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Machen Sie sich schuldig, wenn Sie Romane mit BDSM-Anteilen schreiben?

Machen Sie sich schuldig, wenn Sie Romane mit BDSM schreiben? manche meinen, es sei Gift für die Frauen, die es lesen. Andere meinen, Männer würden durch diese Literatur dazu verleitet, Frauen mies zu behandeln. Und was meinen Sie?

Die „50 Shades of Grey“ haben die Diskussion einmal mehr belebt, seit ein zweiter Teil in die Kinos gekommen ist – und sie haben wieder neue Kritiker auf den Plan gerufen. Die Frage ist: Bereiten Sie mit BDSM-Themen oder mit jeder anderen Art von „absonderlichen“ Liebespraktiken den Weg zur menschlichen oder überirdischen Hölle vor?

Wir fanden kürzlich einen Beitrag zum Thema, in dem dieser Satz vorkommt:

Seit 50 Shades of Grey ist es schwer in Mode, ein bisschen BDSM zu spielen. Dass diese Bücher und auch die Filme mit BDSM eigentlich wenig zu tun haben, wird immer wieder wiederholt … (aber) mit dem, was wirklich in den Clubs und Dungeons (1) abgeht, hat das sehr wenig zu tun.


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Trotz alledem bliebe natürlich die Frage: Wie viel Verantwortung haben Autorinnen, wenn es um das Thema physischer Gewalt in der erotischen Literatur geht? Und damit gar nicht erst Missverständnisse auftauchen: Eines der berühmtesten Werke der erotischen BDSM-Literatur stammt unzweifelhaft von einer Frau: Die „Histoire d’O“.

Ihre Antwort, bitte.

(1) Dungeons: Die „Spielplätze“, an denen BDSM aktiv praktiziert wird – meist von Menschen, die sich als „Bekenner“ ausweisen.

50 Shades of Grey gesehen? Und nun selbst so etwas schreiben?

Ihre Heldin? Einfach zu schreiben!

Sie haben den Film gesehen. Und nun wollen Sie etwas Ähnliches schreiben wie in „Shades of Grey“?

Das können Sie – und es ist einfach. Hier der Entwurf:

Frau trifft Mann.
Frau will Mann erst nicht, trifft sich aber doch mit ihm.
Frau ist fasziniert von Mann, aber er hat eine Macke.
Mann bindet Frau immer mehr in sein aufregendes Leben ein.
Dann geht der Mann (für ihre Begriffe) zu weit.
Die Frau geht unter Tränen. Der Mann sieht ihr nach.
Ende offen.

So, dass ist der Rahmen für die Rührstory. Sie können übrigens „Mann“ und „Frau“ beliebig austauschen.

Nun müssen Sie nur noch eine tolle Macke erfinden (es gibt noch heftigere):

- Er (sie) ist Sadist.
- Er (sie) ist Masochist.
- Er (sie) liebt riskante Sexspiele.
- Er (sie) hält sich einen Harem.
- Er (sie) ist bisexuell, das darf aber nicht herauskommen.
- Er (sie) gehört einer sexuellen Geheimgesellschaft an.
- Er (sie) ist Fetischist(in).
- Er (sie) würde gerne gefesselt oder einsperrt werden.
- Er (sie) will Füße oder Zehen belecken.
- Er (sie) würde gerne besudelt.
- Er (sie) will wie ein Tier behandelt werden.
- Er (sie) will erniedrigende Befehle bekommen.

Die Macken können harmlos und humorig oder heftig sein und ausgesprochen ehrenrührig. Das macht sich wesentlich besser, als wenn er/sie „nur“ ein Sadist oder eine Sadistin ist. In Wahrheit sind Sadisten mit mittlerer Perversion gesellschaftlich anerkannter als Masochisten und Fetischisten. Übrigens ist dies einer der Gründe, warum die „Shades“ nicht zur Pornografie taugen: Im Grund beherrscht da jemand ein Imperium und eben auch eine Frau. Das ist nichts, worüber sich die Berufsempörer echauffieren und wofür der Zensor den kleinen Finger hebt.

