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50 sinnliche Themenvorschläge - für Autorinnen und Autoren

50 heiße erotische Themen – teils mit Beispielen und Anmerkungen zur Realisierung, überwiegend zum lizenzfreien Weiterschreiben. Wer bietet das noch? Dazu kommen fast jede Woche Spezialthemen aus aller Welt, die Sie aufgreifen können, um Ihre Karriere als erotische Autorin zu beginnen.


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Unser Sammlung von 50 Themenvorschlägen:



1. Erotische Dates (Partnersuche)

2. Erotische Entführungen

3. Zwei Männer gesucht? (FMM-Dreier)

4. Ungewöhnliche Triolen (Dreier)

5. Der „klassische Dreier“ – neu gesehen.

6. Verführerinnen.

7. Sperma im erotischen Roman.

8. Liquide fließen.

9. Die Scham, sich zu ergießen.

10. Feminisierung.

11. MILF- ältere Geliebte

12. Cougar - viel ältere Geliebte.

13. Harmlose Fetische.

14. Gefahrvolle Fetische.

15. Die Domina

16. Herrinnen und Sklavinnen.

17. Cuckold - professionell

18. Sex mit Fremden

19. Ausgetauscht

20. Erotische Lebensbeichten

21. Erotische "Folter"

22. Nackt sein für den Loverl

23. Überraschend nackt sein

24. Rituelle Zirkel

25. Erotik-Sekten

26. Das erste Mal Sex - aber nicht das Übliche

27. Jungfrau über 25

28. Alternative und ungewöhnliche "erste Male"

29. Strap-on-Sex.

30. Untreue - Ehebruch

31. Die Erotik der Puppen.

32. Das Idol.

33. Gefangene der Lust.

34. Echte Dreiecksbeziehungen.

35. Lust im Mittelalter.

36. Geheimnisvolle Begegnungen.

37. Dämonische erotische Kräfte.

38. Paare im Fantasie-Rollenspiel.

39. Reale Rollenspiele.

40. Rollentausch Frau-Mann.

41. Sex lehren - Sex lernen.

42. Androgyn sein.

43. Die Erotik der Dienstmägde.

44. Kondome - und Lust.

45. Sinnliche Füße

46. Der reale Cunilingus.

47. Keuschheit.

48 Die erotische Pesrönlichkeits-Entwicklung.

49. Das ganz gewöhnliche Lusterlebnis.

50. Das Basiswissen für Autorinnen.

Und wenn es mal gar nicht weitergehen sollte: Hilfe anfordern.

Vielversprechende erotische Themen (38) Rollenspiele als reines Spiel

Vielversprechende erotische Themen (38) Rollenspiele als reines Spiel

Rollenspiele – im Ernst und Spaß ist dreiteilig. Dies ist der erste Teil.

Das Schreiben über sexuelle Fantasien beflügelt die Gedanken der Menschen, weil sie so etwas gedanklich durchleben können, was ihnen im wirklichen Leben nie geschehen wird. Manchmal kann man sogar sagen: was Ihnen hoffentlich niemals in der Realität passieren wird.

Anders verhält es sich beim Schreiben über Rollenspiele und Rollentausch. Denn das Rollenspiel ist an sich schon eine Fantasie, und weil sie es ist, kann sie durchaus sehr lebensnah beschrieben werden.

Wenn Sie ein Rollenspiel beschreiben, sollten Sie Ihre Leserinnen und Leser in die Rollen „hineinführen“, also nicht nur sagen „sie mache jetzt ein Rollenspiel, und das geht so …“.

Im ersten Vorschlag, den ich ihnen zum Thema unterbreite, verwende ich „klassische“ Rollenspiele, also Varianten der „Spiele der Erwachsenen“, in denen beide Spieler Rollen annehmen, die sie im wirklichen Leben nicht spielen können oder wollen.

Vorschlag: Klassisches Rollenspiel mit sozialem Gefälle

In diesem Rollenspiel ist einer der Partner dominant, der andere unterwürfig. Klassiker sind rigide Krankenschwester – hilfloser Patient, strenge Lehrerin – unartiger, fauler Schüler. Ebenso gehören erotische Verhöre dazu und die nahezu unerklärliche Dominanz sozialer „Underdogs“ über feine Damen und Herren.

Varianten

Interessant bei allen Spielen, nicht nur bei erotischen, ist die Frage, ob mindestens einer der Teilnehmer (hier meist der Unterwürfige) sich „vollständig in der Rolle fühlt“ und nicht mehr das tut, was die Rollen von ihm verlangt, sondern das, was ein Mensch wirklich tun würde, der sich in der Rolle befindet.

Vielversprechende erotische Themen (37): Geheimnisvolle Kräfte entdecken.

