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Klassische erotische Frauenrollen: Die Mütterliche

Die Mutterrolle, oder die mütterliche Frau

Die „Mutter“ ist im erotischen Roman entweder die ältere Geliebte (MILF, Cougar) oder die Gouvernante, manchmal auch die Domina oder die „strenge Erziehern“. Sie ist mal übertrieben liebevoll, dann wieder ungewöhnlich streng, aber sie ist immer jemand, der führt – und im erotischen Roman ist sie nicht selten die „natürlichste“ aller Verführerinnen.

Die "mütterliche" Frauenfigur passt in erotische Entwicklungsromane oder in das Prinzip: „Alt verführt Jung“. Als Plot kommt „Reise und Rückkehr“ infrage, wenn du einen Roman über eine Frau planst, die mehrere Männer oder Frauen erotisch „bemuttert“. Ein bisschen Vorsicht (auch beim Plot) ist geboten, weil der Begriff „Mutter“ normalerweise positiv besetzt ist. Manche Menschen empören sich, wenn reife Frauen sich mit erheblich jüngeren Männern oder Frauen einlassen. Bei der Kurzgeschichte steht nahezu immer eine konsequente Verführung durch die ältere, erfahrene Frau an. Und obgleich derartige Szenen von zahllosen Klischees besetzt sind, solltest du versuchen, eine neue, überraschende Variante in die Verführung durch eine ältere Frau einzubauen. Dabei hilft auch, den Begriff "Mutter" nicht immer mit "liebevoll" gleichzusetzen, denn gut ist nicht immer uneigennützig, und böse nicht immer sozialfeindlich.


Dieser Beitrag hat mehrere Teile. Nächster und letzter Teil: Die Intrigantin.