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Eigenwerbung

Das Bekenntnis einer Cougar

Dies ist die Geschichte einer Cougar – wir wissen nicht, ob sie wahr ist oder nicht, aber sie wurde uns von einer Dame erzählt, bei der alles passt: Alter, Schönheit und ein Schuss Frivolität. Wir haben die bewährte Feder von Isidora genutzt, um die Geschichte nachzuerzählen.

Wie viele Männer ich hatte? Das tut nichts zur Sache. Ich erzähle euch lieber, wie ich den süßen, schüchternen Jungmännern dazu verhelfe, in den feuchten Märchenwald der Lust einzutauchen. Und weil ihr fragt: Oh ja, ich habe eine ganze Sammlung davon. Denn ich bin die Märchenfee, die dem Jungmann seinen geheimsten Wunsch erfüllt: endlich mit einer schönen, reifen Frau intim zu werden.

Ihr kennt diese Männer. Sie studieren hart, sitzen nächtelange über Büchern, wissen etwas über Philosophie, Shakespeare, Mathematik und Algorithmen. Sie haben keine Zett zum Duschen, keine Zeit, sich chic anzuziehen, ja nicht einmal Zeit, richtig gut zu essen. Und sie hatten nie Zeit, ihre „Jungmannschaft“ zu verlieren. An niemanden.

Oh, ich kann über alles sprechen, und das erfreut sie. Mit einer schönen Frau zusammen zu sein, die ihre Sprache spricht. Das ist mein Geheimnis. Sie fragen nicht nach meinem Alter, und bitte – fragt mich auch nicht. Selbstverständlich sagen sie artig „ja“, wenn ich sie einlade. Und dann versuchen sie auch, etwas Hübsches anzuziehen und duschen sich. Meistens wissen sie gar nicht, was sie erwartet. Oft versprechen sie sich nur eine Fortsetzung eines wundervollen Gesprächs.

Doch sie werden mehr bekommen, viel mehr. Ich mache sie glücklich. Ich bin ihre Erlöserin. Ihre Augen strahlen, wenn sie zu mir aufsehen, während ihr Lippen meine Brüste küssen dürfen. Sie sind so süß, wenn sie merken, dass ich es ihnen nicht verwehre, nutzen die günstige Gelegenheit.

Ich trage Blusen zum Aufknöpfen. Es entspricht am besten ihren Fantasien: Sie wollen die Knöpfe lösen, um die Brüste darunter zu entdecken. Und dazu weite, knielange Röcke. Das inspiriert sie. Jungmänner mögen Frauen, die Röcke tragen. Und natürlich trage ich ein Höschen, das sich seidenweich anfühlt. Die Sache mit dem Höschen ist wichtig. Wenn ich es langsam herunterziehe, sehen sie zum ersten Mal aus der Nähe, wovon sie immer geträumt haben: den geheimnisvollen Ort, der die Liebe erst schön macht. Ein Ort, der bereits für sie ist, der auf sie wartet. Das ist nicht der Ort, den sie schon einmal auf YouPorn gesehen haben. Das ist ein realer, weicher Landeplatz mit einem wundervollen Duft. Wenn sie ihn sehen und befühlen dürfen, wollen ihn die meisten Jungmänner küssen. So, als wären sie endlich am Ziel ihrer Reise angelangt.

Manchmal muss ich sie dran erinnern, dass es noch mehr an mir zu entdecken gibt, viel, viel mehr. „Schau mich an … entdecke alles an mir … wie fühlst du dich? Magst du es? Du willst doch noch mehr, oder?“

Nein, nein … das, was du jetzt tust, ist nicht dein Ziel. Du genießt es, wie ich dir dir Gelegenheit biete, und das ist nicht schlecht. Aber du weißt nicht recht, wohin mit deinen Händen … das merke ich doch. Deine Hände gehören mir, also lass sie weg von „ihm“. Dies hier ist das richtige Leben. Du willst es och nicht wahrhaben. Aber ich bin hier, ich bin real, und ich will es wirklich. Schon komisch, wie die Jungmänner zögern.