Manchmal ist es erregender, dämonische und andere ungewöhnliche Kräfte nicht in Fremden, sondern in sich selbst zu entdecken. Wenn Sie ihre Heldin so anlegen und dabei ihr Liebesleben schildern, wird ihnen möglicherweise der Respekt entgegengebracht, den Sie als Erotik-Autorin sonst vermissen. Das liegt daran, dass in solchen Themen ein bisschen von Sigmund Freud steckt. Psychologie kommt bei Frauen immer an, und wenn sie gar noch geheimnisvoll daherkommt, wie bei C.G. Jung, dann sind Ihre Leserinnen (und vielleicht gar die Literaturkritiker) Feuer und Flamme.

Zwar ist das Urbild dieser Kräftespaltung männlich (Dr. Jekyll), doch ist es ein Leichtes, solche Geistesspaltungen auch auf Ihre Heldinnen zu projizieren. Dr. Jekyll ist ambitioniert, feinsinnig, selbstbewusst und kämpft gegen die Vorurteile seiner Zeit. Wenn das keinen Stoff für eine Heldin gibt, was dann?

Man kann sich die Miss Jekyll in nahezu jeder Zeit vorstellen: vom Mittelalter bis in die Jetztzeit. Möglicherweise entwerfen Sie das Bild einer Schriftstellerin, die Studien in den Niederungen der Escortgirls machen will und dabei eine überbordende Sinneslust in sich erkennt. Oder sie kreieren eine Genderforscherin, die per Zufall an einen Macho gerät und sich Nacht für Nacht in die absurdesten sexuellen Abenteuer einlässt, während sie tagsüber am Feminismus forscht. Wer es „eine Nummer harmloser“ will, kann den Zwiespalt zwischen Wollust und Wohlanständigkeit auch an einer Managerin festmachen, die sich mit zweifelhaften Herren anonym in Stundenhotels trifft. Wer die Story hingegen verschärfen will, kann eine liebevolle Kinderärztin erfinden, die nachts in einem Dominastudio arbeitet und dort als besonders brutal bekannt ist. In jedem Fall ist es nötig, die Wandlung zu beschreiben: Wodurch wird sie veranlasst? Wo findet Sie statt? Ist es eine eine rein psychische Angelegenheit oder spielen Dämonen von außen mit? Wie ist es mit Hingabe an diese Dämonen oder mit der Gegenwehr?

Innerer Wandel zur geilen Dämonin

Ob Miss Jekyll oder Miss Faust, „zwei Seelen wohnen, ‚ach‘ in ihrer Brust.“ Ob Ihre Heldin in in ihren erotischen Momenten einfach nur geil wird, brutal, kriminell oder dämonisch, das entscheiden Sie alleine. Die Frage ist, wie Ihre Heldin mit der Doppelrolle umgeht und wie sie die neuen, freigesetzten Fähigkeiten einsetzt. Wird Ihre Heldin diese Kräfte nutzen? Versucht sie, diese zu überwinden? Stürzt sie Menschen damit ins Verderben? Je nachdem, ob sie eher psychologisch oder eher esoterisch vorgehen, können Sie die „Dämonen“ in der Psyche oder in der „feinstofflichen Welt“, ja, sogar in der Hölle suchen.

Für alle Fälle empfehle ich Ihnen, ein wenig E.T.A Hoffmann zu lesen, der stets von der dämonischen Geliebten fasziniert war.

Relevanz: Als Erotik-Thema noch relativ unverbraucht, erlaubt die Kombination von erotischen Abgründen und außerordentlicher Spannung.

Schreib-Erfahrung:
Für Fortgeschrittene und Schreib-Profis mit viel Fantasie.
Form:
Als Novelle oder episodenartig aufgebauter Roman, auch als Briefroman.
Recherche, Kenntnisse:
Viel Fantasie, ein wenig Psychologie.
Erotische Wahrnehmung:
Steht hier im Mittelpunkt - meist sehr heftig und ungewöhnlich.

Vielversprechende erotische Themen (34): Dreicksbeziehungen

Die Dreiecksbeziehung in einem völlig neuen Licht sehen?

Eine Dreiecksbeziehung ist eine Beziehung unter drei Menschen, die alle miteinander Geschlechtsverkehr haben, wobei der jeweils Dritte nicht weiß, dass die beiden anderen eine Beziehung unterhalten. Soweit es sich um Frauen und Männer handelt, ist mindesten einer der Partner bisexuell veranlagt. Diese Beziehung wird deshalb mit dem geometrischen Dreieck vergleichen.

Prinzip – drei aus der Innensicht isolierte Beziehungen

Frau A. unterhält eine erotische Beziehung zu Herrn B und zu Herrn C. Keiner der Herren weiß von der jeweils anderen Beziehung. Frau A. ahnt aber auch nicht, dass Herr B. und Herr C eine erotische Beziehung zueinander unterhalten.

