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Solo-Sex mit mehr als drei Personen

Eins, zwei, drei ... und noch mehr
"Solo-Sex mit mehr als drei Personen" ist keinesfalls paradox. Als Autorin setzt du deine Figur in ein Szenario ein, das sie noch nicht kennt - und von dem du nichts weißt. Aber du kennst wahrscheinlich einige Fantasien. Und dies flüstere ich dir ins Ohr: Die meisten Geschichten über lustvolle Orgien beruhen ausschließlich auf Fantasien.

Sex mit mehr als drei anwesenden Personen

Eine sexuelle Begegnung mit mehr als drei Personen, also mit dir und mindestens drei weiteren Personen, gehört sicher nicht zu deinen üblichen erotischen Vergnügungen. Und doch fantasieren darüber nahezu 57 Prozent der Frauen (1). Falls ihr einen Vergleich braucht: Orgien unter Frauen oder Gruppensex mit einer Frau und mehreren Männern rangieren deutlich darunter.

Die Realität gibt kaum etwas Vergleichbares her

Bevor ihr ins Grübeln kommt: Die meisten dieser Fantasien werden niemals in die Realität umgesetzt. Die Theorie darüber sagt zumindest: In der Fantasie existiert so etwas wie die „pure Lust“, und die Wahl zwischen mehreren Frauen oder Männern setzt alle sinnlichen Gelüste zugleich frei. Auch das lässt sich statistisch belegen: Ein reichliches Drittel der Frauen fantasiert auch über gleichgeschlechtliche Beziehungen, die im Fantasieraum geschlossener erotischer Gedanken ebenso denkbar sind wie in der Realität einer echten Orgie.

Was theoretisch gegeben ist:: der letzte Hinweis zur Realität

Weichen wir kurz in die Realitäten aus, sehr unabhängig von Orgien: Frauen können Orgasmen sowohl ohne wie auch mit weiblichen oder männlichen Partner bekommen. Bei den üblichen Kontakten mit Männern bekommen Frauen allerdings oft keinen Orgasmus, bestenfalls aber deren zwei. Eine größere Anzahl erfüllender Orgasmen mit Personen ist nur erfüllbar, wenn ein Wechsel der Partner ermöglicht wird. Genau aus diesem Grund sind auch Triolen so beliebt - allerdings erfüllt die bei Frauen beliebte Variante „eine Frau - zwei Männer“ nur einen Teil solcher Wünsche.

Und in den Träumen?

In ihnen muss niemand an Schwierigkeiten denken. Der Weg von einem Partner zum Nächsten ist barrierefrei und völlig problemlos, denn jeder will ausschließlich Lust schenken und Lust empfangen. Und noch etwas fasziniert in den erotischen Tagträumen: Alle anderen Personen, Frauen wie Männer, sind nur dazu da, um der Träumerin zu gefallen oder ihr Gefälligkeiten zu erweisen.

Aus dieser Sicht ist Solo-Sex mit mehr als drei Personen die ideale Voraussetzung, um eine lustvolle Geschichte zu schreiben, die märchenhaft genug ist, um alle Probleme fernzuhalten, und dennoch so lustvoll, dass sich nahezu jede Frau in die vermeintliche Realität hereinträumen kann.

Sieben Zutaten plus sieben Varianten

1. Deine Figur als sinnlich-lustvolle Person, die zugleich begierig und neugierig ist.
2. Eine etwas exotische, aber dennoch sozial vertraute Atmosphäre: Deine Figur wird in eine Umgebung eingeladen, die ihr einerseits vertraut vorkommt, die aber andererseits verborgene Lüste erweckt.
3. Ein Anlass, der von der normalen, erotisch geladenen Party-Atmosphäre zur Orgie führt. Meist spielen verborgen Absichten, Absprachen oder Verführungen eine Rolle - manchmal auch „schwüle Sommernächte“ und oftmals „ein wenig zu viel Alkohol.“
4. Bei dieser Konstellation ist deine Figur Single und eher sinnlich-naiv-neugierig, die übrigen vier Personen können auch Paare sein, die Erfahrung mit dem Metier haben. (2)
5. Je mehr du die romantische Träumerei als Erzählungsform benutzt, umso mehr dient das ganze Geschehen nur dazu, deiner Heldin Lust zu bereiten.
6. Falls du mehr Hintergrund einbringen willst, kannst du dieses Thema zu einer „erregenden Selbsterfahrung“ ausbauen.
7. Realismus ist nicht unbedingt empfehlenswert. Falls du es dennoch willst: Schildere diesen oder jenen „inneren Konflikt“, aber so, dass am Ende eine wertvolle Erfahrung“ herauskommt.

