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Liebesgedicht "Mein Geheimnis"

Du suchst nach meinem Geheimnis?

Die Wärme zwischen den Schenkeln,
Die Reibung der Haut an der Haut,
Der Duft von Sex und Verlangen.

Willst du mein Geheimnis kennenlernen?

Ich will ein Wort von dir hören,
Die Geste, die mich einlädt,
Die Augen, die mir sagen: „Komm.“

Das ist mein Geheimnis.


Hinweis: Aus der Entrümpelung unseres Archivs - sehr hübsch und anoym

Die Gefühle eines Mannes vor den ersten Schlägen

Warten, warten ... und dann schmerzlich genießen ...
Eine sinnliche Geschichte? Nicht das Übliche, sondern eine, die von den Gefühlen devoter Männer handelt. In ihr passiert - gar nichts. Alles findet im Gehirn statt.

Egal, ob deine Herrin im Spiel als Aufseherin, Lehrerin, Kittelträgerin, Gouvernante oder feine Lady auftritt, du fühlst dich immer erbärmlich, weil sie von Anfang bis Ende eine Dame bleibt. Und du? Du bist ein elendes Stück Dreck, ob du sie nun dafür bezahlst oder ob sie dich braucht, um ihre Machtgelüste zu befriedigen. Ich weiß ja nicht, wie schön dein Körper ist, und wie du dich sonst fühlst, wenn du dich vor einer Frau ausziehst. Vielleicht bist du ja schöner als ich. Mein Körper ist hässlich, ich habe zu viel Fett am Bauch, und im Schritt habe ich nichts, was irgendjemand gerne sehen wollte. Ein kleiner Penis, ungleiche Hoden, mäßig gepflegte Haare und eine unreine Haut.

Wenn du dich schlagen lassen willst, musst du dich ausziehen. Meistens musst du es selbst tun, und nur selten entkleidet sie dich. Und sollte sie dies tun, wird sie alles daran setzen, dich dabei zu erniedrigen. Dann stehst du da, und musst dich inspizieren lassen. Der spöttische Blick einer erfahrenen Frau ruht auf dir. Sie hat schon hässlichere Hoden und winzigere Penisse gesehen, aber auch schon deutlich größere und hübschere.

Du wartest darauf, dass du dich endlich über ihre Knie legen darfst, über einen harten Bock oder eine weiche Strafbank. Die Hauptsache ist, es geht bald los. Es ist so, als wenn du in einer medizinischen Ambulanz auf einen Eingriff wartest.

Das Warten gehört dazu. Egal, was du gewollt hast oder was sie dir zugedacht hat, du musst warten. Mit nacktem Gesäß, das sich ihren Händen und Stöcken, Klatschen und Peitschen entgegenstreckt. Du wartest auf Zeichen, auf Geräusche. Deine Angst wächst mit jeder Sekunde, in der nichts geschieht. Manchmal spürst du keinen Luftzug, hörst sie nicht atmen und vernimmst kein Zischen des Rohrstocks oder der Peitsche, die in die Luft geschlagen wird, um dich zusätzlich zu ängstigen.

Du hoffst auf eine Vorbereitung, ein Aufwärmen von ihrer Hand. Es ist eine Sensation für sich ist und eine Geste der Liebe, wenn sie dir den wundervollen Hautkontakt schenkt. Da kommt alles zusammen: Genuss und Schmerz , Lust und Erniedrigung. Nähe und Träume. Doch dann ist wieder Ruhe. Dein Körper schwankt zwischen Erwartung, Furcht und Flucht. Je hinterhältiger deine Herrin ist, umso länger wird sie dich warten lassen, bis die eigentliche Züchtigung beginnt.

Irgendwann, wenn du es gar nicht mehr erwartest, wird sich dein Körper aufbäumen, nachdem du den Schlag zwar gehört, aber sonst kaum wahrgenommen hast. Dann wird der Schmerz von dir Besitz ergreifen, und du wirst versuchen, nicht zu schreien. Du lokalisiert den Schmerz erst nach und nach. Wenn sie heftig zuschlägt, wird dein Hintern in Kürze heftig brennen. Wenn dir der Schmerz richtig gut tut, dann geht er dir durch Mark und Bein. Noch schreist du nicht. Noch genießt du nicht. Noch schwebst du nicht. Ein paar Schläge weiter wirst du wissen, ob du heute schreien wirst, in Tränen ausbrechen, um Gnade winseln oder gar das Sicherheitswort sagen, um all dem ein Ende zu bereiten. Oder du wirst die Schläge genießen, die nun Schmerz, Wonne und Wollust in dir ausgelöst haben.

