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Manifest

Raunächte – was Sie JETZT schreiben können

Wenn dich ein Geist in der Raunacht heimsucht ...
Weihnachten war Weihnachten – ich hoffe, sie hatten ein ruhiges Weihnachten. Autorinnen und Autoren sind ja auch Mütter und Väter, Töchter und Söhne, Tanten und Onkel, und nicht zu vergessen die Großeltern.

All dies zu sein, stört uns Weihnachten wie keiner anderen Jahreszeit, aber zeigen dürfen wir es natürlich nicht. Das Gehirn zugedröhnt mit Kitsch und dem Gesang der Engelein, der Magen vollgefressen mit Trüffel, Kaviar, Gänsen oder Schweinehintern – und dazu manches Glas Schampus. Rülps. Schreiben? Ach ja, schreiben …

Dabei wird es Zeit, uns zu erinnern, wo wir eigentlich sind: „Zwischen den Jahren.“ Zeiten der Unmoral, der Gottlosigkeit, des Heidentums. Es sind, je nach Auffassung, die zwölf „wiehen Nachten“ ("geweihten Nächte") oder die zwölf „Raunächte.“

12 Tage und Nächte kein Kalender, keine Tage, keine Moral

In diesen Zeiten, in denen „kein Kalender gilt“, weil alle Mond-Monate abgeschlossen sind, kommt das Heidnische, das Unheimliche, das Rätselhafte zum Vorschein. Wahlweise zieht Odin mit der wilden, verwegenen Jagd über die Welt, oder andere Geister, zumeist böse oder kauzige, verwirren die Menschen. Man entzieht sich ihnen, indem man nicht mehr aus dem Haus geht, oder veranstaltet einen Höllenlärm, damit sie sich verziehen. Zauberer, Hexen und Weissager treten auf – die sittliche Welt ist aus den Fugen geraten. Erst am 6. Januar ist der Spuk vorbei.

Dem Lover als Geist begegnen

Frauen hatten ein Privileg: In manchen Gegenden Europas konnten sie in einer der Raunächte ihrem zukünftigen Bräutigam begegnen, oder besser: seiner magischen Hülle – schließlich sollte die Jungfrau ja keusch bleiben.

Wofür sich diese Zeit eignet? Selbstverständlich am besten für „magische“ erotische Geschichten. Zum Beispiel das Zeitfenster: Nehmen Sie an, dass die Zeit zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar tatsächlich ein „Zeitfenster“ ist, das aus dem Leben herausgenommen werden kann. Ihre Heldin könnte also irgendwann zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar in einem Zeitfenster verschwinden und erst am 7. Januar ganz normal in ihrer gewohnten Umgebung auftauchen. Sie könnte in den 12 Nächten zwölf verschiedene Liebhaber haben oder auch nur einen einzigen, der sie durch seine stürmische und begierige Art in seinen Bann zieht.

Das Thema gewinnt dadurch an Brisanz, dass die Lover Bestandteile der „wilden, verwegenen Jagdgruppen“ sein könnten, die der Sturm überall hinbringt und die keine Rücksicht auf das zukünftige Schicksal ihrer Heldin nehmen müssen. Die Lover können also ungestüm und verwegen sein, müssen aber in jedem Fall faszinieren.

Vom Zeitfenster zurück in der Realität

Und danach? Lassen Sie Ihre Figur wenigstens ein Anzeichen dafür finden, dass ein Teil ihrer Erlebnisse tatsächlich stattgefunden haben könnte. Dafür eignet sich ein wertvoller Ring oder ein anderes ungewöhnliches Geschenk.

Und wenn die Vision der Raunächte, den Bräutigam zu sehen, wahr würde? Dann würde ihre Heldin nach dem 6. Januar einen ungewöhnlichen jungen Mann kennenlernen, „Hals über Kopf“ mit ihm schlafen und sich dabei schwängern lassen. Nur – wer ist der Vater wirklich? Die wilde Zufallsbekanntschaft im Zeitfenster oder der junge Mann?

Sie sehen – es gibt unendlich viele Methoden, mit Zeitfenster zu arbeiten.

Noch immer keine Erotik-Kurzgeschichte für Weihnachten?

Ich muss fort, meine Süße, du weißt schon ...

Wenn Sie noch eine Erotik-Kurzgeschichte für Weihnachten brauchen, Ho ho ho – hier lässt sie unser Weihnachtsmann aus dem Sack:

1. Für Frauenzeitschriften - udn andere brave Medien - alles mit Rosinen
Denken sei sich etwas Kuscheliges aus. Der entsetzlich gut aussehende Student, der irgendwie gestrandet ist und die Frau in mittleren Jahren, die ihn aufliest. Er bekommt viel vom guten Stollen und sie viel vom guten Sperma. Alles ein bisschen in Kerzenschein, Sekt und Sinnlichkeit einwickeln und beide ziemlich lange im morgendlichen Bett nachkuscheln lassen.

