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Faktencheck zur Story "Der Teppichklopfer"

Faktencheck zur Story „Der Teppichklopfer“ - wir stellen nur die Fragen. Recherchieren kannst du selbst - und du wirst bald merken, wie schwer es ist, dabei verwertbare Ergebnisse zu erzielen. Suchmaschinen meiden Themen wie dieses.

10 Fragen für dich zur privaten Recherche

1. Gibt es Flohmärkte, auf denen Peitschen angeboten werden?
2. Sind „Radfahrerpeitschen“ historisch belegt?
3. Ist es wahrscheinlich, dass sich Frauen oder Männer Peitschen oder andere Schlaggeräte kaufen, die sie voraussichtlich nie benutzen werden?
4. Waren Teppichklopfer jemals allgemein bekannte Züchtigungsinstrumente?
5. Ist es wahr, dass mit dem „Ausklopfer“ überwiegend auf die Unterwäsche, die Pyjamahose oder das Nachthemd geschlagen wurde?
6. Wie wirken Teppichklopfer überhaupt? Was macht sie einzigartig?
7. Warum ist es so schmerzhaft, mit einem Teppichklopfer geschlagen zu werden?
8. In welchen Ländern galt der Teppichklopfer als bevorzugtes Züchtigungsinstrument?
9. Welche Person im Hause nutzte im 20. Jahrhundert den Teppichklopfer zur Züchtigung?
10. Als die „Häusliche Züchtigung“ noch Alltag war: Wurden junge Männer und junge Frauen gleichermaßen mit Teppichklopfern geschlagen?

Der Teppichklopfer

Der Flohmarktkauf kam in die Besenkammer, doch das Zischen ist allgegenwärtig
Ich gehe für mein Leben gerne auf Flohmärkte. Manche Händler haben gewisse Kuriositäten, die aus aufgelösten Sammlungen stammten. Man findet hier alles, was es eigentlich gar nicht mehr geben dürfte: Damenpeitschen, Radfahrerpeitschen und andere Instrumente, deren Wirkung den Menschen heute nicht mehr geläufig ist.

Sehr gerne nehme ich dies und jenes in die Hand und stelle mir vor, wie es wohl wirken würde. Die meisten Händler glauben, es handele sich „nur“ um Sammlungen, aber viele der Instrumente zeigen „Gebrauchspuren“, die nur der Kenner sieht. Allein deshalb denken sie sich meist gar nichts, wenn ich mir die Instrumente ansehe. Höchstens ein „Sammeln Sie auch?“, höre ich dann und wann.

Dort drüben sehe ich einige Teppichklopfer. Wurden sie wirklich benutzt, um Teppiche auszuklopfen? Oder landeten sie in einem geheimen, schallschluckenden Raum, in denen ein wundersames Paar seine frivolen Lüste auslebte?

Den Teppichklopfer aufnehmen, ihn in der Hand zu wiegen, die Luft damit zu schlagen … die Händlerin blickte auf. „Sie scheinen sich auszukennen, junge Frau. Dieses Exemplar ist besonders flexibel – da können Sie sich vorstellen, wie es wirkt, wenn es sein Ziel trifft, nicht wahr?“

Ein leichter Schimmer von Röte überzog mein Gesicht, kaum merklich. Die Händlerin sagte nun vielleiser: „Sie sehen so aus, als ob sie um die Wirkung wüssten … sie haben keine Teppiche, nicht wahr?“

„Nein, ich habe keine … Teppiche … es ist nur…“
„Sie haben eine Vision, was Sie damit tun werden?“

In dem Moment, indem die Händlerin dies sagte, hatte ich eine Vision. Ich würde über der Sofalehne liegen, in einem weißen Nachthemd … und ich würde auf das Zischen warten …

„Ich denke, Sie wissen, dass diese alten Stücke eine hervorragende Reinigungskraft haben, nicht wahr? Hernach werden Sie sich besser fühlen – viel, viel besser.“

Nun war es an der Zeit, mich zu verabschieden. Ich wollte auf keinen Fall zeigen, wie mich das Gespräch erregte … ein Teppichklopfer auf einem weißen Nachthemd … allein die Vorstellung trieb mir noch mehr Blut in die Wangen.

„Nehmen Sie ihn mit, Madame, nehmen Sie ihn mit … etwas Besseres können Sie nicht für sich tun…“

Ich zahlte den Preis, den sie verlangte – nicht einmal viel.

Als ich in der Straßenbahn saß und den Teppichklopfer dabei nur mühsam verbergen konnte, glaubte ich, dass alle Passagiere genau wussten, wie der Teppichklopfer verwendet werden sollte. Jedenfalls war ich froh, als ich aussteigen konnte.