Und am Ende wirst du ihr danken, gehen und hoffen, dass du wiederkommen darfst, oder abermals das Geld übrig hast, sie zu bezahlen.

Die Story ist ein Produkt der Fantasie, gefunden in einem Amateur-Archiv und leicht aufbereitet.

Den Kelch der Liebe entdecken

"Den Kelch der Liebe entdecken" ist eine erotische Kurzgschichte in 100 Wörtern, in der Genitalien mit keinem Wort erwähnt werden.

Sie platzierte ihre Beine mit abgewinkelten Knien so, dass mein Blick auf ihre rosige Blüte fallen musste. Ich schwieg. „Gefällt sie dir? Sieh mal, wie sie aufblüht für dich. Sag, dass du sie magst!“
„Sie ist schön.“
„Sonst nichts? Merkst du nicht, wie sie duftet?“„
„Oh doch, ich mag den Duft.“

„Warum kommst du mir dann nicht näher?“
Ich trat näher und sah ihr in die Augen.
„Geh auf die Knie. Wenn du sie magst, dann zeig mir, wie du sie verehrst!“

Sie lehrte mich schnell, wie man den süßen Kelch der Blüte verehrt. Und ich wurde ihr gelehriger Schüler.

Lebenserinnerungen eines kraus gestrickten Knaben - Thedora

Die "Lebenserinnerungen eines kraus gestrickten Knaben" beginnen nicht mit dieser Geschichte und enden auch nicht mit ihr. Ob sie wahr sind oder nicht? Ach, träumen Sie sich doch einfach in die Gestalten hinein ...

Erlebnis auf dem dunklen Dachboden
Ich erinnere mich nicht mehr deutlich, wodurch meine Obzession für die weiblichen Schamhügel zuerst geweckt wurde. Doch liegt die Mutmaßung nahe, es müsse wohl meine entfernte, ältere und nicht einmal sonderlich hübsche Base Theodora gewesen sein, und die mich auf einer dieser schrecklichen Geburtstagsfeiern bei der Großmutter auf den Dachboden lockte, um mir „ein Geheimnis anzuvertrauen“. Ich war naiv genug, daran zu glauben, denn von einer Tochter aus anständigem Hause erwartet ich nicht, die Hose herunterlassen zu müssen, wie es einmal eine Bande jungen Frauen aus der Barackensiedlung verlangt hatte, die ich in einem anderen Abschnitt meiner Erinnerungen beschreibe. Auch dachte ich, es sei eines dieser harmlosen Geständnisse junger Mädchen, die von älteren Männern angesprochen wurden und die nun nicht recht wussten, wie sie damit umgehen sollten. So setzte ich mich also zu ihr auf eine alte Chaiselongue, die gehörig quietschte, und sah sie in Erwartung des kommenden Geständnisses an. Doch statt von sich zu sprechen, fragte sie mich, ob ich schon einmal geküsst hätte, und ob mir dabei Freudengefühle durch die Adern gegangen wären. Solche Fragen von einer Frau gestellt zu bekommen, machte mich von jeher wortkarg, und so antwortete ich mit einem viel zu kurzen und recht unangemessenen „ja, das habe ich schon einmal getan.“

Eine recht angenehme Ahnung beschlich mich: Sollte ich sie etwa in eine gewisse Stimmung versetzen, die Damen wohl benötigen, um die Etikette hinter sich zu lassen? Natürlich war ich nicht abgeneigt, doch wunderte ich mich, dass sie mich, den wesentlich jüngeren und unerfahrenen Vetter, dazu nutzen wollte.

Nach einer kurzen Pause flüsterte meine Base: „Du musst mir schwören, mit niemandem darüber zu reden, was jetzt geschehen wird, und solltest du es dennoch wagen, so habe ich vorgesorgt, um dir zu schaden.“

Ich tat den Schwur ohne Zögern, und sie sagt nur noch: „Du wirst mich küssen, Vetter – aber nicht auf meine Kirschlippen. Wir Damen haben zwei Lippenpaare, und das Zweite ist es, was deine Küsse empfangen soll.“

Ich war völlig ahnungslos, wovon sie zu mir redete, doch zögerte sie keinen Moment, sich in eine aufreizende Lage zu begeben, und ihren langen, aber recht weiten Rock über das Becken zu ziehen. Niemals hatte ich erwartet, nun sogleich auf ihren unbekleideten Schoß zu blicken. Denn zu jener Zeit wollte es der Anstand, dass junge Damen brave Unterkleider trugen, und dazu mehrere schützende Bekleidungsstücke, die ihre intimen Körperteile vor Kälte und wohl auch Unkeuschheit schützen sollte. Man nannte sie oftmals „Liebestöter“, und ich erinnere mich dunkel, wie oft auch von jüngeren Damen seltsame Hüftformer getragen wurden, deren Funktion ich niemals verstand.