„Ja“, sage ich. „Ich will es jetzt und ich will es hier. Sofort. Du hast doch keine Angst vor mir?“ Ich öffne meine Schenkel dabei ein wenig. Ein sanftes, unterdrücktes Stöhnen macht sich jetzt gut. So etwas erwarten sie einfach. Und dann hauche ich noch: „Geh sanft mit mir um, bitte.“ Dann glauben sie, ich wäre selber ein wenig ängstlich, und sie vergessen ihr Unerfahrenheit. Was dann kommt? Die Hälfte der Jungmänner ist so aufgeheizt, dass sie sich sofort ergießen. Aber das muss ja nicht das Ende sein, wie du sicher ahnst.

Ich lasse hier mal etwas weg, dies ist ja kein Lehrgang, wie du am besten einen Mann entjungferst. Aber ich flüstere dir noch etwas ins Ohr: Sage nie einem Jungmann, dass du ihn für einen Jungmann hältst. Schenk ihm einfach alles, was du ihm schenken kannst … und so viel verrate ich dir: Mit jedem Mal wird die Sache auch schöner für dich.


Wir weisen darauf hin, dass diese Story "entschärft" wurde. Wenn du sie benutzen willst, um sie zu erweitern , gib bitte die Quelle an.
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Die Top Five des erotischen Schreibens für Autorinnen

Es gibt die Top 10 des erotischen Schreibens, und bestimmt auch die sieben oder zwölf besten Tipps. Ob sie alle stimmen? Sie entscheiden. Hier sind meine Tipps für Sex-Autorinnen, sinnliche Schreiber(innen) und vor allem für Autoren, die betont erotisch schreiben wollen.

1. Erotik findet auf drei Ebenen statt: In Körper, Geist und Seele, um es volkstümlich auszudrücken. Je mehr sie alle drei Ebenen ansprechen, umso mehr literarische Qualität beweisen sie.
2. Sie bringen die Erotik in Ihre Geschichten, indem Sie beim Schreiben eigene Gefühle zulassen - Geilheit ebenso wie Angst.
3. Lassen Sie Ihren Figuren die Freiheit, ihre Geilheit auszuleben. Folgen sie dem Instinkt und der Lust Ihrer Figuren und lassen sie ich von ihnen (ver)führen.
4. Das Ziel einer erotischen Szene ist nicht, moralische Normen zu setzen oder Grenzen zu ziehen, sondern ihre Figuren in ungeahnte Höhen der Wollust zu katapultieren. Ethische Fragen und Zweifel behandeln sie hernach in Monologen oder Dialogen.
5. Versuchen Sie, möglichst wenig über den Geschlechtsakt an sich zu schreiben. Er ist so interessant wie Druckknöpfe. Schreiben Sie stattdessen über Schamlippen, Schweiß und Sperma einerseits und über Wollust, Gier und Furcht andererseits.


Zu 1: Wo Erotik stattfindet

Wenn Erotik in Ihrem Denken die Beschreibung von Sex sein sollte, dann schreiben Sie bitte Sachbücher. Bei einem erotischen Roman geht es niemals ausschließlich um den Sexualakt, sondern um alles, was damit mittelbar und unmittelbar zusammenhängt, von der Körperpflege über die Dessous bis zum dekorativen Öffnen der Schenkel. Es geht auch nicht ausschließlich um Gefühle, sondern darum, eine Stimmung zu erzeugen, die hochgradig erotisch ist. Die Seele, also die Reflexion von Emotionen, spielt dann im Nachhinein eine große Rolle.

Zu 2: Lassen Sie Geilheit und Furcht zu

Wenn Sie selbst mit zugeknöpfter Seele schreiben oder sich innerlich von Ihren Figuren distanziere, wird es nichts mit dem erotischen Schreiben. Setzen sie ihre Figuren auf den Pfad erotische Abenteuer – und statten sie diese mit Furcht und Geilheit aus, wie im richtigen Leben. Aber dann lassen Sie bitte Ihre Figuren laufen – egal, wie gefährlich oder unmoralisch deren Handlungen im Alltag des Wohnbezirks angesehen würden, ind em Ihr eigenes Reihenhaus steht.

Zu 3: Die Freiheit Ihrer Figuren

Das Wichtigste an all dem was ich Ihnen hier sage, liegt im Punkt drei. Nehmen wir einmal an, Sie befolgen meinen Rat nicht. Dann können Ihre Figuren nie mehr empfinden, erleben oder erleiden als Sie selbst. Und seien Sie doch bitte mal offen zu sich selbst: Was haben Sie schon selbst erlebt? Nun? Sehen Sie, ihre Figuren haben vielleicht dieselben Ängste und Lüste, wie Sie selbst – aber sie haben, im Gegensatz zu Ihnen, alle Möglichkeiten, darüber hinaus zu wachsen. Wenn Sie etwas lieben und zugleich hassen (zum Beispiel frisches Sperma auf der Haut), dann lassen Sie eben Ihre Heldin damit umgehen. Sie werden sich wundern, was dann alles möglich wird.