Die sieben Varianten während der Orgie

Die Möglichkeiten aus der Sicht deiner Figur: (a) Voyeurin sein, sich (b) solo präsentieren, (c) Lüste mit einer Frau zu tauschen, desgleichen mit einem Mann (d) und letztendlich innerhalb einer MFF (e) oder FMM (f) Konstellation. Schließlich bietet sich auch noch eine FFF-Konstellation an.

Das ganze Füllhorn auszuschütten, würde dich sicherlich bei zum Ende der Corona-Krise beschäftigen. Orgien können übrigens auch als erotische Elemente in Liebesromane eingebaut werden.

(1) Nach verlässlichen, uns vorliegenden Studien
(2) Mehr als vier weitere Personen zu integrieren, halte ich für zu schwierig.
Bild: Oberer Teil einer Buchillustration, ca. 1930.

Dreier: Das Karussell mit drei Gondeln dreht sich … auch anders herum

Was gut für einen Mann ist, ist auch gut für eine Frau. Oder was ein Mann tun oder bekommen kann, kann auch eine Frau tun oder bekommen – die Soße, die gut für die Gans ist, ist auch gut für den Ganter.

Britisches Sprichwort nebst Erklärung


Mann sucht Frau, Frau sucht Mann, Frau sucht Frau, Mann sucht Mann … das alles habt ihr schon mal gehört oder gelesen. Was aber ist mit diesen Sparten?

- Paar sucht Mann.
- Paar sucht Frau.
- Mann sucht Paar.
- Frau sucht Paar.


Da muss etwas anderes dahinterstecken, nicht wahr?

Und wenn ihr nun diesen erotischen Sündenpfuhl eintaucht, dann werdet ihr bald merken: Da ist ein bisschen mehr gefällig als nur ein Dreier, der von einem gelangweilten Ehepaar herbeigesehnt wird. Und die Solo-Männer und Solo-Frauen, die nach Paaren lechzen, was wollen die eigentlich?

Warum Dreier ohnehin als ziemlich frivol gelten

Alle diese Konstellationen sind asymmetrische sexuelle Verhältnisse, die noch weitaus mehr tabuisiert sind als beispielsweise der Partnertausch. Bei dem geht es wenigstens noch biologisch in die richtige Richtung, nur eben nicht ethisch. Und bei Dreiern ist schon deswegen etwas faul, weil da eigentlich einer übrig ist – ja, was macht der denn überhaupt?

Das ist genau das, worüber du dir klar werden musst, wenn du über sexuelle Beziehungen „zu dritt“ schreiben willst. Egal, ob sie deine Figuren an einem alkoholdurchtränkten Abend zufällig erlebt haben oder ob sie das Ergebnis einer Planung oder mehrerer Vorgespräche waren. Und vergessen wir bitte nicht: Es gibt auch Personen, die dauerhaft sexuell in Dreierbeziehungen zusammenleben.

Von ziemlich frivol bis ziemlich gewagt - alle Dreier

Generell gibt es vier Arten von Dreiern und eine Option, die immer häufiger vorkommt.

- MFF heterosexuell. Das, was der Mann sich meist in seinen Träumen vorstellt: Er hat zwei Frauen zur Verfügung, mit denen er sich parallel oder nacheinander vergnügen kann.
- MFF bisexuell. Auch das ist eine Version, die sich Männer gerne gefallen lassen. Wenn der Mann erschöpft ist, überlässt er das Feld der Lust den Frauen, die schon so ausgewählt wurden, dass mindestens eine bi-neugierig ist.
- FMM heterosexuell. Ein Frauenfavorit, denn sie kann sich sicher sein, von beiden Männern bewundert und begehrt zu werden..
- FMM bisexuell. Ein Favorit experimenteller Paare, bei denen der Mann seine Bi-Lüste nur in Anwesenheit einer Frau ausleben möchte.

