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Muttertag … ist kein MILF-Tag

Nicht heute ...
Muttertag ist keinesfalls MILF-Tag. Wem das nichts sagt, der ist mit dem Vokabular der Erotik-Branche, aber auch mit dem aktuellen Genre für Erotik-Autorinnen, nicht recht vertraut. Demnach war die MILF ursprünglich ein Traum pubertierender Jünglinge: eine reife, mütterliche Frau oder tatsächliche Mutter in ihren „Mittleren Jahren“. Nach und nach haben die Macher der Branche, vom seriösen Schriftsteller bis hin zum Sexschmierer, das Thema unter diesem Namen aufgegriffen. Und mittlerweile nennen sich auch die Heldinnen dieses Genres so.

Meist wird der begriff i, Zusammenhang mit der Gier eines jungen Mannes verwendet. Dann ist die MILF eine Frau, die einen möglichst barrierefreien Zugang zu allen sexuellen Spielarten bietet, manchmal aber auch als aktive Sex-Lehrerin agiert.

Die MILF selber als Protagonistin oder Figur liebt es, mit jüngeren Männern erotisch zu spielen oder sie anzuleiten, genau ihre Bedürfnisse zu erfüllen.

Was das mit dem Muttertag zu tun hat? Eines der bekanntesten Sex-Video-Portale blockierte am vergangenen Muttertag den begriff MILF, und er ihn aufrief, bekam den Hinweis:

Es ist Muttertag! Ruf deine Mutti an, OK? Die MILFS können noch warten


Ob das den lüsternen jungen Männern einen Impuls gegeben hat? Es war jedenfalls ein Werbegag, und er soll große Anerkennung gefunden haben.

Wo ich gerade von Impulsen sprach: Altersunterschiede (unter Volljährigen selbstverständlich) sind immer interessant, wenn der Altersunterschied mehr als 20 Jahre beträgt. Dann hast du zwei Welten, die überwiegend durch ihre sinnliche Begierde zueinanderfinden. Es soll eine Win-win-Situation sein – oder ist es ein Albtraum?


Quelle: The Gentleman

Klassische erotische Frauenrollen: Die Mütterliche

Die Mutterrolle, oder die mütterliche Frau

Die „Mutter“ ist im erotischen Roman entweder die ältere Geliebte (MILF, Cougar) oder die Gouvernante, manchmal auch die Domina oder die „strenge Erziehern“. Sie ist mal übertrieben liebevoll, dann wieder ungewöhnlich streng, aber sie ist immer jemand, der führt – und im erotischen Roman ist sie nicht selten die „natürlichste“ aller Verführerinnen.

Die "mütterliche" Frauenfigur passt in erotische Entwicklungsromane oder in das Prinzip: „Alt verführt Jung“. Als Plot kommt „Reise und Rückkehr“ infrage, wenn du einen Roman über eine Frau planst, die mehrere Männer oder Frauen erotisch „bemuttert“. Ein bisschen Vorsicht (auch beim Plot) ist geboten, weil der Begriff „Mutter“ normalerweise positiv besetzt ist. Manche Menschen empören sich, wenn reife Frauen sich mit erheblich jüngeren Männern oder Frauen einlassen. Bei der Kurzgeschichte steht nahezu immer eine konsequente Verführung durch die ältere, erfahrene Frau an. Und obgleich derartige Szenen von zahllosen Klischees besetzt sind, solltest du versuchen, eine neue, überraschende Variante in die Verführung durch eine ältere Frau einzubauen. Dabei hilft auch, den Begriff "Mutter" nicht immer mit "liebevoll" gleichzusetzen, denn gut ist nicht immer uneigennützig, und böse nicht immer sozialfeindlich.


Dieser Beitrag hat mehrere Teile. Nächster und letzter Teil: Die Intrigantin.

Thema: Wie du die MILF sinnlich veredeln kannst

Die MILF ist ein etwas anrüchiger Slangausdruck aus der Pornografie. Doch das, was dahintersteht, hat durchaus Potenzial für absolut erregende, sehr sinnliche Geschichten. Es geht dabei um die Beziehung eines sehr jungen Mannes zu einer reifen Frau, die „seine Mutter sein könnte“ (daher der Ausdruck MILF). Allgemein bekannt wurde die reife, verführerische Frau als „Ms. Robinson“, die Mutter aus der Nachbarschaft, die den jungen Mann im Film „Die Reifeprüfung“ verführt. Heute kann die „MILF“ so beschrieben werden:

Die MILF ist eine eher zufällige (oft verheiratete) Geliebte, die entweder gerne junge Männer verführt oder sich von ihnen situativ verführen lässt. Der Altersunterschied beträgt dabei mindestens zehn Jahre.

Soe veredelst du die MILF zu einer sinnlichen, selbstbewussten Frau

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Bei der reifen, selbstbewussten Frau, die zu deiner Heldin wird, kann es sich um eine Nachbarin, eine Kollegin oder eine Zufallsbekanntschaft handeln. Ich rate, die Geschichte alltagsnah aufzubauen. Das hilft dir dabei, zunächst eine ganz gewöhnliche Begegnung zu schildern. Du gibst deinen Protagonisten damit die Möglichkeit, sich eher zurückhaltend anzunähern, bevor die Leidenschaft sie befällt.

Alternativ kannst du natürlich auch eine geplante Verführung beschreiben, bei der die reife Frau den „süßen jungen Mann“ ganz bewusst verführt, um seine jugendliche Leidenschaft zu genießen.

Üblicherweise lechzt der zurückhaltende und nicht sonderlich erfahrene junge Mann nach „barrierefreiem“ Sex, der von einer Frau gerne und reichlich geschenkt wird. Das heißt, er will sie weder ständig „erobern“, noch darauf warten, dass ihm sexuelle Genüsse gewährt werden.

Du kannst dabei entscheiden, ob sich der junge Mann dabei zu einem tollen Lover entwickelt oder ob er durch die erfahrenere Frau und den reichlichen Sexgenuss, den sie ihm bietet, für eine „normale“ Beziehung verdorben wird. Der „Erfahrungstransfer“ bietet dir nahezu unendliches Material für lange, ausgiebig zu schildernde Bettszenen, die du beliebig durch eine Innensicht der Gefühle ergänzen kannst.

Allerdings solltest du dir bewusst sein, dass sich die Geschichte aus der Sicht des jungen Mannes besser erzählen lässt. Überlege also gut, bevor du entscheidest, ob du diese Geschichte aus der Sicht des Jünglings, aus der Sicht der erfahrenen Frau oder aus einer neutralen Sicht aufbaust.


Themenvarianten:Größere Altersunterschiede als ungefähr 20 Jahre, statt der verheirateten Frau eine sehnsüchtige, unverheiratete Frau als Heldin wählen, den jungen Mann abhängig machen, alternativ auch ihn finanziell auszuhalten.

Schreib-Erfahrung:
Für Fortgeschrittene.
Form:
Kurzgeschichten, Episoden oder Novellen.
Recherche, Kenntnisse:
Recherche und Einfühlungsvermögen.
Erotische Wahrnehmung:
Zumeist mild,kann aber auf heftig ausgeweitet werden.


Interessierte Frauen: Gegen 18 Prozent, möglicherweise über 40 mehr Interesse am Thema (1,2)
Interessierte Männer: Ungefähr 50 Prozent. (1)

(1) Nach Erhebungen der „Université du Québec à Montréal an vergleichbaren Themen“
(2) Nach anderen Erhebungen steigt die Bereitschaft bei unverheirateten Frauen über 40.