Zu 4: Wollust und ethische Fragen trennen

Die Szenen höchster Wollust sind Szenen höchster Wollust. Punkt. Über ethische Fragen kann sich ihre Heldin später im eigenen Bett auslassen. Sie werden Dutzende Möglichkeiten finden, das Verhalten in Mongolen oder Dialogen zu ventilieren und auf ethische Zulässigkeit gegenüber sich selbst und anderen abzuklopfen.

Zu 5: Über Lust zu schreiben, heißt nicht, Sex zu beschreiben

Machen Sie sich davon frei, dass Sex etwas wirklich Interessantes ist. Das Erregende an ihrem Text liegt darin, ihre Leserin so in das Geschehen einzubinden, dass sie sich selbst in die Rolle der von Ihnen geschaffenen Figur hineinversetzen kann. Und wenn sie das nicht will, so sollte sie sich in jedem Fall mit ihr auseinandersetzen können.

Spontanes Lust-Spiel in der U-Bahn

Bleib kühl, auch wenn dir heiß wird ...
Dies ist eine Geschichte über die Vorstellung, dass mein Gegenüber ein Voyeur ist, der sich nicht traut, ein Voyeur zu sein. Es ist nicht meine Geschichte, sondern nur eine spontane Idee, die mir in der U-Bahn kam. Die jungen Männer spielten mit ihren Handys, die alten Frauen saßen stocksteif in ihren grauen Klamotten herum und blickten ins Leere. Und niemand interessierte sich für den anderen.

Wenn ich in die U-Bahn eintsteige, folgen mir viele Augen. Auch deine Augen, da bin ich sicher. Wahrscheinlich versuchst du, mich in dem Glauben zu lassen, du würdest mich nicht beobachten. Du bist solche einer. Ein braver Junge, dem seine Mami immer gesagt hat, es wäre nicht fein, Leute ständig heimlich zu beobachten? Du tust gerade so, als würdest du die Station ansehen, in die wir einfahren, nicht wahr? Aber du beobachtest mich.

Du hast ein Buch in der Hand, du Schelm, aber du liest es nicht. Seit mindestens zwei Haltestellen hast du keine Seite umgeschlagen. Stattdessen wandern deine Blicke an mir entlang, mal direkt, mal an meinem Abbild, das sich im Fenster spiegelt.

Na, wenn du es so willst … ich werde dir eine kleine Freude machen. Ich schiebe mal die große Handtasche so auf meinen Schoß, dass du nichts sehen kannst, was dahinter geschieht - aber du kannst ja noch meine Augen sehen. Das dürfte reichen. Meine Augen suchen deine, aber du weichst mir aus. Macht nichts. Du wirst mich jetzt schärfer beobachten, und das ist gut so. Niemand anders wird bemerken, dass meine Hand untere meinen Minirock gleitet, und auch du kannst es nicht sehen. Aber du siehst meine Augen, meinen Mund und die Bewegung, die du an meinem Arm und meinen Schultern bemerkst.

Du glücklicher … siehst du, wie ich leicht erröte? Ich bin ganz gut darin, schell und heftig zu kommen, und du bist mein einziges Publikum. Die Menschen in der U-Bahn sind mit sich selbst beschäftigt, denken an sich, an ihre Arbeit. Du nicht.

Die U-Bahn holpert über die alten Gleise und Weichen, und ich spüre jetzt jede Bewegung des Zugs, die mich von unten anstupst. Ich muss fast gar nichts mehr tun, um meinen Körper schweben zu lassen, lustvoll auf den Höhepunkt zuzutreiben. Was für ein tolles Gefühl!

Ich sehe dich an, und diesmal weichst du meinem Blick nicht aus. Ich komme für dich, feucht, warm und wonnig. Der Körper zuckt ein wenig, und ein plötzliches Feuer dringt durch meine Adern, das ich bis in die Zehnspitzen fühle. Beinahe hätte ich gestöhnt, beinahe. Niemand außer dir hat diesen schönen Moment mit mir teilen dürfen. Nur du.

