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Körperteile in den Hintergrund – Gefühle in den Vordergrund

Alle Gefühle zulassen -und heraus damit ...
In einem Blog für erotisches Schreiben fand ich diesen Satz (sinngemäß übersetzt):

Die Figuren, die Situationen, aus denen heraus sie agieren und der Handlungsrahmen kann in jeder unserer Geschichten unterschiedlich sein, aber Körperteile stehen nur beschränkt zur Verfügung. Und was mit ihnen passieren kann, fällt in wenige Kategorien.


Ich musste nicht lange nachdenken, um herauszufinden, was das Problem der Autorin ist – und falls es auch Ihr Problem sein sollte, sage ich Ihnen heute, warum Sie möglicherweise so denken.

Wenn Sie also ein ähnliches Problem haben sollten, dann beruht es auf dreierlei:

1. Sie stellen Handlungen in den Vordergrund.
2. Sie schildern sehr viel Äußerlichkeiten.
3. Sie denken in Kategorien.

Wenn Sie dies ändern wollen, dann können Sie einfach dies tun:

1. Stellen Sie Gefühle in den Vordergrund.
2. Schildern Sie, wie die Nervenenden auf Berührungen reagieren und was damit im Kopf ihrer Heldin passiert.
3. Denken Sie an alles, was Ihre Heldin sehen, fühlen, hören, riechen und über die Haut aufnehmen kann.
4. Lassen Sie Ihre Figur leben - sie darf wesentlich geiler und unvorsichtiger sein als Sie selbst.
5. Überschreiten Sie sämtliche Grenzen, die man Ihnen als Schülerin beim „Aufsatzschreiben“ beigebracht hat.

Wenn Sie über „Vanille-Beziehungen“ schreiben, haben Sie ja tatsächlich oft nur wenige Optionen, welche Körperteile in welche ander eindringen könnten. Aber wenn Sie nun einmal die Fingerkuppe ihres rechten Zeigefingers nehmen und langsam über ihren eigenen Körper fahren, ohne Ihre Vagina zu berühren, was spüren Sie dann? Was passiert, wenn Sie sich vorstellen, dabei komplett bekleidet am Schreibtisch zu sitzen? Oder in mit einem leichten Seidennachthemd im Bett oder nackt am Strand?
Das war die Kuppe eines Fingers – und noch nicht einmal intim. Und ich habe noch gar nicht damit angefangen, über Dialoge zu sprechen – richtig schmutzige Dialoge.

Nun, ich will Sie nicht verführen … aber probieren sie Berührungen auch einmal vor dem Spiegel und beschreiben Sie dabei, was sie sehen.

Wird Ihnen schon ganz „kribbelig“? Dann ist es gut. Und jetzt – schreiben Sie es auf.

Die Liebe und der Sex – ganz normal drüber schreiben?

Märchenhaft oder realistisch - mit sexueller Lust würzen Sie jeden Liebesroman
Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird, ist die: «Ich möchte schon Erotik in meine Geschichte integrieren, aber es sollte eher etwas „Normales“ sein. Wie geht das?»

Warum das Besondere etwas spektakulärer ist

Nun – es ist so: Wir (die Redaktion) schreiben oft über das „Ungewöhnliche“, weil wir glauben, dass es Ihnen unbekannter ist. Auf der anderen Seite ist das „Ungewöhnliche“ aber auch Spektakulärer, und damit erreichen Sie dann mehr lustvolle, neugierige Leserinnen.

Und wie schreibt man über das „Normale?“

Grundsätzlich geht es im Liebesroman um einen Konflikt. Es kann sich um einen inneren Konflikt handeln („soll ich oder soll ich nicht?“) oder um einen, der äußere Auswirkungen hat („Liebe oder Karriere?“). Meist kommt, wenigstens zeitweilig, ein nach außen erkennbarer Konflikt hinzu, etwa wenn sich die Heldin zwischen zwei Personen entscheiden muss.

Der "übliche Plot": etwas angejahrt

Wir denken, dass der sogenannte „immer wiederkehrende Plot“ in seiner Grundform heute verbraucht ist: „Sie trifft ihn - sie verliert ihn - sie bekommt ihn.“ Dieses Schema ist immer ein bisschen an „Herz und Schmerz“ angelehnt, und es stammt aus einer Zeit, in der Frauen überwiegend passiv waren und vor Liebeschmerz ins Sofakissen hineingeweint haben.

