Skip to content



Wenn Sie die sozial korrekte Sprache nicht mögen

Wenn Sie die sozial korrekte Ausdrucksweise nicht mögen und noch eine echte, direkte und zupackende Sprache beherrschen, dann sind Sie wahrscheinlich recht gut geeignet für erotische Literatur.

Glauben Sie doch bitte nicht, dass in der Erotik jemals „sozial korrekt“ vorgegangen wird. „Darf ich jetzt Ihre Oberschenkel küssen, oder hat es eine andere Bedeutung, dass sie Ihren Rock so weit hochgeschoben haben?“ Nein – das gibt es nicht in der Wirklichkeit – es ist absurdes Theater, getragen von einer kleinen Gruppe radikaler Feministinnen.

Der Lust-Dschugel ist heiß und feucht - und bietet unkalkulierbare Abenteuer

In der geschriebenen Erotik herrschen die Gesetze des Dschungels: Er nähert sich ihr, und sie lässt es zu, oder eben nicht. Wenn er ihr zu nahe kommt, kann sie sich seiner Begierde unterwerfen und ihre eigene damit stillen. Oder sie kann Ausflüchte inszenieren, um der Sache eine gewisse Dramatik zu verleihen. Sie kann auch „nein“ sagen – aber dann haben Sie die Chance verpasst, eine erotische Geschichte aus der Szenerie zu entwickeln. „Absolute Übereinstimmung“ in Emotion, Geist und Körper beim „Wollen“ gibt es nur in den Hirnen von Sektierern. Auf jeder anderen Ebene gibt es Mehrdeutigkeiten. Eine eindeutige erotische Geschichte ist so lustlos wie eine Klosettbürste. „Soll ich dich vögeln?“ „Ja, bitte“. „Dann sei so lieb und zieh dienen Slip aus.“ Das ist keine erotische Geschichte, nicht wahr?

Jede erotische Begegnung enthält Momente des Zweifels

Erotische Geschichten müssen in der einen oder anderen Art „zweifelhaft“ sein. Sie müssen Fragen offenlassen, nicht beantworten. Es gibt vor nahezu jeder erotischen Begegnung eine Phase des möglichen Irrtums, des Zweifels, der Unsicherheit. Und zwar nicht nur emotional, sondern durchaus auch körperlich. Sagen wir es direkter: Nicht immer, wenn der Penis steif ist, kommt automatisch der Moment, in dem sein Erscheinen auf der Bühne entzücken auslösen würde. Möglicherweise schieben sie gerade einen Bissen Mousse auch Chocolat in den Mund, wenn es Ihnen passiert. Und Sie müssen warten, bis der Kellner die Rechnung bringt und Sie im Taxi sitzen. Oder noch länger. Und dann muss erst alles neu aufgebaut werden. Und vielleicht ist sie dann nicht mehr geil. Oder war es sowieso nicht.

Frauen sagen nicht, dass sie geil sind. Jedenfalls meistens nicht. Sie warten, bis der Mann es entdeckt – oder solange, bis er glaubt, ihre Geilheit sei ausschließlich auf seine Berührungen zurückzuführen. Womit ich nicht sagen will, dass eine Geschichte, in der eine Frau offensiv und auf die härteste Tour verführt, kein Thema wäre. Schreiben Sie darüber? Dann lassen Sie alle Schranken des „Wohlanstands“ fallen und verwenden Sie die „schmutzigsten Worte“, die Sie kennen.

Verführungen werden oftmals auf „kurzen Wegen“ beschrieben, gleich, ob ihre Heldin selbst eine begnadete Verführerin ist oder ob sie verführt werden soll. Wesentlich interessanter wird Ihre Geschichte, wenn am Anfang nicht klar ist, wer wen und vor allem wozu verführen wird. Ob Ihre Heldin von einem Mann, von einer Frau, einem Paar oder einer Gruppe eingeladen wird – geht es dabei überhaupt um körperliche Lust? Wenn ja, worauf wird es hinauslaufen? Wird sie situativ spüren: „Ich will jetzt verführen?“ Oder wird sie, ebenfalls situativ, erkennen, dass sie verführt werden soll? Wird sie sich darin fügen? Wird es ihr widerstreben? Wird sie dennoch einwilligen, weil sie neugierig ist?

