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Thema: Strap-on-Sex, auch Pegging genannt

Der Begriff ist so „ungehörig“, dass er nur selten erklärt wird. Er bezeichnet im Grunde nichts anderes als den Vorgang, der dem Ereignis vorausgeht: „Einen Gürtel anzulegen, an dem sich ein Dildo befindet, der nach außen gerichtet ist.

Das ließe sich auch anhand des Gebrauchs formulieren, dann wäre ein Strap-On ein Gerät, das einer Frau ermöglicht, einen Mann durch Hüftbewegungen anal zu penetrieren.

Pegging und Strap-On-Sex

Man benennt sowohl das „Geschirr“ („Harness“) wie auch den Vorgang („Strap-On-Sex“) mit diesem Namen, das Gerät selbst heißt in Deutschland „Umschnalldildo“. Ein anderer Name für den Vorgang heißt „Pegging“, auf Deutsch etwa „pfählen“

Was macht Strap-On-Sex so sexy?

Soviel zur Begrifflichkeit. Und was macht Strap-On-Sex so attraktiv? Es fällt in die Kategorie des Verruchten und Ehrenrührigen, grenzt für viele Menschen immer noch an Tabubrüche und ist damit das ideale Thema, um Furore zu machen. Zugleich aber ist die Schilderung von Strap-On-Sex ein machtvolles Werkzeug, um Frauen das Gefühl der totalen Macht über Männer zu vermitteln.

Wenn du intellektuellen Leserinnen und Leserinnen mit (meist veralteten) psychologischen Kenntnissen imponieren willst, dann verwendest du am besten den „Penisneid“ als Argument ein. Ist dein Bestreben hingegen, den Männern zu zeigen, wie es sich anfühlt, rücksichtlos penetriert zu werden, dann ist der „Revanche-Gedanke“ treffender. Er könnte etwas so formuliert werden: „Die Kerle wollen Oral- und Analverkehr von uns, also werden wir ihnen zeigen, was es bedeutet, stellvertretend mit einem Dildo Bekanntschaft zu machen.“ Für das Thema gilt: Scham ablegen, denn dieser Gedanke taucht in zahllosen Büchern und Filmen auf. Der Flirt mit dem Geschlechtertausch oder der Homosexualität kann als zusätzliches Element hinzugefügt werden.

Vorschlag eins - (soft):

Wenn du „soft“ bleiben willst, dann lass deine Heldin zufällig Indizien dafür finden, dass sich der Mann heimlich nach Dominanz sehnt, die vom Strap-On-Sex ausgeht. Deine weibliche Figur, die nicht in der „Szene“ angesiedelt ist und ansonsten eher auf „Blümchensex“ steht, könnte sich ein solches Gerät heimlich bestellen und vor einem Spiegel erproben, wie es sitzt und aussieht oder wie sie ihr Becken zweckmäßigerweise bewegt. Die eigentliche „Verwendung“ kannst du dann als „Erfolg ihrer Übungen“ kurz und knapp beschreiben.

Vorschlag Zwei: (Hart, Revanche):

Der neue Freund deiner Heldin verlangt von ihr rückhaltlose Hingabe und er nimmt dabei keinerlei Rücksicht auf ihre Bedürfnisse. Bevor deine Heldin ihn endgültig „abserviert“, wird sie ihm zeigen, wozu sie fähig ist. Die Vergeltung kann hart und rücksichtlos erfolgen – mache deiner Leserinnen werden sich durchaus gedanklich in der Rolle wiederfinden. Für den Mann darf der Vorgang in diesem Fall eklig, schmerzhaft und erniedrigend sein – es ist ja eine Revanche.

Vorschlag drei: (Psychologisch, Abhängigkeit)

Aufgrund von psychischen und physischen Gegebenheiten können Männer abhängig von analen Lüsten werden, ohne homosexuell zu sein. Dabei kommen manchmal (aber nicht immer) Fetische wie zum Beispiel das Tragen von Damenwäsche oder die Feminisierung dazu. Dann ist es nicht die Penetration allein, sondern das gesamte Umfeld. Wenn du einen psychischen, erotischen Rausch beschreiben kannst, dann kannst du auch auch ein Strap-on-Ereignis beschreiben. Vielleicht liest du vorher einmal Terence Sellers Bestseller „Der Korrekte Sadismus“.

Drei Tipps dazu:

1. Du solltest niemals versuchen, Vorgänge zu beschreiben, die Sie nicht wenigstens gedanklich nachvollziehen können.
2. Schreibe nie etwas, das anatomisch so gut wie unmöglich ist.
3. Orientieren dich nicht an Porno-Filmen, in denen die Frauen in hurenhafter Kleidung erscheinen.

Relevanz: Außerordentlich groß, gemessen an den vielen verkauften Strap-on-Dildos. Ansonsten (gemessen an geheimen Fantasien) zwischen einem und zwei Dritteln der Leserschaft.

Schreib-Erfahrung:
Für Fortgeschrittene.
Form:
Überwiegend als Kurzgeschichte oder Episode.
Recherche, Kenntnisse:
Erfahrungen, Einfühlungsvermögen, Recherche, physiologische und psychologische Kenntnisse.
Erotische Wahrnehmung:
Variabel - von mild bis sehr scharf.

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