandeln. Manche Frauen haben auch einen Horror vor Sportgeräten – das lässt sich ähnlich abwandeln.

8. Befehle ausführen – sich entwürdigen lassen.
Erinnere dich an eine Situation in der Jugend, in der du dich gezwungen fühltest, Befehle und Anweisungen auszuführen, die dir widerstrebten. Entsprechend kann dies auch Erwachsenen bei Trainern und Therapeuten passieren.

9. Bisexuelle Erlebnisse - ganz gewöhnlich.
Frauen haben meist irgendwelche intime Erlebnisse mit andern Frauen gehabt, wenngleich diese nicht sexueller Natur sein müssen. Knüpfe einfach daran an. Wenn du über Frauen schreibst, die passiv Cunnilingus ausüben – es ist genau, als wenn es ein Mann tut. Und für einen Mann ist Fellatio von einem Mann zu empfangen genauso, als wenn er ihm eine Frau gönnt. (Jedenfalls, wenn du ihm die Augen verbindest). Anal fühlt sich etwas unterschiedlich an bei Frau und Mann, aber erst nach dem Einführen.

10. Schläge - selbst ist die Frau.
Bei ihnen hilft der Selbstversuch – mit äußerster Vorsicht, versteht sich. Falls du jemals geschlagen wurdest, und sei es leicht oder im Spaß – nutze diese Erfahrung! Schläge von anderen werden immer intensiver empfunden als „Selbst-Flagellationen“.

Mehr?
Fast alles andere kannst du an dir selbst ausprobieren, ohne dich entwürdigen zu lassen, und manchmal kann eine wirklich gute Freundin helfen, besonders bei Fesselungsszenen.

Bild: Teil einer Illustration von Topfer (Oberteil)

Mitschreiben?

Wir haben einen recht netten Ansatz für einen Roman über eine Verführerin. Sie ist eine sehr gebildete Frau, lebt in einer schönen Villa im Schwarzwald und ist aufgrund einer Erbschaft finanziell unabhängig. An ihrem fünfzigsten Geburtstag hat sie begonnen, erotisch zu schreiben, doch ihre Erfahrungen reichen noch nicht aus, um in die Winkel der Lüste einzudringen und sie auszuleuchten.

Sie beschließt, zunächst einmal schöne junge Frauen einzuladen, die sie für mitteilsam und offen, aber auch für bi-neugierig und verführbar hält. Aus den Erfahrungen mit diesen Frauen sollen dann Kurzgeschichten entstehen, die weitaus erotischer ausgeschmückt werden, als sie unsere Schriftstellerin erlebte. Die Figuren erleben also in der Fantasie der Schriftstellerin erotische Höhenflüge, während die Verführungen im wirklichen Leben recht hakelig sein können. Davon lebt die gesamte Geschichte.

Fragt bitte noch nicht, wie, wann und wo wir veröffentlichen wollen – wir wollen erst mal gucken, ob überhaupt Interesse besteht.

Recherchieren Sie, bevor Sie über Sex schreiben?

Erst einmal nachlesen, wie es geht?
Sie wollen über ganz gewöhnlichen Sex schreiben, den Sie aber nicht selbst praktizieren? Oder über sexuelle Besonderheiten, die Sie niemals praktizieren würden?

Ihnen kann geholfen werden, denn über die meisten Praktiken liegen Erfahrungsberichte im Internet vor. Dabei entstehen diese Probleme:

Wie trennt man zutreffend Informationen von solchen, die lediglich zu Werbezwecken veröffentlich werden? Wie trennt man echte Erfahrungsberichte von pornografisch ausgeschmückten Sexmärchen? Und dritten (vielleicht am Wichtigsten) wie wandelt man die gesammelten Informationen in sinnvolle Texte um?

Diese Informationen benötigen Sie in jedem Fall - anatomisch, physisch, technisch

Fragen Sie sich zuerst: Wer tut etwas, wie tut er es und was veranlasst ihn dazu? Wenn Sie sich darüber klar sind, klären Sie die anatomischen und technischen Möglichkeiten, die sich dazu anbieten. Das wären zum Beispiel:

Wie und wo muss jemand stehen, knien, sitzen oder liegen, damit das möglich wird, was Sie als Story planen? Und was muss der andere währenddessen tun? Welche Vorbereitungen müssen unbedingt zuvor getroffen werden? Welche Schwierigkeiten können auftreten, während ihre Figuren agieren? Was geschieht unmittelbar danach und einige Zeit später?

