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Thema: Herrin und Sklavin

Hinweis: Dieser Beitrag handelt nicht von wirklichen Versklavungen, sondern von Beziehungen, in denen sich eine Person der anderen unterwirft. Dieser Artikel soll insbesondere angehende Erotik-Autorinnen helfen, sich in das beliebte Thema einzufühlen.

Die Frage, wie du eine sogenannte „Domina“ darstellen kannst, auch wenn du selber keinerlei Erfahrungen mit dem Herrschen hast, hatte ich schon behandelt.

Nur kurz noch einmal die Zusammenfassung:

Die Hauptfigur - die Herrin

Denken dir einen weiblichen Charakter aus, der Freude am Beherrschen anderer Menschen hat. Die Person, an die du jetzt denkst, sollte Freude daran daran haben, wenn sie bedient wird und man ihr ein wenig unterwürfig begegnet. Möglicherweise ist sie sogar gewohnt, dass ihre Macht oder ihr starkes Selbstbewusstsein vorn vielem Menschen anerkannt wird. Das ist ein guter Ansatz, um diese Person als Figur einzuführen – eine natürliche, dominante Frau, keine „Peitschenherrin“.

Der zweite Charakter - die Serva (Sklavin)

Nun benötigst du nur noch eine zweite Frau für deine Geschichte: Sie fungiert als sinnliche Serva (Dienerin) oder als „Sklavin“ ihrer Herrin. Dadurch hast du den doppelten Gewinn: Wer sich in deiner meist weiblichen Leserschaft nicht mit der Domina identifizieren kann, kann wird sich möglicherweise in der „Serva“ wiederfinden. Das bedeutet: Du hast nahezu 90 Prozent deiner weiblichen Leser eingebunden. Die wenigen, die darin eine lesbische Szene sehen und schockiert davon sind, gewinnst du auf diese Weise natürlich nicht. Dafür aber viele Männer, die von solchen erotischen Geschichten ebenfalls begeistert sind.

Die Unterwerfung einer Frau unter eine Herrin

Das Thema ist bereits bewährt und kommt in dieser oder ähnlicher Form in vielen Erzählungen vor. Du kannst ruhig riskieren, dass die eine oder andere Leserin zunächst schockiert ist. Auf der anderen Seite aber kann sich die Leserin wahlweise mit der „Herrin“ oder ihrer „Dienerin“ identifizieren, und hinzu kommt immer die Lust an einer außerordentlich erregenden gleichgeschlechtlichen Beziehung, die in vielen Frauenfantasien vorkommt.

Bei diesem Thema solltest du niemals mit Klischees arbeiten, weder mit solchen aus dem SM-Bereich noch mit solchen aus lesbischen Beziehungen. Domination kann sehr feminin und einfühlsam sein und sie muss keinesfalls mit Fesslungen und Schlägen einhergehen. Wichtiger ist die Faszination, zu herrschen und beherrscht zu werden.

Themenvarianten:

Du kannst wählen, aus wessen Sicht du das Thema aufbereiten willst: Die Icherzählerin kann die Serva oder die Domina sein. Interessant kann auch sein, wer lockt und wer sich locken lässt: Nicht immer ist die dominante Person die treibende Kraft in der SM-Beziehung.

Selbstverständlich kann die Herrin sich auch einen oder mehrere männliche „Sklaven“ halten. Aber wenn du in das Thema eindringst, wirst du finden, dass dieser Bereich der Dominierung schon reichlich ausgelutscht ist.

Interessenten / Rezipienten

Interessierte Frauen: Bis zu 90 Prozent, je nach Erzählweise. An Submission interessiert sind 65 Prozent, an Domination 47 Prozent, und 40 Prozent interessieren sich für gleichgeschlechtliche Beziehungen.
Interessierte Männer: Abhängig von der Erzählweise – gegen 82 Prozent der Männer beobachten in der Fantasie gerne „zwei Frauen beim Sex“. Es ist anzunehmen, dass sie ebenso gerne zwei Frauen beim SM-Spiel betrachten. (1)

Schreib-Erfahrung:
Für Fortgeschrittene und Schreib-Profis
Form:
Episoden, Novellen und Romane.
Recherche, Kenntnisse:
Intensive Recherche, Fantasie, anatomische und psychologische Kenntnisse.
Erotische Wahrnehmung:
Sehr unterschiedlich - von absolut abstoßend über "mild anregend" bis "enorm scharf."

(1) Nach Erhebungen der „Université du Québec à Montréal an vergleichbaren Themen

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