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Manifest

Umschreibdienst für deinen erotischen Text

Dein Text - schreiben, neu schreiben, umschreiben
Mehr und mehr Menschen versuchen sich an erotischen Texten – und erkennen, dass diese am Ende trotz des Herzblutes, das sie hineingelegt haben, noch recht „matt“ wirken.

Der Dienst „WORTWECHSLER“ des Liebesverlags ist einer der wenigen Dienste in Deutschland, die sich mit dem Umschreiben oder Umwandeln erotischer Texte beschäftigen. Und zwar so, dass deine Leserinnen und Lesern sich fühlen, als wären sie selbst Teilnehmer der erotischen Szenen. Du kannst mir vertrauen. Ich schreibe seit mindestens 15 Jahren Texte um – übrigens nicht nur Erotik.

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Dies ist eine Eigenwerbung des Herausgebers von "Sinnlich Schreiben"


Erotisch schreiben – Sex oder Lust?

Paar beim Sex - auch angewittert erotisch

Erotisch schreiben bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als Lüste freizulegen, die in den Gehirnen unserer Leserinnen und Leser ohnehin lauern, die sie aber selber nicht wachzurütteln wagen.

Ich widerspreche energisch den Menschen, die immer davon sprechen, wir müssten als Autorinnen und Autoren „Erfahrungen“ haben. Sexuelle Erfahrungen sind nicht wirklich schädlich, aber sie nützen uns auch recht wenig. Denn der eigentliche Schatz, den wir heben, liegt in den Tiefen der „Seele“, oder besser in den geheimen Wolllüsten, die selten in Taten verwandelt werden.

Unsere typischen Leserinnen sind im Leben weder devot noch sexuell aggressiv. Sie haben weder Liebhaber, die sie sanft und intim küssen noch solche, die sie „richtig hart nehmen“. Sie lassen ich weder die Füße lecken noch den Po verstriemen. Gehen wir ruhig davon aus, dass sie absolut „Vanilla“ sind.

Wir hier bei „Sinnlich Schreiben“ sind fest davon überzeugt, dass nicht alles, was mit Nacktheit, Körpergefühlen und Sinnlichkeit zu tun hat, auch etwas mit dem zu tun hat, was man „Sex haben“ nennt. Sinnlichkeit ist eine Erfahrung, an der alle Sinne beteiligt sind, und Erotik ist nichts als eine engere Sichtweise der Sinnlichkeit, die sehr viel mit Verlangen und Begehren zu tun hat.

Erotisch schreiben ist also nicht davon abhängig, wie viel Sex du selber hattest, oder ob du heterosexuell, homosexuell oder bisexuell bist. Wenn du menschliche Körper schön findest und Gefallen daran hast, sie zu berühren ist dies eine bessere Voraussetzung, als wenn du dich jede Woche von einem anderen Mann vögeln lässt.

Erotisch schreiben bedeutet deshalb, etwas erfühlen zu können und nicht, etwas erlebt zu haben. Hab also keine Angst, einfach drauflos zu schreiben.

Das wirklich essenzielle Wissen für Erotik-Autorinnen

Dieser Artikel behandelt die Grundlagen des erotischen Schreibens. Er gehört zu den meistgelesenen Artikel dieses Blogs, und wir sind sehr stolz auf ihn.

Die Buchstaben werden zu Wörtern, die Wörter werden zu Sätzen, und die Sätze werden zur puren Lust
Heute wende ich mich an alle diejenigen, die ganz bewusst ausschließlich Blümchensex (auch Vanille-Sex genannt) in ihre Romane, Novellen oder Kurzgeschichten einbauen wollen.

Ich gehe dabei davon aus, dass Sex ein wichtiges Element und einer der Höhepunkte Ihres Werkes ist, Sex aber andererseits nicht das durchgängige Thema darstellt.

