Skip to content
Werbung  

Schreibst du „kinky“?

Nicht das Gewöhnliche ...
Dann weißt du, was „kinky“ ist. Wenn nicht, dann schau doch einfach mal bei der Liebeszeitung vorbei.

Am interessantesten für die Liebhaber des „Besonderen“ sind erotische Geschichten, die sanft und romantisch beginnen. Doch das „Vanillearoma“ dient nur dazu, den Mann (oder die Frau) ein zweites Mal anzulocken - und dann wird mit heißer Chilisoße gekocht. Die Partnerin (oder der Partner) ist zunächst verblüfft und etwas befremdet, erinnert sich aber an die erste Begegnung und lässt ich aus Neugierde drauf ein ...

Diese Geschichte wurde sicher schon ein Dutzend Mal erzählt. Aber nicht von dir. Und noch nicht mit den Gewürzen, die in du in deinem geheimen Schränkchen aufbewahrst.

Gute Idee - das September Song Projekt

Ich bezweifle sehr, dass ihr an dem von Mrs. Fever inspirierten Schreibprojekt teilnehmen könnt oder wollt - denn es ist (natürlich) auf die englische Sprache bezogen. Und die Sache ist, dass ich auf ihre Seite auch nicht verlinken kann, weil dort auch heftig-erotische Inhalte zu finden sind.

Ein Text, der durch die Musik lebt ...

Sinnlichkeit und Verführung durch Instrumente und Stimmen
Doch die Sache an sich ist wirklich chic. Es geht darum, einen Song (auch ein Instrument, wenn dir das besser gefällt) als Grundlage für einen erotischen Text zu nehmen.

Der „September Song“ selbst ist von Kurt Weill (ja, dem Kurt Weill) und ein gewisser Maxwell Anderson hat den Text geschrieben. Inzwischen ist er zu einem Jazz-Standard geworden.

Wie kann man nun erotische Geschichten über Musik schreiben?

Ganz einfach. Manche inspiriert der Titel. manchen die Melodie, und einige sogar das Instrument, das dabei benutzt wird.

Ich werde euch mal ein paar Instrumente vorstellen:

1. Das Saxofon

Manche Frau sagt, dass es direkt in ihre erogenen Zonen blasen würde - jedenfalls würde die angesprochen, sobald ein Tenorsaxofon röhrt. Auch das Sopransaxofon erzeugt erotische Schauer, und bei manchen Frauen sogar die Klarinette oder einer der Flöten im Orchester.

2. Die Gitarre

Auch bei ihre sind es zumeist die Frauen, die sinnlich werden, sobald jemand eine Gitarre speilt -oder gar eine Bassgitarre. Manche lieben den sanften Klang der akustischen Gitarren, wollen von den Tiefen eines Elektrobasses durchdrungen werden.

3. Das Cello

Celli werden oftmals von Frauen gespielt, und sie befinden sich zwischen den Beinen - offenbar sehen das manche Männer und Frauen als anregend an.

4. Das Schlagzeug

Weniger die Becken im klassischen Konzert als vielmehr die vielfältigen Schlagzeuge in der afrokubanischen Musik. bei der Rockmusik oder im Jazz regen die Fantasie an - auch durchaus in der sogenannten BDSM-Szene. Ein Schlagzeug ist dort eben ein Schlag-Zeug und kein Vibrafon.

5. Die Violine

Man sagt, sie könne die Herzen gelieren - gleich, ob sie von einem Roma in einem Speiselokal gespielt wird oder von einer Solistin im „großen Konzert“.

6. Die Stimmen

Die Stimme an sich ist nicht von Natur aus sinnlich, aber viele Sängerinnen dun Sänger schaffen es dennoch, allein mit ihrer sinnlichen Stimme die Lustnerven der Zuhörer(innen) zu erreichen.

Wer Lust hat, kann und darf - die Kombination von Musik und Erotik ist ja nicht ganz neu, aber sie ist enorm verführerisch, wie schon Homer schrieb. Ja, der mit den Sirenen, deren Gesang niemand widerstehen konnte.

Erstlich erreichet dein Schiff die Sirenen; diese bezaubern
Alle sterblichen Menschen, wer ihre Wohnung berühret.
Welcher mit törichtem Herzen hinanfährt und der Sirenen
Stimme lauscht, dem wird zu Hause nimmer die Gattin
... mit freudigem Gruße begegnen.


Peitschenhiebe und sinnlicher Gesang - alles geht

Die Macht der Musik - warum solltest du sie nicht nutzen, wenn du eine erotische Geschichte schreibst? Nimm sanfte Töne, die den Körper durchdringen und die Liebe ohne Mühe auslösen. Oder nimm die scharfen Hiebe des Schlagzeugers, die auf dem Rücken herniedergehen wie Peitschenhiebe. Zeig, wie das Saxofon sich durch die Ohren in die Psyche schleicht und die Vagina befeuchtet und wie die Stimmen der modernen Sirenen die Prostata aktivieren. Und selbst, wenn der Hauch eines Blasinstruments nur Schauer auf der Haut erzeugt - dann vibriert wenigstens etwas in dir oder deiner Figur.

