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Dunkelschwarz ist auch keine Lösung ...

Wir sind umgezogen ... mit neuem Konzept
Am Anfang war alles wüst und leer - und dann erfand jemand das Rad. Und das Feuer. Und - ja, auch die Schrift. Und wir haben uns entschieden, dieses Blog noch eine Weile offen zu lassen - obwohl wir finden, dass unsere neue Seite wesentlich lustvoller ist.

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Die Retterin seiner Seele

Er braucht es. Da bin ich ganz sicher. Da fehlt nur noch ein kleiner Anstoß, dann wird er sich fügen. Ich werde es ihm nicht leicht machen. Er wird Schmerzen empfinden. Körperliche Schmerzen, und wie ich hoffe, auch psychische Schmerzen. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile – und erst die Verschmelzung von Lust und Schmerz bringt seine Seele zum Bluten. Ich werde die Angst in seinen Augen sehen, seine Muskeln werden zittern und er wird schwer atmen. Vielleicht wird er aufschreien oder gar heiße Tränen vergießen. Das ganze Szenario. Er hofft längst darauf.

Er kennt seine Schuld und ich kenne seine schmutzigen Fantasien. Und ich nutze sie, um ihn zu demütigen. Es sind die Worte, die ihn in den Tiefen seiner Seele treffen und seinen Willen brechen, nicht die Schläge auf seinen weißen, bleichen Po.

Ich weiß, was er ertragen kann. Es ist erst genug, wenn es genug ist. Wenn ich in die Tiefen seiner Seele eingedrungen bin und er keinen Gedanken mehr fassen kann. Seine Seele gehört mir, und genau das soll er erfahren. Und solange ich auf seine verkorkste Seele aufpasse, so lange ist er sicher vor sich selbst. Und ich bin sicher, dass er seine Seele nicht dem Teufel verkauft - oder einfach einer anderen Frau, wer immer sie eher verlangt.

Dies ist der letzte "Lustfetzen" den wir hier veröffentlichen. Es handelt sich -wie so oft - um einen Beitrag aus der Kategorie "einen Text umschreiben"

Wir werden umziehen … schon bald …

Surprise, Surprise … ich ziehe mit allen Webseiten, die sich mit den schönen Seiten des Lebens beschäftigen, in Kürze um. Der Grund liegt daran, dass es viel einfacher ist, eine einzige Webseite zu pflegen und zu verwalten als „mal hier eine und mal dort eine“.

Betroffen sind „Sinnlich Schreiben“, „Sinn und Sinnlichkeit“ (Ex-Mehrhaut.de) und später auch wesentliche Teile der Liebeszeitung, in der keine neuen Beiträge zur Sinnlichkeit mehr erscheinen werden.

Das Konzept entspricht ganz dem neuen Gedanken, Sinnlichkeit und Sinn zu vereinen und dabei deutlich zu machen, was sinnreich ist und was Sinnlichkeit bewirken kann. Wir werden uns dabei von allem Vordergründigen, Plakativen und Klischeehaften trennen.

Stattdessen wollen wir mehr informieren und versuchen, frischen Wind in die inzwischen etwas vermuffte Welt der Sinnlichkeit zu blasen.

Ob es uns das gelingt, hängt im Wesentlichen von euch ab, die ihr dies lest. Also von eurem Beiträgen, eurem Feedback und den Ideen, die ihr uns zuspielt.

Und wir? Wir rücken näher zusammen, tauschen kreativere Ideen mit neuen Partnern aus, und versuchen euch sozusagen „hautnah“ virtuell zu berühren.

Das Thema „Liebe“ ist nie ausgeschöpft. Und die Sinnlichkeit? Manchmal glauben wir, dass sie uns umschwirrt wie wilde Bienen, und dass wir davon dennoch nur das Summen der Bienen wahrnehmen, aber nicht den Nektar, den die lustvoll dargebotenen Blüten enthalten.

Lust an Lust, Lust an Unlust und ein Zwiespalt

Die Beschreibungen der Schönheit, insbesondere der Beschaffenheit eines Körpers, seines Geruchs und seiner Bewegungen wirken erotisierend. Doch nichts wirkt stärker als der „Abdruck“ dieser Empfindungen bei Ihrem Helden.

Hier eine Beschreibung aus der Literatur, wie der Liebhaber eine Dame sie schildert:

Ihr volles, schwarzes Haar hatte sich gelockert, und die herabhängenden dichten Strähnen hoben sich wunderbar von der weißen Haut ab … Mademoiselle lag verführerisch auf dem breiten Schlafsofa und ließ einen guten Teil ihrer Beine sehen.


Ganz anders würde diese Schilderung aufgenommen:

„Da lag sie nun, kalt und abweisend. Schneewittchen im Sarg wäre sicherlich anregender gewesen als diese Frau mit ihrer kalten, weißen Haut und den pechschwarzen Haarsträhnen, die unordentlich herunterhingen. Sie versuchte, mich mit ihrem nackten Bein zu locken, das fast bis zum Schenkel zu sehen war, doch wirkte die weiße Haut zwischen Ferse und Schritt auf mich ebenso kalt und eisig wie ihr Gesicht.“

Und nun noch zwiespältig:

Wie sie dalag! Unter der weißen, unschuldigen und überaus einladenden Haut brannten vielerlei Feuer, doch wusste ich nicht, wie ich sie entfachen sollte. Das Haar, das wild herabfiel, verstärkte den Kontrast und erinnerte mich an grausam-schöne Frauen, die uns Männer zugleich locken und ins Verderben führten. Ich sah unwillkürlich auf ihr lasziv herabhängendes Bein, und wenn ich mich nicht täuschte, so wollte sie mir damit den Weg zeigen, den meine Hand nehmen sollte. Doch täte ich es – was würde geschehen?

Erstes Zitat aus "Weiberherrschaft" (auch "Die Herrschaft der Frauen" von Julian Robinson (Pseudonym)

Mehr Integration der Aktivitäten – oder: Lust, weil Lust eben Lust macht

Von „Schriftsteller“ zu „Sinnlich Schreiben“ – und nun noch mal ein „Move“? Wechslen wir die Seite(n)? Verkaufen wir dies Blog? Möglicherweise ja. Denn ohne Zertifikate (und ohne Werbeeinnahmen) sind auch wir bald am Ende. Es ist ja schön, anderen dauernd Ideen zu schenken, und wirklich – es hat uns Freude gemacht. Aber – da kommt nix zurück. Weder Lob noch Tadel, weder Werbung noch Aufträge.

Also: Schluss mit lustig. Dafür mehr Lust auf Lust. Es sei denn, ihr hättet bessere Ideen … dann sagt sie uns einfach. Wir manchen mkttlerweile wieder Mehrhaut, jetzt als "Sinn und Sinnlichkeit".