2. Für hartgesottene Träumerinnen - alles mit Ruten

Der Weihnachtsmann ist, wie bekannt, nur zu braven Kindern lieb und gut. Wer schon 35 ist und immer noch ein Kind, der wird in den Sack gesteckt oder mit der Rute gehauen. Das Thema ist schon ein bisschen ausgelutscht – aber in einer Waldhütte im Schnee, weit ab von der Zivilisation? Am Ende freilich muss der Weihnachtsmann wieder lieb und gut werden.

3. Die beiden Einsamen – alles mit Sehnsucht
Eigentlich sind sie sich gleichgültig –aber wer will Weihnachten schon allein sein? Also lädt die nicht sehr attraktive, etwas altjungferliche Buchhalterin den scheuen, aber äußerst liebeshungrigen Programmierer ein. Und sie erlebt, wie man in eine Endlosschleife der Lust geraten kann. Freilich erst, nachdem er schon beinahe wieder gehen wollte, weil beiden der Gesprächsstoff ausging.

4. Die entfernte Tante –alles mit Schenken
Der junge Mann hat sie noch nie gesehen, die geheimnisumwitterte entfernte Tante, von der man sagt, sie habe in ihrer Jugend zu viele Männer gekannt. Der Weihnachtsabend im Kreis der erweiterten Familie führt unweigerlich zu einer Begegnung – und die Tante ist keinesfalls zimperlich. Beide gehen auf den Dachboden, um gemeinsam den Inhalt einer Flasche Schampus zu schlucken und ein paar Lebkuchenherzen zu schlickern. Und natürlich gibt’s noch mehr zum Schlucken und zum Schlickern – die Tante kennt sich in so etwas aus.

5. Die Soft-SM-Anfängerinnen –alles mit Wachs
Hatte sie nicht als Kind einmal Wachs auf ihre Handfläche tropfen lassen? Und jetzt, da sie allein war und den Baum so hübsch geschmückt hatte, war doch die Gelegenheit, nicht wahr? Sie spürt, wie sie das Wachs erregt … und nach und nach entkleidet sie sich, um die heiße Wollust auch auf anderen Körperteilen zu spüren. Das alles wirkt natürlich noch besser, wenn Sie sich trauen, ein Freundinnenpaar miteinander experimentieren zu lassen.

Ideen auch in der Liebeszeitung.

Bild: Montage nach einer historischen Vorlage

Sanfte Erotik und Sex – wie verträgt sich das mit dem Liebesroman?

Träumt sie von der Liebe oder von der Lust?
Sanfte Erotik zu schreiben, also eine Erotik jenseits von Kitsch einerseits und Pornografie andererseits, ist ausgesprochen schwierig. Am besten ist, man verlängert und erweitert eine „ganz gewöhnliche“ Liebesgeschichte bis ins Schlafzimmer hinein.

Ich denke, Sie kennen das Schema von Liebesgeschichten?

Stark vereinfacht geht es so:

Sie trifft ihn - sie verliert ihn - sie bekommt ihn.

Lust und Seelenschmerz

Genau genommen ist es etwas komplizierter: Denn „eigentlich“ hätte gar nichts dagegen gesprochen, ihn zu treffen und sich schnurstracks in ihn zu verlieben. Also müssen Sie diese Hemmung erfinden. Ihre Figur könnte, wie so oft in Kitschromanen, schon einem anderen Mann versprochen sein. Sie könnet aber auch noch Jungfrau sein, und das vielleicht in einem Alter, in dem man solches nicht mehr erwartet. Was es auch immer ist: Es sollte halbwegs glaubwürdig und äußert emotional sein. Man sagt, die Heldin verdiene sich ihr „Happy End“, indem sie durch Dornenhecken geht – und erst, nachdem ihr Seelenschmerz sich in Unerträglichkeit gesteigert habe, winke die Erlösung. Wer einen recht langen Roman schreiben will, kann dies „in Wellenbewegungen“ zu. Nach ein bisschen Schmerz und etwas Demütigung folgt die lustvolle Erlösung, die wieder in Schmerz, Abwertung und Zweifel mündet, bis sich am Ende alles zum Guten wendet.

Einsatz von Sex als Glückswandel

Wo hat in diesem Geflecht von sinnlicher Lust und völliger Verzweiflung die sanfte Erotik ihren Platz?

Wir hatten schon angedeutet, dass der Liebesroman aus emotionalem Schmerz (Sehnsucht, Zweifel, Abwertung) im Wechselspiel mit der Lust (Küssen und Kosen) entsteht.
Das Gewürz „Sex“ wird immer interessant, wenn sich die Liebenden einander so weit nähern, dass der „Moment ohne Wiederkehr“ naht, also die totale sexuelle Hingabe aneinander. Dieser Moment ist nicht nur körperlich erregend, sondern er verändert in der Regel die Gefühle ihrer Figuren füreinander.