Männer sind keinesfalls froh, wenn sie "Vögelsubjekte" sein sollen

Frauen schreiben gerne über die Entwicklung der Heldin. Doch ganz selbstverständlich kann die Geschichte auch aus der Sicht des Mannes als aktivem Verführer oder als Verführtem beschreiben werden. Gleich ob „sein“ Verführer weiblich oder männlich ist oder gar ein Paar – auch Männer wollen sich nicht als bloße „Vögelsubjekte“ fühlen. Sie erleben, genau wie Frauen, innere Widerstände und zeigen äußere Reaktionen. Nicht immer ist der Jüngling nach der Reifeprüfung bereit, eine zweite Reifeprüfung im Bett einer ältlichen Freundin zu überstehen. Und die dunkelhaarige, stark geschminkte alkoholgeschwängerte und notgeile Cougar wird oftmals feststellen, dass sie im Schlafzimmer eher eine gewisse Ernüchterung bei ihrem Toyboy feststellt, die sich auch durch mündliche Nachhilfe nicht beheben lässt.

Das Liebesleben kennt keine soziale Korrektheit. Es ist überraschend wild und frivol und ebenso schnell wieder enttäuschend und ablehnend zu den Heldinnen und Helden im wahren Leben. Und wenn es richtig schick ist, dann ist es feucht, schmutzig und wollüstig.

Die dominante Seite der Frauen

Was fühlt die dominante Frau?
Nur wenige Frauen verbinden ihren Wunsch, einen Mann zu beherrschen, mit sexueller Lust. Üblicherweise leugnen Frauen bei Befragungen, überhaupt zu sexueller Dominanz zu neigen. Doch wenn man sie nach ihren Fantasien befragt, kommt die Wahrheit heraus, die selbst manche Autorin überrascht: Fast die Hälfte der Frauen fanatisiert darüber, einen Mann oder eine andere Frau zu dominieren.

Das Missverständnis mag sich daraus ergeben, dass Frauen sehr selten offenkundige Machtgelüste an den Tag legen. So würden sie beispielsweise nur zu 11 Prozent einen Mann zum Sex nötigen, und nur zu 24 Prozent wären sie bereit, jemanden durch Schläge lustvoll zu disziplinieren. Doch je „femininer“ die Methoden sind, Macht auszuüben, umso mehr Lust scheinen Frauen zu haben, Männer (und manchmal Frauen) zu erniedrigen, zu entwürdigen oder einfach – zu fesseln. Denn jemanden hilflos in Handschellen, Seilen oder Ketten zu sehen, das stellen sich immerhin 42 Prozent der Frauen in ihren Träumen vor.

Die Literatur zum Thema ist oft unglaubwürdig, weil sie Männerfantasien befriedigt. Da ist die unerbittliche Domina, die den Mann immer tiefer in die Versklavung treibt, bis dieser schließlich seine Existenz aufs Spiel setzt. Das mag manche weibliche Leser befriedigen („das gönne ich dem perversen Schwein“), doch bringen diese Schilderungen wenig Einblick in die Beweggründe, Männer zu dressieren. Sie beschreiben auch weder die Kunst der Dominanz noch und die Gefühle, die dominanten Frauen haben, wenn sie Macht über Männer gewinnen. Schon etwas anders sieht es aus, wenn Frauen Macht über andere Frauen gewinnen und die sexuelle Dominanz über sie genießen und auskosten. Offenbar lässt ich dergleichen leichter in Worte fassen.

Generell finden wir unter den Heldinnen der Dominanz diese fünf Typen:

1. Sie tut es für Geld und aus keinem anderen Grund.
2. Sie will sich an Männern rächen, die ihr einst die Macht entzogen haben.
3. Ihr gefällt die Rolle und sie genießt sie.
4. Sie wird geil, wenn sie jemanden dominiert.
5. Sie hat ihren Lebensstil so eingerichtet, dass sexuelle Dominanz dessen Bestandteil geworden ist.

Möglicherweise ist Ihnen bei Internet-Recherchen aufgefallen, dass es verdächtig viele Geschichten zum fünften Punkt gibt, also über sogenannte Lifestyle-Dominanz, die zumeist von Frauen in Auftrag gegeben wurden, die diese Geschichten als Werbung für ihre Studios einsetzen.