Der Teppichklopfer, so viel kann ich sagen, lag viele Monate in der Besenkammer. Doch immer wieder holte ich ihn hervor, zog mein langes weißes Nachthemd an und legte mich über die Sofalehne. Weißt du, wie das ist? Wenn du das zischende Geräusch nicht mehr aus den Ohren bekommst und du dir wünscht, dass es nicht beim Schlagen der Luft bleiben würde?

Wenn du es weißt, dann schreibe deine eigene Geschichte. Diese ist eine Nacherzählung aus dem großen Topf wahrer und erfundener Geschichten aus unserem Archiv. Isidora hat sie sich von einer Händlerin erzählen lassen und in die Ich-Form übersetzt.

Zu Geschichte haben wir einen Faktencheck vorbereitet. Frage dich, andere und das Web, und schau, welche Fakten du findest.

Zusammenarbeit ist möglich - und hier schreibe ich, wie ...

Mit mir kann man reden - und Worte wechseln
Liebe Verleger, Autoren und Werbe-Agenten,

als Herausgeber sehne ich mich nach jedem Buch, jedem Manuskript und sogar nach jedem Artikel, der in dieses Magazin irgendwie hineinpasst.

Ich vermute, dass manchem nicht gefällt, was hier geschrieben steht. Möglicherweise, weil es nicht zu euch passt, aber vielleicht auch, weil hier „Tacheles“ geredet wird.

Gemeinsame Ziele?

Doch manches von dem, was ihr da draußen erreichen wollt, gehört auch zu meinen Zielen. Zum Beispiel, das Beste zu wollen und möglichst auch durchzusetzen.

Wir könnten diese Ziele gemeinsam angehen. Es wäre schön, wenn ihr den Kontakt suchen würdet. Was Werbung betrifft - hier können wir nur für das werben, was im engeren Sinne „sinnlich“ oder „erotisch“ ist - und ich bin da ganz ehrlich: Worte zählen dabei am meisten.

Was die Werbebranche betrifft: Nein, ich will eure angeblich „hochklassigen“ Artikel nicht, die unter dem Deckmantel der journalistischen Objektivität in Wahrheit Werbung verbreiten.

So ist es - und nicht anders. Ich nehme kein Geld, und ich gebe kein Geld. Ich nehme aber Worte und gebe Worte. Wem das ausreicht, der kann gerne eine Bitte äußern.


Sehpferd

Pandemie-Lüste

Ob sanfte Lüste oder Schmerz - wie wäre es deine Gefühlswelt auszuweiten?
Pandemie-Lüste wendet sich an alle, die sagen: "Ich habe keinen Bock mehr auf Schreiben." Ja, was denn? Warum nicht? Und falls es doch so ist, warum kümmerst du dich nicht um deinen Körper? Denn in der Pandemie kannst du Erfahrungen sammeln, wie ein Eichhörnchen im Herbst - auf Vorrat.

Lerne deine Haut kennen

Die Haut kennenzulernen ist eine einfache, sinnliche und überaus abenteuerliche Art, während der Pandemie die eigenen Gefühle zu erforschen. Es muss nicht immer gleich die „heftige Art“ sein, wie sie beispielsweise mit Nervenrädern oder Brustklemmen erreicht werden kann. Wenn ihr euch nur daran erinnert, wie kaltes Wasser auf der Haut wirkt oder auch sehr warmes, dann bekommt ihre eine Idee, was eine zurückhaltende Autorin tun kann.

Wasserspiele - wirklich mit Wasser

Wissen, wie es sich anfühlt ...
Denk mal daran, was Wasser alles auslösen kann. Du musst nicht nackt durch den Regen gehen, um die vorstellen zu können, wie es sich anfühlt. Aber hast du dich schon einmal vollständig bekleidet geduscht? Da ist doch noch das Kleid, das du seit 2002 nicht mehr getragen hast, nicht wahr? Ruiniere es einfach. Die Erfahrung ist unbezahlbar.

Wenn die Haut sich rötet

Von den ganz gewöhnlichen Dingen gar nicht zu reden ... epilieren zum Beispiel. Je nachdem wie du es machst, ersetzt es jede Erfahrung mit einer SM-Begegnung. Auch die gründliche Entfernung von Hautschuppen soll ein Erlebnis sein. Warst du schon einmal bei einer Fußpflegerin? Geh einmal hin und achte genau auf deine Gefühle, wenn deine Hornhaut abgeschmirgelt wird.

Sanfte Seide, kalte Leder und kratzige Wolle

Viele Menschen mögen (oder hassen) bestimmte Materialien auf der Haut: Seide, Wolle, Baumwolle, Leder, Pelz, PVC, Gummi ... das alles gehört zu den harmlosen Erfahrungen, die du jederzeit selbst machen kannst.