Bei allen Varianten mit zwei Frauen kann eine von ihnen allerdings auch den männlichen Part übernehmen – das gilt als besonders frivol. Diese Variante kommt in der Literatur noch recht selten vor.

Neuerdings ist auch oft von SM-Varianten die Rede, bei denen zumeist einer der Männer lustvoll erniedrigt wird oder in denen die etwas gewagteren Varianten männlicher Bi-Neugierde zum Tragen kommen. Doch die Klischees, die das Internet darüber liefert, sind weit entfernt von der Realität. Denn selbst in offenen Beziehungen, in denen sonst fast alles möglich ist, greift die männliche Sperre, jemals bei einem Dreier einem Mann zu nahe zu kommen.

Ich zitiere mal sinngemäß eine Bloggerin:

Ich wünschte mir, mein Freund würde mal mitmachen, wenn ich einen anderen Mann „behandle“, und ich habe ihn auch schon mal ermutigt. Aber er will da nicht heran. Ich hätte nie gedacht, dass die Partitur so kompliziert wäre.


Es ist also nicht leicht, und weil es wirklich nicht "gängige Praxis" ist, fällt es den meisten Autorinnen und Autoren auch schwer, Dreier wirklich erregend zu beschreiben. Immerhin kannst du davon ausgehen, dass jede Leserin und jeder Leser das Thema „Dreier“ als ziemlich frivol ansieht – und dennoch gerne darüber liest, weil jedes Detail neugierig macht.

Falls ihr emotionslos an das Thema herangehen wollt - lest noch einmal das Zitat am Anfang und behandelt einfach Frauen und Männer gleich.

Nun seid ihr dran: Welches „Handwerkszeug“ habt ihr, und wie wollt ihr euer Figuren aufbauen? Ich bin sehr gespannt auf Vorschläge …

Eine Anmerkung: Bi-Neugierde und gleichgeschlechtliche Lust haben weder ursächlich noch zwangsläufig etwas mit sexueller Orientierung zu tun, wie in vielen Büchern behauptet wird.

Thema: der Cuckold-Dreier

Der Dreier mit einem zu Anfang passiven Ehemann (Verlobten, Freund) ist ein durchaus akzeptables Thema - und es wird von manchen Paaren durchaus real herbeigesehnt, aber selten verwirklicht.

Manche Themen müssen sehr differenziert betrachtet werden, vor allem solche, die schon mit einem „Etikett“ behaftet sind, das uns angeblich schriftstellerisch in eine bestimmte, vorgegebene Richtung drängt.

Ein solches Stichwort ist das „Cuckolding“, und gemeint ist der Seitensprung einer Ehefrau, bei dem der Ehemann zusehen darf oder muss, wie sich die Ehefrau von einem anderen Mann sexuell befriedigen lässt.

Das Thema gilt als extrem obszön, und es wird teilweise klischeehaft, brutal und ekelhaft dargestellt. Genau genommen ist das Thema schnell erschöpft: Die Frau präsentiert ihrem Ehemann einen Geliebten, der kräftiger oder „besser bestückt“ ist und demütigt ihn mit dieser Prozedur. Soweit jedenfalls die Pornografie.

Der ganz gewöhnliche Dreier – mit einer Abwandlung

Abseits der „Szene“, aus der heraus solche Geschichten zumeist geschrieben werden, haben wir es mit einem gewöhnlichen „Dreier“ zu tun, bei dem ein Teilnehmer (wenigstens zu Anfang) passiv bleibt.

Für einen literarisch anspruchsvollen Beitrag zum Thema benötigst du einen Konflikt. Mindestens einer der Partner wünscht sich eine Situation herbei, in der er (oder sie) Zuschauer sein darf, wie der andere sich sexuell mit einer oder einem Fremden vergnügt. Solch eine Idee entsteht nicht von heute auf morgen, und um sie überhaupt zu verwirklichen, sind meist Überredungskünste nötig. Der „Knackpunkt“ wäre also, das Thema zwischen dem Liebes- oder Ehepaar überhaupt zur Sprache zu bringen.

Der Vollständigkeit halber will ich hier erwähnen: das alles ist auch bei „gewöhnlichen“ Dreier schwierig.

Normalerweise wächst die Begierde, den Partner beim Sex mit jemand anderem zuzusehen, langsam. Um glaubwürdig zu bleiben, solltest du in die Atmosphäre gewöhnlicher, wenngleich sexuell etwas abenteuerlustiger Ehepaare eintauchen.

