Skip to content



Deine erste erotische Geschichte? So geht es besser!

Die Leserin ist alles - und sie muss sich hineinfühlen können
Hier habe ich ein paar Tipps für dich, wie du deine erste erotische Geschichte schreiben kannst – und ich gebe dir Brief und Siegel: Bei ein klein wenig Talent klappt es auch …

1. Träume einen Traum und gib deine Realität dazu
Es gibt an die 30 erotische Träume, die ganz normal sind, aber die niemand zugibt. Rund 10 davon werden von zwei Dritteln der Frauen geträumt, etwa 15 von nahezu der Hälfte der Frauen, und gegen 30 von etwa einem Drittel. Das heißt: Es gibt 30 (1) Variationen des Themas, von denen du dir eines wählen kannst. Vorschlag: Frage nicht uns, sondern wähle deinen Traum aus – es ist sehr, sehr wahrscheinlich, dass du damit wenigstens im mittleren Drittel landest. Es wäre gut, wenn du ein ganz klein wenig davon in der Realität umzusetzen wüsstest oder dass du dem Traum wenigstens sinnlich nachspüren kannst.

2. Mach es kurz und einfach
Ich rate meistens, die Szenen gefühlsmäßig auszuschmücken, aber das gilt für Romane. Also: Fang nicht mit einem Roman a, sondern mit einer Episode. Wenn du die gut schreibst, dann heißt sie „Short Story“. Du kannst Geschichten, die unter die Haut gehen, in 300 oder 30.000 Wörtern schreiben. Fange mit kurzen Geschichten an. Steige sofort ins Thema ein.

3. Anders als in der Schule
Wirf deine Figur mitten ins Geschehen. Eine plötzliche Berührung, eine ungewöhnliche Situation, ein eichenartiges Gefühl, ein schneller Entschluss – und schon bist du mitten drin. Wenn du es schaffst, dass die warme Hand des Fremden tatsächlich fühlbar am Schenkel deiner Leserin hochkriecht, statt dass es nur in Buchstaben da steht, dann hast du gewonnen. Sehr wahrscheinlich: Wenn dich die Geschichte geil macht, macht sie auch deine Leserin geil.

4. Spannung muss sein
Gerade bei der Kurzgeschichte ist der Spannungsbogen bis zum Anschlag gespannt. Du wirst als Leserin 300, 500 oder maximal 1.500 Wörter später wissen, wie es ausgeht, aber nicht sogleich. Also muss die Spannung aufgebaut, eine Weile erhalten und dann ebenso schnell wieder abgebaut werden. In längeren Geschichten (Romanen, Novellen) kannst du das auch mehrfach so handhaben.

5. Bildhafte, plastische Sprache für Gefühle
Werbung

Vorab: Die Hauptfrage ist nicht, wie du Penis und Vagina bezeichnest, sondern welche Bilder du findest, um die Gefühle zu beschreiben. „Fühlen“ ist etwas ganz Normales, aber es ist nicht leicht zu beschreiben. Deswegen benutzen alle guten Autorinnen plastische Bilder oder ungewöhnliche Ausdrücke und alle schlechten Autorinnen Klischees. „Sie fühlte eine Woge der Lust“ ist ein Klischee. „Kleine Wellen der Lust stupsten an ihren Nerven herum, ebbten dann wieder ab und kamen schließlich fordernd wieder zurück. Jede gab ihr einen neuen Anstoß, loszulassen und sich einfach fortspülen zu lassen von den Wogen“ wäre eine Alternative. Das ist natürlich nur ein schnell dahingeschriebens Beispiel, das du viel intensiver schildern kannst.

Und nun: Schreib deine erste erotische Geschichte … du, musst es einfach nur tun. Das ist wirklich alles.

Vorschlag: Weißt du, was du in den Mittelpunkt stellen willst? Schreib es uns, und wir sagen dir, welchen Rang es in den Träumen der Leserinnen haben könnte. Es geht nur über diese E-Mail (Telefonisch ist keine Antwort möglich) :

Bild: Historisches Foto, nachkoloriert.