Demnach bleiben von den fünf Themenkreisen noch drei übrig, die sie wirklich verwenden können. Gehen wir sie schnell durch: Rache ist ein schlechtes Motiv für eine erotische Geschichte, fällt also nach meiner Ansicht auch aus. Zwar hatten schon einige Autorinnen damit Erfolg, doch diese Zeit liegt lange zurück. Mit der Frau, die aus Hass, Frust, Revanche oder aus lesbischen Neigungen zur Männerhasserin wird, lässt sich kaum eine farbenfrohe Geschichte über die erotische Lust schreiben – auch nicht im SM-Bereich.

Ihnen bleiben also noch zwei Varianten: die Frau, die ihre Machtfülle in der Rolle genießt oder die Frau, die dabei geil wird – nicht notwendigerweise auf den Mann, der vor ihr kriecht und wimmert.

Letztendlich wird es gut sein, in Ihre Geschichte sowohl positive wie negative Gefühle einzubauen: beispielsweise der Wunsch, einen Mann zu unterwerfen, aber auch die Furcht, ihn zu verletzen, falls er gepeitscht werden will/soll.

Was meinen Sie?

Hinweis: Zahlenmaterial aus einer wissenschaftlichen Studie.

BDSM: Durchforsten Sie ihr Leben nach verwandten Erfahrungen

Nahezu jeder fühlte sich schon einmal erniedrigt


Als mich das erste Mal eine Autorin fragte, wie sie die Gefühle ihrer Figuren in der sadomasochistischen Literatur glaubwürdiger darstellen könnten, fiel mir wenig ein. Ich bin weder ein guter Rollenspieler, noch praktizierender Sadist, noch bin ich Masochist, doch glaube ich, mich in die Psyche anderer und in ihre Empfindungen recht gut hineinversetzen zu können.

Inzwischen habe ich ein wenig nachgedacht, und vor allem Erfahrungen anderer Menschen eingesammelt. Merkwürdig - als ich selbst gefragt wurde, hatte ich das Naheliegende vergessen: die Erfahrungen beim Zahnarzt. Wenn Sie im Wartezimmer sitzen und die verzweifelten Gesichter im Angesicht kommenden Schmerzes sehen, dann wissen Sie, wovon ich rede.

Mund auf! Weit auf! Noch weiter!

Sehen Sie, irgendwann sitzen Sie im Behandlungsstuhl. Haben sie schon einmal versucht, während der Behandlung aufzustehen, ja, sie irgendwie zu unterbrechen? Wahrscheinlich nicht. Sie sind Gefangene ohne Fesseln. Und sie haben keinerlei Einfluss auf das, was geschieht. Sie werden schmerzvoll behandelt, ohne dass sie sich dagegen wehren können. Sie bekommen Kommandos, die als solche schon Schmerzen, und in der Ausführung noch mehr. „Mund auf“ „Weiter auf!“ Ihr Mund ist trocken, sie möchten schlucken, können aber nicht. Die Zahnärztin zerrt an ihren Lippen, nimmt vielleicht eine Klammer. Damit Ihr verdammtes Maul offenbleibt, wie bei einem Tier. Irgendwann dürfen Sie wieder aufstehen. Haben Sie dieses Gefühl genossen?

Nicht nur der Dentist, auch manch anderer Arzt und manche Assistentin, manche Krankenschwester und mancher Pfleger könnte Ihnen schon gezeigt haben, dass Sie sich besser unterwerfen, auch wenn sie sich dabei höchst unwohl fühlen.

Entwürdigung in Krankenhäusern - damals

Vielleicht haben Sie noch eine alte „Oberschwester“ kennengelernt, die Ihnen das Fieberthermometer in den Hintern gesteckt hat und dabei rau und ruppig vorging. Und wenn’s schlimmer kam, hat sie ihnen unvorbereitet und schmerzhaft ein Klistier gegeben.