Sobald der Gedanke sozusagen „auf dem Tisch“ liegt, wäre die Frage, mit wem er sich ausführen lässt. Auch dabei treten die gleichen „heiklen“ Fragen auf, die auch bei gewöhnlichen Dreiern eine Rolle spielen. Der (die) „Dritte“ muss von den beiden anderen als „Spielgefährte“ akzeptiert werden, sonst geht die Sache schief.

Unterschied: Dreier mit zwei Männern und Cuckold-Dreier

Das Besondere am „Cuckold-Dreier“ ist freilich, dass sich eine der Initiatoren nicht am aktiven Geschehen beteiligen darf. Falls also die Ehefrau mit dem Dritten koitiert, bliebt der (auf seinen eigenen Wunsch) gehörnte Ehemann inaktiv. Praktisch wird dies im Allgemeinen durch Fesselungen bewirkt, da selbst das disziplinierteste Paar nicht sicher sein kann, dass der eigene Partner nicht doch in „irgendeiner Weise“ aktiv wird.

Wichtig ist bei allen Storys, in denen mehr als zwei Personen zugleich agieren, dass du dir darüber klar bist, wie du sie alle „ins Bild“ bringen kannst. Du kannst die Geschichte in der dritten Person schreiben und eher erzählend beobachten, was geschieht. Besser ist, die Story aus der Sicht des aktiven oder passiven Teils des Paares zu beschreiben. Beim traditionellen „Cuckold-Dreier“ empfiehlt sich der gehörnte Ehemann, weil er allein die Möglichkeit hat, die beiden anderen ständig im Blick zu halten. Aber selbstverständlich auch, weil seine Gedanken und Gefühle am interessantesten sind. Alternativ ist es möglich, den Genuss der entsprechenden Ehefrau zu beschreiben, doch dabei gleitet das Thema schnell in reine Lustschilderungen ab. Aus der Sicht des Dritten ist die Sache eigentlich kein Thema, sondern ein sexuelles Abenteuer.

Der „gehörnten“ (Ehe-)Mann sollte immer im Zentrum stehen, denn er ist Leidtragender und Genießer der Szene, und durch ihn kommen die meisten Gefühle in die Szenerie – auch die zwiespältigen.


Nicht von Pornos leiten lassen

Selbst, wenn du „betont erregend“ schreiben willst, solltest du dich von der Szene abgrenzen und die Szeneausdrücke aus Kurzgeschichten, wie „Cuckold“, „Hotwife“ und „Bull“ vermeiden. Solltest du pornografische Videos dazu ansehen: Bedenke, die Kraft der Bilder, erschlägt, die Kraft der Worte löst Begierden aus. Und außerdem: Was du in den meisten dieser Videos siehst, ist wirklich nichts als menschenverachtender Schmutz.

Varianten zum Thema „Cuckolding“

Folgende Varianten kannst du nutzen:

- Der ständige Partner ist für den Lover unsichtbar und kann doch alles beobachten.
- Der Partner darf den Prozess beobachten und wird später gebeten, daran teilzunehmen.
- Der Partner beobachtet aus nächster Nähe den Vorgang, verhält sich aber passiv.
- Der Partner darf alles riechen und hören, ihm werden aber die Augen verbunden.

Die Konstellation „lustbetonte Frau liebt vor den Augen es Ehemannes fremden Lover“ kann variiert werden, zum Beispiel in „… liebt vor den Augen ihres Ehemannes ihre Geliebte“. Ebenso können alle Rollen gewechselt werden, dann schaut die Ehefrau zu, wie sich ihr Mann mit seiner Geliebten vergnügt. Auch die anfangs passive Rolle des Ehemannes kann variiert werden. Sie führt in Erzählungen nicht selten zu homoerotischen Aktivitäten.

Generell leben all dies Geschichten vom Verbotenen, vom Verruchten und von der Lust daran, den „eigenen“ Sexualpartner im Kontakt mit einem anderen Menschen zu erleben.

Vorschläge zum Aufbau der Story


- Wer ist der Initiator?
- Wer erzählt, beziehungsweise aus wessen Sicht wird erzählt?
- Wie erschaffst du die Grundsituation?
- Welche Höhepunkte willst du setzen?
- Was kann (oder sollte) zu einem Glückswandel führen?


