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Der Mann ist ein Schwein – ja, echt …

Manche Themen kann man nur mit Humor ertragen - zum Beispiel, dass alle Männer Schweine sind. Und deshalb heute ein Essay.
Als Mann kommst du, als Schwein gehst du ... warum eigentlich nicht?

He du, bist du ein Schwein
dann komm doch rein und sei gemein.
(Georg Danzer)


Männer zur Sau zu machen – woran erinnert uns das nur? An die Gefährten des Odysseus, die bekanntermaßen von der berüchtigten Zauberin Circe in Schweinchen verwandelt wurden?

„Ach, die muss man erst verwandeln? Ich dachte, die wären sowieso schon welche.“ Na ja, auch eine Meinung. Ich weiß nur nicht, woher diese Frauen immer ihre Schweine beziehen – muss eine geheime Quelle geben. Denn eigentlich lassen die Kerle erst die Sau raus, wenn sie richtig rauschig sind. Ach, die sind immer rauschig? Na ja. Wirklich?

Oder zu brav. Manche wagen ja nicht einmal, ihre süße Schweineschnauze so richtig zum Einsatz zu bringen. Denen musst du wirklich erst zeigen, wo die Trüffel sind. Aber sie sind auch gelehrig – das nächste Mal wissen sie, wo sie schnuppern müssen. Im Grunde kannst du sie alle zu Schweinchen machen … es liegt in ihrer Natur. Und wenn du sie erst mal richtig angelernt hast, dann nützen sie dir auch. Klar wollen sie auch noch etwas anderes. Sind schließlich Männer-Schweine. Aber wenn du sie gut dressierst … dann machen sie eben eine Weile, was du willst. Wenn sie dich später langweilen, kannst du sie wieder abstoßen.

Reden wir mal über nackte Männer. Ganz Nackte, Ältere. Sehen die nicht sowieso aus wie die Schweine? Und wenn sie schon so aussehen und sich so benehmen, dann bitten sie doch geradezu darum, zur Sau gemacht zu werden, oder etwa nicht? „Wie man in den Schweinekoben hineinruft, so grunzt es heraus“. Na also.

Ruff, ruff … ruff … mit so einem Schwein brauchst du dich nicht über Herder und Mendelssohn zu unterhalten. Verhilf ihm einfach dazu, sich in der Lust zu suhlen … und hol die das, was dein Schwein zu bieten hat … da fällt dir bestimmt eine Menge ein.

Und das Beste zuletzt. Wenn du dein Männerschwein nicht mehr brauchen kannst, dann setz es einfach aus. Da draußen lungern genügend Frauen herum, die es mit nach Haus nehmen werden.

Und? Fragst du jetzt, warum jemand ein Schwein wollen sollte?

Da kann ich nur die Circe zitieren (1): „Na, nun sind Sie schon mal da, nun kommen Sie herein … und wie das Schicksal will, ich habe gerade kein Schwein.“

Und so ist das wohl. Andere ruft kein Schwein an – aber du hast wenigstens (ein) Schwein.

(1) Gemeint war natürlich nicht Homers Circe, sondern eine Interpretation des Liedes "Circe" von Hanne Wieder - Text von Friedrich Hollaender.

Lust an Lust, Lust an Unlust und ein Zwiespalt

Die Beschreibungen der Schönheit, insbesondere der Beschaffenheit eines Körpers, seines Geruchs und seiner Bewegungen wirken erotisierend. Doch nichts wirkt stärker als der „Abdruck“ dieser Empfindungen bei Ihrem Helden.

Hier eine Beschreibung aus der Literatur, wie der Liebhaber eine Dame sie schildert:

Ihr volles, schwarzes Haar hatte sich gelockert, und die herabhängenden dichten Strähnen hoben sich wunderbar von der weißen Haut ab … Mademoiselle lag verführerisch auf dem breiten Schlafsofa und ließ einen guten Teil ihrer Beine sehen.


Ganz anders würde diese Schilderung aufgenommen:

„Da lag sie nun, kalt und abweisend. Schneewittchen im Sarg wäre sicherlich anregender gewesen als diese Frau mit ihrer kalten, weißen Haut und den pechschwarzen Haarsträhnen, die unordentlich herunterhingen. Sie versuchte, mich mit ihrem nackten Bein zu locken, das fast bis zum Schenkel zu sehen war, doch wirkte die weiße Haut zwischen Ferse und Schritt auf mich ebenso kalt und eisig wie ihr Gesicht.“

Und nun noch zwiespältig:

Wie sie dalag! Unter der weißen, unschuldigen und überaus einladenden Haut brannten vielerlei Feuer, doch wusste ich nicht, wie ich sie entfachen sollte. Das Haar, das wild herabfiel, verstärkte den Kontrast und erinnerte mich an grausam-schöne Frauen, die uns Männer zugleich locken und ins Verderben führten. Ich sah unwillkürlich auf ihr lasziv herabhängendes Bein, und wenn ich mich nicht täuschte, so wollte sie mir damit den Weg zeigen, den meine Hand nehmen sollte. Doch täte ich es – was würde geschehen?

Erstes Zitat aus "Weiberherrschaft" (auch "Die Herrschaft der Frauen" von Julian Robinson (Pseudonym)

Wie das Lied der Peitsche wirkt ...

Gedanken, Träume, Realitäten? Nur Ihre Heldin kann Gefühle vermitteln.
Aus einer unserer geheimen Quellen für Autorinnen, die sich unsicher sind, wie sie eine Flagellation beschreiben sollen.

