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Erotische Geheimbünde – ein Thema für dich?

Dieser Artikel handelt davon, wie du „heftige“ erotische Themen in einem anderen Gewand präsentieren kannst und damit dem Vorwurf entgehst, eine „Pornografin“ zu sein.

Erotisches Femegericht
Es gibt zahlreiche Romane aus alten wie aus neuen Zeiten, bei denen es an der Oberfläche um Mystik oder Esoterik geht, die in Wahrheit aber erotische Praktiken darstellen, die ohne diese Umhüllung aber zweifellos als Pornografie eingestuft würden. Soweit diese Romane nicht in der Gegenwart spielen, handeln sie zumeist von verbotenen oder weitgehend verpönten Aktivitäten, am häufigsten von Gruppen, die von „freier Liebe“, meist weiblicher Homosexualität oder erotischer Flagellation geprägt sind. Dazu kommen wirkliche oder vermeintliche Geheimbünde, die erotische Gericht (Pseudo-Femegerichte) betrieben und sich in diesem Zusammenhang auch mit schweren Körperstrafen oder der Folter beschäftigen.

Die Gegenwart - es gibt noch Geheimbünde

In der Gegenwart sind religiöse, esoterische und psychologisch orientierte Geheimbünde bekannt geworden, die teils rigide, teils aber auch sanft-erotische Rituale praktizieren. Auch abgespaltene Teile der BDSM-Szenerie haben sich wieder in den Untergrund zurückgezogen.

Rituale - verbreitet bei sogenannten "Hexen" und im Voodoo-Kult

Außerdem gelten manche nicht-erotische, aber rituell geprägte Gemeinbünde, wie Voodoo oder Hexenkult, als Brutstätten erotischer Fantasien. In dem Zusammenhang, den wir hier betrachten, spielt keine Rolle, ob es sich dabei um Tatsachen oder Behauptungen handelt. Schließlich befinden wir uns im Bereich der erotischen Literatur, in der manches erlaubt ist, was in der Realität eher befremdlich wäre.

Insbesondere Geheimkulte, die von sogenannten „Hexen“ oder allgemein von Göttinnen und ihren Dienerinnen ausgehen, haben eine magische Anziehungskraft auf Leserinnen. Die liegt vermutlich an den Ritualen, die in ihnen praktiziert werden. Erstaunlicherweise hat auch „Voodoo“ wieder an Bedeutung gewonnen, als bekannt wurde, dass aus Afrika stammende junge Frauen sich unter Einwirkung des Voodoo-Zaubers prostituierten.

Die "üblichen Verdächtigen": Internate und Erziehungsanstalten

Mysterien und Gerüchte gehen aber auch von Internaten, geschlossenen Frauen- und Männerzirkeln, Erziehungsanstalten und Zuchthäusern aus. Werden die erotischen Komponenten geschickt verpackt, entgehen sie so der Kritik. Das „Picknick am Valentinstag“ ist so ein Buch, bei dem die lesbische Grundtendenz soweit mystifiziert wurde, dass sie sogar manchen Literaturkritikern kaum auffiel.

Wie geheim ist der erotische Geheimbund?

Zunächst einmal sind Geheimbünde deswegen geheim, weil kein Außenstehender etwas von den dort vollzogenen Praktiken wissen soll. Deine Geschichte kann also so unglaubwürdig sein, wie du sie anlegst: Weil ein Geheimbund eben „geheim“ ist, weiß niemand etwas davon außer deiner Figur, die mitten drin steckt. Dennoch kannst du gelegentlich auf ähnliche mysteriöse Fälle in Gegenwart und Vergangenheit hinweisen.

Öffentlich sichtbare Organisationen mit inneren Geheimbünden

Manche Organisationen hüten Geheimnisse, die nur einem inneren Kreis offen stehen, die aber auch einen öffentlichen zugänglichen Teil haben. Im Inneren besteht dann eine geheime „Schnittstelle“, über die neue Mitglieder für einen „inneren Zirkel“ rekrutiert werden. Diese Themen sind aus der Esoterik- und Psycho-Bewegung bekannt.

Nicht geheim, aber dennoch verborgen

Nicht alle Geheimbünde haben tiefe, alte Wurzeln. Der Sinn neugegründeter Gruppen besteht zumeist darin, gewisse Rituale und erotische Praktiken auszuüben, mit denen die Mitglieder in der Öffentlichkeit nicht in Verbindung gebracht werden wollen. Dagegen spricht nichts, solange sie nicht gegen Gesetze verstoßen oder versuchen, Außenstehende zu rekrutieren und für ihre Zwecke zu nutzen.