Und: Falls du es tust (ich hoffe, du tust es) - hinterlasse hier bitte einen Kommentar.

Wie wird aus Liebe Erotik …

Wie wird aus Liebe Erotik ... und wie aus Erotik Pornografie?

Wenn ihr eine einfache Antwort wollt: Aus der Liebe wird Erotik, wenn ein Paar sich aufschwingt, die Lüste, die ihre Sexualität in sich birgt, bewusst auszuleben und dabei gegebenenfalls die Bandbreite zu erweitern. Bei einem realen Paar kann aus der Erotik keine Pornografie werden, weil jeder von beiden (oder jeder der Beteiligten) tatsächliche Empfindungen dabei hat.

Liebe zu Erotik

Wenn du über eine gesellschaftlich hinreichend akzeptierte Beziehung schreibst, wirst du – auch bei extrem lustvollen Szenen – selten als „pornografisch“ wahrgenommen werden. Wahrscheinlich war deine Leserin schon einmal in diese oder jener Situation, wenngleich nicht in der Intensität, in der du sie schilderst.

Erotik zu verwegenen Lüsten

Solange deine Figuren volljährig sind und in einer Beziehung leben oder leben wollen, die den Leitbildern „exklusiv“ „hetero“ und „Vanille“ entspricht, kannst du die Lüste nahezu beliebig ausweiten.

Anders verhält es sich jedoch, wenn mehr als zwei Personen zugleich beteiligt sind, sowie dann, wenn SM-Aktvitäten oder gleichgeschlechtliche Beziehungen beschrieben werden. Es ist dann zwar immer noch möglich, erotisch zu schreiben, du musst dich aber zähmen, wenn du dabei extrem lustvolle Begierden beschreibst oder die Situation eskalieren lässt.

Deine „bürgerliche“ Leserin wird nicht weiterlesen, wenn sie sich vor der Situation ekelt oder du sie dabei textlich zu tief hineindrängst.

Verwegene Lüste zu Pornografie

Pornografie zeichnet sich dadurch aus, dass sie nahezu ausschließlich sexuelle Aktivitäten beschreibt und sie dabei vereinfacht und verflacht. Der Heldin oder dem Helden wird dabei die vitale Persönlichkeit geraubt – er oder sie „vögelt“ nur noch, dominiert oder unterwirfst sich Tag für Tag, lebt jede Stunde seinen Fetisch.

Die Grenzen sind fließend

Nehmen wir einmal eine sogenannte „Cuckold-Szene, wie kürzlich beschrieben. Sie kommt in den Träumen vieler Paare, und sicher auch in manchen wirklichen Zweierbeziehungen vor. Reduzierst du die drei Beteiligten auf ihre Begierden und Genitalien, so produzierst du unweigerlich Pornografie.

Schilderst du sie aber als Personen mit Sehnsüchten und Bedürfnissen, findest du Zugang zu ihrem Alltag, so kommst du in die Nähe von Paaren, die ähnlich leben, aber keinen Mut haben, sich in das Abenteuer der „voyeuristischen Beteiligung“ am Seitensprung zu stürzen. Und gelingt es dir, die Wünsche der wilden und verwegenen Paare auch deiner Leserin nahezubringen, die nicht in „der Szene“ lebt, so schaffst du eine erotische Geschichte.

Gut … das war ein bisschen kurz und sicher plakativ. Aber du kannst mitnehmen: Je mehr deine Leserin sich in deine Figur einfühlen kann, umso weniger wird sie das, was du schreibst, als „unsittlich“ oder gar „pornografisch“ empfinden.

Alva - das zweite Kondom und die Erfüllung

Alva - das zweite Kondom und die Erfüllung aus dem Vierteiler "Alwa"- eine unspektakuläre Erotikgeschichte

Der Mann ist begeistert vom Sex mit Alva. Es ist schön für ihn gewesen, beinahe ekstatisch. Doch nun will er das Kondom abstreifen. Sie sieht es und nimmt ihm die Mühe ab. Nach der Menge zu urteilen, muss er seine Frau schon lange nicht mehr „gesehen“ haben. Nun tut Alva etwas Ungewöhnliches: Sie öffnet das Kondom und verstreicht den Inhalt in einem breiten Streifen auf dem Bettlaken. Sie weiß nicht genau, warum sie es tut, aber sie tat es schon bei ihrem ersten Lover, bei dem sie auf ein Kondom bestand. Das Zimmermädchen würde etwas zum Nachdenken haben. Oder doch nicht?

Wundern sich Zimmermädchen? Nein nicht wirklich. Sperma auf den Laken, gebrauchte Kondome oder Kosmetiktücher im Papierkorb - das ist der Alltag.

Alva sagt ihrem Lover, dass sie ihn wirklich sehr lieb hat, und er revanchiert sich, indem er sie zärtlich auf den Mund küsst. So vergehen einige Minuten, in denen sich beide wortlos und innig küssen.

