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Manifest für 2019

Es ist nicht ganz einfach, jedem Menschen Freude zu bereiten, ohne auf dem dünnen Eis des Populismus auszurutschen. Ja, es ich nicht einmal leicht, eine Sprache zu finden, die jedem gefällt. Was dem einen die „Begegnung auf biblische Art“ ist, nennt der andere einfach „Vögeln“. Und Jahr für Jahr fragen wir uns wieder: Wie informativ müssen wir sein, wie erotisch dürfen wir sein? Setzen wir uns Grenzen in der Sprache, nur im im Wind des Zeitgeistes nicht umgeblasen zu werden?

Und letztlich (ja, wir haben ethische Grundsätze) …, was bewirken wir mit unseren Artikeln im Guten wie im Schlechten? Lasst mich ein wenig zum neuen Jahr ein wenig über Grundsätze reden.

Was ich hier vertrete, ist klar:

Alles, was ein Mensch sich erotisch wünscht, was für ihn denkbar und fühlbar ist, das darf er vertreten und danach handeln, solange es im Rahmen der geltenden Gesetze liegt und er einen Partner dafür findet
.

Einfach, nicht wahr?

Andererseits kann ich nicht akzeptieren (und zwar aus der gleichen Haltung heraus), wenn Gruppen auftreten, die ihre jeweilige Meinung öffentlich absolut durchsetzen wollen. Dazu gehören neben politischen, sozialen, geschlechtsbezogenen und religiösen Strömungen auch die Vorhaben sexueller Sektierer, ihre Ansichten zur Norm für andere zu erheben. Aus meiner Sicht darf sich niemand darauf berufen, aus den „edleren“ Motiven zu handeln.

Die Freiheit des Seins

Die Freiheit steht über allem – auch über der Gleichheit und der Solidarität. Wenn wir alle „an einem Strang“ ziehen, kann uns das nützen oder schaden. Also müssen wir abwägen, ob wir uns mit anderen verbünden oder aber die eigenen Ideen zur Blüte bringen wollen. Es ost immer einfacher, in der Masse zu verschwinden als sich aus ihr herauszuheben.

Natur und Kultur

Unser Leben besteht aus Natur und Kultur. Nur, wenn wir beide Komponenten in Einklang bringen können, können wir in Freude, Friede, Lust und Leidenschaft erleben. Was wir als „unsere“ Kultur bezeichnen, ist eine Mixtur aus orientalischen, jüdischen, griechischen, römischen und germanischen Komponenten, in die später das Christentum eingedrungen ist. Wir sollten uns vergegenwärtigen, dass wir nicht auf der Welt sind, um anderen zu gefallen, sondern unsere besten Fähigkeiten einsetzen, um innerlich und äußerlich frei zu sein und dabei Glück und Erfolg zu haben. Zu unserem eigenen Gunsten und zugunsten anderer.

Die Zukunft

Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Ängstlichen ist sie das Unbekannte. Für die Denker und die Tapferen ist sie die Chance.


Victor Hugo

Meine Vergangenheit ist, in Jahren gemessen, inzwischen mit Sicherheit umfangreicher als meine Zukunft. Dennoch rufe ich jedem zu, der es wissen will: In der Zukunft wirst du leben, und dort kannst du alles anwenden, was du dir zuvor an Wissen, Können und Fühlen erworben hast. Versäume nichts, nimm Chancen wahr und versuche, Fehlschläge zu vermeiden. Lerne die Welt kennen und lerne aus deinen Begegnungen mit Fremden.

Und hier …

Hier versuchen wir, zu informieren, zu unterhalten, zu diskutieren und ein wenig Freude zu schenken – und nicht zuletzt, die Freiheit und Individualität tapfer zu verteidigen.