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Etwas über die Erektion

scharf und griffig: paprika

Ein Penis ist für die meisten Frauen zu Anfang nicht unbedingt schön, nicht wahr? Man gewöhnt sich aber an seinen Anblick. Und nicht nur an seinen Anblick, sondern auch an … nun ja, ich weiß ja nicht, was ihr da schon so alles angestellt habt. An dem Geruch, dem Geschmack vielleicht? Sagtest du gerade: „Daran werde ich mich nie gewöhnen?“ Nun, dann lass es heraus, und zwar durch den Mund deiner Figur. Sie darf alles ausprobieren, aber auch Aktivitäten ablehnen. Erotik bedeutet nicht, alles zu schlucken, wenn ich das mal so unverblümt sagen darf.

Wenn du noch wenig Erfahrung mit dem hast, was am Mann dran ist, dann lass dir dies sagen: Nur wenige Exemplare würden einen Design-Wettberwerb gewinnen. Und die wirklich Schönen sind erst schön, wenn sie steif sind. „Ein schlaffer Penis ist so erregend wie ein Geschirrtuch“, schrieb gerade eine Autoren-Kollegin. Nun ja, mag sein. Aber er existiert, und es ist der Normalzustand. Er kann zum Beispiel als Zwerg erscheinen und erst durch die Berührung von sinnlichen Händen zur gewünschten Größe gelangen. Nur mal als Tipp: Männer haben nicht immer einen „Steifen“, und sie bekommen ihn auch nicht automatisch, wenn deine Figur ein tief ausgeschnittenes Kleid trägt.

Beschäftige dich ein wenig damit. Versuche, herauszufinden, wie lange es dauert, bis eine Erektion vollständig gelingt, und wovon dies anhängig ist. Und wie lange es dauert, bis ein Mann nach dem ersten „Schuss“ wieder voll funktioniert. Wenn du zu Hause ein passendes „Objekt“ hast, dann kannst du es an ihm probieren, ansonsten – lesen bildet. Geh aufs Ganze: Deine Figur sollte wesentlich mutiger sein als du selbst.

Sinnliche Frauen verführen heutzutage aktiv, das heißt, sie werden nicht ständig verführt – da liegt noch viel Arbeit vor allen schreibenden Frauen, nicht wahr? Und um einen Mann zu verführen, reichte es manchmal eben nicht, gut auszusehen und Schlafzimmeraugen zu machen. Also, was hindert dich, deine Figur dazu zu bringen, einen Mann mal richtig „handfest“ zu verführen?

Erotisch schreiben – die FÜNF härtesten Tipps …

Fünf der härtesten, wichtigsten und sicher auch ungewöhnlichsten Tipps für Autorinnen erotischer Schriften - exklusiv in "sinnlich schreiben".


1. Sei revolutionär
Greif Ideen auf, so, wie sie dir kommen. Prüfe, ob sie innovativ sind. Sei schamlos dabei, wirklich schamlos. Lass deine Figur Dinge erleben (und benutzen!), die du niemals berührt hast, und lass sie mit Leuten vögeln, die du nie vögeln würdest.

2. Vergiss deine „gute Erziehung“
Vergiss alles darüber, was „die Leute“ über dich sagen könnten. Egal, was du schreibst – irgendjemand wird dich dafür hassen. Schreib so, wie die Leute reden. Sei niemals „sozial korrekt“ – das ist etwas für Kirchgängerinnen, nicht für Erotik-Autorinnen.

3. Schlüpfe in alle sexuelle Orientierungen.
Deine Figuren können Mann sein oder Frau und Hetero und Homo – und alles dazwischen. Die Gefühle sind bei allem Menschen ähnlich, und die Praktiken unterscheiden sich nicht „himmelweit“. Es reicht, wenn du dir richtig gut vorstellen kannst, wie frau (man) konventionell, anal und oral liebt.

4. Du musst es nicht erlebt haben. Wirklich nicht.
Schätzungsweise 98 Prozent aller Krimi-Autoren haben nie einen Mord begangen oder aufgeklärt. Dennoch beschreiben Sie, wie Mörder, Vergewaltiger, Kommissare und Opfer denken und fühlen. Was beim Krimi geht, geht auch bei erotischer Literatur. Ist doch klar, oder?

5. Du bist etwas Wert, weil du etwas schreibst.
Schreiben ist ein Wert an sich. Wenn du gut schreiben kannst, kannst du gut schreiben. Du darfst dich nicht abwerten oder abwerten lassen, weil du erotisch schreibst. Du tust es, weil du es tun willst, und weil du es tun musst. Und du bereitest anderen Menschen damit eine Freude.

Die harten Tipps reihen sich an die weichen Tipps an – wie sich auch sonst das Harte mit dem Weichen vereint. Wissen wir ja von Schiller.