Wie bei anderen Liebesthemen auch, steht im Vordergrund, auf welche Art und Weise deine Heldinnen und Helden einander begegnen und wie sich ihre Liebe, ihre Lust oder ihr Verlangen entwickelt. Bei den meisten „Sex-Storys“ kommt diese Entwicklung zu kurz – und das ist leider völlig realitätsfern. Denn denn zumeist umkreisen die Menschen einander, bevor es zu intimen Begegnungen kommt. Ein wichtiges Spannungselement ist dabei, den Zeitpunkt der ersten „echten“ sexuellen Begegnung hinauszuschieben, besonders dann, wann ihre Leserinnen und Leser meinen: „Jetzt muss es doch passieren.“

Erzeuge körperliche Nähe zu deinen Figuren

Unsere Feststellung: Gefühle und Lust-Prozesse bildhaft zu beschreiben, ist schwer – aber es geht auch anders.


Um Nähe zu ihren Figuren zu erzeugen, solltest du wenigstens all das ausführlich beschreiben, was „auf der Haut und unter der Haut“ passiert. Du hast damit ein gutes Mittel, sinnlich zu schreiben, ohne auf die Emotionen einzugehen. Ich sage dies, weil die meisten Autorinnen und Autoren selbst nach langjähriger Erfahrung mit erotischen Schriften nicht in der Lage sind, emotionale Gefühle plastisch zu beschreiben. Die Empfindungen, die auf der nackten Haut ausgelöst werden, sind hingegen wesentlich leichter ausführlich zu beschreiben. Du musst nicht gleich an Lippen oder gar Schamlippen, Penisse oder Hodensäcke denken – die Haut ist ein riesiges Körperorgan, das reichlich mit Nervenenden bestückt ist. Du kannst beispielsweise ganz entspannt beschreiben, wie du dich auskleidest oder ausgezogen wirst. All die geschieht ja, indem der Körper berührt wird, und wenn die Kleidungsstücke fallen, kommt die Haut unmittelbar mit der (meist kühleren) Umgebungsluft in Berührung.


Nimm mal an, du schämst dich (als Autorin), dich vor einem Mann, einer Frau oder vor mehreren Personen zu entkleiden und dich dabei „vorzuzeigen“ – dann liegt nichts näher, als auch deine Figur mit dieser Schamhaftigkeit auszustatten.

Je mehr Blümchensex, umso intimer

Besonders, wenn du ausschließlich über „Vanillesex“ schreibst, solltest du mit dienen Worten sehr intim werden. Viele der heutigen Autorinnen weichen auf spektakuläre Themen wie SM oder Fetische aus, weil es auf diesen Gebieten mehr zu beschreiben gibt. Doch sobald du sehr „intim“ wirst, kann auch der oft abgetane Blümchensex sehr spektakulär werden.

Ich hoffe, dass Ihnen der folgende Absatz nicht peinlich ist. Ich habe ihn deshalb in diesen Artikel aufgenommen, weil eine große Anzahl von Frauen im Internet bestätigte, dass sie sehr selten oder gar noch nie eine zutreffend erotische Schilderung über „ganz gewöhnlichen Sex“ gelesen hätten. Die Frage eines Mannes war: Wie fühlt sich der Penis aus der Sicht der Frau eigentlich in der Vagina an?

Aus dem interessantesten Beitrag (Netdoktor-Forum) zitiere ich hier einmal kurz:

Wenn ich auch eine der Frauen bin, die nicht unbedingt durch den Geschlechtsverkehr zum Orgasmus kommt, so fühlt es sich doch sehr, sehr aufregend an, wenn er ihn hineinschiebt. Manchmal scheint mir, ich fühle das bis in den Kopf hinauf ... Wenn er den ersten Stoß macht, dann fühle ich das bis hinauf in jene Region des Gesichtes, in der man spürt, dass man rot wird … Was mir ganz einfach auch noch daran gefällt, den Penis in der Vagina zu spüren, ist die Nähe, die in diesem Moment zu meinem Mann besteht.


