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Eigenwerbung

Erotisch schreiben – Sex oder Lust?

Paar beim Sex - auch angewittert erotisch

Erotisch schreiben bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als Lüste freizulegen, die in den Gehirnen unserer Leserinnen und Leser ohnehin lauern, die sie aber selber nicht wachzurütteln wagen.

Ich widerspreche energisch den Menschen, die immer davon sprechen, wir müssten als Autorinnen und Autoren „Erfahrungen“ haben. Sexuelle Erfahrungen sind nicht wirklich schädlich, aber sie nützen uns auch recht wenig. Denn der eigentliche Schatz, den wir heben, liegt in den Tiefen der „Seele“, oder besser in den geheimen Wolllüsten, die selten in Taten verwandelt werden.

Unsere typischen Leserinnen sind im Leben weder devot noch sexuell aggressiv. Sie haben weder Liebhaber, die sie sanft und intim küssen noch solche, die sie „richtig hart nehmen“. Sie lassen ich weder die Füße lecken noch den Po verstriemen. Gehen wir ruhig davon aus, dass sie absolut „Vanilla“ sind.

Wir hier bei „Sinnlich Schreiben“ sind fest davon überzeugt, dass nicht alles, was mit Nacktheit, Körpergefühlen und Sinnlichkeit zu tun hat, auch etwas mit dem zu tun hat, was man „Sex haben“ nennt. Sinnlichkeit ist eine Erfahrung, an der alle Sinne beteiligt sind, und Erotik ist nichts als eine engere Sichtweise der Sinnlichkeit, die sehr viel mit Verlangen und Begehren zu tun hat.

Erotisch schreiben ist also nicht davon abhängig, wie viel Sex du selber hattest, oder ob du heterosexuell, homosexuell oder bisexuell bist. Wenn du menschliche Körper schön findest und Gefallen daran hast, sie zu berühren ist dies eine bessere Voraussetzung, als wenn du dich jede Woche von einem anderen Mann vögeln lässt.

Erotisch schreiben bedeutet deshalb, etwas erfühlen zu können und nicht, etwas erlebt zu haben. Hab also keine Angst, einfach drauflos zu schreiben.

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