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Besser Schreiben für Anfänger? So geht es …

Ach, Du schreibst noch gar nicht? Vor allem nicht erotisch? Das ist wunderbar, denn dann solltest du dies lesen. Und vor allem natürlich, wenn du JETZT wirklich erotisch schreiben willst und nicht weißt, wie das gehen könnte.

1. Dein Eines Ding
Nimm die eine Sache vor, eine Heldin, einen Ereignisstrang, ein Gefühl und, wenn du erotisch schreibst, dann wähle eine einzige sexuelle Variante, die du gut kennst.

2. Dein Spielplatz
Wähle deinen Spielplatz nicht zu groß. Eine Stadt, eine Straße, eine Bar, ein Raum, ein Bett. Wenn du den Spielplatz erst einmal fixiert hast, kannst du ihn beliebig bunt ausmalen.

3. Deine Kladde
Schreibe in eine Kladde oder auf ein Verzeichnis, das dir als Kladde dient. Du benötigst zunächst werde eine perfekte Rechtschreibung, noch einen literarisch korrekten Satzbau. Du kannst später alles in eine gute Form bringen.

4. Der Start: Deine Sehnsucht
Schreibe etwas, nach dem du dich sehnst. Erschaffe eine Figur, die das erleben kann, was du ersehnst.

5. Anfangen: Dein erster Satz
Der erste Satz erzeugt automatisch weitere Sätze. Vielleicht nicht sofort, aber mit der Zeit. Der erste Satz sollte dich und deine Leser anregen. Also nicht: „Es war an einem kühlen Abend im September.“ Sondern: „Der kühle Abendwind der ersten Septembertage fuhr mir unter den Rock wie ein ungebetener Liebhaber.

6. Reifen lassen: Dein Brutschrank
Nach etwa 500 bis 1000 geschrieben Wörtern wirst du wahrscheinlich Unsinn produzieren, wenn du ein Neuling bist. Lass dein Manuskript dann reifen. Streiche und ergänze am nächsten Tag – oder wirf es weg.

7. Deine Varianten: Vergeude Zeit und „Papier“
Jede Geschichte lässt sich in mehreren Varianten erzählen – probier es einmal aus. So findest du einen Stil, der dir entspricht.

Gute Gefühle, böse Gefühle für deine dominante Heldin

In solchen Klischees fühlt die Frau nichts - aber was fühlt sie real?
Bist du selbst eine dominante Frau? Oder hast du wenigstens den Wunsch, ab und an einen Mann (oder auch eine Frau) erotisch zu dominieren? Dann solltest du die Gefühle kennen oder wenigstens vorstellen können, wie sich eine dominante Frau, eine Herrin oder Domina fühlt.

Drei Varianten der Dominanz

Du kannst grundsätzlich trennen zwischen dem Gewinn von Macht und dem Ausleben von Hass. Hinzu kommt noch ein eigenartiges, selten beschriebenes Gefühl der Verbundenheit mit deinem Partner oder deiner Partnerin, dass du durch Dominanz erzeugen kannst.

Körperliche Strafen kommen besser an als reine Domination

liebevolle klapse -simple emotionen
Ich muss dir vorab sagen, dass Dominanz nicht immer bedeutet, von deinem Partner körperliche Unterwerfung zu verlangen, und nicht jede dominante Frau übt ihre Macht durch Züchtigung aus. Aber vor allem die Erniedrigung, verbunden mit sinnlichen Züchtigungen, ist eines der sinnlichsten Elemente der Dominierung. Und es ist – nicht zuletzt – eines der gefragtesten in der erotischen Literatur.

Die positive Gefühlsskala der dominanten Frau

Untersuchen wir kurz die positiven Gefühle der dominanten Frau.

Eine dominante Frau kann daran Freude empfinden, einem lechzenden Menschen die Lust zu verschaffen, die er benötigt.

Manche dominante Frauen werden von der nackten Haut, dem nackten Gesäß und der Bewegung des nackten Körpers während des Schlagens erotisch erregt.

Viele Frauen spüren die Macht, die ihnen die dominante Rolle schenkt, insbesondere die Macht, körperlich auf den Partner „einzuwirken“.

Manche Frauen spüren, dass sich Körper und Psyche während der Dominanz in besonderer Weise vereinen, vor allem bei erotischen Züchtigungen.

Ein Teil der Frauen genießt einfach das Szenario und liebt die Rolle, in der sie sich während der Dominanz befindet.