Wie du besser und sinnlicher Erotik schreiben kannst

Manchmal musst du einfach schreiben – weil du Geld brauchst, weil du Blogs füllen musst (eigene oder fremde, ganz egal). Nur – du spürst das Feuer nicht. Du bist wie eine Kerze, die am Tage brennen soll – völlig sinnlos. Versuch es dann doch einmal mit diesen sieben Tipps für besseres Schreiben.

Sieben erprobte Tipps, wie du bessere Erotik schreiben kannst

1. Wo du auch bist- beobachte Menschen. Sie dir an, wie sie sich kleiden, um sexy zu sein, wie sie einander ansehen, wie sie flirten – und denke dir aus, was dann passieren könnte.
2. Notiere jede Idee sofort. Du kannst das auf dem Handy tun oder auf dem Notebook. Lies die Nachrichten sorgfältig. Du wirst dich wundern, wie viele Ideen du daher beziehen kannst. Diese News müsse nicht unbedingt Sex oder Erotik betreffen.
3. Versuche, mehr als eine Story zu entwickeln. Leg eine beiseite, wenn du nicht weiterkommst, und schreibe dann an der anderen.
4. Wenn deine Geschichte „fertig“ ist, lass sie liegen. Lies sie am nächsten Morgen noch einmal, und du wirst feststellen: Sie war noch nicht fertig.
5. Denk nicht zu viel nach über deine Figuren. Lass sie leben und losmarschieren. Du wirst sehen, wie viel Eigendynamik sie in deinem Kopf entwickeln. Und du wirst dich wundern, wie viel (schmutzige?) Fantasie du bekommst, wenn du sie einfach machen lässt.
6. Es ist gut, wenn du Lust verspürst, wenn du schreibst und dich deine Figuren dabei mitreißen. Bekämpfe die Lust nicht, sondern mache sie zu deiner Freundin.
7. Sexgeschichten sind keine Geschichten über Sex, sondern über Begegnungen. Ohne Begegnung keine Anziehung und ohne Anziehung kein Sex.

Denk immer dran – diene Leserin will beteiligt sein. Sie will verführen und verführt werden – je nachdem, wie du deine Figur anlegst.

Erotisch schreiben – die FÜNF härtesten Tipps …

Fünf der härtesten, wichtigsten und sicher auch ungewöhnlichsten Tipps für Autorinnen erotischer Schriften - exklusiv in "sinnlich schreiben".


1. Sei revolutionär
Greif Ideen auf, so, wie sie dir kommen. Prüfe, ob sie innovativ sind. Sei schamlos dabei, wirklich schamlos. Lass deine Figur Dinge erleben (und benutzen!), die du niemals berührt hast, und lass sie mit Leuten vögeln, die du nie vögeln würdest.

2. Vergiss deine „gute Erziehung“
Vergiss alles darüber, was „die Leute“ über dich sagen könnten. Egal, was du schreibst – irgendjemand wird dich dafür hassen. Schreib so, wie die Leute reden. Sei niemals „sozial korrekt“ – das ist etwas für Kirchgängerinnen, nicht für Erotik-Autorinnen.

3. Schlüpfe in alle sexuelle Orientierungen.
Deine Figuren können Mann sein oder Frau und Hetero und Homo – und alles dazwischen. Die Gefühle sind bei allem Menschen ähnlich, und die Praktiken unterscheiden sich nicht „himmelweit“. Es reicht, wenn du dir richtig gut vorstellen kannst, wie frau (man) konventionell, anal und oral liebt.

4. Du musst es nicht erlebt haben. Wirklich nicht.
Schätzungsweise 98 Prozent aller Krimi-Autoren haben nie einen Mord begangen oder aufgeklärt. Dennoch beschreiben Sie, wie Mörder, Vergewaltiger, Kommissare und Opfer denken und fühlen. Was beim Krimi geht, geht auch bei erotischer Literatur. Ist doch klar, oder?