Jetzt muss ich aussteigen. Schnell die Finger befreien. Die Hand langsam wieder unter dem Rock hervorholen, den Saum richten, die Tasche ergreifen. Ein Finger ist noch feucht von meiner Lust. Für eine Sekunde denke ich, dass ich damit deine Wange berühren sollte. Ein hübscher Gedanke. Aber ich verzichte darauf und reihe mich ein in die kleine Gruppe von Passagieren ein, die ebenfalls aussteigen wollen, und ich blicke nicht zurück. Vielleicht träumst du heute Nacht von mir. Ich denke, dass es ein sehr, sehr feuchter Traum wird.

Eine dominante Frau träumt …

Ein Seil um die Männerhand - und schon ist ihm der Zugriff entzogen

Dieses Beispiel hat uns Isidora geschrieben, um euch zu zeigen, wie ihr die Träume einerr dominanten Frau zu Papier bringen könnt. Seid euch bitte bewusst, dass es nicht die Realität ist, die hier beschreiben wird. Aber es mag euch helfen, eure Story mit Dominanz zu füllen. Der Ton ist bewusst auf „vornehm“ eingestellt, und es werden keine „schmutzigen Wörter“ verwendet. Du kannst dieses Fragment unter Quellenangabe verwenden, wo du willst und auch weiter ausschmücken. Und natürlich kannst du diese Story auch auf „richtig scharf“ trimmen.

Du kannst dich nicht selbst befriedigen – dafür habe ich gesorgt. Es ist schrecklich, nicht wahr? Du hoffst Minute um Minute, Viertelstunde um Viertelstunde, Stunde um Stunde, dass ich deine Fesseln löse. Aber deine Hände sind auf dem Rücken gebunden. Und ich denke gar nicht daran, dieses lächerliche Ding an dir auch nur mit der Fingerspitze zu berühren. Du lebst in der stillen Hoffnung, dass ich dich doch noch erlösen werde, wenn du es mir schön machst – richtig schön, und du strengst dich an, bis deine Lippen wund werden und deine Zunge erlahmt.

Am Ende wirst du mich anflehen, dich doch endlich von dem Druck zu befreien, unter dem du stehst. Oh, welche Lust für mich. Ein Mann, der vor mir kniet und mich anfleht, ihn zu befriedigen. Doch warum sollte ich? Sag, hast du es verdient, du Wurm? Was kannst du, was anderen nicht können? Du bist ersetzbar. Ich muss nur rufen, und dann wird ein anderer die Treppe hochkommen, an meine Tür klopfen und in meinem Spinnennetz eingefangen werden. Vielleicht, nein, hoffentlich wirst du weinen. Der kleine, hündische Wicht, der du bist. Was für einen Anblick du bietest! Ein Kerl, der wie ein kleines Kind dicke Tränen heult. Nein, je mehr Tränen du vergießt, umso mehr werde ich dich behandeln, wie man einen Weichling eben behandelt. Warte, bis wir uns näher kennengelernt haben, dann wirst du noch gute Gründe haben, zu weinen, mein Lieber. Sehr gute Gründe. Das verspreche ich dir.

Irgendwann werde ich dir deine Fesseln lösen, und dich ansehen, wie du auf den kalten Fliesen liegst und dich selbst beschämst, weil deine Lust stärker ist als deine Ehre. Und weil du dich schon selbst erniedrigt hast, habe ich mir noch etwas ausgedacht, um dir den letzten Funken deiner Ehre zu rauben.



Die unsägliche Anziehungskraft von Scham- und Achselhaar

Wenn Ihnen Schamhaare zu heikel sind ... beginne sie mit Achselhaar

In einer Zeit, in der jede Frauenachsel blitzblank ausgeputzt ist, und in der sich auch im Schambereich kaum noch Haare tummeln, sollten alle Schreiberinnen und Schreiber sinnlicher Erotik sich wieder der Sinnlichkeit der Haare zuwenden. Ich will Ihnen kurz darlegen, warum das für Sie von Vorteil sein kann, denn zunächst scheint es ja so, als sei das Schamhaar ganz aus dem Blickwinkel der Erotik-Schrifsteller(innen) verschwunden.