Aktuell erotisch schreiben: Liebeswahn im Alltag

Der heutige aktuelle Liebesroman wird in der Regel von mindestens fünf Komponenten beflügelt:

1. Einer schwierigen Zeit, in der Veränderung häufiger sind als der Bestand der Werte.
2. Den Gefühlen der Heldin, die sich nicht dagegen wehren kann, einem Menschen (Mann, aber auch Frau) sozusagen mit „Haut und Haar“ zu verfallen.
3. Innerliche Konflikte Ihrer Heldin, also Zweifel am eigenen Wollen und an den Gefühlen, die ihr „den Verstand rauben“.
4. Konflikte zwischen beiden – dazu ist es nötig, Personen zusammenzubringen, die verschieden sind.
5. Sexuelle Wünsche und Begierden, die durchaus schockierend sein können, ohne „pervers“ zu sein.

Je länger ihr Werk werden soll und je differenzierter die Handlung sein darf, umso mehr Personen können involviert werden, und umso mehr unterschiedliche Arten von Liebesbeziehung können beschrieben werden.

Normalerweise (falls Sie es überlesen haben sollten) Leben Liebesromane von der Verschiedenheit der Liebenden, nicht von ihrer Gleichheit. Es mag sein, dass Liebe, Lust oder Sex manchmal in der Harmonie gedeihen – doch das interessiert kaum, sondern langweilt eher.

Wenn etwas Herz und Schmerz triefen darf

Ich habe vergessen, Ihnen etwas zu der Aufstellung zu sagen, denn es geht paradoxerweise auch umgekehrt: Wenn Liebeskitsch und kitschiger Sex gefragt ist, können Sie auch so vorgehen:

1. In einer schwierigen Zeit fliehen die Menschen der Realität. Also verlegen Sie ihre Geschichte in ein Märchenreich, das auf anderen Grundlagen fußt.
2. Ihre Heldin verfällt den unbekannten Verlockungen, die das Märchenreich bietet („Cinderella-Effekt“).
3. Neben die Faszination tritt das Gefühl, der Situation niemals vollständig gewachsen zu sein – da haben Sie den „inneren Konflikt“.
4. Naturgemäß sind die Liebenden höchst unterschiedlich, aber auch in der Umgebung gibt es merkwürdige Personen und Umstände. Daraus ergeben sich die Konflikte fast zwangsläufig.
5. Die sexuellen Vorstellungen sind „in diesen Kreisen“ (Adel, Geldadel, Künstler) wesentlich lockerer, was zur Verwirrung der Heldin beiträgt.

Und ganz generell?

Hier darf ich ausnahmsweise einmal eine Kollegin zitieren:

Die Heldin, ihre Art zu denken und zu fühlen, zu handeln und Entscheidungen zu treffen, ist der Dreh- und Angelpunkt des Romans. Was sie fühlt, fühlt auch die Leserin. Was sie sieht, sieht die Leserin. Was sie denkt, denkt die Leserin. Wie sie Menschen beurteilt, so beurteilt auch die Leserin das Umfeld des Romans und dessen Figuren.


Eine kleine Ergänzung noch: Ihre Leserin durchlebt auch die Höhen und Tiefen der Gefühle, die Sie in ihrem Buch schildern – sie wird sich in die Liebe, die Lust und auch den Sex hineinfühlen, die Sie Ihrer Heldin zukommen lassen. Sie darf also Tränen weinen, vom Liebesschmerz geschüttelt werden und – sie darf durchaus auch geil werden.

Hinweis: Der im Text verlinkte Artikel aus "elles" ist ausgesprochen lesenswert für alle, die zum "erstes Mal" einen erotischen Liebesroman schreiben wollen.

Bild: historische Illustration (Teilansicht)

Die Top Five des erotischen Schreibens für Autorinnen

Es gibt die Top 10 des erotischen Schreibens, und bestimmt auch die sieben oder zwölf besten Tipps. Ob sie alle stimmen? Sie entscheiden. Hier sind meine Tipps für Sex-Autorinnen, sinnliche Schreiber(innen) und vor allem für Autoren, die betont erotisch schreiben wollen.