Das Lied der Peitsche folgt einem einzigartigen Rhythmus. Zuerst hörst du ein leichtes Zischen, dann das Geräusch des Knalls, wenn sie die Luft zerschneidet, kurz bevor der pfeilschnelle Lederriemen von der Haut gestoppt wird und sich die gesamte Energie ins Fleisch deines sanften, aufnahmebereiten Hinterns verströmt. Es dauert einen winzigen Moment, bevor du leise stöhnst, um dich danach in einem Reflex aufzubäumen. Ein leichtes Zittern folgt, kaum erkennbar, aber es scheint aus deinem tiefsten Inneren zu kommen. Das Gefühl hält eine Weile an, bevor es sanft abklingt. Nun wartest du auf den nächsten Schlag, und vielleicht bittest du gar darum.

Liebesgedicht "Mein Geheimnis"

Du suchst nach meinem Geheimnis?

Die Wärme zwischen den Schenkeln,
Die Reibung der Haut an der Haut,
Der Duft von Sex und Verlangen.

Willst du mein Geheimnis kennenlernen?

Ich will ein Wort von dir hören,
Die Geste, die mich einlädt,
Die Augen, die mir sagen: „Komm.“

Das ist mein Geheimnis.


Hinweis: Aus der Entrümpelung unseres Archivs - sehr hübsch und anoym

Die Gefühle eines Mannes vor den ersten Schlägen

Warten, warten ... und dann schmerzlich genießen ...
Eine sinnliche Geschichte? Nicht das Übliche, sondern eine, die von den Gefühlen devoter Männer handelt. In ihr passiert - gar nichts. Alles findet im Gehirn statt.

Egal, ob deine Herrin im Spiel als Aufseherin, Lehrerin, Kittelträgerin, Gouvernante oder feine Lady auftritt, du fühlst dich immer erbärmlich, weil sie von Anfang bis Ende eine Dame bleibt. Und du? Du bist ein elendes Stück Dreck, ob du sie nun dafür bezahlst oder ob sie dich braucht, um ihre Machtgelüste zu befriedigen. Ich weiß ja nicht, wie schön dein Körper ist, und wie du dich sonst fühlst, wenn du dich vor einer Frau ausziehst. Vielleicht bist du ja schöner als ich. Mein Körper ist hässlich, ich habe zu viel Fett am Bauch, und im Schritt habe ich nichts, was irgendjemand gerne sehen wollte. Ein kleiner Penis, ungleiche Hoden, mäßig gepflegte Haare und eine unreine Haut.

Wenn du dich schlagen lassen willst, musst du dich ausziehen. Meistens musst du es selbst tun, und nur selten entkleidet sie dich. Und sollte sie dies tun, wird sie alles daran setzen, dich dabei zu erniedrigen. Dann stehst du da, und musst dich inspizieren lassen. Der spöttische Blick einer erfahrenen Frau ruht auf dir. Sie hat schon hässlichere Hoden und winzigere Penisse gesehen, aber auch schon deutlich größere und hübschere.

Du wartest darauf, dass du dich endlich über ihre Knie legen darfst, über einen harten Bock oder eine weiche Strafbank. Die Hauptsache ist, es geht bald los. Es ist so, als wenn du in einer medizinischen Ambulanz auf einen Eingriff wartest.

Das Warten gehört dazu. Egal, was du gewollt hast oder was sie dir zugedacht hat, du musst warten. Mit nacktem Gesäß, das sich ihren Händen und Stöcken, Klatschen und Peitschen entgegenstreckt. Du wartest auf Zeichen, auf Geräusche. Deine Angst wächst mit jeder Sekunde, in der nichts geschieht. Manchmal spürst du keinen Luftzug, hörst sie nicht atmen und vernimmst kein Zischen des Rohrstocks oder der Peitsche, die in die Luft geschlagen wird, um dich zusätzlich zu ängstigen.

Du hoffst auf eine Vorbereitung, ein Aufwärmen von ihrer Hand. Es ist eine Sensation für sich ist und eine Geste der Liebe, wenn sie dir den wundervollen Hautkontakt schenkt. Da kommt alles zusammen: Genuss und Schmerz , Lust und Erniedrigung. Nähe und Träume. Doch dann ist wieder Ruhe. Dein Körper schwankt zwischen Erwartung, Furcht und Flucht. Je hinterhältiger deine Herrin ist, umso länger wird sie dich warten lassen, bis die eigentliche Züchtigung beginnt.

Irgendwann, wenn du es gar nicht mehr erwartest, wird sich dein Körper aufbäumen, nachdem du den Schlag zwar gehört, aber sonst kaum wahrgenommen hast. Dann wird der Schmerz von dir Besitz ergreifen, und du wirst versuchen, nicht zu schreien. Du lokalisiert den Schmerz erst nach und nach. Wenn sie heftig zuschlägt, wird dein Hintern in Kürze heftig brennen. Wenn dir der Schmerz richtig gut tut, dann geht er dir durch Mark und Bein. Noch schreist du nicht. Noch genießt du nicht. Noch schwebst du nicht. Ein paar Schläge weiter wirst du wissen, ob du heute schreien wirst, in Tränen ausbrechen, um Gnade winseln oder gar das Sicherheitswort sagen, um all dem ein Ende zu bereiten. Oder du wirst die Schläge genießen, die nun Schmerz, Wonne und Wollust in dir ausgelöst haben.

Und am Ende wirst du ihr danken, gehen und hoffen, dass du wiederkommen darfst, oder abermals das Geld übrig hast, sie zu bezahlen.

Die Story ist ein Produkt der Fantasie, gefunden in einem Amateur-Archiv und leicht aufbereitet.