Bekannte Gefühle sammeln und in ein Schema bringen

Wenn Sie das halbwegs vor sich sehen (oder besser, zeichnen können), dann sammeln Sie am besten Schilderungen über die Gefühle, die ihre Protagonisten dabei haben. Dazu gehört: was auf der Haut empfundene wird oder was während irgendeiner Penetration oder eines Oralverkehrs zu Anfang, währenddessen und nach einer Auslösung in den betroffenen Organen oder im ganzen Körper erfühlt wird. Dazu ist es nun tatsächlich nötig, eine Gefühlsschilderung zu erwischen, die halbwegs authentisch klingt.

Ganz wichtig ist stets der Zwiespalt zwischen der Lust an der Sache und inneren Widerständen, die dagegen sprechen, Erinnerungen, die dabei wach werden und Vorurteilen, die plötzlich wieder präsent werden.

Frauen und Männer - Sie müssen die Anatomie und die Psyche beider erfassen können

Sie finden all dies im Internet, allerdings oftmals etwas verschlüsselt und verblümt. Normalerweise können Frauen nicht „realistisch“ nachempfinden, was Männer fühlen und Männer nicht, was Frauen fühlen. Hier bleibt den Autorinnen und Autoren nichts anderes übrig, als gründlich zu recherchieren. Grundlegende Unterschiede bestehen vor allem im Zusammenspiel von Vulva, Klitoris und Vagina, das selbst unter Frauen oft falsch interpretiert wird. Und bei Männern zwischen Hoden, Damm, Penis, Eichel und Vorhaut (wenn vorhanden). Zudem ist die Funktion (und Lage) der Prostata Frauen zumeist ein Rätsel.

Die Varianten des Zwiespalts der Gefühle

Denken Sie an folgende Umstände:

Nacktheit, insbesondere spontane, sexuell motivierte Nacktheit bei hellem Licht, besonders nackt fotografiert oder gefilmt zu werden, wird oftmals wieder zum Auslöser von Scham.

Bei jedem „ersten Mal“ (vaginal, oral, anal oder alle anderen Varianten) gibt es den grundlegenden Widerspruch zwischen Lust und Verletzlichkeit.

Bei jedem neuen Versuch, unbekanntes Terrain zu erobern, können Scham oder die Folge von Schamhaftigkeitserziehung auftreten. Diese Gefühle konkurrieren mit Lust und Abenteuer.

Bei Oral- oder Analverkehr können Gefühle des Ekels auftreten, die an der Freude, die es dem anderen bringt, nagen können.

Bei Männern besteht ein grundlegender Zwiespalt gegenüber allen analen Aktionen (Prostata, Strap-On), der sie in den Verdacht bringen könnte, „schwul“ zu sein.

Verführen ja, Vereinnahmen nein

Frauen sind weniger heikel gegenüber lesbischen Berührungen und Aktivitäten, solange diese diskret bleiben und die Partnerin nicht zu fordernd wird. Tritt dieser Fall jedoch ein, so machen sie sich Sorgen wegen der damit verbundenen Vereinnahmung.

Bei allen Menschen bestehen Vorbehalte dagegen, verletzt, gefesselt oder eingesperrt zu werden, auch wenn sie sich vorstellen, daraus Lust zu gewinnen.

Dreier aller Art, Partnertausch oder Orgien, gleich mit welchen Elementen (Hetero, Bi, SM) lösen oftmals ungute Gefühle aus, Verlustangst ist nur eines davon.

Welche Gefühle gewinnen die Oberhand?

Generell ist immer die Frage, welche Gefühle die Oberhand gewinnen. Ist ein bestimmter Punkt des inneren Widerstandes einmal erloschen, dann lösen sich Körper und Geist von konkret beschreibbaren Empfindungen und versinkt in Hingabe. Doch die „Gewissensbisse“ können auch wieder zurückkommen, wenn der Sex wirklich schön war.