Die Gefühle im Inneren - nicht nur in der Psyche

Diese kurze, sicherlich nicht literarische Schilderung zeigt, woran es mangelt: Die Zeit zwischen dem Auftauchen des Penis aus der umhüllenden Bekleidung bis zur vollständigen Versteifung kann bereits einige Seiten füllen, wird aber oft nur mit einem Satz abgehandelt. Weitaus interessanter ist jedoch der Moment, indem sich der Körper deiner Heldin bereit macht, den Penis zu empfangen und wie sich „das anfühlt“ – nicht nur in der Vagina, sondern überhaupt. Besonders der Moment des Einführens wird ja noch bewusst wahrgenommen, selbst dann, wenn die Details später verfließen und in nicht beschreibbaren Gefühlen enden. Auch das „Abkühlen“ nach dem ersten Orgasmus und der wieder einsetzenden Lust kann ausführlich und sehr sinnlich beschrieben werden.

Fühle es selbst, auch wenn du es nicht selber tust

Einer der möglichen Gründe, warum dieser Teil der Vanille-Erotik selten beschreiben wird, könnte in der Scham liegen, sich diesem Thema zu widmen. Das gilt für die Penetration ebenso wie für Brust-, Hand- und Mundverkehr.

Ein anderer Grund könnte aber auch sein, sich selbst heimlich von der Heldin zu distanzieren. Nun ist es sicherlich gut, der Heldin ein Eigenleben zu schenken, weil sie dann über den Erfahrungsschatz und die Schamgrenzen der Autorin hinausgehen kann. Aber es ist schlecht, sie nicht einmal mit den Grundlagen auszustatten, und dazu gehörte eben, wie sich ein Mann anfühlt – bei einem flüchtigen Kuss auf die Wange ebenso wie beim Eindringen in die Vagina.

Die Grundlagen und Würzen des erotischen Romans mit Blümchensex

Ich fasse all das hier zusammen:

- Die Grundlage des erotischen Romans ist identisch mit der des Liebesromans: Wo und wie kamen beide zusammen, und wie kam es dann zu einer Liebesbeziehung?

- Beim erotischen Roman geht es im Grund darum, die Erfüllung der Lust ausführlich zu beschreiben. Deine Leserin muss mental die Rolle deiner Heldin einnehmen können – ob sie es nun ekelt oder erregt. Schlimm ist nur, wenn es sie innerlich gar nicht berührt.

- „Innere Gefühle“ lassen sich bis zu einem gewissen Grad durch die Empfindungen bei der Berührung der Haut ersetzen.

- Geschlechtsverkehr, auch Hand- und Mundverkehr, ist ein sinnlicher Prozess, kein mechanischer Vorgang. Er wird von vielen, teils widersprüchlichen Empfindungen und Gedanken begleitet.

- Wenn du irgendetwas aus Scham vermeidest, kann deine Leserin weder den Genuss noch den Ekel noch das Schamgefühl nachvollziehen. Du entziehst damit deiner Leserschaft eine wichtige Grundlage, um die Empfindungen deiner Figur zu verstehen.

Wie ihr seht, ist der „Blümchensex“ oder „Vanilla Sex“ nicht so übel. Es muss nicht dabei bleiben, dass ein Penis in eine Vagina eingeführt wird … doch, wenn du andere Methoden beschreibst, wie sich „es in es“ anfühlt, dann solltest du ein Minimum an Wissen oder Erfahrung haben, um das, was du deiner Heldin zumutest, auch glaubhaft zu machen. Denke auch dabei daran, dass Körper (und vor allem Genitalen) nicht immer ästhetisch schön aussehen. Erst die Liebe, die Lust oder die Leidenschaft machen sie begehrenswert.

Das ganz gewöhnliche Lusterlebnis beschreiben

Dieser Artikel ist ziemlich lang - und er wendet sich an Schreibanfänger(innen), und Hobby-Autorinnen, die "eigentlich nur über das ganz Gewöhnliche" beim Sex schreiben wollen.