Self Spanking? Es ist möglich, aber anders

Ob es möglich ist, sich selbst lustvolle Schmerzen zuzufügen? Du wirst kaum die gleiche Lust verspüren, als wenn es deine Partnerin oder dein Partner macht - aber auf der Haut bleibt ein Gefühl zurück, dass du beschreiben kannst.

Andere Klamotten auf der Haut

Falls du die Gelegenheit hast, „altmodische“ Kleidung wie zum Beispiel Korsetts, altmodische Strapse oder Unterröcke zu tragen - tu es einfach. Das Entscheidende ist die Frage, wie es sich anfühlt. Den Damen muss ich nicht erst sagen, dass ein Herrenhemd mit Krawatte sehr stimulierend wirken kann. Und falls es wirklich Männer geben sollte, die gute Erotik schreiben, hier ein Tipp. Verwandelt euch mal in Damen, wenn ihr die Gelegenheit habt, und spürt, wie sich eure Unterleiber anfühlen, wenn ihr Röcke, Strapse oder High Heels tragt.

Und nun du ...

Meine Ideen sind noch lange nicht ausgeschöpft, und deine Ideen können noch viel wilder sein. Das Einzige, was du wirklich beachten solltest: Nicht mit dir unbekannten stechenden oder stark reizenden Stoffen oder Gegenständen zu spielen und dich nicht selbst fesseln. Sicherheit geht vor.

Bilder: (oben) Comic nach einem Originalbild. Unten: Unbekannt .

Wie ich in meinen ersten Dreier hineinglitt

Niemand weiß, ob diese Geschichte wahr oder erfunden ist. Sie wurde uns erzählt ... und wir haben diesen kleinen Teil aus der Erinnerung aufgeschrieben.

Ich hätte niemals gedacht, in diese Lage zu geraten. Die sanfte Verführungskunst von Andrea überwältigte mich einfach. Sie hatte meine Bluse geöffnet, als ob sie nie etwas anderes mit einer Frau getan hätte. Wie selbstverständlich hatte sie meine Brüste geküsst. Ich wehrte mich nicht dagegen, weil sie es so selbstverständlich und zugleich so sinnlich tat. Schließlich befreite sie mich von meinem Slip und ich konnte nicht anders, als mich ihrer Zunge hinzugeben. Ihr Spiel glich einem Musikstück, das als Diminuendo begann und in ein überlautes Crescendo überging, dann wieder abebbte und schließlich in einem Furioso endete. Zu meine eigenen Verblüffung machte ich mir keine Sorgen über meinen Zustand. Vielmehr dachte ich als brave Tochter bürgerlicher Eltern in den kleinen Pausen zwischen der pulsierenden Wonne eher daran, ob ich die feine Ledercouch ruinieren würde.

Es schien, als würde Andrea alles geben, aber nichts erwarten. Doch schließlich hob sie ihren Kopf und sprach mich an. „Würdest du Jan die Freude machen, an meine Stelle zu treten?“

Jan? Oh ja, er war noch nicht anwesend, als mich Andrea zu küssen begann, aber er war angekündigt … schließlich sollte es ja eine „Ménage-à-trois“ werden. Aber ich war im Moment völlig verwirrt von seiner Anwesenheit. Und ihre überaus korrekte Höflichkeit passte überhaupt nicht zur Situation der Wollust, der ich mich gerade hingab.

Mehrere Sekunden lang sagte keiner von uns dreien ein Wort.

Andrea und Jan sahen mir in die Augen, weder fordernd noch dringlich. Dennoch wartete sie auf meine Entscheidung. Ich fand dies höchst merkwürdig, weil Andrea mich zuvor niemals gefragt hatte. Was hätte sie auch fragen sollen? Dort war sie, erfahren und überaus sinnlich, und hier war ich, durstig nach Lust. In diesem Moment war mir mehr als bewusst, dass ich mich bisher willenlos von ihr verführen ließ. Nun aber erwarteten sie, dass ich mich entschied. Halb vernebelt, vor Lust trunken, mit nacktem Unterleib.

Nach meinem Gefühl verging eine undenklich lange Zeit, bis Andrea die Frage noch einmal wiederholte: „Möchtest du gerne, dass Jan an meine Stelle tritt und weitermacht, wo ich aufgehört habe?“

Ich wollte auf keinen Fall, dass irgendetwas aufhörte. Das war der einzige klare Gedanke, den ich fassen konnte. Und schließlich brachten meine Lippen ein leises und hingehauchtes „Ja“ zustande.

Damit begann mein erster Dreier, der sich bis in den frühen Morgen hinzog. Und immer wieder wurde ich gefragt: „Darf ich?“ und „Möchtest du jetzt?“ Und ich hatte wirklich nur noch eine Antwort: „Ja, bitte…“