5. Du bist etwas Wert, weil du etwas schreibst.
Schreiben ist ein Wert an sich. Wenn du gut schreiben kannst, kannst du gut schreiben. Du darfst dich nicht abwerten oder abwerten lassen, weil du erotisch schreibst. Du tust es, weil du es tun willst, und weil du es tun musst. Und du bereitest anderen Menschen damit eine Freude.

Die harten Tipps reihen sich an die weichen Tipps an – wie sich auch sonst das Harte mit dem Weichen vereint. Wissen wir ja von Schiller.

12 sinnreiche Tipps für Erotik-Autorinnen

Lesen, um zu schreiben?
Dieser Artikel bezieht sich nicht ausschließlich auf Erotik-Autorinnen und –Autoren. Sie können jedem Schreib-Anfänger auf die Sprünge helfen. Auch Ihnen.

Hier meine wichtigsten Tipps:

1. Schreiben Sie viel, und wagen Sie Experimente.
Schreiben Sie täglich, und versuchen sie, wenigstens 300 Wörter zu schreiben. Falls Sie Romane schreiben wollen (aber auch sonst wichtig): Legen Sie jede Seite ein paar Tage in den Brutschrank, und lesen Sie ihren Text dann nochmals vom Original laut vor. Versuchen Sie sich bitte zuerst an Kurzgeschichten. Wenn Sie dieses Genre beherrschen, können Sie sich an längere Texte wagen.

2. Lesen Sie, schreiben Sie um
Lesen Sie, versuchen sie, den Stil des anderen nachzuvollziehen und schreiben sie den Text dann so um, wie Sie ihn schreiben würden. Vermeiden Sie den deutschen Aufsatz-Stil: Er ist ein Erotik-Killer. Versuchen Sie, in mehreren Zeitformen und Stilrichtigen zu schreiben. Lesen Sie erotische Texte aus dem 19. Jahrhundert und achten Sie auf die Formulierungen. Experimentieren Sie dann mit modernen Stilformen wie SMS oder E-Mail-Nachrichten.

3. Analysieren Sie Wörter, Sätze und ganze Texte
Analysieren heißt nicht, intuitiv zu erfassen, so wie ich es im dritten Tipp beschrieben habe. Achten Sie auf die Wortwahl, die Länge der Sätze, die Struktur. Wie baut der Autor seine Figuren auf? Welche Möglichkeiten gibt er ihnen? Wie logisch oder realistisch sind sie? Ist alles nur Sex oder werden ihnen Gesichten erzählt, in denen Sex vorkommt? Wie nahe gehen Ihnen dabei die Gefühle? Welche Worte und Formulierungen wurden benutzt, um Sie als Leser(in) sexuell zu erregen?

4. Knüpfen Sie an Ereignisse und Realitäten an
Manche Autoren schreiben so, als seien sie bei wichtigen Ereignissen, die es tatsächlich gab, dabei gewesen. In jedem Fall aber können Sie das tatsächliche Zeitgeschehen in ihre Erzählung einbauen. Das gibt selbst der schwülstigsten Geschichte einen Hauch von Realität.

5. Schreiben Sie am frühen Morgen, wenn Sie können
Es ist manchmal schwer, vor dem „eigentlichen“ Arbeitsbeginn als Buchhalterin oder Programmierer ein paar Sätze zu Papier zu bringen. Aber: Notieren Sie dann wenigsten die Gedanken, die Ihnen beim Duschen oder beim Frühstück eingefallen sind. Oder auch die wilden Gedanken, die Sie aus Ihren Träumen oder beim Aufwachen gewinnen konnten.

6. Vermeiden Sie in jedem Fall Klischees
Sehen Sie fern? Lesen Sie Massenware über die Liebe oder die Wollust? Da folgt Klischee auf Klischee, und die Autoren glauben, wir doofen Leser(innen) oder Zuschauer(innen) merken es nicht. Allerdings können Sie auch Klischees aneinanderreihen, um sie ad absurdum zu führen. Das passiert zum Beispiel in der britischen Fernsehserie „Coupling“.