Was Sie vielleicht "am eigenen Leib" erfahren haben

Manchmal reicht es, während einer Behandlung festgeschnallt liegen zu müssen, und selbst, wenn diese Behandlung von relativ kurzer Dauer ist, können sie die Erfahrung machen, was geschieht, wenn sie sich völlig ausgeliefert vorkommen. Dabei habe ich noch gar nicht erwähnt, wie es ist, wenn sie sich nach einer Operation über mehrere Stunden gar nicht nicht bewegen dürfen und die Nacht hereinbricht …

Es muss nicht alles stationär passiert sein – ambulant reicht. Vielleicht sind Sie bei einer kleinen Operation (ach, das ist ganz harmlos, das können wir ambulant machen) schon einmal an falscher Stelle oder zu wenig betäubt worden, sodass sie den Schnitt unter höllischem Schmerz ertragen mussten.

Oder hat an Ihnen schon einmal jemand die Nervenleitfähigkeit gemessen? Falls Sie einmal das zweifelhafte Vergnügen hatten, dann können Sie auch über die Schmerzen schreiben, die bei der „Behandlung“ mit Elektro-Sex-Geräten entstehen.

Geschlagen, abgekanzelt und entwürdigt werden

Soweit der Körper und soweit das Erwachsenenleben. Falls Sie sich erinnern: Sind Sie als Kind, Teenager oder junger Erwachsener schon einmal „zur Minna gemacht worden“? Haben Sie vor Ihrem Chef oder Ihrer Chefin gezittert? Hat man sie einmal bloßgestellt? Wurden Sie schon einmal in einem engen Zimmer oder dunklen Keller eingesperrt? Mussten sie sich ganz oder einzelne Körperteile entblößen, obgleich sie es nicht eingesehen haben?

Vielleicht wurden Sie von Kameraden geschlagen, von Kameradinnen durchgekitzelt, zwangsgeduscht, verängstigt oder bedroht? Oder wurden Sie gar noch von Erziehern oder Eltern geschlagen?

Nun gut – manches holen Sie besser nicht mehr aus der Erinnerung hervor. Und manchmal können Sie auch heute noch sinnliche Erfahrungen machen, die Sie ohne jedes Risiko verwirklichen können.

Was bevorzugen Leser/Leserinnen in SM-Storys?

Eine private Umfrage ist normalerweise nicht viel wert, sie wird aber umso wertvoller, wenn sie sich mit dem deckt, was auch andere festgestellt haben wollen. Die Frage war: Wie sollen die Figuren in SM-Geshichten aufgestellt sein? Wer soll dominieren, wer soll sich unterwerfen?

Ein Ergebnis ist voraussehbar: Männer, die Frauen dominieren, sind nicht nur der Favorit schlechthin, sondern seit den „Fifty Shades of Grey“ auch die beliebteste SM-Literatur der Frauen. Dafür votierten jedenfalls in einer privaten Umfrage 44 Prozent. Aus größeren Umfragen wissen wir, dass fast 65 Prozent der Frauen (also fast zwei Drittel) darüber fantasieren, dominiert zu werden.

Männer träumen immerhin zu mehr als der Hälfte davon, dominiert zu werden, und wir können ohne Zweifel annehmen, dass die meisten von Ihnen von einer Frau dominiert erden wollen. In der erwähnten privaten Umfrage wurden dafür 34 Prozent der Stimmen abgegeben.

Erstaunlich ist, wie viele Interessenten es für Frau/Frau-Beherrschung gibt. Beinahe ein Drittel der Befragten wählte diese Option. Dabei dürfte es sich sowohl um Frauen handeln, die sich einmal einer Frau unterwerfen würden, aber auch um Frauen, die bevorzugen würden, eine Frau zu dominieren.

Lediglich fünf Prozent der Befragten interessierten sich für Männer, die sich anderen Männern unterwarfen.

Haben Sie vor, einen Krimi mit SM, ein SM-Beziehungsdrama oder eine erotische SM-Geschichte zu schreiben? Dann wissen Sie nun, „wer mit wem“.

Interessant sind Konstellationen, in denen Frauen schwanken, ob sie sich lieber einem Mann oder einer Frau unterwerfen und in denen dadurch der Vorteil genutzt werden kann, gleichgeschlechtlicher Aktivitäten in Ihre Werk aufzunehmen.

Lieben Frauen schwule Szenen in erotischen Romanen?