Wichtig ist, eine gewisse Faszination Ihrer Heldin/Ihres Helden für die Macken des Partners / der Partnerin zu entwickeln, sonst kriegen Sie die Kurve nicht, wenn sie/er gegen Ende zu weit geht. Der Hauptteil sollte darin bestehen, wie ihre Heldin / Ihr Held von den erotischen Handlungen wechselweise total fasziniert ist und moderat abgestoßen wird. Wenn Sie das gut hinkriegen, wird ihr Buch sogar literarisch wertvoll, weil dann die „Perversion“ in den Hintergrund rückt.

Das soll alles sein? Na klar, das ist alles. Was dachten Sie? Alle kochen nur mit Wasser.

Fragen und Antworten zu „Shades of Grey“

Was der Boulevard zu den "Shades of Grey" meint, interessierte unseren Redakteur nicht. Vielmehr waren es die literarischen und psychologischen Hintergründe, die er untersuchte - vom Marquis bis zur Masturbation nach literarischer Vorlage.

Schon im 19. Jahrhundert: die Lüste der Frauen werden durch Bücher geweckt und verstärkt
1. Haben die Shades of Grey etwas mit Sadismus nach dem Marquis de Sade zu tun?
Nein. Erstens war der Marquis ein bedeutender Schriftsteller, der den Finger in die Wunden seiner Zeit legte, und kein Groschenroman-Schreiber, und zweitens hat das Geplänkel zwischen Mr. Grey und Ms. Steele wenig mit Sadismus zu tun.

2. Und wie ist es mit dem Masochismus?
Der Masochismus (nach Leopold von Sacher-Masoch) wurde ausführlich im Roman „Venus im Pelz“ beschrieben. Sicher gib es ein paar Anklänge, aber das ist auch alles. Masochistisch zu sein oder eine solch Neigung zu haben, ist ein sehr kompliziertes innerpsychisches Phänomen, zumal wenn es mit Lust und Leidenschaft verwoben ist. Das Buch „Shades of Grey“ zeigt diese Neigungen nicht einmal in Ansätzen.

3. Wie ist es mit der Psychologie von Mr. Grey?
Die Autorin des Buches verwendet ein billiges Klischee: Wer in der Jugend, insbesondere in der Pubertät, Lust und Schläge kennengelernt hat, wird entweder zum Sadisten oder zum Masochisten oder zum Sadomasochisten. Das hat bisher niemand bewiesen – entsprechende „klinische Fälle“ zählen nicht, da nur Extremfälle beim Psychiater oder Psychotherapeuten landen.

4. Und was bewegt eine Frau wie Mrs. Steele, sich zu unterwerfen?
Die Psychologie von Frau Steele versinkt in dem Grauschleier von Kitsch, der das ganze Buch einnebelt. Dabei wäre sehr interessant, darauf einzugehen. Im Grundsatz ist die Steele im Buch ein Sugar Baby, das genießt, von einem reichen Mann begehrt zu werden – und eben auch ein bisschen unter seien Wünschen leidet. Man könnte dies durchaus als „nuttenhaftes Verhalten“ bezeichnen, was die Autorin allerdings geschickt zu verhindern weiß. Ohne die sogenannte „BDSM“-Einlage und das Brimborium um die Beziehung und den „Kontrollfreak“ Grey würde aber deutlich: Da schläft sich eine Cinderella in die Welt der Reichen.

5. Welche psychologischen Grundlagen hat die Unterwerfung?
Das ist in diesem Fall ganz einfach zu beantworten: Es ist die Lust vieler Frauen, sich in etwas „hinziehen“ zu lassen und sich hernach als „nicht verantwortlich für das Geschehene“ zu erklären. Die Feministinnen lehnen solche Betrachtungsweisen allerdings im Grundsatz ab, sodass sich diese einfache Wahrheit nicht überall durchsetzen kann.

6. Die BDSM-Community kritisiert die Shades of Grey – warum?
Die BDSM-Community kritisiert, dass im Buch nicht alles nach ihren Regeln verläuft und teilweise unsägliche Szene (zum Beispiel der Hieb auf die Vulva) geschildert werden. Die Probleme liegen aber vor allem darin, dass die „Shades of Grey“ ein Flickwerk aus verschiedenen Sex- und SM-Elementen ist – und ein Teil davon ist der Sklavenvertrag. Er ist das Hauptangriffsziel der SM-Leute. Allerdings ist die Frage, warum sich die Szene überhaupt einmischt – sie überschätzt sich offenbar in ihrer Bedeutung.