7. Lassen Sie heftige Gefühle zu
Der beste Weg, um gegen Klischees zu kämpfen, ist authentische oder ungewöhnliche Gefühle zu äußern. Gerade die Gefühle beim „ersten Mal“, bei extrem heftigem Sex und bei Orgasmen, aber auch die Gefühle bei Rollenspielen werden oft reichlich „unterbelichtet“. Wenn Sie das tun, benötigen Sie Mut, und wahrscheinlich werden Sie angegriffen, wenn Sie zu geil sind, zu sehr hassen oder sich als Schmerzkenner(in) ausweisen. Dazu passt Punkt sechs.

8. Sie müssen kein „braves Kind“ mehr sein-werden Sie erwachsen
Vergessen Sie ihre „Wohlanständigkeit“, und mit ihr die Welt Ihrer Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel. Wichtig ist, was Sie denken und fühlen und nicht das, was andere möglicherweise dagegen einwenden. Es ist Ihr Werk.

9. Schreiben kann schmerzen
Wenn Sie schreiben, können bei Ihnen selbst Gefühle hervorgerufen werden, die Ihnen nicht „geläufig“ sind. Versuchen Sie, gerade diese Gefühle hervorzubringen und nicht zu unterdrücken. In ihnen steckt Explosivkraft, die Sie nun auf Ihre Figuren abwälzen können. Versuchen Sie, die Gefühle so zu beschreiben, dass ihre Leserschaft sie nachvollziehen kann.

10. Finden Sie den besten Ort zum Schreiben
Meist ist es nicht das Klo, Bei mir ist es immer mein großzügiges Büro, in dem ich Ruhe habe. Andere ziehen sich auf Hütten und Dachböden zurück oder schreiben in Cafés oder auf Parkbänken. Leider ist eine enge Beziehung oft ein Schreibhindernis: Erbitten Sie sich Freiräume.

11. Schreiben Sie ruhig in Kladde
Nicht jeder ist so formulierungssicher, dass er sofort „ins Reine“ schreiben kann, auch bekannte Autoren nicht. Es ist besser, ein wüstes Manuskript, sogar ein solches mit Flüchtigkeitsfehlern, im Kasten zu haben als gar keines fertigzubringen. Wenn Sie beim Schreiben erregt sind – lassen Sie es zu, aber nehmen Sie sich alles, was Sie im Zustand der Wollust geschrieben haben, später noch einmal vor.

12. Schreiben Sie, weil sie es wollen
Schreiben Sie, weil sie wirklich schreiben wollen. Jeder Lektor oder spätere Leser bemerkt, ob sie aus wahrer Lust geschrieben haben oder nur, um Seiten zu füllen. Sie können auch mit „Seitenfüllen“ Geld verdienen und berühmt werden. Aber das ist selten.

Einen kleinen Teil dieser 12 Punkte habe ich dem Blog von „Girly Juice“ als Anregung entnommen. Dieser Text ist aber weder eine Kopie, noch eine Übersetzung des Originaltextes, der in eine andere Richtung führt. Der wichtigste Satz, den ich jemals gehört habe und weitergebe, kommt aus einer ganz anderen Richtung: Lassen Sie ihren Figuren die Freiheit, sich zu entwickeln. Es hat keinen Sinn, wenn sie nur bis an IHRE Grenzen gehen dürfen. Oder, ultrakurz: Ihre Figur darf das.

Hinweis: Dieser Artikel kann in etwas veränderter Form in mehreren meiner Medien erscheinen.

Die Top Five des erotischen Schreibens für Autorinnen

Es gibt die Top 10 des erotischen Schreibens, und bestimmt auch die sieben oder zwölf besten Tipps. Ob sie alle stimmen? Sie entscheiden. Hier sind meine Tipps für Sex-Autorinnen, sinnliche Schreiber(innen) und vor allem für Autoren, die betont erotisch schreiben wollen.