Wir haben den Ursprungsartikel umgearbeitet, um euch zu zeigen: Blümchensex oder Vanille-Sex eignet sich wirklich enorm gut für erotische Texte.


Das ganz gewöhnliche Lusterlebnis

Begabte Autorinnen und Autoren versuchen, das Gewöhnliche ungewöhnlich zu beschreiben. Im Umkehrschluss versuchen weniger Begabte, das Ungewöhnliche ganz gewöhnlich zu Papier zu bringen. Der Satz gilt für alle, die jemals den Schreibgriffel, den Gänsekiel, den Füllfederhalter, die Schreibmaschine oder die Tastatur traktiert haben.

Plastische Worte, sinnliche Gefühle

Warum ist das so? Vor allem, weil der erfahrene Autor eine Handlung, ein Gefühl oder einen anderen Umstand möglichst plastisch beschreiben will. Er weiß, dass er sich in das Hirn seiner Leser(innen) hineinschleichen muss, und seine Erfahrung sagt ihm: je plastischer das aus Wörtern geschaffene Bild, umso sicherer erreicht er Gedanken und Gefühle.

Nichts zu verstehen ist ganz schlecht

Je profaner die Literatur, je hölzerner ein Autor an seine Figuren und ihre Empfindungen herangeht, umso mehr neigen Autorinnen und Autoren dazu, die Szenen nicht mehr plastisch, sondern plakativ darzustellen. Hinzukommt noch, dass solche Autoren nur wenig von dem wirklich verstanden haben, worüber sie schreiben. Etwas nicht selbst erlebt zu haben, ist absolut in Ordnung. Sich nicht in die Situation hineinversetzen können, disqualifiziert den Autor.

"Das ganz gewöhnliche Lusterlebnis beschreiben" vollständig lesen

Warum Sie mich in Zukunft bezahlen sollten

Mein Angebot an Sie
Andere verdienen hübsche Scheinchen damit, dass sie ihnen sagen, Sie seine ein großes Talent der erotischen Literatur. Manche versuchen ihnen zu suggerieren, dass sie nur noch diesen oder jenen Kurs besuchen müssten, um Ihr Talent nun auch vollständig zu entfalten, was noch ein paar Scheinchen mehr kostet.

Sehen Sie – und all das werde ich nicht tun. Jetzt nicht und auch in Zukunft nicht.

Aber ich muss Geld verdienen, und was ich Ihnen anbiete, ist die Wahrheit. Ich weiß, dass es hart sein kann, für die Wahrheit zu bezahlen. Aber bei mir zahlen Sie nur für die Wahrheit, für nichts sonst.

Ich werde bis zu fünf Seiten Ihres Manuskripts lesen. Ich werde Ihnen Vorschläge unterbreiten, wie Sie diese fünf Seiten verändern können. Sie können diesen Dienst in Anspruch nehmen, ohne „Danke schön“ zu sagen und ohne einen Cent zu überweisen. Wenn sie meine Kritik als unangebracht empfinden oder meinen, sie könnten mit meinen Vorschlägen alleine weitermachen, dann bleibt alles gratis.

Es könnte natürlich auch sein, dass Sie begeistert sind. Dann könnten wir einen kleinen Vertrag über eine Zusammenarbeit schließen. Die Kosten richten sich danach, wie viel Zeit ich benötige, um Ihnen weiterzuhelfen. Ich nenne das nicht Lektorat, und ich kann Ihnen deswegen nicht die festen Sätze anbieten, zu denen übliche Lektoren arbeiten.

Ich bin nicht schlauer, besser oder genauer als andere – aber ich engagiere mich stärker für Sie als andere. Jedenfalls habe ich mir dies auf meine Fahnen geschrieben. Und ich möchte, dass Sie das Beste aus ihrer Schreibe machen, das Ihnen möglich ist. Und genau das werde ich fördern, wenn Sie sich entschließen, mit mir zusammenzuarbeiten.
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