7. Ist das Buch frauenfeindlich?
Diesen lächerlichen Vorwurf hört man oft – er kommt weitgehend von akademisch-feministischer Seite. Wie kann ein Buch „frauenfeindlich“ sein, dass von einer Frau geschrieben wurde, nahezu ausschließlich von Frauen verschlungen wird und das offensichtlich Gefühle anspricht, die diese Frauen haben?

8. Ist das Buch erotisch oder pornografisch?
Nur sinnliche Bücher können erotisch sein, und nur Bücher, in denn Sexszenen aneinandergereiht werden, sind pornografisch. Beides trifft auf die „Shades of Grey“ nicht zu. Das Buch ist, im Gegenteil kitschig-romantisch – echte Emotionen, gleich, welcher Art, werden kaum deutlich. Insofern ist das Buch nicht einmal „begrenzt erotisch“ – und selbstverständlich kein Soft-Porno, wie man oft liest.

9. Warum regt das Buch dann Frauen dazu an, sich in SM-Szenen hineinzuträumen und über den Inhalt zu masturbieren?
Ganz einfach – weil das Buch manche verdeckte Fantasie freilegt, so absurd sie auch sein mag. Man Frauen jahrhundertelang eingeredet, dass keine Frau dieser Erde Unterwerfungsfantasien hat. Die Feministinnen haben die fantasievolle Bereitschaft zur Unterwerfung sogar als eine bösartige Männererfindung bezeichnet. Sie ist aber da - auch wenn sie unerwünscht ist.

10. Versuchen Frauen, die Fantasien in die Realität umzusetzen?
Manchmal – und je intellektueller und selbstbewusster die Frauen sind, umso mehr. Aber das alles hat nicht viel mit den „Shades of Grey“ zu tun. Dieser Wunsch war schon vorher da. Ein Aschenbrödel wie Ms. Steele passt eher nicht in die Rolle einer Frau, die versucht, SM-Szenen zu realisieren.

Bild: Antoine Wiertz, Die Lesende, unterer Ausschnitt, in dem der Teufel der nackten Lesenden die wollüstigen Bücher anreicht, unter anderem die "Antonine" (1849)von Alexandre Dumas, das damals als höchst unsittlich galt.

Saisonthema: Film-Start der „Shades of Grey“

Dominanz ist ... oft weiblich
Das Thema dieser Tage ist zweifellos der Filmstart der „50 Shades of Grey“. Der Film wird Frauen bewegen, die das Buch gelesen haben und auch solche auf den Plan rufen, die es niemals gelesen haben. Kurz: Die Diskussion um das Buch und den Film wird aufkochen. Und die Herdplatte bleibt lange warm, sodass auch Sie noch Ihr Süppchen darauf kochen können.

Versuchen Sie bitte gar nicht erst, ein Buch über die Lust an der Unterwerfung zu schreiben. Wählen Sie eine kürzere Form. Wenn Sie „Sinnlich Schreiben“ verinnerlicht haben, wissen Sie: Aus erotischen Kurzgeschichten lassen sich auch später noch patchworkartige Episodenromane zusammenschneidern.

Halten Sie sich nicht am vorgebenden Aschenbrödel-Konzept auf. Suchen Sie sich eine andere Variante, es gibt ein paar Dutzend typische Szenarien für die sinnliche Unterwerfung. Das Szenario „überheblicher reicher Mann dominiert arme, naive Frau“ ist ausgekaut wie ein Kaugummi, den sie an die Nachttischkante geklebt haben und erneut auskauen wollen.

Mann dominiert Frau - und Aschenbrödel?

Muss es überhaupt „Mann dominiert Frau“ sein? Mindestens „Frau dominiert Mann“ und „Frau dominiert Frau“ sind gängige Themen. (Mann dominiert Mann kommt bei Leserinnen nicht an). Und warum eine jugendliche, arme, jungfräuliche, bedürftige Cinderella? Sowohl das umgekehrte soziale Gefälle wie auch weltanschauliche Unterschiede oder gar Altersdifferenzen machen das Thema wesentlich farbiger.

