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Some words in English to foreign readers

Talk to me ...
Is there a chance to write something in English for my readers? Probably yes, probably no. No, because all our thoughts, emotions and feelings cannot just be “translated”. As I always say, the reader must feel what we are writing about, and if I use the wrong words, he or she will not.

That is why I admire translators: You cannot just translate words, sentences or idioms. You have to translate an emotion – which may be as difficult as writing about emotions. In addition, that is why I am sorry not to write in English.

But if English is your first (or only) language: I understand your language, so you can write me in English – just in case you want to discuss something you read in my blog.

Just write to:

Die Nacktheit des Körpers und der Psyche

Naiv spielen kann man zuvor, wähernddessen und hernach
Erotische Storys verfolgen oft ein ähnliches Script wie die Bühnen- oder Privatdarbietungen gespielter Keuschheit und Naivität. (Lest dazu in "Sinnlich Leben" über die Grundlagen gespielter erotischer Naivität)

- Die Figur ist in einer Umgebung aufgewachsen, in der man sich keusch und züchtig verhält.
- Dies führt auch dazu, dass sie sich nicht attraktiv kleiden kann – ihre „Klamotten“ wirken wie „zusammengesucht“.
- Man sieht ihr die Unsicherheit und Schüchternheit an.
- Sie ist gehorsam und folgsam, zumindest innerlich.
- Sie hatte keine eindeutige erotische Identität, von Geschlechtsverkehr ganz zu schweigen.

Obgleich der Strip auf der Bühne und die Wandlungen in einer erotischen Story nicht vergleichbar sind, folgen sie doch dem gleichen Prinzip. Statt Schicht um Schicht der Kleidung abzulegen und dabei immer mehr Fantasien zu erfüllen, wird die Psyche abgeschält und die geheimen Lüste werden erkennbar. Je behüteter, gehorsamer und unsicherer die Heldin zu Anfang war, umso mehr wird sie durch neue Erlebnisse oder Begegnungen erotische befeuert – und sie kann darüber glücklich sein oder sich dessen schämen. Und wenn du willst, sicher auch beides im Wechsel. Solche Wechselbäder der Gefühle sind sehr interessant für Erotik-Storys.

Die Story des grauen Mäuschens modernisiert

Wer seine Story modernisieren will, kann einen moderneren Frauentyp beschreiben: Gut ausgebildet, selbstbewusst und erfolgreich, aber sexuell nahezu völlig „unbeleckt“. Das kann so weit gehen, dass sie mit 25 entweder noch „Jungfrau“ ist oder – im Extrem – gar keine eindeutige sexuelle Orientierung besitzt. Trotz ihrer emanzipatorischen Züge und eines geistig-sozialen Selbstbewusstseins erweisen sich ihre Emotionen als labil. Dann ist sie, wie auch ihre Schwester mit konservativ-prüder Erziehung, ein beliebtes Objekt für Verführungen und erotische Wegweisungen.

Welche Bedeutung hätte dies im Zusammenhang mit Züchtigungen oder erotischen Rollenspielen? Manchmal gar keine. Doch oftmals wird deutlich, dass Autorinnen ihre Figuren so definieren, dass sie nach einer „konsequenten Wegweisung“ suchen, die sich in Strenge und Konsequenz äußert. Wie aus einschlägigen Romanen bekannt, wirken solche Szenen auch erotisierend auf Leserinnen. Dies mag auch der Grund sein, warum die Autorinnen ihre Heldinnen gerne als „Jungfrauen“ in die Geschichte einführen.

Fassen wir mal zusammen:

Eine labile Psyche und wenig sexuelle Erfahrung sind die Grundstoffe dafür, einen Charakter erotische aufzubauen oder umzuformen.

Mit jedem Erlebnis, das dorthin führt, wandelt sich der Lebensweg, weil neue und ungewöhnliche Schichten der Psyche freigelegt werden. Dabei entstehen neue Lüste, aber auch neue Ängste.

Eine selbstbewusste, erfolgreiche Frau ist ebenso verführbar wie eine behütete, naive Frau, die unsicher und schüchtern ist. Es geht dabei immer nur darum, die „Zwiebel zu schälen“, also die Hemmungen oder Verkrustungen zu entfernen. Ob dies im Alltag so ist oder einmal war, braucht uns nicht zu kümmern. Die Hauptsache ist, deine Heldin sieht eine Perspektive für sich, im Sexuellen erblühen. Lass sie nicht allein, bis sie weiß, was sie will.

Bild: Buchillustration von Becat.

2019: Lass uns deine Geschichte lesen

Wir lesen deinen Text - sofort
Wir verlegen nicht, wir stibitzen nicht, wir wollen nur, dass ihr das Beste an Worten hervorbringt, was euch möglich ist.