Relevanz:

Interessierte Frauen: bei „typischen“ Cuckold-Themen zunächst gering, bei Neigung zu Dominanz oder Voyeurismus deutlich höher, dann zwischen 20 und 50 Prozent, je nach Erzählweise (1).
Interessierte Männer: Unterschiedlich, je nach Rollenverständnis zwischen geschätzten 20 und 50 Prozent (1).


Schreib-Erfahrung:
Für Fortgeschrittene und Schreib-Profis.
Form:
Episoden, Novellen und Romane.
Recherche, Kenntnisse:
Recherche, Fantasie, psychologische Kenntnisse.
Erotische Wahrnehmung:
Sehr unterschiedlich - von absolut abstoßend über "mild anregend" bis "enorm scharf."

(1) Nach eigenen Schätzungen und Unterlagen aus der Erhebungen der „Université du Québec à Montréal an vergleichbaren Themen.

Thema: Der erotische Dreier, beinahe klassisch

Der klassische Dreier - nur gut mit sinnlichen Variationen

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Ein „klassischer Dreier“ besteht aus einem Mann und zwei Frauen. Da der „Dreier“ weder neu noch sensationell ist, empfiehlt sich sehr, ihn mit anderen sinnlichen Themen „abzumischen“. Zudem wird das Thema ständig aus der Sicht der Männer geschrieben, die durch den Dreier angeblich „das doppelte Vergnügen“ haben.

Grundsätze und Voraussetzungen

Grundsätzlich gilt bei Dreiern: Während du im gewöhnlichen Liebesroman wie auch im erotischen Roman zumeist die Gefühle und Aktivitäten einer Person mit einer Zweiten beschreibst, hast du nun drei Personen, die miteinander aktiv werden. Üblicherweise werden solche Situationen entweder erzählend aus der Sicht eines Beobachters beschrieben oder aber aus der Sicht einer einzelnen Person.

Wer erzählt?

Falls du die ICH-Erzählung wählst, ist es em einfachsten, in dieser Konstellation den Mann erzählen zu lassen. Die zweite Wahl wäre die Frau, die ihm näher steht (beispielsweise die Ehefrau), die dritte Wahl die Fremde. Es kann sehr interessant sein, einmal eine Story aus ihrer Sicht zu schreiben, da ihre Position als „außenstehenden“ selten beschieben wird.

Initiatoren und Aktivitäten

Die meisten Dreier beginnen mit der Überlegung eines Hetero-Paares, eine zweite Frau in ihr Sexleben einzubinden. Interessant wäre aber auch, was passiert, wenn ein Mann als Initiator auftritt und sich ein Freundinnenpaar einlädt. Ebenso können neugierige Freundinnen sich einen einzelnen Mann einladen.

Varianten

Das Thema Dreier kann mit SM-Aktivitäten und gleichgeschlechtlichen Kontakten „abgemischt“ werden. Neuerdings wird oft beschrieben, dass eine der Frauen in die Rolle des Mannes wechselt, um dort mit einem sogenannten „Strap-On“-Geschirr aktiv zu werden.

Hintergrundinformationen

Alle Hintergrundinformationen zu Dreiern (Triolen) findet ihr hier bei Sinnlich Schreiben.

Weitere Themenvarianten: Zwei Frauen suchen einen Mann, ein Mann sucht zwei Frauen, ein Ehepaar sucht eine Freundin, eine Frau sucht ein Ehepaar. Zudem können Anklänge an die Bisexualität in die Geschichte eingebaut werden. Falls du die "umgekehrte Konstellation suchst - auch sie wird bei uns gewürdigt.

Interessierte Frauen: bei 40 Prozent. (1)
Interessierte Männer: gegen 85 Prozent.(1)

Schreib-Erfahrung:
Für Fortgeschrittene.
Form:
Kurzgeschichten, Episoden oder Novellen.
Recherche, Kenntnisse:
Recherche und minimale psychologische Kenntnisse sind sinnvoll.
Erotische Wahrnehmung:
Mittel, abhängig von der Darstellung.

(1) Nach Erhebungen der „Université du Québec à Montréal an vergleichbaren Themen“

Komplett überarbeitet und aktualisiert im April 2019.