In Romanen und erotischen Geschichten kannst du selbstverständlich auch die negativen, die „bösen“ Gefühle beschreiben, die aus der Dominanz, insbesondere der Flagellation, hervorgehen.

Die negativen Gefühle einer dominanten Frau

Sadistische Neigungen, also der Wunsch, einen Menschen wirklich zu quälen oder zu foltern. Das Thema eignet sich, wenn du den Unterschied zwischen einer „bösen“ und einer „guten“ Domina herausarbeiten willst.

Hass auf Männer oder auf Nebenbuhlerinnen. Dieses Motiv kommt sogar in der Realität vor und kann durchaus Thema von Romanen sein.

Wut auf das Verhalten des Partners. Das kommt vor, geht aber selten gut. Wut in Verbindung mit Schlägen ist alles andere als erotisch und es kann sehr gefährlich sein.

Unkontrolliertheit, insbesondere in Verbindung mit Alkohol oder Rauschdrogen, kann zur völligen Enthemmung führen.

Deine Kunst - macht etwas aus den Gefühlen der Domina

Deine Kunst besteht nun darin, die meist mehrdeutigen, teils auch widersprüchlichen Gefühle der dominanten Frau zu beschreiben.

Am einfachsten kannst du das verwirklichen, indem du sich auf deine Handlungen und die Beschreibung dessen konzentrierst, was du siehst: Beispiel FF-Szenerie, optisch-sinnlich aufgefasst.(1) .

Ich weidete mich einige Minuten am Anblick des schönen weißen Hinterns, über den ich ein kleines Kräuseln der Furcht zu erkennen glaubte. Schon bald wird ihr Hintern für mich tanzen und dann nach und nach die Farbe wechseln. Ich konnte nun nicht mehr widerstehen und fing an, ihren schönen Po mit sanften Handschlägen zu röten. Zu Anfang seufzte sie nur ein wenig, doch dann begann Sie, sich unter meinen Schlägen zu winden, was mich umso mehr reizte. Ich genoss die Bewegungen ihres Hinterns, der sich bald zur Seite, dann aber auch wieder nach unten bewegte, so, als wolle er mir entwischen, und der sich schließlich doch wieder meiner Hand entgegenstreckte.


Wenn du intensivere und vielfältigere Gefühle schildern willst, solltest du etwas „in dich gehen“ und deine Heldin so etwas denken lassen: (Beispiel einer FM-Szenerie, gedanklich mit Widersprüchen aufgefasst. (1)

Dieser Hintern sollte brennen, und jeder Schlag sollte sich wie glühendes Eisen tief in seine Seele bohren. Es war mir, als könne ich selber fühlen, was er jetzt empfinden musste. Ausgeliefert zu sein, und an der Grenze seiner Möglichkeiten angelangt zu sein, dem Schmerz etwas emotional entgegenzusetzen. Und genau das wünschte ich mir: Er sollte in Tränen ausbrechen – heiße Tränen aus der ehrlichen Überzeugung, gesündigt zu haben. Doch es war nicht nicht so weit, sich völlig zu lösen und sich der Strafe ganz und gar hinzugeben. Wollte ich mein Ziel erreichen, ihn ganz und gar in die Demut zu versetzen, die er mir schuldete, so musste ich heftiger zuschlagen. Mich überfiel im selben Moment der Wahn, all das Unrecht, das man mir angetan hatte, an ihm zu rächen, und ich musste mich überwinden, meiner Rolle als „strenge Erzieherin“ gerecht zu werden. Ich sagte ihm, er solle ein guter Junge sein und seine gerechte Strafe bis zum bitteren Ende entgegennehmen - und schlug so heftig zu, dass ich vor mir selbst erschrak.


Im zweiten Beispiel erleben wie also innere Widerstände und eine Art Selbstreflektion.

Ich hoffe, euch zwei Hinweise gegeben zu haben, die ihr in euere wundervollen Geschichten einbauen könnt – bitte nicht wortwörtlich, aber dem Sinn nach. Denkt dran: Sowohl eine Laien-Rollenspielerin wie auch eine professionelle „Dominatrix“ muss stets kontrolliert handeln – aber Gedanken sind frei. Aber in einem erotischen Roman können auch hasserfüllte Frauen und echte Sadistinnen vorkommen, die zu einem aufregenden Handlungsverlauf beitragen können.

(1) Unter Nennung der Quelle kannst du die Beipeiltexte mausen, umschreiben und verändern, wie du willst. Die Texte wurden spontan für euch erstellt.

Und wie fühlst du dich bei der Dominanz?