Die Attraktion der erotischen Geheimbünde - heute

Die erotischen Geheimbünde der Vergangenheit standen unter dem Verdacht, für ihre Zwecke Mitglieder aus niederen Ständen zu rekrutieren, die vom Luxus oder der Magie geblendet waren. Hingegen versuchen Psycho- und Esoterik-Sekten besonders attraktive Personen aus der guten Gesellschaft zu überreden, Mitglieder zu werden. Einige der neu entstandenen heutigen Geheimbünde werden verdächtigt, kriminelle Machenschaften zu decken – auf dieses Feld begebt ihr euch besser nicht – es sei denn, ihr schreibt Krimis, die voll davon sind.

Es gibt zwei wichtige Fragen, die ihr beantworten müsst, bevor ihr einen erotischen Roman in das Milieu der Geheimbünde verlegt:

1. Welche dieser Gruppen sind euch bekannt, oder wie könnt ihr Informationen über die wirklichen oder vermeintlichen Rituale bekommen?
2. Wie kommt eure Figur in die Nähe dieser Gruppen, und auf welche Weise wird sie in den „inneren Zirkel“ aufgenommen?

Wenn ihr auf beide Fragen eine Antwort wisst, kann es losgehen. Eure Story kann vom langsamen Untergang (möglicherweise mit später Errettung) handeln, eventuell auch davon, das Leben in der Geheimgesellschaft zu genießen oder gar vom Aufstieg in der Hierarchie der Gruppe.

Bild: (Femegericht) by Jim Blake (Pseudonym)

Dieser Artikel muss hier nicht beendet werden – ihr allein entscheidet mit euren Klicks, ob wir die Hintergründe oder gar Textbeispiele veröffentlichen. Eines kann ich euch schon jetzt verraten. Die Hintergründe sind höllisch heiß – und wir kommen dabei in die Nähe von Sadistinnen, Foltermägden, Geheimdienstmitarbeiterinnen, gleichgeschlechtlichen Verführerinnen und den Priesterinnen vorgeschichtlicher Gottheiten. (Wen die weibliche Form stört – denkt daran, dass ihr überwiegend für Leserinnen schreibt).

Geister, Dämonen, Hexen und Feen in der Erotik

Demon oder Demonin?
Die Zeit zwischen dem Weihnachten und dem Dreikönigstag ist bekannt für die „Raunächte“, in denen böse und gute Geister „auf die Erde nieder“ kommen. Und das Gute daran: Diese Zeit wird später wieder gelöscht, wenn das neue Jahr tatsächlich angefangen hat – allerdings nicht vor dem 6. Januar des Folgejahres. Diese Nächte heißen nicht nur „Raunächte, sondern auch „Weihnachtsnächte“. Da Geister und Dämonen in Wahrheit geschlechtslos sind, können sie Frauen und Männer verführen – nur einige wenige (Feen) beschränken sich auf Männer.

In der Realität sieht es mit Dämonen ebenso mies aus wie mit Feen, doch die Fantasie erlaubt Ihnen, die Unholde und Gaukler für sich arbeiten zu lassen. Da wird der Wald zum „finstren Tann“ in dem einem jungen Mann eine schöne Fee begegnet, die ihn ins Moos drückt. Da entdeckt die junge Touristin ind er verfallenen Burg ein Verlies, das sich verschließt, sobald sie es betritt. Da kommen Vampire durch das Dachfenster der Jungfrauen und zerstören ihre Tugend, und auch Lilith, die einstmals in die Dämonenwelt einging und nun zurückkehrt, um den jungen Mann in der Einliegerwohnung heimzusuchen, um ihn dort „einzureiten“. Ganz zu schweigen von Gruppen wilder Kerle oder aufreizender Teufelinnen, Inkuben und Suckkuben, die ihrer Wege gehen, sowie Hexen und allerlei Wassergeister.

Und während das Verderben oder die Furcht vor Schwängerung durch Dämonen zwölf Nächte lang das lustvolle Grauen begleitet, ist am 7. Dezember garantiert alles vorbei. Es hat ja gar nicht stattgefunden. Oder doch? In Ihren erotischen Raunacht-Geschichten können Sie einen Hauch von Zweifel hinterlassen.