Ihre Heldin kann also beispielsweise keinen Sex schenken, oder sich im letzten Moment zurückziehen, weil sie glaubt, sich dadurch zu entwerten. Indem sie es nicht tut, verliert sie ihn für den Moment und macht sich nun Vorwürfe, „es“ nicht getan zu haben.

Die andere Variante bewirkt im Liebesroman paradoxerweise das Gleiche: Ihre Heldin schenkt ihrem Liebhaber Sex, ist sich aber nicht sicher, ob sie das „wirklich richtig macht“. Sie vermutet, dass er enttäuscht ist und sich rarmacht – jedenfalls meldet er sich tagelang nicht. Ihre Heldin macht sich also Vorwürfe, weil sie „es“ getan hat.

Sex kann also ein Hemmer oder ein Beschleuniger sein. Und Sie können durchaus mehrfach Zweifel einsähen, denn beim Sex gibt es ziemlich viele Varianten, die zu Anfang als beschämend empfunden werden und viel Überwindung kosten. Gerade in modernen erotischen Romanen kann sich Ihre Heldin durchaus die Frage stellen, ob eine vom Mann gewünschte sexuelle Handlung „pervers“ ist.

Auch bei gleichgeschlechtlichen Beziehungen einsetzbar

Ich mag sie noch darauf hinweisen, dass dies alles nicht nur für heterosexuelle Beziehungen gilt. Bei homosexuellen Beziehungen (er/er oder sie/sie), liegt die Schwelle oft noch wesentlich höher, wenn zumindest einer der Partner unsicher über sein Verlangen ist.

Denken Sie bei umfangreicheren Romanentwürfen auch daran, das Liebespaar nicht zu isolieren. Lassen Sie Verführerinnen und Verführer auftreten, die den Schmerz oder die Abweisung ihrer Figur nutzen wollen, um selbst erotisch davon zu profitieren.

Die Betrachterin

Dieser Beitrag wurde speziell für „Sinnlich Schreiben“ verfasst. Er greift eine historische Schrift auf, die in ähnlichem Stil Mitte des 19. Jahrhunderts verbreitet wurde.

Er hat einen hübschen, straffen Hintern. Zwei längliche, beinahe schwebende Wölbungen von nahezu perfekter Kugelform lachen mir entgegen. Ein Gesäß ohne Fett, von Muskeln durchzogen, und doch nicht hart und kantig, sondern weich und unschuldig. Seine Pobacken sind fest, aber nicht unnatürlich zusammengepresst, und nur die Falte wirkt etwas dunkler, tut aber der Schönheit und Reinheit seines Gesäßes keinen Abbruch. Nicht an seinem Po deutet auf den Gebrauch oder gar die Abnutzung hin, und die Harmonie, in der sich sein Popo mit dem Rücken, der Hüfte und den Schenkeln befindet, ist einfach hinreißend.

Oh, du schöner Jüngling, alsbald werde ich diesen Po als Staffelei für meine Künste verwenden. Ich werde eine Rute als Pinsel nutzen, um die noch unberührte Leinwand zu verzieren. Deine Haut scheint mir dünn zu sein, und die spitzen Enden der Rute werden gleich nach den ersten Berührung heftig gerötet werden, bis die Zweiglein selbst ein Muster darauf hinterlassen. Ich werde dies lange auskosten, mein Hübscher. Und ich werde mich daran ergötzen, wie du dich mannhaft in den Fesseln windest und das Bedürfnis unterdrückst, kleine, spitze Schreie von dir zu geben.

Noch kokettiert du mit mir, glaubst, am Ende für deinen Schmerz entlohnt zu werden. Glaubst, du kannst mir imponieren, indem du Stärke und Tapferkeit zeigst.

Wie dumm du bist. Was ich dir bisher geschildert habe, war nur die Ouvertüre. Ich bewundere keine tapferen Dulder. Ich will von dir ehrliche Reue, die du aus tiefstem Herzen in einem furiosen Finale herausschluchzen sollst. Und es soll nicht allzu bald geschehen. Ich habe viel, viel Zeit mitgebracht, und ich schenke sie ganz dir, mein Süßer.

Willst du das? Wenn nicht, gehe jetzt. Du wirst mich dann nie wiedersehen. Aber deine Schuld wir dir die Seele verbrennen. Es ist deine Entscheidung, nur deine.

Weihnachtserotik – ist sie beschreibbar?

Weihnachtserotik – ist sie beschreibbar? Ja, natürlich - warum denn eigentlich nicht?