Gleichgeschlechtliche Lüste in Romanen für heterosexuelle Frauen? Aber Ja doch!
Romantische Leidenschaft zwischen Frauen? Manchmal hast du schon damit gespielt, eine Kurzgeschichte darüber zu schreiben. Und wenigstens eine kleine lesbische Affäre gehört doch eigentlich in jeden erotischen Liebesroman, oder etwa nicht? Deine Heldin kann darin aufgehen, daran verzweifeln oder einfach ablehnen – aber die Szene ist ein Muss.

Die meisten spektakulären gleichgeschlechtlichen erotischen Szenen zwischen Frauen laufen auf folgenden Ebenen ab:

Voyeurismus

Ihre Heldin wird zufällig Zeugin einer lesbischen Szene und träumt davon, ebenfalls am Geschehen zu partizipieren. Für die Frauen, die beobachtet wurde, ändert sich nichts. Bei der Heldin jedoch zeigen sich Reaktionen, die von leichter Verwirrung bis zu heftigem Verlangen reichen können.

Verführungen

Das ist der Klassiker. In der Realität mag es auch „zufällige“ erste Bi-Kontakte oder lesbische Kontakte aus Neigung geben. Sie sind aber eher unspektakulär. Im Roman erzeugen Verführerinnen stärkere Emotionen, da sie einen emotionalen Nachdruck auf ihre „Opfer“ ausüben, um den anfänglichen Widerstand zu brechen. Die meisten der so aufgebauten Beziehungen zerbrechen nach kurzer Zeit wieder. Sie hinterlassen psychisch die üblichen Verwirrungen, Wünsche oder Befürchtungen.

Verwicklungen

Die Heldin wird in eine Falle gelockt, zuerst verführt und dann immer mehr in ein Beziehungsgefüge verwicklelt, aus dem sie einen teils nicht entkommen kann, andernteils nicht entkommen will. Das psychische Geflecht des „Opfers“ ist kompliziert und von zahllosen widersprüchlichen Emotionen durchsetzt, die letztendlich in Abhängigkeit münden.

Magie oder Sektierertum

Die Heldin beugt sich zunächst freiwillig, später aber auch durch Drogen, Magie oder Sanktionen umfangreichen lesbischen Ritualen. Dabei werden die Beteiligten entpersönlicht, das heißt, sie unterwerfen sich völlig einer religiösen oder esoterischen Macht, hinter der sich oft geheimnisvolle Göttinnen verbergen.

Und was ist mit dem Mann?

Was geschieht, wenn du eine Szene mit zwei Männern einbaust, die sich zärtlich lieben? Stößt das deine Leserinnen ab? Ich habe mich umgehört.

Anziehen: Deine Heldin beobachtet zwei Männer, die zunächst zärtliche Liebespiele miteinander betreiben, dann aber heftiger werden. Sie ist neugierig, ob die beiden Partner einander anal oder oral befriedigen. Je nach Verlauf träumt sich deine Heldin in die Rolle einer der beteiligten Personen hinein. Sie kann sich auch erträumen, die Dritte im Bunde zu sein.

Abstoßen: Deine Heldin beobachtet, wie ihr Ehemann oder fester Freund von einem Mann verführt wird. Sie schwankt zwischen dem Zorn über die Untreue und dem Entsetzen über die homosexuelle Veranlagung ihres Mannes.

Ähnliche Szenen lassen sich auch mit Ladyboys (schlanke, geschminkte, feminine Männer mit Brustvergrößerung) oder dominanten Frauen ausbauen, die Strap-on-Sex am Mann vollziehen.

Voyeurismus, Neugierde und die Lust daran, einer Verführung unbeteiligt beizuwohnen, sind die Hauptmotive für Frauen, Freude an männlich-gleichgeschlechtlichen Szenen zu haben.

Der Wandel von "pur Hetero" zu "leicht Bi"

In manchen Szenen, wie erotische Partys, Swingertreffen, Paartreffen, Rollenspielen oder Triolen können Glückswandel von heterosexuellen in homosexuellen Aktivitäten eingebaut werden. Am einfachsten ist der Wandel beim Liebespiel der Triolen zu beschreiben, weil sich beim Dreier ohnehin alle Beteiligten körperlich nahekommen.