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Klassische erotische Frauenrollen: Die Salondame

Die Salondame oder die Femme fatale

Die Rolle der „Salondame“ im Theater ist immer mit etwas „Verruchtem“ behaftet. Sie verhält sich nicht, wie es Sitte und Anstand verlangen, ja sie folgt gelegentlich gar keinen Konventionen, sondern tut das, was sie für richtig hält. In der erotischen Geschichte ist „Aufstieg und Fall“ das Plot, das zu ihr passt - gegebenenfalls auch zu ihren Opfern. Der Spannungsbogen ist einfach herzustellen: Ist der Höhepunkt erreicht, läuft irgendetwas aus dem Ruder und wahlweise deine Figur oder ihre Lover stürzen ab. Alle Plots mit „Aufstieg und Fall“, gegebenenfalls auch mit einem “Wiederaufstieg“ oder mit einem Wandel „Schlecht zu Gut“ passen in das Bild, das man sich von diesem Charakter macht.

Zu ihrer Rolle passen Storys über unberechenbare, aber auch berechnende Verführerinnen. Eine Kurzgeschichte über eine Salondame beginnt in der Regel mit ihrem „verruchten“ Aussehen, einer „unanständigen“ Handlung oder mit einer „für eine Frau“ ungewöhnliche Wortwahl. Schon bald folgt eine spielerischen Verführung, die so gut wie immer konsequent in ein sexuelles Abenteuer übergeht, in dem deine „Salondame“ unbeugsam Regie führt.

Dieser Beitrag hat mehrere Teile. Nächster Teil: Die Mütterliche.