Heute, so sagt man, würden sich allenfalls noch Fetischisten für Achsel- und Schamhaare interessieren. Begründet wird das selten, denn diese Haare gehören zum Körper und sie senden dreifache erotische Signale aus:

1. Mit den Augen erfassen wir sie und definieren sie in Farbe und Dichte.
2. Mit der Nase riechen wir die gebündelten Duftstoffe, die sich in ihnen verfangen – und das ist nicht nur „stinkender Schweiß“.
3. Mit den Händen streichen wir über die Haare – eigentlich eine wundervolle, extrem erotische Handlung.

Das alles geilt natürlich auch für das Haupthaar – aber das dürfen alle sehen und riechen, und auch das Anfassen wird oft gestattet.

In Ihrer erotischen Geschichte können sie das Schamhaar zum Geheimnis erheben, das es für den Liebhaber ihrer Heldin zu entdecken gibt.

Denken Sie an dem Moment, in dem er ihr den Slip langsam herunterzieht. Was wird er sehen? Eine rasierte Muschi? Darüber werden Sie nicht viel berichten können, auch dann nicht, wenn Sie nun ausführlich beschreiben, wie sich die Schamlippen öffnen. Neben dem lachhaften Aussehen des gerupften Schlitzes zwischen den Beinen wird auch der Duft zur Banalität. Ein Tropfen Parfüm? Duschgel? Oder gar Intimspray? Und die Berührung? Absolut unattraktiv.

Selbst wenn Sie nur einen Satz wie diesen schreiben, haben sie gewonnen (1):

Die großen, hellbraunen Schamlippen wölbten sich aus dem Flaum, am Übergang etwas rötlich.


Schamhaar ist immer eine Beschreibung wert. Es kann sich unter dem Slip sichtbar kräuseln oder keck hervorquellen. Hat ihre Heldin den Slip dann endlich bis unter die Knie gestreift und keck in den Raum geworfen, so kann sie ihren Lover sehne lassen, was sich wirklich darunter verbirgt. Zum Beispiel, wie es sich „in die weiße Haut eingenistet“ hat,“ in frechem Kontrast zur weißen Haut stand“, oder sich aufgrund „seiner rötlichen, fast orangen Farbe kaum sichtbar um die Schamlippen kräuseln.“ Es kann von Schweiß und Lust feucht sein oder staubtrocken, und es kann nach Moos, Moschus oder einfach nach dem „Duft der Liebe“ riechen.

Hier eine Momentaufnahme, die Isidora für uns geschrieben hat:

Er starrte auf den schwarzen, lockigen Vorhang, der die Bühne der Lust verdeckte. Auf ihrer Haut schimmerte der frische Schweiß, der die Schamhaare flach an den Körper gedrückt hatte. Er war verwirrt, weil diese Frau ausschließlich ihren Unterleib entkleidet hatte, doch er kam gar nicht zum Denken. Ihr warmer Schweiß hatte sich längst mit dem vermischt, was er nicht aussprechen mochte, und das schwere, schwüle Parfüm tat ein Übriges, um ihm den Verstand zu rauben. Er ahnte, dass er jetzt irgendetwas tun müsse, doch war er unsicher, was ein Mann in dieser Situation tun sollte. Was, wenn sie ihn auslachen würde, weil er so unerfahren war? Er war fast etwas erschrocken, als sie ihn plötzlich ansprach: „Wir müssen den Vorhang öffnen, wenn das Spiel beginnen soll“, sagte sie leise, indem sie mit beiden Händen die Schamhaare teilte, als wolle sie einen Scheitel ziehen. Dabei spreize sie fast unmerklich die Beine, sodass sich der Vorhang wirklich etwas teilte und …


Wie Sie daran sehen können, sind die Möglichkeiten nahezu unendlich, die sie allein dadurch gewinnen, dass Sie Schamhaare erwähnen. Und das ist erst der Anfang. Wenn Sie beispielsweise über eine Verführung schreiben, können sie die Schamhaare, die Schamlippen und damit die „Bühne des Geschehens“ verbal so visualisieren, dass sich ihre Leserin völlig in die Szene hineinfühlen kann. Das alles lässt sich natürlich noch viel mehr ausschmücken, und der Frivolität wie auch dem Voyeurismus sollten Sie keine Zügel anlegen.

Hinweis: Die Versionen, die Sie hier lesen, sind für die Veröffentlichung "entschärft" worden.
(1) Nach Anne Félix, dort extrem erotisch über mehrere Buchseiten.