An was denken Sie, wenn Sie an Weihnachten denken? An die Stille Heilige Nacht? An den Weihnachtsmann? Das Christkind? An Glühwein und Thüringer Würstchen? Oder an ihre kleine, aber feine Affäre auf der Weihnachtsfeier?

Weihnachten, so sagen manche, ist das wahrhaftig ungeeignetste Fest für erotische Gedanken. Wenn Sie das sagen, feiern Sie vermutlich intensiv, brav und gedankenverloren die Geburt des Religionsstifters. Doch Sie sollen bedenken, dass „Weihnachten“ nicht einfach das „Christfest“ ist, sondern auch die Zeit des Lichterglanzes. Und wenn das Licht zurückkommt, flammt auch die Liebe wieder auf. Zudem lassen Düfte, Kerzen und Gelegenheiten darauf hoffen, dass etwas Sinnlichkeit aufkommen möge. Vor allem ledige Menschen darben Weihnachten - und sie wünschen sich oft, dass auf eine Zufallsbegegnung in der Adventszeit eine heftige, lustvolle Liebesnacht folgt.

Die Adventzeit ist nicht nur erotisch -. Sie ist auch die Blütezeit des Seitensprungs. Nun sind Seitensprünge nicht immer erotisch, aber höchst interessant für alle, die nicht unmittelbar daran beteiligt sind.

Drei Möglichkeiten für weihnachtliche Erotik

Was liegt also näher, als sich mit der Erotik der Vorweihnachtszeit zu beschäftigen? Sie haben im Wesentlichen drei Möglichkeiten:

1. Enthüllend, offfensiv, kritisch, direkt. Wenn Sie ausgesprochen offensiv sind, können Sie sich mit der bürgerlichen Fassade und der dahinterliegenden Wollust beschäftigen und alle involvieren, die am Heiligabend in der Kirche Demut heucheln und dabei an ihre Affären denken, die Weihnachten darben. Vielleicht schaffen Sie es damit sogar in die „seriöse“ Literatur.
2. Symbole und Rituale nutzen. Wenn Sie weniger hart und direkt schreiben wollen, beziehend Sie sich nur auf die Gestalten und Symbole des Weihnachtsfests, die keinen unmittelbaren religiösen Bezug haben: Tatsächlich gehört auch das Christkind dazu, das auf Weihnachtsmärkten als Schauobjekt für Liebreiz herumgereicht wird. Außerdem natürlich der Weihnachtsmann, der Lichterbaum, die Elfen, Feen und Wichte und selbstverständlich das Schenken an sich.
3. Winterliche Kuscheligkeit Wenn sie die religiöse Nähe zum Weihnachtsfest befürchten, schreiben Sie über wohlige winterliche Gefühle, wie etwas Geborgenheit, Hütten, Schnee, Lichterglanz, Kerzen, Gebäck und dergleichen.

Wie geht „Weihnachtserotik“?

Sie erzählen ihre Geschichte ganz ähnlich wie jede andere erotische Geschichte auch. Nur, dass sie im Winter spielt und weihnachtliche Düfte, Lichterglanz und dergleichen ihre Story bereichern. Auch hier haben Sie wieder drei Möglichkeiten:

1. Zeit zum Einkuscheln: Draußen ist es kalt, drinnen schön warm. Der Zufall führt ihre Figuren im tiefen Schnee zusammen – wenn es ganz romantisch sein darf, in einer Hütte. Wenn Sie Sex und Kitsch zusammenbringen wollen – lassen Sie das Paar einschneien und sich vom eingekauften Champagner und Weihnachtsgebäck ernähren. Selbstverständlich können Sie jeden anderen Ort für den plötzlichen Wunsch wählen, sich miteinander einzukuscheln.
2. Zeit der Geheimnisse: Die Weihnachtsnächte sind voller Geheimnisse – und zwar von Nikolaus bis zum Ende der Raunächte. Die gestalten, die in dieser Zeit an die Türen klopfen, reichen vom guten Nikolaus über die ebenfalls herzensgute Lucia bis hin zu den harten Kerlen, die in den Raunächten ihr Unwesen treiben.
3. Zeit der härteren Lüste: Weihnachtsmänner und Nikoläuse fragen stets ab, ob die zu Beschenkenden „auch immer artig waren“. Und wenn nicht? Dann strafen sie, mal wild und mal mild. Und das alles kann durchaus romantisch sein, je nachdem, was anschließend geschieht.

Ein Tipp: Falls Sie Schmähkritik befürchten, weil sie Menschen in ihrem religiösen Empfinden zu nahe treten könnten, dann verlegen Sie Ihre Story einfach in die Vergangenheit (etwa ins 19. Jahrhundert) oder in eine Märchenwelt. Auch eine Zeitreise passt sehr gut zur Weihnachtserotik.