Schreib ihre Gedanken auf, nicht nur das, was sie tut
Nehmen wir mal an, du schreibst über „Dominanz“ – das st ja ziemlich populär. Und du willst (was nicht so populär ist) das Schwergewicht auf die Gedanken der dominanten Frauen in deiner Story legen.

Wir fanden dazu etwas interessantes in einem Blog (1). Dort schreibt eine junge Frau, sie hätte zwei Praktiken verwendet, die man in der Branche allgemein als „Queening“ und „Pegging“ kennt. Bevor ich erkläre, was es ist, schreibe ich mal, wie es war und wie es gewesen sein könnte.

Denn die junge Frau hat ihrem Freund mit beiden Praktiken nichts als eine Gefälligkeit erwiesen, und dabei – gar nichts gefühlt. Du kannst auch sagen: Sie hat’s im einfach gemacht. Aber natürlich kannst du sicher sein: Er hat dabei etwas gefühlt – mal im Gesicht und mal im Po, und sein Hirn ist dabei Karussell gefahren – garantiert.

So und nun du: Du kannst genau beschreiben, was sie getan hat, wie sie dem lästigen jungen Mann den Atem geraubt hat. Wie sie das Geschirr zum Pegging anlegte und wie sie schließlich mechanische Stöße mit der Hüfte ausgeübt hat – und ihr eigentlich alles völlig gleichgültig war.

Aber es geht auch anders: Lass sie doch stolz auf das sein, was sie da tun. Schildere, wie sie sich seines Mundes bemächtigt, ihr Gesäß schwer und heftig auf seinem Gesicht tanzen lässt. Oder wie sie auf seinen Atem achtet, sich an seiner Unterwerfung ergötzt und ihn vielleicht auch verachtet. Und beim Pegging? Da gibt es ein Vorspiel, um ihn auf die Prozedur vorzubereiten, und allein das Anlegen des Geschirrs ist eine Betrachtung wert. Und schließlich – kein Mann, auch ein Liebhaber dieser Praxis, nimmt „einfach hin“, was mit ihm geschieht. Er wird lüstern und murren, aufschreien und wollüstig stöhnen – und das alles kann Musik in den Ohren deiner Figur sein.

Wir haben noch einen besonderen Tipp, wenn du „Dominanz“ in deine Werke einbauen willst: jede sexuelle Handlung (auch im Bereich vom Blümchensex) kann mit Dominanz, zum Beispiel in form von Forderungen, gewürzt werden. Dominanz bedeutet nicht, dass irgendwo an diener Heldin ein Strap-on-Dildo baumelt und nicht, dass sie eine Peitsche schwingt. Dominanz kommt von innen heraus – und nur, wenn du es schaffst, die dominanten Gedanken an den Tag zu bringen, ist deine Figur glaubwürdig.

pegging - anal mit einem dildo penetrieren.
queening - sein gesicht als sitzplatz (thron) nutzen.
(1) Referenz in der Liebesezeitung - Dominanz.

Schickes, aufreizendes Ausziehen

Professionelle Stripperin in einem Kabaret

Wenn du über eine Verführerin schreibst, versuche einmal, sie vor dem Mann strippen zu lassen, den sie verführen will. Es muss nicht unbedingt eine komplette Show sein. Meistens reicht es, wenn sie ihre Bluse aufreizend aufknöpft, den BH oder den Slip lustvoll abstreift oder etwas in der Art.

Wenn du nicht weißt, wie so etwas geht, habe ich hier einige Artikel für dich, die dir genau sagen, wie’s gemacht wird und was wichtig ist. Die beiden wichtigsten Handlungen beschreibe ich dir einmal ausführlich hier:

Das Oberteil ausziehen - möglichst mit Knöpfen

Zieh deine Heldin erst einmal an, bevor sie sich auszieht. Sie sollte etwas zum Aufknöpfen tragen, am besten eine Bluse oder auch ein Herrenhemd. Nun wird das Kleidungsstück – Knopf für Knopf – geöffnet, und jedes Mal kannst deine Heldin ihrem Lover ein bisschen mehr Haut zeigen. Je nachdem, wie erfahren der ist, wird es jetzt erwartungsvoll schauen, was weiter passiert, oder vor schamüberlagerter Geilheit erröten. Eine richtige Verführerin wird immer damit spielen, das aufklaffende Kleidungsstück wieder mit den Händen zu schließen, um dann ganz nah an den Mann herantrete, den sie verführen will. Sie wird mit dem Rücken zu ihrem Lover stehen, wenn das gute Stück endgültig fällt und sich dann herumdrehen, um sich in einem sexy BH zu präsentieren.