Eine Putzfrau kann einen reichen Schnösel dominieren, eine raffinierte Fleischwarenverkäuferin kann einen Professor erotisch beherrschen. Erotische Herrschaft ist keinesfalls an soziale Dominanz gebunden, wie es die „SOG“ propagieren. Eine Frau im Großmutteralter kann sich einen Studenten „Untertan“ machen, und eine durchtriebene Mittdreißigerin kann einen Rentner um den Verstand bringen.

Sie können also Varianten beliebiger Art verwenden – und dabei haben wir nun nur die Personen betrachtet, und noch nicht einmal die Art, wie dominiert wird.

Was beinhaltet erotische Unterwerfung?

Meist steht ein geheimer, selten ausgesprochener erotischer Wunsch im Vordergrund, der nur schwer zu erfüllen ist. Neben den sattsam bekannten Schlägen kommen zahllose andere Varianten infrage. Beispielsweise „medizinische“ Behandlungen, Analverkehr mit Dildos (am submissen Mann), Fesselungen und Strafen, die nicht am Körper vollzogen werden. Beliebt sind auch Beschämungen, Beschimpfungen und Besudelungen – und als Krönung das Tragen von Frauenkleidern (bei Männern). Ist die Frau unterwürfig, so ist eines der beliebtesten Themen, für die sinnlichen, erotischen und sexuellen Handlungen nicht verantwortlich zu sein, weil ein „geheimnisvoller innerer Zwang“ die Heldinnen in die Situation hineintrieb.

Sie sehen – Unterwerfung ist ein wesentlich weiteres Feld, als es uns die „Shades of Grey“ bescheren. Übrigens schaden psychologische und anatomische Kenntnisse nicht, wenn Sie über „harte“ erotische Dominanz schreiben.

Shades of Grey – einzige Lösung für wild-erotische Romane?

Eigene Erfahrungen einbringen?
Einige Verlage und wohl noch mehr Autorinnen haben versucht, sich an den Erfolg des Bestsellers „Shades of Grey“ anzuhängen. Man kann es ihnen nicht verdenken: Wenn eine Autorin mit einem solchen Machwerk Millionen scheffelt, warum sollten dann nicht ein paar Tausender für diejenigen abfallen, die als „Nachahmer“ gelten?

Falls Sie auch so entscheiden – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Schließlich wollen Sie morgen auch noch Bäcker-Brötchen essen, grob geschnittene Orangenmarmelade aus England kaufen und Ihre Kinder zu Weihnachten mit edlem Spielzug beschenken.

Die Idee hinter den "Shades of Grey" ist genial-simpel

Sie könnten natürlich auch mit Sinnlichkeit, Herzblut und Anspruch an sich selbst schreiben. Sie könnten entscheiden, dass Sie nur einen Band schreiben statt deren Drei, und sie könnten dafür sorgen, dass von den 602 Seiten mindestens die Hälfte eingespart werden könnte. Und sie könnten sich mal einen alternativen „Plot“ ausdenken. Wenn Sie weiterhin in Deutsch denken wollen: Ein „Plot“ ist ein Handlungsablauf, weiter nichts. Sollten Sie dies wünschen, dann sind Sie hier richtig.

Die wichtigsten Elemente der „Fifty Shades of Grey“ sind

1. Ein groschenroman-änliches Konzept …
2. … das auf einer Aschenbrödel-Story aufbaut …
3. … und mit „schickem Vögeln“ angereichert wird …
4. … wobei hübsche Hiebe zur Luststeigerung eingesetzt werden …
5. …, und zwar so, dass Mutti das Buch nicht mehr aus der Hand legt.

Noch ein Aschenbrödel-Märchen mit schmerzendem Po?

Ich will Ihnen kurz sagen, worauf dieses Konzept im Prinzip beruht, damit Sie eigene Ideen entwickeln können:

Ich nehme an, Sie kennen „Cinderella“ oder „Schneewittchen“ … die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Die Erotik-Romane ähnlicher Art folgen demselben Grundmuster, das bis zu dem unter (3) genannten Punkt identisch mit den Märchen ist.