Der Mann neben ihr schwankt noch zwischen Entzücken, Erschöpfung und beginnender Erholung. Alva erkennte es an seinem Atem, der langsam ruhiger wird. Nun muss sie ihn daran hindern, sich zur Seite zu drehen und einzuschlafen. Sie streichelt wie zufällig seinen Penis und bemerkt, dass er sich wieder regt. Der Mann durchlebt seine „Refraktärphase“, und es ist am besten, der Natur etwas Zeit zu geben. Alva lenkt den Mann an ihrer Seite mit Küssen und Liebkosungen ab. Er soll nicht dran denken, ob er ein zweites Mal „kann“, er soll danach gieren.

Sie spürt, wann es soweit ist, auch ohne dass ihre Hand seinen Unterleib berühren muss. Offensichtlich ist der Mann begeistert, dass er das sinnliche Glück noch einmal genießen darf. Wieder benötigt Alva nur wenig „Überzeugungskraft“, um das Objekt der Begierde in seiner ganzen Schönheit aufzustellen. "Alva - das zweite Kondom und die Erfüllung" vollständig lesen

Alva - im Bett bist du, was du zu sein scheinst

"Alva - im Bett bist du, was du zu sein scheinst" aus dem Vierteiler "Alwa"- eine unspektakuläre Erotikgeschichte

Oh, der Herr erweist sich als rücksichtsvoll. „Wir können auch auf dein Zimmer gehen, wenn es sicherer für dich ist“. Sie lächelt, flüstert ihm ins Ohr, dass sie lieber in seinem Zimmer aufwachen würde … und schon hat er den Sekt bezahlt und sie sind sie im Aufzug. Er ist ein Gentleman und wartet damit, sie zu küssen, an sich zu ziehen oder gar zu versuchen, sie zu entkleiden. Sobald sie vor dem Hotelzimmer stehen wird, wird sie noch einmal zögern: „Bist du dir wirklich sicher, dass du mich … willst?“ Natürlich wird er sich beeilen, „ja“ zu sagen.

Das Hotelzimmer und das Entkleiden

Alva liebt den Moment, ein Hotelzimmer zu betreten. Ein frisches Bett ist das Wichtigste. Nur kein Müfflelbett, kein Schweiß … der Raum wird später ohnehin von Schweiß, Parfüm, Sperma und Muschiduft berauscht sein, und das Zimmermädchen wird wissen, was hier geschah. Aber noch ist alles frisch und rein …

Nur nicht vorher duschen. Sie steht vor ihm, lächelnd. „Ich mag, wenn du mich ausziehst“, sagt sie zumeist. Sie liebt es, die feinnervigen, tastenden Hände eines sensiblen Mannes an sich zu fühlen. Es ist einfach, sie ausziehen, und sie hilft ihm bei den letzten Knöpfen der Bluse. Schnell steht sie in ihren bezaubernden, spitzenbesetzten und sehr femininen Dessous vor ihm. Der Herr wirkt überrascht, fast ein wenig verwirrt. „Soll ich dir den BH und den Slip auch ausziehen?“, fragt er. Alva wird vorschlagen, dass er den BH sogleich öffnen soll. Dann wird sie sich auf die Bettkante setzen und der Herr wird den Slip vorsichtig von ihren Schenkeln ziehen. Sie will, dass er sehen kann, was ihn erwartet: ein paar dunkle Locken, schon leicht befeuchtet. Er wird dies ohne Zweifel bemerken und vielleicht wird er den Duft einsaugen wie ein Aphrodisiakum.

„Ich hoffe, dir gefällt, was du siehst?“ Alva sagt an dieser Stelle immer das Gleiche. Manchmal sind die Männer ganz wild darauf, genau hinzusehen, mal blicken sie verschämt zur Seite. Dieser Mann sieht ihr in die Augen. Wie süß von ihm.

„Du solltest dich ausziehen“, sagt sie nun leise. „Oder möchtest du, dass ich mir etwas heraushole?“ Sie lächelt dabei. Jetzt ist Humor gefragt.

Er lächelt zurück und beschließt, sich selbst auszuziehen, und er kann es ziemlich fix. Sie sitzt auf dem Bett und beobachtet ihn unverhohlen. Boxershorts, leichte Wölbung, offenbar noch nicht ganz versteift. Er zögert, bevor er die Shorts abstreift, sieht sie an. Ihre Augen lassen nicht ab von der Stelle, auf die sie neugierig ist. Sein Penis ist ziemlich hübsch und unbeschnitten, und dem Anschein nach recht voluminös, aber noch nicht ganz bereit.

Alva weiß, was zu tun ist. Nach einer kurzen Behandlung mit ihren warmen Händen und mit sehr wenigen, sanften Bewegungen an der Wurzel ist der Penis vollständig versteifst. Alva legt sich rücklings auf das Bett, nimmt eine offene, spielerische Haltung ein. Der Mann legt sich neben sie, um sie zu küssen. Sie küsst zurück, es gehört dazu. Noch ein paar Minuten, dann wird sie zur leidenschaftlichen Geliebten werden. Ihr Körper ist längst darauf eingestellt, und nun ziehen ihre sinnlichen Lüste nach. Doch zuvor wäre da noch etwas zu klären. "Alva - im Bett bist du, was du zu sein scheinst" vollständig lesen