Das Unterteil ausziehen - möglichst einen Rock

Der Rock – egal ob sehr kurz oder etwas länger – wird meist mit einem Reißverschluss geöffnet. Wichtig ist, dass dieser Vorgang sehr bewusst ausgeführt wird – und recht langsam. Bevor der Rock fällt, ist es gut, wenn deine Heldin ihrem Lover den Rücken zuwendet. Nun geht deine Heldin einen Schritt zur Seite und umfasst ihren Po mit den Händen und zeigt ihn auffällig vor. Sie kann dabei ruhig dem Gesicht ihre sitzenden Lovers nahekommen. Je mehr er davon verwirrt ist, umso lustvoller wird die Verführung für deine Leserinnen.

Die Geschichte wird aber erst wirklich interessant, wenn du entweder die Gedanken der Verführerin oder des Verführten sinnlich darstellst. Zum Beispiel ist das, was da enthüllt wird, nicht ein Gesäß, sondern die Erfüllung eines erotischen Traums, der bald in Verlangen umschlägt. Je nachdem, wie weit du die Geschichte treiben willst, kannst du die Geilheit des Mannes steigern, indem du Verzögerungen oder Dialoge einbaust. Außerdem kannst du den Lover natürlich daran beteiligen, dass die letzten Hüllen „herunterkommen“.

„Möchtest du, dass ich meinen Slip ausziehe?“
„Ja“, stotterte er unbeholfen, den Blick etwas gesenkt.
„Ja, was? Wie heißt das Zauberwörtchen?“
„Zieh bitte deinen Slip aus …“
Ich sehe ihn an, lege dabei den Kopf zur Seite und sage leichthin: „Und warum sollte ich das tun?“
Er wird knallrot, sagt nichts.
„Sag etwas Nettes …“
„Ich … möchte dich sehen, wo du am Schönsten bist …“
„Gefallen dir denn meine Büste nicht?“


Ich denke, du kannst leicht erkenne, wie das Katz-und-Maus-Spiel weitergeführt werden kann. Es ist ganz einfach und verlängert vor allem die Zeit vom Zusammentreffen bis zur ersten intimen Berührung erheblich.

Hier mit Bildern (englisch).
Hier nur Text (deutsch)

Wie du besser und sinnlicher Erotik schreiben kannst

Manchmal musst du einfach schreiben – weil du Geld brauchst, weil du Blogs füllen musst (eigene oder fremde, ganz egal). Nur – du spürst das Feuer nicht. Du bist wie eine Kerze, die am Tage brennen soll – völlig sinnlos. Versuch es dann doch einmal mit diesen sieben Tipps für besseres Schreiben.

Sieben erprobte Tipps, wie du bessere Erotik schreiben kannst

1. Wo du auch bist- beobachte Menschen. Sie dir an, wie sie sich kleiden, um sexy zu sein, wie sie einander ansehen, wie sie flirten – und denke dir aus, was dann passieren könnte.
2. Notiere jede Idee sofort. Du kannst das auf dem Handy tun oder auf dem Notebook. Lies die Nachrichten sorgfältig. Du wirst dich wundern, wie viele Ideen du daher beziehen kannst. Diese News müsse nicht unbedingt Sex oder Erotik betreffen.
3. Versuche, mehr als eine Story zu entwickeln. Leg eine beiseite, wenn du nicht weiterkommst, und schreibe dann an der anderen.
4. Wenn deine Geschichte „fertig“ ist, lass sie liegen. Lies sie am nächsten Morgen noch einmal, und du wirst feststellen: Sie war noch nicht fertig.
5. Denk nicht zu viel nach über deine Figuren. Lass sie leben und losmarschieren. Du wirst sehen, wie viel Eigendynamik sie in deinem Kopf entwickeln. Und du wirst dich wundern, wie viel (schmutzige?) Fantasie du bekommst, wenn du sie einfach machen lässt.
6. Es ist gut, wenn du Lust verspürst, wenn du schreibst und dich deine Figuren dabei mitreißen. Bekämpfe die Lust nicht, sondern mache sie zu deiner Freundin.
7. Sexgeschichten sind keine Geschichten über Sex, sondern über Begegnungen. Ohne Begegnung keine Anziehung und ohne Anziehung kein Sex.

Denk immer dran – diene Leserin will beteiligt sein. Sie will verführen und verführt werden – je nachdem, wie du deine Figur anlegst.