Dann wissen Sie, was Sie benötigen:

1. Eine junge Frau, die gerade irgendwie in der Bredouille steckt.
2. Einen abenteuerlustigen Helden, der nach ihr giert, ohne genau zu wissen, warum gerade nach ihr.
3. Er muss sie nun entweder aus dem Stand heiraten - oder vögeln wollen. (Wir verlassen nun die Märchen-Schiene).
4. Hinzu kommt nun nur eines: Ein milder bis mittelstarker Wunsch, die junge Frau irgendwo anzubinden, vorzuführen, zu erniedrigen oder den Hintern zu versohlen.
5. Der Rests ihres Konzepts beruht darauf, dass die junge Dame möglicherweise nicht bereit ist, diese Prozeduren aus Liebe zu vollziehen und deshalb in Wechselbäder der Gefühle gerät.
6. Happy End beim Kitschroman, sonst zumeist ein bittersüßes oder offenes Ende.

Da ist definitiv alles. So nackt sieht das Gänseblümchen sieht der „Erotik-Roman mit Hinternvoll“ ziemlich entblättert aus, nicht wahr?

Lauter Knackpunkte beim Schreiben - wie kommen Sie da heraus?

Sie werden bemerkt haben, dass die Problematik im Aufbau von Punkt fünf liegt. Sobald Sie dies verinnerlicht haben und bereit dazu sind, diesem Punkt ihr spezielles Augenmerk zu widmen, sind Sie mitten in Ihrer Story.

Allerdings beginnen die Schwierigkeiten bereits damit, dass Sie überdenken müssen, wohin Sie ihre Story verlegen, denn sie sollten sich ein bisschen mit der Umgebung auskennen, in der alles spielt. Wie war das im Märchen, wie bei den „Shades of Grey“?

Im Märchen wird die Prinzessin mit einer Kutsche auf ein Schloss gefahren, bevor der Held sie „nimmt“, ihr die Freiheiten beschneidet und zur Königin umerziehen lässt. Das ist ganz schlecht für Sie, weil Sie sich bei Königs vermutlich nicht gut auskennen.

In den Shades of Grey wird die Kandidatin für mit dem Hubschrauber auf einen Bürobunker gebracht, der innen fast wie ein Schloss anmutet. Der Held wird sie nehmen, sie umerziehen und dabei nicht davor zurückschrecken, sie ein wenig mit der Peitsche zu disziplinieren.

Die Sache hat nun mehrere Haken für Autorinnen. Sie müssen sich nämlich erstens in diesem Luxusleben auskennen und soweit darin navigieren können, dass sie glaubwürdig wirken. Der zweite Haken wird sich noch mehr in ihrem Hirn verfangen: Sie sollten eine Idee davon haben, wie man einen Menschen zwar freiwillig, aber doch mit etwas Nachdruck, dazu bringen kann, sich zu unterwerfen oder gar schmerzhaft peitschen zu lassen. Und der Dritte? Er liegt darin, dass sie noch so gut wie nichts von dem Gefühl wissen, erniedrigt, gefesselt oder gepeitscht zu werden.

Beginnen Sie immer da, wo Sie sich etwas auskennen

Wo also beginnen? Da, wo Sie sich auskennen.

Und wo kennen Sie sich aus?

Mein Vorschlag: Lesen Sie zuerst die kleine Serie von derzeit fünf Artikeln, in denen ich Ihnen vorschlage, wie Sie Elemente aus ihrer eigenen Erlebniswelt verwenden können, um eine eigene Geschichte darauf aufzubauen. Wenn Sie dies getan haben, könnten Sie sich überlegen, ob Sie eine märchenhafte Handlung aus der Jetztzeit oder aus einer vergangenen Epoche wählen. Darüber hinaus können Sie Ihre Geschichte natürlich auch viel realistischer aufbauen, denn sogar der Alltag einer Sekretärin bietet Ansätze zum erotischen Träumen.

1. Teil Nackt sein.
2. Teil: Barrierefrei zugänglich sein.
3. Teil: Dienste verrichten.
4. Teil: Strafen und Schläge.
5. Teil: Beschämungen