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Erotische Frauenrollen, die du erschaffen kannst

How do you tell evil from good?
Evil does well - good not so good!

Wie unterscheidest du Böse von Gut?
Das Böse macht sich gut – das Gute nicht so gut.


Leslie Bricusse / Frank Wildhorn



Erotische Geschichten lassen sich, wenn man andere Kriterien außer Acht lassen will, durchaus nach den Protagonistinnen und Protagonisten einordnen. In diesem Fall habe ich sie beim Theater „ausgeliehen“. Das Zitat von Leslie Bricusse / Frank Wildhorn wurde dem Musical Jekyll & Hyde entnommen.

Meine kleine Vorstellung der Frauenrollen, die man sicherlich auch differenzierter darstellen könnte, doch dann würde dieser Artikel unübersichtlich. Ich beginne mit der Naiven, auch „jugendliche Naive“ genannt.

Die Naive

Der Theaterrolle der „Jugendlichen Naiven“ entspricht am ehesten die naive, unerfahrene oder gar jungfräuliche Romanfigur, die wir heute in vielen Varianten finden. Ich sage das, weil sie nicht immer jung sein muss, und naiv nur, soweit das Geschehen jenseits der Vorstellungswelt liegt, die sie bisher kannte. Es ist durchaus denkbar, dass eine emanzipierte, selbstbewusste Frau sich in einem Zirkel wiederfindet, in dem völlig andere Gesetze gelten. Diese Frau kann also „auf jenem Territorium“, in das du sie hineinschickst, durchaus naiv, unerfahren und sogar partiell jungfräulich sein, während sie es im ganz normalen Mainstream nicht wäre. Dort hätte sie beispielsweise schon intime heterosexuelle Kontakte, würde Verführungen erkennen und die Dinge selbstbewusst zurechtrücken.

Das Motto, das ich dem Artikel vorangestellt habe, soll dir helfen, nicht einseitig zu denken: „Jungfräulich“, heißt nicht „unschuldig.“ Die Möglichkeiten, Storys anhand gängiger Plots zu entwickeln, sind nahezu unendlich groß - und sie entsprechen den Plots in Liebesromanen. Am beliebtesten ist jedoch das „Cinderella-Plot“ mit Happy End. Bei Kurzgeschichten steht die Verführung im Mittelpunkt – denke aber dran, dass du keine Klischees verwendest – die kennt deine Leserschaft zur Genüge. „Jungfrauen“ können erotisch durchtrieben sein, und „Salondamen“ wahre Samariterinnen. Ein Beispiel dafür wäre die historische „Halbjungfrau“ (Demi-Vierge).

Die nächste Frauenrolle: Die Liebhaberin oder die Geliebte.

Etwas ging schief – Geschichten über peinlichen Sex

Für wen ist es peinlich, wenn nicht alles wunschgemäß abläuft?
Unerwünschte Sex-Geschichten? Das sind einerseits Storys, die besser nicht an die Öffentlichkeit kommen, weil sie erotische und auch nicht-erotische Handlungen enthalten, die verpönt oder ungesetzlich sind.

Andererseits aber sind es auch Geschichten, in denen ein Misserfolg geschildert wird – oder mal ein bisschen drastischer: Da ging etwas in die Hose, bevor der Reißverschluss geöffnet wurde. Vor allem Männern ist ja alles peinlich, was mit der „nicht vollständigen Funktionstüchtigkeit“ ihrer Genitalien verbunden ist: Zu früh kommen, zu spät kommen, halb steif bleiben und auf „ihre“ Hilfe hoffen oder gar nicht erst „einen hochkriegen“.

Männern ist vieles peinlich - auch wenn sie es nicht sagen

Vor allem „Anfänger“ bekommen immer dann „einen Steifen“, wenn es gerade nicht passt. Morgens, wenn sie irgendwo zu Besuch sind – und die sich ausrechnet dann mit sich selbst vergnügen, wenn die Gastgeberin hereinkommt. Oder wenn die Hose wirklich eng sitzt, sich sein Penis unkontrollierbar hebt und die Dame des Hauses gerade in dem Moment hinsieht. Sollten beide schon zu den „Tatsachen des Lebens“ übergegangen sein, ist sehr peinlich, wenn das Blut in den Kopf steigt, statt in den Penis und der Mann ein Blackout hat statt eines Lustgewinns. Pech auch, wenn die Vorhaut zu eng ist und die Eichel nun mal absolut nicht darunter hervortreten will. Und da haben wir noch gar nicht über die Sauberkeit der Unterhosen und die Hygiene schlechthin angesprochen. Der über die Männer, die ihr Gemächt weniger stolz tragen und eher schamvoll und errötend ihr blütenweißes Unterhöschen abstreifen?

Frauen - Peinlichkeiten vor allem beim Oralverkehr

Für Frauen ist vor allem peinlich, wenn sie schon vorher übermäßig feucht sind oder der Typ unbedingt mit ihnen ins Bett will, sie aber gerade ihre Regel bekommen haben. Naja, und das alles bei ganz normalem Sex. Und bei Oralverkehr? Plötzlich aufkommende Panik oder Ekel, wenn sie es aktiv tut, Harndrang oder Schuldgefühle, wenn sie es passiv tut. Oder auch das, was man heute „squirting“ nennt – eine sehr große Menge Scheidenflüssigkeit tritt hervor und verteilt sich auf dem Laken – vor allem, wenn es in seinem Bett stattfindet. Und manchmal nehmen es auch Frauen nicht so genau mit der Körperpflege, was wieder manchen Männer durchaus gefallen könnte.

Sind peinliche Szenen unerwünscht?

Manchem (und mancher) ist sicherlich gar nichts peinlich. Aber der ganze normale Durchschnittsmensch wünscht sich, dass Scheidenflüssigkeit, Sperma und gelegentlich auch Urintropfen da bleiben, wo sie eigentlich hingehören.

In „rein erotischen“ Geschichten, die ja mehr oder weniger „zum Aufgeilen“ geschrieben werden, sind peinliche Szenen natürlich nicht erwünscht. Aber im richtigen Leben finden sie – vor allem zu Anfang – schon manchmal statt.

Tipp: Auch Männer fürchten sich manchmal vor Sex - und es ist ihnen peinlich

Einen Tipp für euch: Wenn ein Mann sehr unerfahren ist, hat er genau viel Angst vor Oralverkehr (Cunnilingus) wie eine unerfahrene Frau vor Fellatio. Übrigens sind auch Szenen zugleich amüsant und peinlich, in denen eine erfahrene Frau auf eine ältere männliche Jungfrau trifft. Zumal, wenn der Mann nicht zugeben mag, „es“ noch nie wirklich getan zu haben. Ihr ahnt, was wir meinen? Der Typ weiß vielleicht gerade noch, wo die anatomisch dafür vorgesehen Stelle ist, aber nicht, wie genau das „Harte ins Weiche“ kommt. Da helfen „Führungsqualität“ und Reitkünste … und damit lassen wir euch mal allein.

Bild: Anonyme Buchillustration