1. Erotik findet auf drei Ebenen statt: In Körper, Geist und Seele, um es volkstümlich auszudrücken. Je mehr sie alle drei Ebenen ansprechen, umso mehr literarische Qualität beweisen sie.
2. Sie bringen die Erotik in Ihre Geschichten, indem Sie beim Schreiben eigene Gefühle zulassen - Geilheit ebenso wie Angst.
3. Lassen Sie Ihren Figuren die Freiheit, ihre Geilheit auszuleben. Folgen sie dem Instinkt und der Lust Ihrer Figuren und lassen sie ich von ihnen (ver)führen.
4. Das Ziel einer erotischen Szene ist nicht, moralische Normen zu setzen oder Grenzen zu ziehen, sondern ihre Figuren in ungeahnte Höhen der Wollust zu katapultieren. Ethische Fragen und Zweifel behandeln sie hernach in Monologen oder Dialogen.
5. Versuchen Sie, möglichst wenig über den Geschlechtsakt an sich zu schreiben. Er ist so interessant wie Druckknöpfe. Schreiben Sie stattdessen über Schamlippen, Schweiß und Sperma einerseits und über Wollust, Gier und Furcht andererseits.


Zu 1: Wo Erotik stattfindet

Wenn Erotik in Ihrem Denken die Beschreibung von Sex sein sollte, dann schreiben Sie bitte Sachbücher. Bei einem erotischen Roman geht es niemals ausschließlich um den Sexualakt, sondern um alles, was damit mittelbar und unmittelbar zusammenhängt, von der Körperpflege über die Dessous bis zum dekorativen Öffnen der Schenkel. Es geht auch nicht ausschließlich um Gefühle, sondern darum, eine Stimmung zu erzeugen, die hochgradig erotisch ist. Die Seele, also die Reflexion von Emotionen, spielt dann im Nachhinein eine große Rolle.

Zu 2: Lassen Sie Geilheit und Furcht zu

Wenn Sie selbst mit zugeknöpfter Seele schreiben oder sich innerlich von Ihren Figuren distanziere, wird es nichts mit dem erotischen Schreiben. Setzen sie ihre Figuren auf den Pfad erotische Abenteuer – und statten sie diese mit Furcht und Geilheit aus, wie im richtigen Leben. Aber dann lassen Sie bitte Ihre Figuren laufen – egal, wie gefährlich oder unmoralisch deren Handlungen im Alltag des Wohnbezirks angesehen würden, ind em Ihr eigenes Reihenhaus steht.

Zu 3: Die Freiheit Ihrer Figuren

Das Wichtigste an all dem was ich Ihnen hier sage, liegt im Punkt drei. Nehmen wir einmal an, Sie befolgen meinen Rat nicht. Dann können Ihre Figuren nie mehr empfinden, erleben oder erleiden als Sie selbst. Und seien Sie doch bitte mal offen zu sich selbst: Was haben Sie schon selbst erlebt? Nun? Sehen Sie, ihre Figuren haben vielleicht dieselben Ängste und Lüste, wie Sie selbst – aber sie haben, im Gegensatz zu Ihnen, alle Möglichkeiten, darüber hinaus zu wachsen. Wenn Sie etwas lieben und zugleich hassen (zum Beispiel frisches Sperma auf der Haut), dann lassen Sie eben Ihre Heldin damit umgehen. Sie werden sich wundern, was dann alles möglich wird.

Zu 4: Wollust und ethische Fragen trennen

Die Szenen höchster Wollust sind Szenen höchster Wollust. Punkt. Über ethische Fragen kann sich ihre Heldin später im eigenen Bett auslassen. Sie werden Dutzende Möglichkeiten finden, das Verhalten in Mongolen oder Dialogen zu ventilieren und auf ethische Zulässigkeit gegenüber sich selbst und anderen abzuklopfen.

