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Das Opfer der sinnlichen Hexe

Und du meinst, damit kommst du durch?
Dies ist eine Geschichte zum Weiterschreiben. Unsere Figur (männlich) weiß, dass etwas passiert ist, als er gestern auf einer Party im Vollrausch eine Frau ... ja, und viel mehr weiß er nicht. Hatte er wirklich? Was war passiert? Jedenfalls sollte er dafür büßen ... sofort und heftig.

Ich erwachte aus einem tiefen, traumlosen Schlaf. Das Sonnenlicht blendete mich und hinderte mich einen Moment daran, mich umzusehen. Was war mit mir geschehen? Da war eine Party, sehr viel Alkohol … und eine schöne Frau, die plötzlich zu schreien begann. An mehr erinnerte ich mich nicht. Ich versuchte aufzustehen, und erst jetzt bemerkte ich, dass meine Handgelenke an die Stirnseite des Messingbetts gebunden waren, auf dem ich lag.

Natürlich dachte ich, alles wäre ein Scherz. Ein Messingbett und Plüschhandschellen - damit spielen viele Frauen herum, wenn sie dir etwas besonders bieten wollen. Aber dies war offensichtlich keines der üblichen Spiele. Meine Handgelenke steckten in festen, engen Stahlhandschellen, die mit so kurzen Ketten an dem Messingbett befestigt waren. Je mehr mir dies bewusst wurde, umso stärker spürte ich den Schmerz in meinen Handgelenken und erste Anzeichen von Taubheit in meinen Händen.

Doch das war nicht alles: ich stellet fest, dass ich völlig nackt auf dem Bett lag, und weil ich mich auch nicht umdrehen konnte, würde ich jedem, der durch die Tür trat, meinen nackten Körper präsentieren müssen.

Wie würde ich meinen Zustand erklären? Was, wenn auch ander Partygäste im alkoholisierten Zustand übernachtet hätten, und mich hier so sehen würden? Und warum, zum Teufel, war ich gefesselt?

In diesem Moment wurde die Tür geöffnet und eine Frau trat ein. Sie schien alterslos zu sein, wirkte etwas streng, aber äußert attraktiv.

„Guten Morgen, ich sehe, dass du wach geworden bist … ausgezeichnet … ich hoffe, du hattest einen angenehmen Aufenthalt in meinem Hexenhäuschen.“

Ich stutze ein wenig. Ja, ich war gestern Nacht auf einer Party und diese rothaarige Frau … irgendwie erinnerte ich mich an sie. Ich versuchte, mich durch Bitten zu befreien.

„Kannst du mich bitte befreien? Ich denke, du hattest deinen Spaß. Und ich werde dir nichts tun, nachdem du mich befreit hast, ich schwöre es …“

Die Rothaarige begann zu kichern, schüttele dabei ihre Locken hin und her und sagte schließlich:

„Du bist wirklich urkomisch, wie du dir in deinen Fesseln Gedanken darüber machst, was mit mir passieren könnte. Solltest du dir nicht viel mehr Sorgen darüber machen, was mit dir passieren könnte?“

Sie entließ mich in eine absurde Gedankenwelt. Sicher könnte sie alles mit mir tun, doch was ich nun am meisten fürchtete, war nicht, dass sie mich verletzen würde, sondern viel mehr, dass sie mich verlassen könnte. Was hatte sie vor? Offenbar machte sie Pläne für die nächsten Stunden, denn sie betrachte meinen nackten Körper von oben bis unten intensiv und kennerhaft und grinste dabei zumeist verhalten. Schließlich wandte sie sich wieder an mich:

„Du bist nackt und hilflos, mein Lieber, und ich könnte eine Menge Dinge mit dir anstellen … und ich glaube kaum, dass du dich dagegen wehren wirst. Kerlchen wie du warten doch nur drauf, dass sie von einer bösen Hexe gekapert werden, oder etwa nicht?“


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