Es gibt Geschichten, die du weder deiner Mutter noch deiner Tochter zeigen möchtest – nicht deinem Mann und nicht deiner Schwester.

Wir sagen dir objektiv, was wir von deinem Text halten. Du brauchst dich nicht um dein Eigentumsrecht am Text zu sorgen: Wir respektieren dein Copyright. Nur, wenn du es möchtest, (und es im Rahmen dieser Publikation möglich ist) veröffentlichen wir Teile daraus.

Lass uns einfach diene Geschichte lesen. Sende uns einen Text mit etwa 300 – 500 Wörtern aus deinem Werk an unsere E-Mail-Adresse. Meistens lesen wir die Texte sofort.

Es gibt keinen Grund, dich zu hindern, uns jetzt den Text zu mailen.

Schreib einfach an:

Manifest für 2019

Es ist nicht ganz einfach, jedem Menschen Freude zu bereiten, ohne auf dem dünnen Eis des Populismus auszurutschen. Ja, es ich nicht einmal leicht, eine Sprache zu finden, die jedem gefällt. Was dem einen die „Begegnung auf biblische Art“ ist, nennt der andere einfach „Vögeln“. Und Jahr für Jahr fragen wir uns wieder: Wie informativ müssen wir sein, wie erotisch dürfen wir sein? Setzen wir uns Grenzen in der Sprache, nur im im Wind des Zeitgeistes nicht umgeblasen zu werden?

Und letztlich (ja, wir haben ethische Grundsätze) …, was bewirken wir mit unseren Artikeln im Guten wie im Schlechten? Lasst mich ein wenig zum neuen Jahr ein wenig über Grundsätze reden.

Was ich hier vertrete, ist klar:

Alles, was ein Mensch sich erotisch wünscht, was für ihn denkbar und fühlbar ist, das darf er vertreten und danach handeln, solange es im Rahmen der geltenden Gesetze liegt und er einen Partner dafür findet
.

Einfach, nicht wahr?

Andererseits kann ich nicht akzeptieren (und zwar aus der gleichen Haltung heraus), wenn Gruppen auftreten, die ihre jeweilige Meinung öffentlich absolut durchsetzen wollen. Dazu gehören neben politischen, sozialen, geschlechtsbezogenen und religiösen Strömungen auch die Vorhaben sexueller Sektierer, ihre Ansichten zur Norm für andere zu erheben. Aus meiner Sicht darf sich niemand darauf berufen, aus den „edleren“ Motiven zu handeln.

Die Freiheit des Seins

Die Freiheit steht über allem – auch über der Gleichheit und der Solidarität. Wenn wir alle „an einem Strang“ ziehen, kann uns das nützen oder schaden. Also müssen wir abwägen, ob wir uns mit anderen verbünden oder aber die eigenen Ideen zur Blüte bringen wollen. Es ost immer einfacher, in der Masse zu verschwinden als sich aus ihr herauszuheben.

Natur und Kultur

Unser Leben besteht aus Natur und Kultur. Nur, wenn wir beide Komponenten in Einklang bringen können, können wir in Freude, Friede, Lust und Leidenschaft erleben. Was wir als „unsere“ Kultur bezeichnen, ist eine Mixtur aus orientalischen, jüdischen, griechischen, römischen und germanischen Komponenten, in die später das Christentum eingedrungen ist. Wir sollten uns vergegenwärtigen, dass wir nicht auf der Welt sind, um anderen zu gefallen, sondern unsere besten Fähigkeiten einsetzen, um innerlich und äußerlich frei zu sein und dabei Glück und Erfolg zu haben. Zu unserem eigenen Gunsten und zugunsten anderer.

Die Zukunft

Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Ängstlichen ist sie das Unbekannte. Für die Denker und die Tapferen ist sie die Chance.


Victor Hugo

Meine Vergangenheit ist, in Jahren gemessen, inzwischen mit Sicherheit umfangreicher als meine Zukunft. Dennoch rufe ich jedem zu, der es wissen will: In der Zukunft wirst du leben, und dort kannst du alles anwenden, was du dir zuvor an Wissen, Können und Fühlen erworben hast. Versäume nichts, nimm Chancen wahr und versuche, Fehlschläge zu vermeiden. Lerne die Welt kennen und lerne aus deinen Begegnungen mit Fremden.

Und hier …

Hier versuchen wir, zu informieren, zu unterhalten, zu diskutieren und ein wenig Freude zu schenken – und nicht zuletzt, die Freiheit und Individualität tapfer zu verteidigen.

