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Eigenwerbung

Lieben Frauen schwule Szenen in erotischen Romanen?

Gleichgeschlechtliche Lüste in Romanen für heterosexuelle Frauen? Aber Ja doch!
Romantische Leidenschaft zwischen Frauen? Manchmal hast du schon damit gespielt, eine Kurzgeschichte darüber zu schreiben. Und wenigstens eine kleine lesbische Affäre gehört doch eigentlich in jeden erotischen Liebesroman, oder etwa nicht? Deine Heldin kann darin aufgehen, daran verzweifeln oder einfach ablehnen – aber die Szene ist ein Muss.

Die meisten spektakulären gleichgeschlechtlichen erotischen Szenen zwischen Frauen laufen auf folgenden Ebenen ab:

Voyeurismus

Ihre Heldin wird zufällig Zeugin einer lesbischen Szene und träumt davon, ebenfalls am Geschehen zu partizipieren. Für die Frauen, die beobachtet wurde, ändert sich nichts. Bei der Heldin jedoch zeigen sich Reaktionen, die von leichter Verwirrung bis zu heftigem Verlangen reichen können.

Verführungen

Das ist der Klassiker. In der Realität mag es auch „zufällige“ erste Bi-Kontakte oder lesbische Kontakte aus Neigung geben. Sie sind aber eher unspektakulär. Im Roman erzeugen Verführerinnen stärkere Emotionen, da sie einen emotionalen Nachdruck auf ihre „Opfer“ ausüben, um den anfänglichen Widerstand zu brechen. Die meisten der so aufgebauten Beziehungen zerbrechen nach kurzer Zeit wieder. Sie hinterlassen psychisch die üblichen Verwirrungen, Wünsche oder Befürchtungen.

Verwicklungen

Die Heldin wird in eine Falle gelockt, zuerst verführt und dann immer mehr in ein Beziehungsgefüge verwicklelt, aus dem sie einen teils nicht entkommen kann, andernteils nicht entkommen will. Das psychische Geflecht des „Opfers“ ist kompliziert und von zahllosen widersprüchlichen Emotionen durchsetzt, die letztendlich in Abhängigkeit münden.

Magie oder Sektierertum

Die Heldin beugt sich zunächst freiwillig, später aber auch durch Drogen, Magie oder Sanktionen umfangreichen lesbischen Ritualen. Dabei werden die Beteiligten entpersönlicht, das heißt, sie unterwerfen sich völlig einer religiösen oder esoterischen Macht, hinter der sich oft geheimnisvolle Göttinnen verbergen.

Und was ist mit dem Mann?

Was geschieht, wenn du eine Szene mit zwei Männern einbaust, die sich zärtlich lieben? Stößt das deine Leserinnen ab? Ich habe mich umgehört.

Anziehen: Deine Heldin beobachtet zwei Männer, die zunächst zärtliche Liebespiele miteinander betreiben, dann aber heftiger werden. Sie ist neugierig, ob die beiden Partner einander anal oder oral befriedigen. Je nach Verlauf träumt sich deine Heldin in die Rolle einer der beteiligten Personen hinein. Sie kann sich auch erträumen, die Dritte im Bunde zu sein.

Abstoßen: Deine Heldin beobachtet, wie ihr Ehemann oder fester Freund von einem Mann verführt wird. Sie schwankt zwischen dem Zorn über die Untreue und dem Entsetzen über die homosexuelle Veranlagung ihres Mannes.

Ähnliche Szenen lassen sich auch mit Ladyboys (schlanke, geschminkte, feminine Männer mit Brustvergrößerung) oder dominanten Frauen ausbauen, die Strap-on-Sex am Mann vollziehen.

Voyeurismus, Neugierde und die Lust daran, einer Verführung unbeteiligt beizuwohnen, sind die Hauptmotive für Frauen, Freude an männlich-gleichgeschlechtlichen Szenen zu haben.

Der Wandel von "pur Hetero" zu "leicht Bi"

In manchen Szenen, wie erotische Partys, Swingertreffen, Paartreffen, Rollenspielen oder Triolen können Glückswandel von heterosexuellen in homosexuellen Aktivitäten eingebaut werden. Am einfachsten ist der Wandel beim Liebespiel der Triolen zu beschreiben, weil sich beim Dreier ohnehin alle Beteiligten körperlich nahekommen.

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