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Eigenwerbung

Fünf einfache Grundsätze, um Erotik zu schreiben

Einfache Grundsätze, um Erotik zu schreiben
1. Teil – Gefühle, nicht die reine Anatomie


Es ist einfach, ein Skelett zu beschreiben. Doch um einen Menschen zu beschreiben, musst du ihn mit Sehnen und Muskeln ausstatten, musst zeigen, wie er geht, steht und sitzt. Und du solltest – wenigstens manchmal – die Mimik beobachten und beschreiben können.

Fühlen statt Umfang, Wölbung, Farbe und Feuchtigkeit

So und nun mal ans Eingemachte, Autorinnen von Erotika: Es ist wirklich NICHT nötig, intime Körperteile ausführlich zu beschreiben, es sei denn, dieser Teil des Körpers würde die Hauptrolle spielen. Nimm einen Penis: Deine Leserin will nicht wissen, wie er aussieht (wieder mit geringen Ausnahmen) – sie will wissen, wie sich deine Heldin fühlt, wenn er in ihrer Hand liegt. Oder … na ja, dorthin wofür deine Figur ihre erotische Willkommenskultur entwickelt hat. Deshalb ist es auch nicht sonderlich interessant, Schamlippen, Vaginen, Rosetten, Brüste oder Zungen zu beschreiben. Wollte schon jemand wissen, wie lang, breit oder voluminös die Zunge deiner Figur war? Ich glaube nicht.

Denkt dran, wann Erotik uns wirklich interessiert - nämlich dann, wenn sie unser Fantasie anregt, Erinnerungen weckt oder unsere geheimen Wünsche hervorruft.

Zwischen Auge und Klitoris liegt das Gehirn

Ich weiß, wie schwer es sein kann, deine Leserin völlig in die Szene hineinzuziehen. Aber das, was du erreichen willst, nimmt seinen Ausgang im Hirn, nicht in der Klitoris. Und zwischen Hirn und Klitoris liegt die wundersame Welt des Fühlens, des Versinkens, der Hingabe. Deine Leserin „kommt“ mit einem Vibrator wesentlich schneller als mithilfe deiner Novelle – aber dafür ohne surren, mit atemloser Spannung und dieser unglaublichen Steigerung des Verlangens, die nur in der Fantasie gelingt.

Fazit

Körperteile immer so beschreiben, dass die Leserin / der Leser sie erfühlen kann. Die Personen sollten sie entweder als „ihre“ wahrnehmen oder das Wirken in sich selbst erspüren. Vergesst nicht, dass auch Hände, Füße und Ohren „Körperteile“ sind – es müssen nicht immer „die üblichen Zonen“ sein.

(Wenn daraus eine Serie werden soll, bitte ich euch um Feedback und Klicks ohne Ende ...).

Alva - das zweite Kondom und die Erfüllung

Alva - das zweite Kondom und die Erfüllung aus dem Vierteiler "Alwa"- eine unspektakuläre Erotikgeschichte

Der Mann ist begeistert vom Sex mit Alva. Es ist schön für ihn gewesen, beinahe ekstatisch. Doch nun will er das Kondom abstreifen. Sie sieht es und nimmt ihm die Mühe ab. Nach der Menge zu urteilen, muss er seine Frau schon lange nicht mehr „gesehen“ haben. Nun tut Alva etwas Ungewöhnliches: Sie öffnet das Kondom und verstreicht den Inhalt in einem breiten Streifen auf dem Bettlaken. Sie weiß nicht genau, warum sie es tut, aber sie tat es schon bei ihrem ersten Lover, bei dem sie auf ein Kondom bestand. Das Zimmermädchen würde etwas zum Nachdenken haben. Oder doch nicht?

Wundern sich Zimmermädchen? Nein nicht wirklich. Sperma auf den Laken, gebrauchte Kondome oder Kosmetiktücher im Papierkorb - das ist der Alltag.

Alva sagt ihrem Lover, dass sie ihn wirklich sehr lieb hat, und er revanchiert sich, indem er sie zärtlich auf den Mund küsst. So vergehen einige Minuten, in denen sich beide wortlos und innig küssen.

Der Mann neben ihr schwankt noch zwischen Entzücken, Erschöpfung und beginnender Erholung. Alva erkennte es an seinem Atem, der langsam ruhiger wird. Nun muss sie ihn daran hindern, sich zur Seite zu drehen und einzuschlafen. Sie streichelt wie zufällig seinen Penis und bemerkt, dass er sich wieder regt. Der Mann durchlebt seine „Refraktärphase“, und es ist am besten, der Natur etwas Zeit zu geben. Alva lenkt den Mann an ihrer Seite mit Küssen und Liebkosungen ab. Er soll nicht dran denken, ob er ein zweites Mal „kann“, er soll danach gieren.