Falls Sie mehr zu diesem Thema wissen wollen, schreiben Sie bitte einen Kommentar. Wir gehen dann kurzfristig darauf ein.

Gewalt, Sex und Schriftsteller(innen)

Gewalt ist ein Reizwort. Schon wer es zwischen seinen Lippen hervorbringt, wird verdächtigt, etwas mit dem Wort zu beabsichtigen. Doch gemach – Gewalt auszuüben bedeutet, einen anderen Menschen nicht mehr in einer Weise schalten und walten zu lassen, die er selbst bestimmen kann. Legen Sie zwei Menschen zusammen ins Bett, die miteinander Lüste austauschen wollen. – und sie werden sehen, dass einer von beiden das freie „Schalten und Walten“ des anderen für eine kurze Zeit außer Kraft setzt. Man nennt dieses Verhalten "Hingabe". Niemand kann walten, wie er will und sich zugleich dem anderen hingeben.

Wer immer über Penetration geschrieben hat, sei es zum ersten Mal oder zum oder zum hundertsten Mal, hat über Gewalt geschrieben. Er sagt es nur nicht, weil es ungehörig ist und weil es bösartige Menschen auf den Plan rufen könnte.

Verteufelt wegen unnötiger Nötigungsszenen

Wer dennoch darüber schreibt, läuft Gefahr, verteufelt zu werden. Nicht von jedem und von jeder, aber von einigen. Die SM-beeinflusste Deflorationsszene der „Shades of Grey“ war so ein Beispiel. Die einen sagten, es sei eine heftig-romantische Liebesgeschichte, die anderen meinten, es handele sich dabei um psychische, häusliche und sexuelle Gewalt, Nötigung und Körperverletzung. Die Aufregung darüber ist verflogen, aber das heißt nicht, dass sie morgen nicht wieder aufflammen könnte.

Was passiert eigentlich, wenn jemand das "Walten" aufgibt?

Gehen wir einmal die Skala von „ganz gewöhnlich“ über „etwas heftiger“ bis zu „extrem“ durch, so kann derjenige Teil, der das Opfer darstellt, immer weniger beeinflussen, was geschieht. Seine einzige Chance, die Szenerie zu verlassen, besteht in der „offiziellen“ BDSM-Szene im Abbruch. Bei privaten Spielen kann man sich dagegen nie so sicher sein, wann und wie abgebrochen werden kann, zumal, wenn nichts Genaues vereinbart wurde. Das heißt, dass der Opfer-Darsteller zwar theoretisch die Szene beherrscht, weil es ja sein Wunsch war, sich zu unterwerfen, dass er sich aber praktisch in die Gewalt eines anderen begibt, der die Spielregeln einhalten oder aber auch verletzen kann.

Nun haben wir es: Der oder die Geliebte gibt die Gewalt über seinen Körper für einige Zeit, möglicherweise auch ohne Zeitgrenze oder bis zum Erklingen des Sicherheitswortes ab. Dazwischen liegen die kalten oder heißen Gefühlsmomente, die meist als Wechselbäder dargestellt werden.

Farbig geschilderte, ergibt sich ein heftiges emotionales Bild

Was hier so nüchtern geschildert wird, liest sich in den erotischen Romanen, in denen es vorkommt, natürlich deutlich sensationeller. Der Leser will ja nicht einen Katalog der Möglichkeiten, sondern eine Schilderung der aktuellen Situationen, sodass es ihm möglichst selbst heiß und kalt den Rücken herunterläuft.

Lösungen für Szenen, in denen "gewaltige" Gefühle ausgelöst werden

Wie kann man nun die Sprache oder die Situationen so anpassen, dass die Gewalt zurückgedrängt, die Situation aber plastischer dargestellt wird?

