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Klassische erotische Frauenrollen: Die Liebhaberin oder Geliebte

Die Liebhaberin oder Geliebte als Rolle in der Literatur

Die jugendliche Liebhaberin gewinnt ihre Reize aus den natürlichen Liebeskünsten, über die sie verfügt. Sie hat sozusagen einen Wissensvorsprung, den andere nicht ahnen – es sei denn ihre Lover, die sie hingebungsvoll beglückt. Diese Person braucht erheblich mehr Profil als die „Jugendliche Naive“, damit sie interessant wird. Sie kann zum Beispiel den einen oder anderen Zwiespalt hegen, der tief in ihrer Psyche liegt, der aber ihrer Umgebung unbekannt ist. Und sie braucht ein tief greifendes Ereignis, das deiner Geschichte die Wende gibt, die nun einmal zu einer erfolgreichen Liebes- oder Erotikgeschichte gehört. Je nachdem, wie die Figur angelegt wird, kann sei aufsteigen, absteigen, oder wie auf einer Achterbahn mühsam aufsteigen und dann wieder abrupt hinabsausen. Plots dieser Art versprechen Erregung und Spannung, müssen aber sorgfältig geplant werden.


Bei der Geliebten gibt es einen „Moralinaspekt“: Wie sieht sie deine Leserin? Dabei werden unterschiedliche Aspekte wirksam, je nachdem ob „die Geliebte“ ledig oder verheiratet ist und ob sie einen ledigen oder verheirateten Mann liebt. Außerdem ist sehr wichtig, ob du sie heterosexuell oder bisexuell anlegst. Kurz: Wird deine Leserin eher wollen, dass die Geliebte obsiegt oder scheitert? Das solltest du wissen, wenn du das Geschehen (das Plot) planst. Bei der Kurzgeschichte vermeidest du solche Probleme. Du benötigst dort vor allem heftige, stark emotionale oder gar ekstatische Liebesszenen, die möglichst keine Klischees beinhalten.

Dieser Beitrag hat mehrerer Teile. Nächster Teil: Die Heldin.

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