Von einem Dreieck kann auch gesprochen werden, wenn Frau A. eine erotische Beziehung zu Herrn B. und Herrn C. unterhält, die ihrerseits nur eine Freundschaft verbindet.

Interessant ist als Dreiecksbeziehung auch diese Variante: Frau A. hat eine erotische Beziehung zu Herrn B. wie auch zu Frau B., die miteinander verheiratet sind, aber nichts von der Beziehung des Ehepartners wissen, sondern nur von der eigenen.

Dreiecksbeziehung im Volksmund

Im Volksmund wird auch von einer „Dreiecksbeziehung“ gesprochen, wenn eine Person erotische Kontakte zu zwei Personen unterhält, die einander nicht einmal kennen. In diesem Fall können die Beziehungen ausschließlich heterosexuell oder wahlweise auch bisexuell sein.

Themen:

All diese Konstellationen ergeben fantastische erotische Themen, und sie enthalten dabei reichlich Konfliktstoff, um mehrere Glückswandlungen in die Geschichten einzubauen. Man denke nur daran, was passiert, wenn die geheim gehaltenen „Über-Kreuz-Beziehungen“ auffliegen.

Je nachdem, wie weit Sie ausholen wollen, können sie weitere Personen einbinden, denn alle Personen in der Dreiecksbeziehung können selbstverständlich weitere erfolgreiche sexuelle Beziehungen haben.

Relevanz:

Interessierte Frauen: Sehr groß, aber wissenschaftlich nicht erfasst, und daher sehr spekulativ.
Interessierte Männer: eher schwach, aber möglicherweise vorhanden.


Schreib-Erfahrung:
Für Fortgeschrittene und Schreib-Profis, weil die Beziehungen genau herausgearbeitet werden müssen.
Form:
Episoden, Novellen und Romane.
Recherche, Kenntnisse:
Ausgezeichnetes Einfühlungsvermögen, umfassen Recherche oder eigene Erfahrungen.
Erotische Wahrnehmung:
Alles ist möglich von romantischer Liebe bis hin zu Extremsex.

Sinnliche Woche: weibliche Erotik, SM und Peitschen, Vanille-Themen

Das hören die Spitznasen bei unseren „Intelligenzblättern“ gar nicht gerne: wenn Bücher nicht der Bildung, der Erbauung oder der Erleuchtung dienen, sondern zu schönen Orgasmen führen. Kein Wunder, dass niemand auf unseren Artikel geantwortet hat. Wir stellten die Frage: Welches Buch führt (bei Leserinnen) zu wirklich schönen Orgasmen? Eine Freundin meinte: «Immer noch „Emmanuelle“ » - Exotik und Erotik mit einem Schuss Frivolität und Bisexualität. War’s das?

Warum überhaupt „weibliche“ Erotik? Damit sie den Leserinnen und Lesern bewusster wird. Erotik ist normal, viel zu normal, um sie in die Schmuddelecke zu stellen. Sogar auf der Leipziger Buchmesse wird davon ein Hauch zu spüren sein.

Die Lust am Ingwer haben wir vorgezogen, weil sich anlässlich der nicht abebbenden Welle von „FSHG“-Neugierigen inzwischen Autorinnen damit beschäftigen. Hauptthema im Zusammenhang mit Ingwer ist dabei immer „Figging“.

Als erotische Themen schlagen wir Ihnen diese Woche (im gleichen Zusammenhang) Strap-On-Sex vor. Der Begriff ist scheußlich, aber daraus lassen sich ausgesprochen sinnliche Geschichten schneidern, die mit dem „absoluten Rollentausch“ überschrieben werden können.

Die Sensation und nur bei „Sinnlich Schreiben: Wir enthüllen, was „die Peitsche bekommen“ wirklich bedeutet – Sie können mithilfe dieser Tatsachen ihren erotischen SM-Roman erheblich verbessern.

Das zweite Thema ist ein „Klassiker“ für „Vanille-Autorinnen“ – der Ehebruch – bitte das Thema nicht dramatisieren -Sie könnten in Verdacht kommen (grins) „gute Literatur“ zu schreiben, wie schon andere von Ihnen.

Apropos Vanille und Sinnlichkeit: Schreiben sie doch einmal aus der Perspektive einer Frau, die über ihre eigene Erotik (und ihre sexuellen Varianten) staunt. Staunen ist ein Thema, das von Erotik-Autorinnen stark vernachlässigt wurde, und dies völlig zu Unrecht.

Übrigens: Wir vermissen Ihre Anregungen, Kommentare und Rückkoppelungen.