Es ist einfach. Statt die Ereignisse zu schildern, geht man auf die Gefühlsebene über. Nun werden plötzlich Gedanken aller Art, Empfindungen unterschiedlicher Intensität und emotionale Reflexionen vorausgegangener Ereignisse erkennbar, und alles andere tritt in den Hintergrund. Schildern Sie die Gefühle unmittelbar und so glaubwürdig wie möglich. Doch vergessen Sie auch nicht, dass die Gedanken bei langen Szenen zu wandern beginnen. Plötzlich werden Gänge in dunkle Gewölbe, Keller, Waschküchen und Höhlen wieder hervorgerufen, vielleicht auch das Eingesperrtsein und die Schläge, die ihre Heldin früher einmal empfangen hat. Selbst beim ganz gewöhnlichen, einvernehmlichen und deshalb völlig vanillearomatischen Geschlechtsverkehr kann es passieren, dass die Gefühle nicht mit der sexuellen Betätigung synchron gehen. Der Partner oder die Partnerin entschwindet im Hirn, und an seine oder ihre Stelle tritt ein kräftigerer, besser bestückter Partner oder eine verruchte Hure.

Das Gefährlichste: Frau und Mann im Klischees

Etwas sei noch am Schluss gesagt: Klischees sind am Gefährlichsten. Wenn der starke, mächtige und gewaltbereite Mann auf die schüchterne und unsichere Frau trifft, die alles „mit sich machen“ lässt, müssen Sie ihre männliche Figur später physisch oder psychisch verletzen, um die Gemüter zu kühlen. Ist die Frau jedoch stark und herrisch, der Mann hingegen weich und unterwürfig, wird die Gewalt der Frau automatisch neutralisiert. Ähnlich neutral sehen Leserinnen und Leser auch die Nötigungen und ähnliche Regelverletzungen, die von einer Frau an einer anderen Frau vorgenommen werden.

Schöner Vögeln – in der Literatur?

Warum sollten wir nicht versuchen, die Begierde oder die Wollust „schön“ zu schreiben? Die Antwort der meisten Autorinnen und Autoren sagen aus: „Weil das gar nicht geht.“ Und sie werden darin bestärkt, wie ich gerade in der NZZ las:

Wer über Sex schreibt, der tut das in den Fallstricken eines sadomasochistischen Unterfangens. Die Mühen sind gross, die Aussichten auf überspringenden Erfolg gering.


Ich habe einen anderen Verdacht: Weil sich die Autoren schämen, es zu tun. Weil sie als peinlich empfinden, eine sich begierig öffnende Vulva zu beschreiben oder einen sich wölbenden, unter einem Reißverschluss gefangenen Penis.

Sobald dergleichen nicht mehr peinlich ist, kann man darüber schreiben - vorausgesetzt, man kann erfühlen und beobachten, was mit dem Menschen geschieht, der da Vulva und Klitoris, Penis und Hoden zu Aktivitäten veranlassen will. Noch einmal sei die NZZ zitiert, die uns dies glaubhaft machen will:

Über Sex zu schreiben – kein leichtes Unterfangen. Über Gartenarbeit, ja, Gemüseschälen, Fensterputzen. Guter Sex ist unbeschreiblich, schlechter muss nicht beschrieben werden.


Natürlich ist das kein leichtes Unterfangen – aber als erotische Autorin schreibt man auch nicht „über Sex“, so wenig, wie eine Liebesroman-Autorin „über Liebe“ schreibt. Man schreibt von dem, was Liebe für die Figur bedeutet – oder eben Sex. Und „guter“ Sex ist auf keinen Fall unbeschreiblich – dazu gibt es viel zu viel hübsche Varianten. Und schlechter Sex? Der eignet sich nicht zum „Aufgeilen“ aber gehört durchaus zum Erfahrungsschatz nahezu jedes Menschen – und muss daher zu Papier (oder zu Bildschirm) gebracht werden.

Paul Jandl, der Autor der „NZZ“ hat mit keinem seiner Sätze wirklich recht, die er aus den Literaturzeitschrift „Akzente“ geschöpft hat. Er verkennt, dass sich eine Autorin oder ein Autor wirklich in ihre Figuren hineinversetzen kann. Und dann fehlt nur noch eines: Die Leserin oder den Leser so anzusprechen, dass er die Körpersäfte, die da fließen, für die eigenen hält. Das müsste ein Profi-Kollege eigentlich beherrschen.

Zitatenquelle: NZZ