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Manifest

Sinnliche Woche – für euch unterwegs in der Welt der Erotik

Über die Liebe ist genug geschrieben worden – außer über die Wahrheit, die der Liebe innewohnt. Weil wir jedes Mal, wenn wir von der Liebe sprechen, eigentlich schon wieder über die Liebe sprechen. Und das kann ich euch hier und anderwärts verraten: Die Liebe hat gar nicht gerne, wenn man über sie spricht.

Am ehrlichsten ist sicherlich, die Liebe zu erfinden und dazu zu stehen, dass man es tut. Schriftsteller sind Leute, die Luftschlösser erfinden, damit ihre Leser(innen) daran wohnen können. Das kann lustvoll oder furchterregend sein oder sogar das Eine wie das Andere.

Wer die Liebe erfindet, muss sie nicht durchleben. Wer nicht homosexuell, lesbisch oder bisexuell ist, kann dennoch die gleichgeschlechtliche Liebe beschreiben. Auch hautnah. Auch mit Transsexuellen. Dabei geht es nicht um die Wahrheit, die auf der Ebene rein erotischer Geschichten völlig unerheblich ist. Es geht darum, ob sich deine Leserin erregt fühlt, wenn sie die Geschichte liest. Je häufiger sie dein Buch verwirrt zur Seite legt, um es dann wieder aufzunehmen und neugierig den Fortgang der Geschichte zu verfolgen, umso besser.

Sine Schriftstellerinnen Meister des Wortes, aber Sklavinnen ihrer Gefühle? Wenn das so sein sollte, haben sie das Credo von „Sinnlich Schreiben“ nicht begriffen: Lass dich von deiner Heldin führen. Deine Gefühle? Die lässt du doch gar nicht zu! Aber deine Heldin, die kann jedes Gefühl haben, das du in ihr zulässt. Das ist der kleine Unterschied. Und wenn du glaubst, du wärest eine Schreibhure, weil du von Sexgeschichten lebst: Lass deine Heldin einmal Geld annehmen. Das hilft.

Ein neues Thema – Sex mit Robotern. So neu ist es nicht. Es regt die Menschen an, so wie Sex mit Transvestiten oder mit Zombies.

Wir kümmern uns um euch, Schreib-Anfängerinnen. Wir haben Isidora, und sie kann nicht nur hübsche Einführungen in die Kunst des erotischen Schreibens geben, sondern auch Text-Schnipsel verfassen. Die kommen in eine neue Kategorie bei uns, „Lustfetzen“ genannt. Vielleicht habt ihr auch Lust, mal bei „Männerwünschen“ zu naschen. Auch die zehn Lieblingsthemen der Männer haben Charme für Autorinnen.

Auch hübsch: Inas Artikel in der Liebepur. Wie fühlt es sich an, wenn deine Heldin sich selbst streichelt? Oder ihr Lover, den sie erst darum bitten muss, zärtlich die gleiche Stelle zu berühren? Und der’s doch nicht so recht kann? Oder eine erregende exotische Frau, die nicht lange fragt? Warum eigentlich nicht alles von allen nehmen, was zu haben ist? Nein, nicht DU - deine Heldin.

Schreibt! Schreibt! Schreibt! Lasst euch nicht beirren. Und sagt uns doch bitte, wenn ihr über etwas geschrieben habt, was ihr hier entdeckt habt.

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