1. Erotik findet auf drei Ebenen statt: In Körper, Geist und Seele, um es volkstümlich auszudrücken. Je mehr sie alle drei Ebenen ansprechen, umso mehr literarische Qualität beweisen sie.
2. Sie bringen die Erotik in Ihre Geschichten, indem Sie beim Schreiben eigene Gefühle zulassen - Geilheit ebenso wie Angst.
3. Lassen Sie Ihren Figuren die Freiheit, ihre Geilheit auszuleben. Folgen sie dem Instinkt und der Lust Ihrer Figuren und lassen sie ich von ihnen (ver)führen.
4. Das Ziel einer erotischen Szene ist nicht, moralische Normen zu setzen oder Grenzen zu ziehen, sondern ihre Figuren in ungeahnte Höhen der Wollust zu katapultieren. Ethische Fragen und Zweifel behandeln sie hernach in Monologen oder Dialogen.
5. Versuchen Sie, möglichst wenig über den Geschlechtsakt an sich zu schreiben. Er ist so interessant wie Druckknöpfe. Schreiben Sie stattdessen über Schamlippen, Schweiß und Sperma einerseits und über Wollust, Gier und Furcht andererseits.


Zu 1: Wo Erotik stattfindet

Wenn Erotik in Ihrem Denken die Beschreibung von Sex sein sollte, dann schreiben Sie bitte Sachbücher. Bei einem erotischen Roman geht es niemals ausschließlich um den Sexualakt, sondern um alles, was damit mittelbar und unmittelbar zusammenhängt, von der Körperpflege über die Dessous bis zum dekorativen Öffnen der Schenkel. Es geht auch nicht ausschließlich um Gefühle, sondern darum, eine Stimmung zu erzeugen, die hochgradig erotisch ist. Die Seele, also die Reflexion von Emotionen, spielt dann im Nachhinein eine große Rolle.

Zu 2: Lassen Sie Geilheit und Furcht zu

Wenn Sie selbst mit zugeknöpfter Seele schreiben oder sich innerlich von Ihren Figuren distanziere, wird es nichts mit dem erotischen Schreiben. Setzen sie ihre Figuren auf den Pfad erotische Abenteuer – und statten sie diese mit Furcht und Geilheit aus, wie im richtigen Leben. Aber dann lassen Sie bitte Ihre Figuren laufen – egal, wie gefährlich oder unmoralisch deren Handlungen im Alltag des Wohnbezirks angesehen würden, ind em Ihr eigenes Reihenhaus steht.

Zu 3: Die Freiheit Ihrer Figuren

Das Wichtigste an all dem was ich Ihnen hier sage, liegt im Punkt drei. Nehmen wir einmal an, Sie befolgen meinen Rat nicht. Dann können Ihre Figuren nie mehr empfinden, erleben oder erleiden als Sie selbst. Und seien Sie doch bitte mal offen zu sich selbst: Was haben Sie schon selbst erlebt? Nun? Sehen Sie, ihre Figuren haben vielleicht dieselben Ängste und Lüste, wie Sie selbst – aber sie haben, im Gegensatz zu Ihnen, alle Möglichkeiten, darüber hinaus zu wachsen. Wenn Sie etwas lieben und zugleich hassen (zum Beispiel frisches Sperma auf der Haut), dann lassen Sie eben Ihre Heldin damit umgehen. Sie werden sich wundern, was dann alles möglich wird.

Zu 4: Wollust und ethische Fragen trennen

Die Szenen höchster Wollust sind Szenen höchster Wollust. Punkt. Über ethische Fragen kann sich ihre Heldin später im eigenen Bett auslassen. Sie werden Dutzende Möglichkeiten finden, das Verhalten in Mongolen oder Dialogen zu ventilieren und auf ethische Zulässigkeit gegenüber sich selbst und anderen abzuklopfen.

Zu 5: Über Lust zu schreiben, heißt nicht, Sex zu beschreiben

Machen Sie sich davon frei, dass Sex etwas wirklich Interessantes ist. Das Erregende an ihrem Text liegt darin, ihre Leserin so in das Geschehen einzubinden, dass sie sich selbst in die Rolle der von Ihnen geschaffenen Figur hineinversetzen kann. Und wenn sie das nicht will, so sollte sie sich in jedem Fall mit ihr auseinandersetzen können.