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Manifest

Bitte alle Links löschen ...

Wer von euch zu diesem Magazin verlinkt hat, möge diese Links bitte löschen. Wir gehen definitiv im Sommer offline.
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Ich verschenke gerne Worte …

Aber nur an diejenigen, die mich lieben und lesen. Und wenn ich die Worte zähle, die ich und andere hier an die blaue Luft verloren haben, dann denke ich an Verschwendung. Und daran, dass ich meinen Geist, meine Zeit und was ich sonst zu bieten habe, auch für andere Themen einsetzen kann. Für die Meinungsfreiheit oder die Selbstbestimmung, beispielsweise.

Schreiben ist harte Arbeit … und harte Arbeit erfordert ein nie erlöschendes Feuer in uns selbst. Doch auch wenn es nach wie vor in mir brennt – ich muss die Wärme nicht teilen. Ihr braucht mein Blog nicht – und ich brauche es auch nicht.

Dies ist mein Abschied von diesem Blog.

Eine Personalie , ein Abschied auf Raten und die Freiheit ...

Liebe Leserinnen und Leser,

Ich verabschiede mich demnächst aus der Redaktion dieses Blogs. Ich bin nun seit über 20 Jahren „sehpferd“ und will meine Aktivitäten weiter einschränken und mich noch mehr als bisher um die Meinungsfreiheit bemühen. Inzwischen gibt es bei mir auch nichts mehr kostenlos. Und ... ihr müsst auf mich und dies Blog verzichten. Wird euch nicht schwerfallen, denke ich.

Beste Grüße aus den Algen ...

Sehpferd

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Was will deine Figur eigentlich?

Und wie entscheidet sich deine Figur jetzt?
Immer, wenn ich diesen Satz hier erwähne, spüre ich schon die Prügel, die ich von Schreibschulen und schreibenden Bloggern bekomme. Danach zu fragen, was eine Figur will, ist ungefähr das Letzte, was euch jemand raten würde.

Und nun kommt Sehpferd und will euch erzählen, dass ihr eurer Figur die Fesseln entreißen sollt, die sie an euch bindet? Euer Verstand sagt euch: „Diese Figuren sind meine Geschöpfe, Marionetten in meinen Händen – und sie sollen so handeln, wie ich es will.“

Dreht euch mal um – ich bin zwar Sehpferd, aber ich bin nicht allein.

Denn „Finde heraus, was deine Figur will“ ist ein Kernsatz erotischer Literatur. Er beruht darauf, dass die sexuelle Begierde nicht voraussehbar ist, sondern während der Handlung eigene Wege sucht. Das kommt der Realität verdächtig nahe, nicht wahr?

Eine Kollegin schrieb (stark gekürzt) :

Das Schöne beim Schreiben ist, dass sich die Dinge verändern werden … folge dem Weg, den deine Figur einschlägt, und höre darauf, was sie dir sagen will.

Es mag ein bisschen verrückt klingen, aber es funktioniert wirklich. (Du magst etwas für diesen Abschnitt geplant haben), aber deine Figur verschränkt die Arme, schüttelt den Kopf und sagt: "Nein, das mache ich nicht. Ich möchte stattdessen etwas andere machen.“

Kämpfe nicht dagegen an – mach mit. Hör hin, was deine Figur will.


Die Psychologie dahinter - nicht vorausgehen, sondern folgen

Psychologisch ist dies durchaus logisch. Wenn du schreibst, möchtest du, dass deine Figur die Grenzen überschreitet, die du dir in deinem Leben setzt. Und doch soll die Handlung noch lebensnah und glaubwürdig sein. Also ist es nötig, deine Figuren von der Leine zu lassen. Und das heißt: gehe nicht voraus, sondern folge ihnen.

Liebe Leser, Kritiker und Stänkerer ...

Positives und Negatives erwünscht
Liebe Leser, Kritiker und Stänkerer,

Ich bin stolz auf jeden Pluspunkt, den ihr mir gebt, und noch mehr darauf, dass ihr so viele Minuspunkte verteilt.

Nur verhält es sich leider so: Ich kann eurer Bepunktung nichts, aber auch gar nicht entnehmen.

Einer der zweifellos interessanten, wohlfundierten und sicherlich wahrhaftigen Artikel, den wir hier veröffentlichten, erhielt 53 Minuspunkte. Ich erwähne ihn, weil er erst 2019 geschrieben wurde, also nach der ersten Revision dieses Blogs.

Auch die Vorschläge für 10 Plots, die noch nicht restlos bekannt sind, bekamen das Rekordergebnis von Minus 59 Punkten. Meiner Meinung nach habt ihr nicht einmal gelesen, was wir geschrieben haben.

Nein, ich beklage mich nicht - es ist eure Meinung.

Allerdings könnte ihr wirklich so nett sein, mir die Gründe für eure Negativhaltung mitzuteilen. Sonst käme ich vielleicht auf die Idee, ihr wäret Miesmacher oder Neider.

Euer Sehpferd
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