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Erotische Themen des 21. Jahrhunderts

Aufeinander, untereinander, ineinander - was ändert sich eigentlich beim Sex?
Was hat sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts am meisten verändert? Vor allem, dass Frauen unabhängig leben können, besonders, wenn sie gut ausgebildet sind. Sie können Macht und Ansehen gewinnen und ein freizügiges, nahezu uneingeschränktes Sexualleben führen.

Ihr könnt dieses Leben gerne einmal vergleichen mit einem Frauenleben der 1850er, 1900er oder 1950 Jahre, und ihr werdet feststellen: Noch nie waren die Möglichkeiten so groß wie heute – und andererseits: Noch längst werden nicht alle Chancen und Optionen genutzt.

Beziehungen, Frauen und Sex im 21. Jahrhundert

Die Themen des 21. Jahrhunderts sind vielfältig, betreffen aber zumeist die sogenannten „Beziehungen“, also die Suche nach festen, flexiblen oder einmaligen Erlebnissen in Körper, Geist und und Psyche. Das war zwar immer so, doch steht die Frau heute als selbstbestimmte Person und treibende Kraft immer mehr im Mittelpunkt. Sie kann zwischen mehreren Männer unterschiedlicher sozialer Stufen, vieler Altersgruppen und höchst differenzierter Eigenschaften wählen, aber auch zwischen Frauen und Männern. Und sie kann solche Beziehungen parallel oder alternierend führen.

Wollen und Durchsetzen statt auf den Zufall zu warten

Das ist der eigentlich Unterschied. Während im klassischen Liebes- oder auch Erotikroman stets das Schicksal oder der Zufall herhalten muss, um eine Wendung des Geschehens herbeizuführen, ist es nun der freie Wille der Heldin. Das ändert die Ausgangsklage erheblich. Die heutige Frau kann Frauen wie auch Männer anlocken, nutzen und verwerfen, wenn sie entsprechend „gepolt“ ist. Sie kann dabei in psychische Zweifel kommen oder auch jede Art von Macht und Einfluss nutzen, um sich gegebenenfalls skrupellos durchzusetzen. Und – sie muss keine Erklärung oder gar Entschuldigung mehr abgeben, warum sie so handelt, sondern nur noch „dazu stehen“.

Bücher dieser Art gib es schon

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Ich kam darauf, als ich einen Zeitungsbericht über Ute Gliwa gefunden, das sich auf ihr Erstlingswerk bezieht, „Alberta und ihre Männer“ bezieht. In diesem Buch geht es um die willentliche Entscheidung (oder eben auch das „Offenlassen“ der Entscheidung) zwischen zwei Männern. Das Buch ist ein wenig märchenhaft angelegt, sodass Frauenaugen auch weiterhin glänzen werden. Doch warum soll eine solche Story nicht auch in einem recht einfachen Milieu möglich sein? Eine Großstadt, Anonymität, eine Sachbearbeiterin oder eine Küchenhilfe, die einerseits das Solide mag, dann aber wieder die flatterhafte Lust des Abenteuers packt?

Die Top-Themen des 21. Jahrhunderts können sehr unterschiedlich sein. Falls ihr englische Krimis seht, wird euch dies schon aufgefallen sein:

1. Selbstbestimmte Frauen jeden Alters mit Gelegenheitsbeziehungen.
2. Wechselnde Beziehungen.
3. Parallele Beziehungen.
4. Gleichgeschlechtliche Beziehungen, auch alternierend.
5. Beziehungen zwischen unterschiedlichen Ethnien.

Gefällt auch das? Habt ihr entsprechende Ideen oder Manuskripte? Sagt es einfach.

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