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Herbst-Erotik

Die gelben und rotgoldenen Blätter fallen. Sie trudeln an deinem Fenster vorbei. Du siehst wie die Bäume nach und nach kahl werden, und du denkt: Warum sollte ich bis zum Frühling warten? Ich will jetzt einen Lover, und ich hole ihn mir von irgendwo her.

Wenn du schon über 40 bist, wirst du dich vielleicht erinnern, dass der goldene Oktober der Liebe in den garstigen November übergehen könnte. Du hast noch ungefähr 10 Jahre Zeit, um einen oder auch viele Lover zu genießen.

Nutze die Zeit. Und wenn du jetzt schreibst, erschaffe eine Figur, die ebenfalls diese Zeit nutzt. Lege sie so an, dass sie zu Anfang zögerlich und schamvoll ist, aber dann durch ein Inferno der Lust trudelt. Lass sie am Ende in den Armen einer Person ankommen. Leserinnen wollen immer irgendwo ankommen. Und DU? Du legst all deine eigenen Hoffnungen und Wünsche in diese Figur, damit sie lebendig wird und deine Leserinnen seufzen.

Über 40: wie Ihre Figur ihr Leben umkehrt

Mit 14 dufte sie keinen Freund haben, mit 24 traute sie sich nicht, ihrem Mann gegenüber sexuelle Wünsche zu äußern, mit 34 hatten die Kinder Priorität, und jetzt ist sie 44.

Sie hat niemals eine frivole Party besucht, an keiner Orgie teilgenommen, sich niemals fesseln lassen, hatte noch keine lesbische Beziehung und nie Fellatio gegeben.

Und jetzt? Jetzt müssten Sie nur noch ein Ereignis finden, das sie veranlasst, ihr Leben umzustülpen. So gründlich, dass sie sich selbst nicht wiedererkennt. Und sie lernt Männer kennen, die deutlich jünger sind …

Wäre das nicht der brillante Einstieg in ein Feuerwerk sinnlicher Erfahrungen und genau das, wonach viele Leserinnen über 40 gieren?

Wollen Sie mehr über SM-Gelüste wissen?

Häusliche Zucht in Vergnügen umgesetzt


Über SM-Praktiken schreiben viele. Die Praktiken kommen in Romanen vor, in pornografischen Filmen, auf Domina-Seiten und in den Publikationen von ausgesprochenen Fanatikern der Szene. Doch sehr nüchtern betrachtet ist alles mehr oder weniger ein Spiel mit unterschiedlichen Emotionen, Haus- und Schulstrafen der Vergangenheit und „weichen“ Abwandlungen von altertümlichen Folterszenen und öffentlichen Bestrafungen.

Heute wird sehr viel bei „Wikipedia“ abgeschrieben, sodass es nur noch ein Meinungsbild im Internet gibt. Bei Recherchen zum „Andreaskreuz“ beispielsweise stießen wir dutzendfach auf die gleichen Sätze. Nein, wie bezweiflen sie nicht. Aber wir glauben auch nicht, dass alle Menschen gleich empfinden und ähnliche Vorstellungen von süßen Qualen haben.

Wenn wir wissen, was Sie wissen wollen, dann sagen wir Ihnen, was wir darüber herausfinden konnten – und helfen Ihnen dabei, Ihre Geschichte farbenfroher auszugestalten.

Bild: Nach einer historischen Illustration

Die Klänge der Strafe

Ihre Hände. Sie sind zärtlich, sie berühren mich sanft, bei Tag und bei Nacht und insbesondere am Morgen, wenn ich ihr in die Augen blinzle. Und manchmal, ganz unvermittelt, sagt sie leise: „Wir haben schon lange nicht mehr das Schlagzeug bespielt, nicht wahr?“ Dann weiß ich, dass ihre Hände meine Haut nun auf auf andere Weise reizen wollen, intensiver und furioser, lauter und heftiger.

So, wie der Mund eine Klarinette anbläst und dabei sinnliche Klänge erzeugt, so erzeugt die schlagende Hand auf dem Resonanzboden der Hinterbacken höchst unterschiedliche Töne, die sich zu faszinierenden Klängen intensiver Art verbinden. Und so, wie die Klarinettenklänge dabei über das Trommelfell in die Seele eindringen, so kommen auch die scharfen Geräusche der schlagenden Hand in der Seele an, begleitet von den intensiven Jubelklängen der Nerven.

Welche Rhythmen sie auch schlagen wird, und welcher Gesang dazu aus meinem Mund ertönen mag - nichts soll mich daran hindern, mich zu entkleiden und ihr die Bespannung für ihr furioses Spiel zu präsentieren. Vielleicht werden mich die Klänge an diesem Abend zu Tränen rühren.

"Lustfetzen" sind Fragmente erotischer Geschichten, die wir anonym veröffentlichen. Der Ursprung der Verbindung von "Strafe und furiose Musik" liegt in der Erzählung "Schwester Monika", die dem wortgewaltigen Dichtermusiker E.T.A. Hoffmann zugeschrieben wird.
Kategorien: Lustfetzen | 0 Kommentare
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Die Innere Verführung – schamlos

Die innere Verführung zu beschreiben, fällt vielen Autorinnen schwer. Hier die schamlose Schilderung einer sinnlichen Leidenschaft, nach einer Internetquelle:

Ein Blick, ein Wort, eine Berührung. Der Schalter macht „Klick“. Das Begehren kommt auf, wandelt sich in Verlangen. Mein Körper, eben noch züchtig auf deinem Sofa verharrend, wandelt sich in einen schamlosen, lüsternen Leib. Meine Zurückhaltung schmilzt, mein Anstand ist längst ausgeflossen. Ich spreize mich auf für dich. Mit jedem sinnlichen Gedanken und jedem Wort der Lust, die über deine Lippen kommen, schreit mein Körper nach Lust und mein sündiges Verlangen lechzt nach Erfüllung.


Hier noch einmal eine andere Version, von Isidora:

Dein Blick ruht auf meinen Augen. Er scheint hinter der Retina anzukommen, und tief in das Gehirn einzudringen. Ich müsste meine Augen verschließen, um zu verhindern, dass du meine Geheimnisse ausliest. Ach, es wird mir nichts nützen. Siehst du die Begierde? Mich macht wahnsinnig, dass du nie auf meinen Körper schaust. Du willst nicht nur meinen Körper, nicht wahr? Du willst alles. Das Fleisch, das Hirn, die Seele. Mein Geist kann mich nicht mehr halten, der Körper entgleitet ihm, entspannt sich wie von selbst, öffnet sich dir, will Säfte fließen lassen. Schweiß an den Händen, dieses Zucken im Unterleib. Ich kann nicht mehr ruhig sitzen, spreize die Beine ein wenig zu weit. Die Seele? Du hast sie mir entrissen, als du mich nur geküsst hattest. Ich bin Körper, nichts als Körper, und ich dürste danach, dass du mich endlich berührst.