Die längere Sex-Story – wie beginnst du?

Verführung im Freien
Die längere Sex-Story, etwa in Form eines Romans oder einer Novelle, sollte damit beginnen, womit alles einst begann: mit der Erkenntnis, dass jemand unglaublich attraktiv ist. Wenn du so etwas schreiben willst, beginne am besten damit, was du irgendwann so attraktiv fandest: War es eine bestimmte Bewegung, Geste oder ein Gesichtsausdruck? Es ist sehr, sehr selten etwas, das explizit mit Geschlechtsmerkmalen zu tun hat: Bei Frauen sind es kaum jemals die erigierten Nippel, bei Männern ist es so gut wie niemals der vorwitzig sich wölbende Penis. Eher ist es die Stimme, vielleicht auch ein Kleidungsstück oder ein Schmuckstück.

Wenn derjenige so attraktiv ist, dass deine Heldin oder dein Held zum Verführer werden möchte, dann schreib auch über die Vorbereitungen und schildere den Hergang genau. Wenn alles vom ersten Schluck Champagner bis zur Spermaflüssigkeit glatt heruntergeht, wird deine Geschichte zu einer Aneinanderreihung von öden Sexpraktiken. Perfektion im Aussehen (denk an Vaginen und Penisse im Alltag!) ist ebenso öde wie eine absolut verzahnte Verführung, bei der jeder Schritt gelingt. Deine Figur muss das tun, was fast alle Menschen tun: Ein wenig zögern, bevor sie sie in die totale Hingabe abtauchen. Lass sie dabei an Varianten denken, die flüchtig aus Geilheit, Furcht und Hoffnung zusammensetzt, sind, und die sie blitzartig im Hirn durchspielt. Im Extrem kann sie im letzten Moment versuchen, das Spiel doch noch abzubrechen, wenn der Slip längst gefallen ist und sich das Finale unweigerlich ankündigt.

Deine Figur darf sich schämen, sich zu früh eingelassen, zu ungestüm gebärdet, zu viel getrunken zu haben oder sich zu willig gezeigt zu haben, um nur einige Beispiele zu nennen. Sie kann sich vor dem Entkleiden fürchten oder vor dem erneuten Bekleiden. Sie kann fürchten, gewisse Praktiken vollziehen zu „müssen“ oder plötzliche Freude daran finden, gerade dies zu tun. Sie darf sich fragen, warum sie das alles eigentlich tat oder warum sie sich nicht noch mehr nahm, von dem, was angeboten wurde.

Lass deine Figur Varianten der Verführung erfinden, die sie später Freundinnen erzählt – ohne Zweifel wird sie dabei „besser aussehen“, als in der Realität. Lass sie allein mit ihren Gedanken, wenn Sie sich überlegt, ob sie eine Wiederholung wünscht. Insbesondere natürlich dann, wenn es eine Steigerung der sinnlichen Erfahrung geben soll oder sie gar zu einem risikoreichen sexuellen Spiel eingeladen wird.

Natürlich kann deine Geschichte ausschließlich von Sex durch „anständige“ Penetration handeln. Allerdings ist gerade diese „Vanille-Variante“ ausgesprochen öde –du wirst bald merken, dass du sowohl auf technische wie auch auf sprachliche Probleme stößt, wenn du „Stellungen“ beschreiben sollst. Der Fluss von Körpersäften, die Gefühle bei Orgasmen und Ergüssen sind viel interessanter. Vergegenwärtige dir auch, wie beide ohne Ekstase, aber sehr lustvoll und sinnlich küssen, saugen und schlürfen. Denke immer daran: Die meisten deiner Leserinnen wissen genau, wie ein schlechter, lustloser Vanille-Sex in Missionarsstellung abläuft, bei der sie mühevoll einen Orgasmus vortäuschen müssen. Sie verdienen wirklich etwas anderes, nicht wahr? Und das wollen sie von dir. Also: Gib ihnen, was sie brauchen: richtig schmutzigen, feuchten Sex, ekstatische Orgasmen und frivole Abenteuer.

Nun – für heute ist’s genug, oder? Ich denke, bis deine Figur das erste Mal wirklich nackt ist, kannst du schon ein paar Dutzend Seiten gefüllt haben.

Bild: Historische Illustration, Teilansicht.

Sexuelle Wünsche – wie denkt die Frau, die Erotik liest?

Wovon du auch träumst - es kann beschrieben werden
Wenn du nicht ständig raten willst, was deine Leserin vielleicht gerne von dir lesen würde, dann kann ich dir ein wenig helfen. In einer Recherche der Liebeszeitung und einiger anderer Medien haben wir festgestellt, was wahrscheinlich gut ankommt. Zwar stammend die meisten unserer Ergebnisse aus England, aber dies dürften nahezu 1:1 auf deutsche Leserinnen übertragbar sein.