Sie spürt, wann es soweit ist, auch ohne dass ihre Hand seinen Unterleib berühren muss. Offensichtlich ist der Mann begeistert, dass er das sinnliche Glück noch einmal genießen darf. Wieder benötigt Alva nur wenig „Überzeugungskraft“, um das Objekt der Begierde in seiner ganzen Schönheit aufzustellen. "Alva - das zweite Kondom und die Erfüllung" vollständig lesen

Unheimlich heißer Sex

Wie schildert man eigentlich ein wirklich erregendes Sexerlebnis, sozusagen einen Seitensprung mit Ansage?

Ich neckte ihn ein wenig und ging duschen, er folgte und der heiße Teil des Tages begann. Die Kombination Männer und Wasser finde ich sehr prickelnd.


Klingt wie ein Besuch im Freibad, oder?

Zitat: RTL.

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Alva - im Bett bist du, was du zu sein scheinst

"Alva - im Bett bist du, was du zu sein scheinst" aus dem Vierteiler "Alwa"- eine unspektakuläre Erotikgeschichte

Oh, der Herr erweist sich als rücksichtsvoll. „Wir können auch auf dein Zimmer gehen, wenn es sicherer für dich ist“. Sie lächelt, flüstert ihm ins Ohr, dass sie lieber in seinem Zimmer aufwachen würde … und schon hat er den Sekt bezahlt und sie sind sie im Aufzug. Er ist ein Gentleman und wartet damit, sie zu küssen, an sich zu ziehen oder gar zu versuchen, sie zu entkleiden. Sobald sie vor dem Hotelzimmer stehen wird, wird sie noch einmal zögern: „Bist du dir wirklich sicher, dass du mich … willst?“ Natürlich wird er sich beeilen, „ja“ zu sagen.

Das Hotelzimmer und das Entkleiden

Alva liebt den Moment, ein Hotelzimmer zu betreten. Ein frisches Bett ist das Wichtigste. Nur kein Müfflelbett, kein Schweiß … der Raum wird später ohnehin von Schweiß, Parfüm, Sperma und Muschiduft berauscht sein, und das Zimmermädchen wird wissen, was hier geschah. Aber noch ist alles frisch und rein …

Nur nicht vorher duschen. Sie steht vor ihm, lächelnd. „Ich mag, wenn du mich ausziehst“, sagt sie zumeist. Sie liebt es, die feinnervigen, tastenden Hände eines sensiblen Mannes an sich zu fühlen. Es ist einfach, sie ausziehen, und sie hilft ihm bei den letzten Knöpfen der Bluse. Schnell steht sie in ihren bezaubernden, spitzenbesetzten und sehr femininen Dessous vor ihm. Der Herr wirkt überrascht, fast ein wenig verwirrt. „Soll ich dir den BH und den Slip auch ausziehen?“, fragt er. Alva wird vorschlagen, dass er den BH sogleich öffnen soll. Dann wird sie sich auf die Bettkante setzen und der Herr wird den Slip vorsichtig von ihren Schenkeln ziehen. Sie will, dass er sehen kann, was ihn erwartet: ein paar dunkle Locken, schon leicht befeuchtet. Er wird dies ohne Zweifel bemerken und vielleicht wird er den Duft einsaugen wie ein Aphrodisiakum.

„Ich hoffe, dir gefällt, was du siehst?“ Alva sagt an dieser Stelle immer das Gleiche. Manchmal sind die Männer ganz wild darauf, genau hinzusehen, mal blicken sie verschämt zur Seite. Dieser Mann sieht ihr in die Augen. Wie süß von ihm.

„Du solltest dich ausziehen“, sagt sie nun leise. „Oder möchtest du, dass ich mir etwas heraushole?“ Sie lächelt dabei. Jetzt ist Humor gefragt.

Er lächelt zurück und beschließt, sich selbst auszuziehen, und er kann es ziemlich fix. Sie sitzt auf dem Bett und beobachtet ihn unverhohlen. Boxershorts, leichte Wölbung, offenbar noch nicht ganz versteift. Er zögert, bevor er die Shorts abstreift, sieht sie an. Ihre Augen lassen nicht ab von der Stelle, auf die sie neugierig ist. Sein Penis ist ziemlich hübsch und unbeschnitten, und dem Anschein nach recht voluminös, aber noch nicht ganz bereit.

Alva weiß, was zu tun ist. Nach einer kurzen Behandlung mit ihren warmen Händen und mit sehr wenigen, sanften Bewegungen an der Wurzel ist der Penis vollständig versteifst. Alva legt sich rücklings auf das Bett, nimmt eine offene, spielerische Haltung ein. Der Mann legt sich neben sie, um sie zu küssen. Sie küsst zurück, es gehört dazu. Noch ein paar Minuten, dann wird sie zur leidenschaftlichen Geliebten werden. Ihr Körper ist längst darauf eingestellt, und nun ziehen ihre sinnlichen Lüste nach. Doch zuvor wäre da noch etwas zu klären. "Alva - im Bett bist du, was du zu sein scheinst" vollständig lesen

Lesen regt an ...

Lesen ist gefährlich - es kann ungeheuer anregend sein ...
Denk immer an deine Leser(innen), die von deinen Worten angeregt werden wollen ...

Hier: L'amant de Lady Chatterly in einer historischen Werbung für Dessous (gegen 1930)