Zu 5: Über Lust zu schreiben, heißt nicht, Sex zu beschreiben

Machen Sie sich davon frei, dass Sex etwas wirklich Interessantes ist. Das Erregende an ihrem Text liegt darin, ihre Leserin so in das Geschehen einzubinden, dass sie sich selbst in die Rolle der von Ihnen geschaffenen Figur hineinversetzen kann. Und wenn sie das nicht will, so sollte sie sich in jedem Fall mit ihr auseinandersetzen können.

Sanft oder hart: Du fühlst etwas, also schreib es - aber anders

Die Frage, was du wirklich selbst erlebt haben musst, um erotisch schreiben zu können, wird oft gestellt. Ein Teil deiner Leserinnen und Leser wird einfach annehmen, du wärest fantasiebegabt. Ein andrer Teil (dazu muss deine Leserschaft etwas kritischer sein) wird die Versatzstücke erkennen, aus denen du deine erotische Geschichte zusammengepuzzelt hast. Und schließlich werden einige denken: „Hey, wenn die so schreibt, dann muss sie es doch wenigstens erlebt haben!“

Knochenhart und einfach gesagt: Nein, wir Autorinnen und Autoren haben es nicht „wirklich“ erlebt. Wir haben uns aus einem Bild ein Bild herausgelöst, und das zeigen wir nun unserer Leserinnen und Lesern. Wir haben gelernt, aus eigenen Gefühlen fremde Gefühle abzuleiten. Wer es nicht kann, sollte lieber niemals versuchen, Schriftsteller(in) zu werden.

Ich zitiere dir heute einmal etwas, das ich selbst erst kürzlich gehört und sofort notiert habe:


Beim Schreiben ist es oftmals so: Ich habe etwas Schönes erlebt, etwas Trauriges, ich nehme dieses Gefühl und schreibe dann eine Szene, in der etwas ganz anderes passiert. Das heißt: Schwarz auf weiß, auf dem Papier, ist mir das nie passiert, aber das Gefühl hinter der Szene, das ist echt.


Benedict Wells, Bestseller-Autor, gegenüber dem ZDF, 28.02.2016


Wie kann ein Gefühl echt sein, das niemals in dieser Weise existiert hat? Indem wir ein Gefühl vom anderen ableiten. Dazu gehören auch erotische Erfahrungen, die wir selbst niemals so erlebt haben.

Du hast schon einmal an etwas gelutscht und dabei „am Lutschen“ Vergnügen gehabt? Was es ein Lolli, eine Zuckerstange oder ein Eis am Stil? Nimm dieses Bild, und du wirst „Freude am Lutschen“ und „Penis“ in Einklang bringen können. Wenn du an einen Penis in einer vielleicht nicht ganz sauberen Feinripp-Unterhose denkst, kannst du dieses Gefühl nicht hervorrufen.

Was eine „anale Penetration“ ausmacht, musst du nicht unbedingt „am eigenen Leib mit einem Mann“ erprobt haben. Ein Zäpfchen, ein altertümliches Fieberthermometer, Einlauf, ein Finger, ein Dildo … all diese Instrumente rufen zunächst ähnliche Gefühle hervor. Sollte dich jemals ein Arzt anal untersucht haben, verwende die Stellung, in der du untersucht wurdest.

Als ausgesprochen schlecht erweist sich die Unkenntnis über den Schmerz: Ein weihnachtliches Spiel mit Wachskerzen reicht völlig aus, um zu beschreiben, wie heißes Wachs auf die nackte Haut tropft, und du kannst dir ausmalen, wie es dann auf Geschlechtsteilen wirkt. Die Autorin der „Shades of Grey“ wurde vor allem kritisiert, weil sie keine Ahnung hatte, wie intensiv ein Schlag auf die unbekleidete und haarlose Vulva wirkt. Es hätte dabei völlig gereicht, wenn sie ihre intensivsten Erfahrungen mit Schlägen oder Verletzungen verwendet hätte, um sich ein Bild der Schmerzen zu entwerfen – wenn sie schon keinen Selbstversuch zugelassen hätte, was ziemlich häufig möglich ist.

Es gibt andere Empfindungen, die nicht ohne Weiteres abgeleitet werden können, zum Beispiel schwere erotische Qualen, die vor allem deshalb ausgehalten werden, um dem Partner die absolute und unverbrüchliche Liebe zu beweisen. Wer einmal aus medizinischen Gründen Messungen an der Leitfähigkeit der Nerven ertragen hat, wird danach wahrscheinlich eine Szene beschreiben können, in der eine erotische Elektrofolter (Reizstrom) zur Anwendung kommt.