Die Liebeszeitung schrieb:

Unter den häufigsten Suchbegriffen britischer Frauen, die den deutschen sicherlich nahekommen, finden wird beispielsweise drei Erwähnungen mit dem Wort „lesbisch“ und drei Erwähnungen von Praktiken, die mehr als zwei Personen beinhalten: Dreier, Orgien und extreme Orgien.


Oh, hättet ihr das gedacht? Für unser Team war’s eigentlich keine ganz so große Überraschung, jedenfalls nicht, was die Orgien betrifft. Denn die Träume vieler Frauen drehen sich nun einmal darum, von mehreren Männern begehrt zu werden. Übrigens gehörten zu den Lieblingsthemen auch Fesslungen (Shades of Grey grüßen von überall) sowie „richtig harter Sex“.

Nachdem wir nun beim Thema sind, lohnt sich, das Thema „lesbische Liebe“, eigentlich eher Bi-Sexualität, noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn während „lesbisch“ nicht aussagt, weil „lesbische erotische Literatur“ (oder Pornografie) eine Kategorie ist, sind Suchbegriffe wie „lesbische Verführungen“ und „lesbische Praktiken“ darauf hin, dass nach ganz bestimmten erotischen Themen gesucht wurde, die man so zusammenfassen kann:

1. Die Faszination bisexueller (1) Beziehungen.
2. Die Fantasie, von einer erfahreneren Frau verführt zu werden.
3. Der Wunsch, sich in die Praktiken der lesbischen Liebe hineinzuträumen.
Und im weiteren Sinne auch: extreme Erfahrungen, die mit einem Mann als sehr gefährlich angesehen werden, in der Fantasie eher mit einer Frau zu durchleben – auch dann, wenn es „etwas heftiger“ zugeht.

Die zweite Kategorie, rauer, intensiver Sex oder Sex mit einer Reihe von Männern, dürfte deutlich schwerer zu erfassen sein, da Intensiv-Sexerfahrungen, Dreier und Orgien schwerer darzustellen sind als Verführungen.

Was können wir nun daraus entnehmen?

1. Plane eine Frau ein, die deine Figur in die Welt der Bisexualität einführt.
2. Diese Frau kann deine Figur auch in die Welt der SM-Praktiken einführen – das ist wesentlich spektakulärer, als wenn ein Mann dies tut.
3. Erwäge einmal, Dreier mit zwei Frauen und einem Mann zu beschreiben, bei dem die Frauen das größere Vergnügen haben.

Du kannst dabei bleiben, dass am Ende doch eine Beziehung zwischen Frau und mann dabei herauskommt. Beispielsweise kann der übliche Konflikt der Wahl zwischen zwei Männern viel spektakulärer auf die Alternative „eine sinnliche Frau ohne Zukunft oder ein verlässlicher Mann ohne Vergangenheit“ verlagert werden.

Was du über lesbische Liebe oder Bisexualität wissen musst? So gut wie gar nichts. Überleg dir, was du an deinen eigenen Freundinnen jetzt oder vor Jahren einmal gefiel, und warum du vielleicht gehofft hättest, mehr von ihnen zu bekommen als die üblichen Zärtlichkeiten unter Freundinnen. Wenn du Praktiken beschreiben willst, dann beginne mit Zärtlichkiten wie Küssen oder sanftes Streicheln, und mach beim Cunnilingus oder bei gegenseitiger Masturbation Schluss. Es kommt überhaupt nicht darauf an, die Praktiken ausführlich zu beschreiben, sondern die Gefühle, die deine Figur dabei bekommt. Falls du Bondage oder Disziplin unter Frauen beschreiben willst: Sie ist ein bisschen sinnlicher, wird aber als ebenso intensiv empfunden. Interessant sind eher die Gefühle und Gedanken bei den Praktiken und nicht, dass du jeden Strick um den Körper geschlungen hast oder jedes Schlaggerät ausprobiert hast.

Was meinst du? Haben wir recht mit dem, was wir herausgefunden haben?

(1) Es ist interessanter, Bi-Neugierde und Bi-Verführungen zu beschreiben als lesbische Liebe oder eine lesbische Lebensausrichtung.

Das Bekenntnis einer Cougar

Dies ist die Geschichte einer Cougar – wir wissen nicht, ob sie wahr ist oder nicht, aber sie wurde uns von einer Dame erzählt, bei der alles passt: Alter, Schönheit und ein Schuss Frivolität. Wir haben die bewährte Feder von Isidora genutzt, um die Geschichte nachzuerzählen.

