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Die ganz miesen Artikel findet ihr - bei uns

Unsere Artikel hier auf „Sinnlichschreiben“ bekommen teilweise so schlechte Bewertungen, dass es mir schon wieder eine Ehre ist, auf sie hinzuweisen.

Die „zehn Plots, die du vielleicht noch nicht kennst“ erhielten etwa 1.300 Klicks, und wurden in Grund und Boden gestampft: Minus 59 Punkte.

Ob „Doppelbindungen“ den Intellekt von Erotik-Autorinnen überforderten? Ich kann mir durchaus vorstellen, dass viele Konflikte dieser Art scheuen. Bei etwa 900 Klicks gab es minus 53 Punkte.

Beim Artikel auf Platz drei ging es um Frivolität, was mich sehr wundert. Im Allgemeinen schreiben Frauen heute in der „offiziellen“ erotischen Literatur ausgesprochen "direkt“ und wesentlich frivoler als Männer. Minus 47 Punkte.

Beruhigend: Der am meisten bewertete Artikel (überwiegend gut) war einer, der gar nicht viele Leser(innen) erreichte. Es ging um die literarische Bewertung der von Frauen verfassten Erotik.

Ein Appell an meine Leserinnen folgt auf dem Fuße: Wenn ihr schon beurteilt, wäre es dann möglich, noch einen kurzen Kommentar zu hinterlassen, warum ihr einen Artikel verdammt?

Gebhard sagt immer: Schlechte Kritik an uns, gute an die Welt. Wenn ihr Lust dazu hättet, wäre es schön, von euch zu hören.

Der lebendige Sex-Roboter

Traum oder Alptraum? Der menschenähnliche Sex-Roboter
Ich nenne euch heute ein Thema, das in Corona-Zeiten einen besonderen Stellenwert hat. Gemeint ist der Sex-Roboter, der zumeist in weiblicher Version angeboten wird.

Eine kluge Autorin wird sich kaum damit aufhalten, was heute an derartigen „Fuckbots“ auf dem Markt ist, aber es gibt zwei Möglichkeiten, sich damit auseinanderzusetzen:

Entweder utopisch werden ... und den Sex-Roboter thematisieren

Die eine ist eine Utopie, in der es eben doch möglich ist, künstliche, allzeit bereite und mit sexuellen Künsten perfekt ausgestattete Roboter für den Geschlechtsverkehr kaufen zu können.

Oder deine Figur als menschlichen Sex-Roboter aufbauen

Die zweite Möglichkeit ist, sich eine Frau vorzustellen, die in der Maske einer Puppe einen solchen Roboter imitiert. Genau genommen spielt diese Frau die Rolle eines Sex-Roberts, der eine Frau imitiert und erzeugt damit heute die Illusion, die angeblich morgen möglich ist.

Selten realisiert - daher große Chancen

Das Thema ist nicht ganz neu, wurde aber bisher selten realisiert. In einer Episode des Tatortreinigers beispielsweise wird eigentlich eine Utopie dargestellt, aber die „Puppe“ muss natürlich von einer wirklichen Schauspielerin dargestellt werden.

Das Thema"Sex-Roboter" lässt sich nahezu beliebig ausbauen

Der Reiz, das Thema in die Jetztzeit zu verlegen, liegt genau in dieser Erfahrung. Da es unmöglich ist, in der heutigen Zeit Sexroboter mit künstlicher Intelligenz zu produzieren, die wirklich „naturnahen“ Geschlechtsverkehr ermöglichen, könnten geheimnisvolle Personen auftauchen, die dergleichen simulieren, die in Wahrheit aber Menschen sind. Auf dieser Basis können viele erotische, aber auch abenteuerlichen Geschichten aufgebaut werden.

Passt in die Zeit von Corona und Kontaktbeschränkungen

Die Zeit der Kontaktbeschränkungen, in der Geschlechtsverkehr mit Fremden kaum möglich ist, dürfte das Thema durchaus aktuell erscheinen lassen. Warum also nicht eintauchen in eine Welt, die so bizarr ist, dass sie im Grunde jeden Menschen interessiert? Zudem ist das Thema ein bisschen anrüchig und erzeugt durchaus Kontroversen, vor allem unter Feministinnen.

Bild: Beim Bild handelt es sich um eine Frau, die eine Puppe spielt. Der Ursprung ist unsicher.