Es müssen nicht gleich solche „perversen“ Szenen sein: Wer sich einmal ein wenig leichtsinnig (vielleicht beschwipst) in einen intensiven Flirt verstrickt hat, wird diese Szene auch auf zahllose Verführungen, ONS und ähnliche Situationen anwenden können. Das Gefühl, einen Menschen des gleichen Geschlechts in irgendeiner Weise attraktiv zu finden, kann bereits der Grundstein dafür sein, eine bisexuelle Verführung zu beschreiben. Eine Autorin, die den Cunnilingus als angenehm empfindet, wird ohne Weiteres beschreiben können, wie ihn eine Frau an einer Frau vornimmt.

Eine andere Frage, die eng damit in Zusammenhang steht: Kann ein Mann beschreiben, wie eine Frau sexuell reagiert? Oder kann eine Frau sich in den Körper eines Mannes hineinversetzen? Oder: Können Heteros „schwule“ Literatur schreiben, eventuell sogar noch vom anderen Geschlecht

Natürlich geht das: Zungenkuss ist Zungenkuss, Fellatio bleibt Fellatio, und Cunnilingus bleibt Cunnilingus. Anal (passiv) ist leicht nachvollziehbar, und im SM-Bereich geht sowieso nahezu alles, was sich mit dem entsprechenden Repertoire an vergleichbaren Gefühlen nachvollziehen lässt.

Ist die Frage also beantwortet? Was meint ihr?

Die Lust an den Sinnen - wie beschreibe ich das Sinnliche?

Alles fühlen - der Weg dorthin geht über Berührungen
Einfache Hilfsmittel, um sinnlicher zu schreiben

Sinnlich schreiben bedeutet, die Sinne zu beschreiben, und zwar so, dass sich die Leserin absolut mit der Heldin identifizieren kann: im Sehen, Hören, Ertasten, Riechen oder Schmecken. Lesen Sie dazu bitte den ersten Teil dieses zweiteiligen Artikels.

Wenn Sie Zweifel daran haben, wie Sie das verwirklichen sollen, gebe ich Ihnen einen bewährten Praxisrat: Stellen sei sich Fragen:

1. Wovon möchte ich jetzt mehr sehen, wenn ich meine Heldin wäre? Was sieht sie (zum Beispiel im Spiegel?), wenn sie sich entkleidet oder sich jemand vor ihr entkleidet? Bei SM: Wie sieht sie aus, bevor das Spiel beginnt? Wie verändert sich ihre Haut, wenn sie sich (wieder im Speiegel) anseht? Oder aus was achtet Sie, wenn sie einen Zögling entsprechend straft?
2. Welche Klänge (Musik?) würde sie gerne beim Sex hören, und welche Geräusche der Wollust will sie von einem Mann hören? Wie klingt es bei ihr, wenn sie einen Orgasmus herausschreit? Und bei SM: Worauf achte ich, wenn es absolut dunkel ist? Auf welche Geräusche wird meine Heldin achten, wenn sie körperlich gestraft wird?
3. Welche Berührungen finden statt? Initiiert Ihre Heldin die Berührungen? Welche nimmt sie hin, welche forciert sie? Denken sei daran, dass vor vielen abstrakten sexuellen „Gefühlen“ im Grunde eine Berührung steht, und dass auch der Geschlechtsakt selbst eine der Berührung darstellt.
4. Was riecht Ihre Heldin, wenn sie einen Raum betritt, ihrem Lover begegnet, oder wenn sie sein Sperma auf der Haut verreibt? Welche Rolle spielen Moschusdüfte, Leder oder Schweiß?
5. Wie schmeckt die Haut ihres Lovers? Immer gleich? Probiert sie sein Sperma oder hasst sie dies? Oder viel raffinierter: Erinnert sie sich bei gewissen Speisen (Austern?) an sein Sperma? Wie ist es, wenn er mit ihr Miesmuscheln isst? Denkt sie dann an die sich öffnende Schamlippen?

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