Wie viele Männer ich hatte? Das tut nichts zur Sache. Ich erzähle euch lieber, wie ich den süßen, schüchternen Jungmännern dazu verhelfe, in den feuchten Märchenwald der Lust einzutauchen. Und weil ihr fragt: Oh ja, ich habe eine ganze Sammlung davon. Denn ich bin die Märchenfee, die dem Jungmann seinen geheimsten Wunsch erfüllt: endlich mit einer schönen, reifen Frau intim zu werden.

Ihr kennt diese Männer. Sie studieren hart, sitzen nächtelange über Büchern, wissen etwas über Philosophie, Shakespeare, Mathematik und Algorithmen. Sie haben keine Zett zum Duschen, keine Zeit, sich chic anzuziehen, ja nicht einmal Zeit, richtig gut zu essen. Und sie hatten nie Zeit, ihre „Jungmannschaft“ zu verlieren. An niemanden.

Oh, ich kann über alles sprechen, und das erfreut sie. Mit einer schönen Frau zusammen zu sein, die ihre Sprache spricht. Das ist mein Geheimnis. Sie fragen nicht nach meinem Alter, und bitte – fragt mich auch nicht. Selbstverständlich sagen sie artig „ja“, wenn ich sie einlade. Und dann versuchen sie auch, etwas Hübsches anzuziehen und duschen sich. Meistens wissen sie gar nicht, was sie erwartet. Oft versprechen sie sich nur eine Fortsetzung eines wundervollen Gesprächs.

Doch sie werden mehr bekommen, viel mehr. Ich mache sie glücklich. Ich bin ihre Erlöserin. Ihre Augen strahlen, wenn sie zu mir aufsehen, während ihr Lippen meine Brüste küssen dürfen. Sie sind so süß, wenn sie merken, dass ich es ihnen nicht verwehre, nutzen die günstige Gelegenheit.

Ich trage Blusen zum Aufknöpfen. Es entspricht am besten ihren Fantasien: Sie wollen die Knöpfe lösen, um die Brüste darunter zu entdecken. Und dazu weite, knielange Röcke. Das inspiriert sie. Jungmänner mögen Frauen, die Röcke tragen. Und natürlich trage ich ein Höschen, das sich seidenweich anfühlt. Die Sache mit dem Höschen ist wichtig. Wenn ich es langsam herunterziehe, sehen sie zum ersten Mal aus der Nähe, wovon sie immer geträumt haben: den geheimnisvollen Ort, der die Liebe erst schön macht. Ein Ort, der bereits für sie ist, der auf sie wartet. Das ist nicht der Ort, den sie schon einmal auf YouPorn gesehen haben. Das ist ein realer, weicher Landeplatz mit einem wundervollen Duft. Wenn sie ihn sehen und befühlen dürfen, wollen ihn die meisten Jungmänner küssen. So, als wären sie endlich am Ziel ihrer Reise angelangt.

Manchmal muss ich sie dran erinnern, dass es noch mehr an mir zu entdecken gibt, viel, viel mehr. „Schau mich an … entdecke alles an mir … wie fühlst du dich? Magst du es? Du willst doch noch mehr, oder?“

Nein, nein … das, was du jetzt tust, ist nicht dein Ziel. Du genießt es, wie ich dir dir Gelegenheit biete, und das ist nicht schlecht. Aber du weißt nicht recht, wohin mit deinen Händen … das merke ich doch. Deine Hände gehören mir, also lass sie weg von „ihm“. Dies hier ist das richtige Leben. Du willst es och nicht wahrhaben. Aber ich bin hier, ich bin real, und ich will es wirklich. Schon komisch, wie die Jungmänner zögern.

„Ja“, sage ich. „Ich will es jetzt und ich will es hier. Sofort. Du hast doch keine Angst vor mir?“ Ich öffne meine Schenkel dabei ein wenig. Ein sanftes, unterdrücktes Stöhnen macht sich jetzt gut. So etwas erwarten sie einfach. Und dann hauche ich noch: „Geh sanft mit mir um, bitte.“ Dann glauben sie, ich wäre selber ein wenig ängstlich, und sie vergessen ihr Unerfahrenheit. Was dann kommt? Die Hälfte der Jungmänner ist so aufgeheizt, dass sie sich sofort ergießen. Aber das muss ja nicht das Ende sein, wie du sicher ahnst.

Ich lasse hier mal etwas weg, dies ist ja kein Lehrgang, wie du am besten einen Mann entjungferst. Aber ich flüstere dir noch etwas ins Ohr: Sage nie einem Jungmann, dass du ihn für einen Jungmann hältst. Schenk ihm einfach alles, was du ihm schenken kannst … und so viel verrate ich dir: Mit jedem Mal wird die Sache auch schöner für dich.


Wir weisen darauf hin, dass diese Story "entschärft" wurde. Wenn du sie benutzen willst, um sie zu erweitern , gib bitte die Quelle an.