Was uns anpisst – und was nicht

Humor bezaubert, auch wenn die Situation eher befremdlich ist
Manches pisst uns an, manches empört uns. Dann befremdet uns wieder etwas, und schließlich sind wir von etwas peinlich berührt. Ausdrücke für den Umgang mit "Peinlichkeiten" gibt es in Hülle und Fülle.

Peinlich berührt sein

Ich las neulich gerade, dass wir Autorinnen/Autoren uns hüten sollten, über einige Themen zu schreiben, die Menschen peinlich sind. Und als ich hier dann den Artikel über „Natursekt“ nachlas, begann ich nachzudenken. Warum, in drei Teufels Namen (oder in jedem beliebigen anderen Namen) sind wir eigentlich so empfindlich, oft gar „pikiert“, wenn es ans Eingemachte geht?

Drei Themenkomplexe, bei denen Leser(innen) empfindlich reagieren könnten

Die Berührungsängste, die wir besonders häufig finden, bestehen einmal aus den Körperausscheidungen, Sperma und Scheidenflüssigkeit durchaus inbegriffen und sicher auch Schweiß und Speichel, um mit dem Harmlosen zu beginnen.

Männer und Frauen haben eine Schnittstelle, an der sie empfindlich reagieren: sich niemals sexuell zu etwas zwingen zu lassen.

Die dritte, deutliche Hürde betrifft vor allem Männer: Sich niemals einem Gedanken nähern, der als homosexuell ausgelegt werden könnte.

Was denkt die Mehrheit eigentlich wirklich?

Wenn wir dies nun alles so hübsch aufgezählt haben, kommen wir unweigerlich zu einem Knackpunkt: Ein Teil der Menschen ist ausschließlich befremdet, wenn er von anderslautenden Aktivitäten hört. Das ist deren gutes Recht und kann nicht bewertet werden. Ein weiterer Teil ist fasziniert davon – diesen Teil rechnen wir zumeist zu den „Perversen“, „Abweichlern“ oder „Fetischisten“. Damit hätten wir sie geistig „weggesperrt.“

Der dritte Teil jedoch ist zugleich fasziniert und befremdet von dem, was in einer erotischen Geschichte passiert, die über die Grenzen des „Blümchensex“ hinausgeht.

Der Großteil der Menschen ist neugierig auf "eigenartigen" Sex

Wir ahnten schon immer, dass dieser Teil der Menschheit in Wahrheit der größere Teil ist – und seit Kurzem wissen wir es – einmal aus der Forschung, und dann auch aus dem Erfolg der leidigen „Shades of Grey“. Mit dieser recht neuen Erkenntnis können wir an viele Phänomene mit leichtem Herzen herangehen. Um unsere Leserinnen und Leser nicht zu stark psychisch zu beanspruchen, sie aber dennoch sinnlich anzusprechen, haben wir verschiedenen Möglichkeiten, unsere Worte zu variieren.

Nicht zu direkt, nicht zu unmittelbar und ohne Wehgeschrei: Fesseln und Schläge

Wenn von Fesselungen die Rede ist, sprechen wir nicht von dem Gefühl, hilflos und ausgeliefert zu sein. Wenn wir von Schlägen oder Hieben sprechen, erwähnen wir weder den beißenden Schmerz, noch die unterdrückten Tränen, sondern sehen es wie eine „Geisterbahnfahrt“ an. Selbst eine Folterszene oder ein ähnlicher Übergriff lässt sich so „entschärfen“.

Es fließt und sprudelt - Körperflüssigkeiten für jeden Geschmack

Nehmen wir wir Körperflüssigkeiten: Ob jemand ejakuliert, laktiert, spuckt oder uriniert - immer findet sich ein Weg, den Vorgang selbst zu verschleiern oder allenfalls anzudeuten. Mit etwas Humor schluckt auch unsere Leserin oder unser Leser nahezu jede Flüssigkeit, die wir ihm virtuell anbieten.

Selbst überzeugte Heterosexuelle zeigen sich verblüfft von alternativer Lust

Das größte Monster für Männer, der Anklang an Homosexualität, lässt sich kaschieren, sobald man eine Frau ins Spiel bringt, die dabei „Schützenhilfe“ leistet. Und plötzlich wird aus dem Ekelphänomen ein Genuss, der freilich überrascht. Wer sich einmal Gedanken über das „reine Fühlen“, also erotische Handlungen ohne Sichtkontakt gemacht hat, wird wissen oder ahnen, was alles möglich ist. Aus dieser Sicht ist auch der passive Analverkehr kein Tabu mehr.

Im Allgemeinen gilt: Je skurriler, spielerischer oder humorvoller du die Situation schilderst, in der sich eine „starke“ sexuelle Abweichung manifestiert, umso mehr akzeptiert deine Leserschaft, was du schreibst.

Bild: Aus einem erotischen "Groschenheft"