Doch meine Base offenbarte mir ihre Mysterien ohne jegliche Hüllen und bar jeder Scham, die ansonsten selbst dann, wenn sie nur künstlich vorgetragen wurde, zu jeder intimen Begegnung in diesen Jahren gehörte wie das Salz zum Brot. Ihre Schenkel wie auch ihr Becken waren bis auf einen Tanzgürtel und den dazugehörigen Strümpfen ganz und gar unbedeckt. In meinem naiven Verständnis musste dies wohl jener Moment sein, von dem ich Erwachsene flüstern hörte: Die Pforten der Liebe würden sich eines Tages öffnen, und die Liebste würden dem Manne die verborgenen, süßen Genüsse offenbaren, die nicht einmal in Annäherung erwähnt werden durften.

In meiner Erinnerung fiel nur der eine Satz: „Nun küss mich, Dummchen“, wobei sie mir den Ort auffällig präsentierte, an dem sie meinen Kuss erwartete und ich zögerte nicht, ihr den Wunsch zu erfüllen.

Ich bemerkte bald, dass sich mein Blut über alle Maßen erwärmte, während ich jene Lippen küsste, und in der Folge trat dann unvermeidlich jener Zustand ein, der jeden jungen Mann beglückt und quält. Es musste wohl so sein, denn schon oft hörte ich Bemerkungen und Flüstern, dass kein Weib von Stand jemals erlauben würde, dem Manne eine volle Genugtuung zu ermöglichen, weil dies ihren Ruf aufs Erbärmlichste zu Schädigen imstande sei.

Es war nicht allein der süße, geheimnisvolle Hügel, der mich mesmerisierte, auch nicht allein nicht der Duft nach Staub, Holz und dem schweren Duftwasser, das Theodora reichlich aufgetragen hatte. Nein es war die Lust, ganz und gar intim mit einem Weibe zu sein, etwa mit ihm zu teilen, das geheim und verrucht war und sicherlich die Etikette aufs Höchste verletzte. In meiner Erinnerung verspürte ich noch heute, wie die Küsse schmeckten und wie meine Zunge auf magische Weise und ohne ihre Hilfe den Weg fand, die Base zu beglücken, denn gesprochen wurde nicht ein einziges Wort. Der seltsame Geschmack, der mich an die See mit ihrem Geruch von frisch angeschwemmtem Tang erinnerte, die Flüssigkeit, die meine Zunge benetzte, all dies und noch viel mehr blieb in meiner Erinnerung beständig haften. Doch auch der offen dargebotene Schoß als solcher, dessen Anblick sogar mancher Ehemann auf ewig verschlossen blieb, reizte meine Sinne, die sich immer dann entfalteten, wenn ein Teil der weiblichen Haut freigelegt und wurde und meine Augen erreichte, die dergleichen Eindrücke sogleich in wundersame Gefühle wandelten. Auch wäre noch zu sagen, wie sehr sich der Duft doch änderte, während meine Zunge wacker zu Werke ging und sich etwas Feuchtigkeit bildete, die wieder einen Geruch eigener Art ausströmte. Vor allem der Letztere war es, der mein Denken vernebelte und nach dem ich später in einer Weise gierte, die mich beinahe um den Verstand gebracht hätte. Was meine Base betraf, so zuckte ihr Körper mehrerer Male derart, als sei sie nicht Herrin ihrer Sinne, sondern von einer nervlichen Krankheit befallen, und mir fiel auf, dass sie infolge dieser Zuckungen unterdrückte Laute ausstieß, die gleichwohl leise genug waren, um nicht an die Ohren der Teilnehmer der Geburtstagsfeier drangen.

Theodora beendete unser Tun, indem sie den Rock ihres Kleides wieder hinab bis über die Knie streifte, mit einem Ruck aufstand und mir den Finger über den Mund legte und den einzigen Satz zischte, der hernach fiel: „Schweig still über all dies, sonst kannst du was erleben.“ Intuitiv dachte ich, es sei wohl angebracht, ihr erst in einem gewissen Abstand zu folgen, damit man uns nicht zugleich vom Dachboden kommen sähe.

Aus den „Erinnerungen eines Kraus gestrickten Knaben“ eines anonymen Autors